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Thema: über das helfen

  1. #1
    clemens
    Gast

    über das helfen


    Aus einem Brief an eine Freundin: damit unsere eigene Erfahrung von Gott erfüllt uns sicher unseren Lieben hilft, sich selbst zu sehen!

    Liebes




    ... alle Hilfe muß der Selbsthilfe

    des einzelnen dienen. Wenn er die Kraft in sich erkannt ist, dann ist er wie

    ein Schneeball: er versteht seine Bewegung und wird größer: viele Erfahren

    die Kraft der Bewegung durch ihn, der den Anfang macht.

    Wenn wir nur Schneebälle bauen und sie hinlegen, helfen wir nicht: erst wenn

    die eigene Möglichkeit der Hilfe wach geworden ist.




      [*]*[/list]







  2. #2
    nereos
    Gast

    Re: über das helfen


    Als Antwort auf: über das helfen geschrieben von clemens am 28. Dezember 2001 18:57:41:


    und wenn die sonne scheint schmilzt der schnee und das wasser verrinnt.

    nein, im ernst, ich geb dir ja recht. aber wie willst du menschen zwingen, ihren willen zu tun?

    schau wie schwer es schon ist, uns um unsere eigne entwicklung zu kümmern.

    wie schwer ist es dann, zu helfen?


    liebe grüsse

    sören




    >Aus einem Brief an eine Freundin: damit unsere eigene Erfahrung von Gott erfüllt uns sicher unseren Lieben hilft, sich selbst zu sehen!

    >Liebes

    >

    >... alle Hilfe muß der Selbsthilfe

    >des einzelnen dienen. Wenn er die Kraft in sich erkannt ist, dann ist er wie

    >ein Schneeball: er versteht seine Bewegung und wird größer: viele Erfahren

    >die Kraft der Bewegung durch ihn, der den Anfang macht.

    >Wenn wir nur Schneebälle bauen und sie hinlegen, helfen wir nicht: erst wenn

    >die eigene Möglichkeit der Hilfe wach geworden ist.












  3. #3
    clemens
    Gast

    Re: über das helfen


    Als Antwort auf: Re: über das helfen geschrieben von nereos am 28. Dezember 2001 22:16:44:


    lieber sören,


    die schneeflocke weiß, daß sie ewig ist. die sonne ändert für uns nur ihren namen und ihre form. aber sie bleibt was sie ist.


    ich weiß auch: wie soll ich menschen zwingen, du hast recht: sie haben einen freien willen.

    aber ich kann sie ein ihre form erinnern, ihre bewegung, das schmelzen, das verdampfen, das aufgehen in der athmosphäre. vielleicht den regen? ... wieder schnee?

    ihr kummer ist, daß sie wegen kurzer zeit der ewigkeit sich in der schneeflocke gefangen sieht. die erinnerung an ewiges verändern heilt. sie ist nie ewig schnee, und sie stirbt nie: tod ist, an begrenzung zu glauben.


    noch einmal: das muß sie frei einsehen: nichts kann sie zwingen, denn nichts kann gott zwingen.




    helfen ist auch ein geschenk: wir können nur mit dem helfen, was wir im überfluß geben können: nicht weil es gesetz ist.

    alle wirkliche hilfe ist frei: der geber merkt es nicht einmal: er gibt aus liebe. liebe fließt immer dorthin, wo sie noch nicht ist, damit sich alles an sie erinnert. das ganze universum. eine schneeflocke.


    ich weiß, daß es manchmal schwer fällt mit der eigenen entwicklung, liebe schneeflocke :) ... liebes universum ... wir sind nicht wirklich getrennt voneinander... die gedanken lassen es nur zeitlich so scheinen.


    viel liebes

    clemens


      [*]*[/list]







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