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Thema: " Alles Neu macht der Mai "

  1. #1
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    " Alles Neu macht der Mai "


    Der April macht was er will und alles Neu macht der Mai. Zwei alte Volksweisheiten ...

    Lt. Mayakalender enthält die derzeitige Windwelle im spektralen Mond die Entfaltung und Unterstützung der Kommunikation . Eine Zeit, wo Isolation durchbrochen werden kann, wo man Brücken zu anderen errichten kann... Zitat aus > Die Wirkkräfte der Zeit <

    Seid Ihr schon alle auf Urlaub oder einfach nur soooooo ;( ?

    Herzliche Grüße

    Helena smile-orange












  2. #2
    rischek
    Gast

    Re:


    Als Antwort auf: geschrieben von Helena am 03. Mai 2002 08:35:19:


    >Der April macht was er will und alles Neu macht der Mai. Zwei alte Volksweisheiten ...

    >Lt. Mayakalender enthält die derzeitige Windwelle im spektralen Mond die Entfaltung und Unterstützung der Kommunikation . Eine Zeit, wo Isolation durchbrochen werden kann, wo man Brücken zu anderen errichten kann... Zitat aus > Die Wirkkräfte der Zeit <

    >Seid Ihr schon alle auf Urlaub oder einfach nur soooooo ;( ?

    >Herzliche Grüße

    >Helena smile-orange


    macht die Seele frisch und frei :-)


    Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder

    Mir hat er abgeblüht.


    (Friedrich Schiller-Resignation)


    Bis dann!


    rischek












  3. #3
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Mai


    Als Antwort auf: Re: geschrieben von rischek am 03. Mai 2002 21:13:11:


    >macht die Seele frisch und frei :-)

    >Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder

    >Mir hat er abgeblüht.

    >(Friedrich Schiller-Resignation)

    >Bis dann!

    >rischek


    Hallo Rischek !

    Schön, wieder mal von dir zu lesen ; bist nur mehr selten hier.

    Irgendwann muss die Blüte vergehen, könnte sonst die Frucht daraus wachsen? Hab grad gestern die winzigen Marillen an unseren noch jungen Bäumchen gezählt ... Dort, wo vor kurzem noch der Baum in voller Blüte stand, werden bald köstliche Marillen hängen. Hm - lecker.

    Ich wünsch dir ein herrliches Wochenende

    herz-rotlichst Helena












  4. #4
    rischek
    Gast

    Re: Mai


    Als Antwort auf: Re: Mai geschrieben von Helena am 04. Mai 2002 07:04:56:


    >>macht die Seele frisch und frei :-)

    >>Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder

    >>Mir hat er abgeblüht.

    >>(Friedrich Schiller-Resignation)

    >>Bis dann!

    >>rischek

    >Hallo Rischek !

    >Schön, wieder mal von dir zu lesen ; bist nur mehr selten hier.

    >Irgendwann muss die Blüte vergehen, könnte sonst die Frucht daraus wachsen? Hab grad gestern die winzigen Marillen an unseren noch jungen Bäumchen gezählt ... Dort, wo vor kurzem noch der Baum in voller Blüte stand, werden bald köstliche Marillen hängen. Hm - lecker.

    >Ich wünsch dir ein herrliches Wochenende

    >herz-rotlichst Helena


    Wünsche ich auch. Bei uns ist es trüb und trist. Die schönen Blüten vom Magnolienbaum sind wieder mal -wie fast alle Jahre- schon im April erfroren. Bin auch nicht in bester Stimmung :-)


    Warum hat jeder Frühling ach nur einen Mai

    Warum geht denn die Liebe gar so schnell vorbei?

    Warum kann man nicht küssen einen wonnigsüßen Mund

    Ohne daß man denkt an die Abschiedsstund

    Warum kann nicht die holde Rose ewig blühn

    Warum muß selbst die Sonne in die Nacht entfliehn?...


    Habe ich mal in einer Operette gehört. Komm jetzt

    nicht auf den Namen :-)


    Alles Gute!


    rischek zwinker












  5. #5
    rischek
    Gast

    Rose-Rilke


    Als Antwort auf: Re: Mai geschrieben von rischek am 04. Mai 2002 09:44:27:


    >>>macht die Seele frisch und frei :-)

    >>>Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder

    >>>Mir hat er abgeblüht.

    >>>(Friedrich Schiller-Resignation)

    >>>Bis dann!

    >>>rischek

    >>Hallo Rischek !

    >>Schön, wieder mal von dir zu lesen ; bist nur mehr selten hier.

    >>Irgendwann muss die Blüte vergehen, könnte sonst die Frucht daraus wachsen? Hab grad gestern die winzigen Marillen an unseren noch jungen Bäumchen gezählt ... Dort, wo vor kurzem noch der Baum in voller Blüte stand, werden bald köstliche Marillen hängen. Hm - lecker.

    >>Ich wünsch dir ein herrliches Wochenende

    >>herz-rotlichst Helena

    >Wünsche ich auch. Bei uns ist es trüb und trist. Die schönen Blüten vom Magnolienbaum sind wieder mal -wie fast alle Jahre- schon im April erfroren. Bin auch nicht in bester Stimmung :-)

    >Warum hat jeder Frühling ach nur einen Mai

    >Warum geht denn die Liebe gar so schnell vorbei?

    >Warum kann man nicht küssen einen wonnigsüßen Mund

    >Ohne daß man denkt an die Abschiedsstund

    >Warum kann nicht die holde Rose ewig blühn

    >Warum muß selbst die Sonne in die Nacht entfliehn?...

    >Habe ich mal in einer Operette gehört. Komm jetzt

    >nicht auf den Namen :-)

    >Alles Gute!

    >rischek zwinker


    Weil wir grad bei Liedern und Gedichten sind:-) Habe kürzlich ein Büchlein über Rainer Maria Rilke gelesen. Die Inschrift auf seinem Grabstein gibt mir Rätsel auf. Kann mir jemand sagen, wie diese zu deuten ist?


    Rose, oh reiner Widerspruch, Lust

    Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern.


    Vielen Dank!


    rischek












  6. #6
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Mai


    Als Antwort auf: Re: Mai geschrieben von rischek am 04. Mai 2002 09:44:27:




    >Wünsche ich auch. Bei uns ist es trüb und trist. Die schönen Blüten vom Magnolienbaum sind wieder mal -wie fast alle Jahre- schon im April erfroren. Bin auch nicht in bester Stimmung :-)


    Ach Rischek, ist der Himmel auch mit Wolken verhangen - dahinter lacht trotzdem die Sonne. Mögen ihre Strahlen den Wolkenvorhang zerteilen und sanft dein Herz wieder wärmen und das Trübsal in Freude wandeln !

    Wünscht dir und deiner Familie ,

    Helena












  7. #7
    rischek
    Gast

    Re: Mai


    Als Antwort auf: Re: Mai geschrieben von Helena am 04. Mai 2002 19:02:12:


    >

    >>Wünsche ich auch. Bei uns ist es trüb und trist. Die schönen Blüten vom Magnolienbaum sind wieder mal -wie fast alle Jahre- schon im April erfroren. Bin auch nicht in bester Stimmung :-)

    >Ach Rischek, ist der Himmel auch mit Wolken verhangen - dahinter lacht trotzdem die Sonne. Mögen ihre Strahlen den Wolkenvorhang zerteilen und sanft dein Herz wieder wärmen und das Trübsal in Freude wandeln !

    >Wünscht dir und deiner Familie ,

    >Helena


    Ich bedanke mich für Deine Guten Wünsche.


    Die Freude flieht auf allen Wegen

    Der Ärger kommt uns gern entgegen :-)


    (Wilhelm Busch)


    Bis dann!


    rischek zwinker












  8. #8
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Mai


    Als Antwort auf: Re: Mai geschrieben von rischek am 04. Mai 2002 19:28:16:




    >Die Freude flieht auf allen Wegen

    >Der Ärger kommt uns gern entgegen :-)

    >(Wilhelm Busch)

    >Bis dann!

    >rischek zwinker


    Die Ver-ZWEIFLUNG

    Sie ist dunkel und schwarz;

    und flieht den Tag und sucht die Nacht.

    Wie eine formlose Masse, alles umhüllend.

    Wie im Spinnennetz die Fliege

    hängst du in ihren klebrigen Fäden,

    die nicht Fäden sind - sondern deine Gedanken.


    ;)) Vielleicht regen die Zeilen dazu an Gedanken der Freude, der Sinnhaftigkeit, der Schönheit ... zu "weben" und zu "spinnen".?

    Innig, Helena










  9. #9
    anjulika
    Gast

    Re: Rose-Rilke - off topic


    Als Antwort auf: Rose-Rilke geschrieben von rischek am 04. Mai 2002 14:22:20:


    guten morgen rischeksmile,


    genau erklären oder in worte fassen kann ichs auch nicht.

    vielleicht wirds ein wenig klarer, wenn du sein gedicht "die rosenschale" liest und auf dich wirken lässt.





    Die Rosenschale


    Zornige sahst du flackern,

    sahst zwei Knaben

    zu einem Etwas sich zusammenballen,

    das Haß war und sich auf der Erde wälzte

    wie ein von Bienen überfallnes Tier;

    Schauspieler, aufgetürmte Übertreiber,

    rasende Pferde, die zusammenbrachen,

    den Blick wegwerfend, bläkend das Gebiß

    als schälte sich der Schädel aus dem Maule.


    Nun aber weißt du, wie sich das vergißt:

    denn vor dir steht die volle Rosenschale,

    die unvergeßlich ist und angefüllt

    mit jenem Äußersten von Sein und Neigen,

    Hinhalten, Niemals-Gebenkönnen, Dastehn,

    das unser sein mag: Äußerstes auch uns.


    Lautloses Leben, Aufgehn ohne Ende,

    Raum-brauchen ohne Raum von jenem Raum

    zu nehmen, den die Dinge rings verringern,

    fast nicht Umrissen-sein wie Ausgespartes

    und lauter Inneres, viel seltsam Zartes

    und Sich-bescheinendes - bis an den Rand:

    ist irgend etwas uns bekannt wie dies?


    Und dann wie dies: daß ein Gefühl entsteht,

    weil Blütenblätter Blütenblätter rühren?

    Und dies: daß eins sich aufschlägt wie ein Lid,

    und drunter liegen lauter Augenlider,

    geschlossene, als ob sie, zehnfach schlafend,

    zu dämpfen hätten eines Innern Sehkraft.

    Und dies vor allem: daß durch diese Blätter

    das Licht hindurch muß. Aus den tausend Himmeln

    filtern sie langsam jenen Tropfen Dunkel,

    in dessen Feuerschein das wirre Bündel

    der Staubgefäße sich erregt und aufbäumt.


    Und die Bewegung in den Rosen, sieh:

    Gebärden von so kleinem Ausschlagswinkel,

    daß sie unsichtbar blieben, liefen ihre

    Strahlen nicht auseinander in das Weltall.


    Sieh jene weiße, die sich selig aufschlug

    und dasteht in den großen offnen Blättern

    wie eine Venus aufrecht in der Muschel;

    und die errötende, die wie verwirrt

    nach einer kühlen sich hinüberwendet,

    und wie die kühle fühllos sich zurückzieht,

    und wie die kalte steht, in sich gehüllt,

    unter den offenen, die alles abtun.

    Und was sie abtun, wie das leicht und schwer,

    wie es ein Mantel, eine Last, ein Flügel

    und eine Maske sein kann, je nach dem,

    und wie sie's abtun: wie vor dem Geliebten.


    Was können sie nicht sein: war jene gelbe,

    die hohl und offen daliegt, nicht die Schale

    von einer Frucht, darin dasselbe Gelb,

    gesammelter, orangeröter, Saft war?

    Und wars für diese schon zu viel, das Aufgehn,

    weil an der Luft ihr namenloses Rosa

    den bittern Nachgeschmack des Lila annahm?

    Und die batistene, ist sie kein Kleid,

    in dem noch zart und atemwarm das Hemd steckt,

    mit dem zugleich es abgeworfen wurde

    im Morgenschatten an dem alten Waldbad?

    Und diese hier, opalnes Porzellan,

    zerbrechlich, eine flache Chinatasse

    und angefüllt mit kleinen hellen Faltern, -

    und jene da, die nichts enthält als sich.


    Und sind nicht alle so, nur sich enthaltend,

    wenn Sich-enthalten heißt: die Welt da draußen

    und Wind und Regen und Geduld des Frühlings

    und Schuld und Unruh und vermummtes Schicksal

    und Dunkelheit der abendlichen Erde

    bis auf der Wolken Wandel, Flucht und Anflug,

    bis auf den vagen Einfluß ferner Sterne

    in eine Hand voll Innres zu verwandeln.

    und wie sie's abtun: wie vor dem Geliebten.


    Was können sie nicht sein: war jene gelbe,

    die hohl und offen daliegt, nicht die Schale

    von einer Frucht, darin dasselbe Gelb,

    gesammelter, orangeröter, Saft war?

    Und wars für diese schon zu viel, das Aufgehn,

    weil an der Luft ihr namenloses Rosa

    den bittern Nachgeschmack des Lila annahm?

    Und die batistene, ist sie kein Kleid,

    in dem noch zart und atemwarm das Hemd steckt,

    mit dem zugleich es abgeworfen wurde

    im Morgenschatten an dem alten Waldbad?

    Und diese hier, opalnes Porzellan,

    zerbrechlich, eine flache Chinatasse

    und angefüllt mit kleinen hellen Faltern, -

    und jene da, die nichts enthält als sich.


    Und sind nicht alle so, nur sich enthaltend,

    wenn Sich-enthalten heißt: die Welt da draußen

    und Wind und Regen und Geduld des Frühlings

    und Schuld und Unruh und vermummtes Schicksal

    und Dunkelheit der abendlichen Erde

    bis auf der Wolken Wandel, Flucht und Anflug,

    bis auf den vagen Einfluß ferner Sterne

    in eine Hand voll Innres zu verwandeln.


    anbei noch eine deutung, die ich im netz gefunden hab :




    **Die Rose mit ihren vielen Lidern, d. h. mit ihren wunderbaren, zart duftenden Blütenblättern lädt zum Schlaf, zur Ruhe, zur Erlösung völlig ein. Sie ist nach dieser Seite das Sinnbild der Sehnsucht nach Friede und Erlösung. Nun ist sie aber in ihrer Pracht auch das Sinnbild der Kraft, des Lebens; sodaß es ihre Lust ist, niemandes Schlaf zu sein. In ihr liegt also Spannung von Zartheit und Kraft; in diesem Sinne wird sie als reiner Widerspruch bezeichnet. Vielleicht darf man sagen, daß in diesem wunderbaren Gebilde der Rose die Spannung unseres Lebens zwischen Sehnsucht nach Ruhe und Trieb zur Fülle des Lebens sinnbildlich gelöst erscheine".

    (Willi Nef im Schweizer Rosenblatt 12/1971) **


    naja, vielleichts hilfts dir was. :-)))


    liebe grüsse herz-rot

    anjulika













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