gruß an den punkten des dreiecks
«wenn du, oh sonne, untergehst in den westlichen gefilden des himmels, ist die erde in finsternis gehüllt.
heil ist die erde, wenn du aufgehst am horizont. wenn du weiterscheinst als aton, wird bei tag die finsternis verbannt. wenn du deine strahlen fortsendest, sind beide welten in festlichkeit gekleidet.
du siehst deine leute erwachen und auf ihren füßen stehen, denn du hast sie emporgehoben! ihre glieder gebadet, kleiden sie sich an, ihre arme erhebend in anbetung in der morgendämmerung. dann tun sie in all der welt des lichtes ihre arbeit.
all die bäume und pflanzen gedeihen, die vögel fliegen in den marschen, die flügel erhebend in anbetung zu dir, alle schafe tanzen auf ihren füßen; sie leben, wenn du über ihnen scheinst.
die barken segeln stromaufwärts und stromabwärts in gleicher weise. jede landstrasse ist frei, weil du erwacht bist. die fische im meer springen auf dir, und deine strahlen sind inmitten des großen meeres.
du bist es, der das menschenkind im weibe erschaffen hat, der den irdischen samens im manne macht, der leben gibt dem kind im mutterleib, der den atem gibt, um alles zu beleben, was er schuf. wenn das kind aus dem körper hervortritt am tag seiner geburt, öffnest du seinen mund, damit die seele sprechen kann, und du versorgst es mit allem nötigen.
wie vielseitig sind deine werke! sie sind verborgen vor uns, o mächtiges symbol des einzigen gottes, dessen kräfte kein andere besitzt; neben ihm besteht kein anderer!»
in £icht, £eben, £iebe und Freiheit
und in Ehrung des Anhänger des Aton
¡s¢htar



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