Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: @elcappucino

  1. #1
    HotelNoir
    Gast

    @elcappucino


    Tut mir leid das ich Dich angemacht habe! Ich kenne Dich nicht und die Geschichte geht mich auch gar nichts an.

    Ich bin momentan etwas gereizt und brauche Schuldige für meine Fehler und mein Unvermögen. Entschuldige.

    HotelNoir

  2. #2
    elcappuccino
    Gast

    Re: @elcappucino


    >Tut mir leid das ich Dich angemacht habe! Ich kenne Dich nicht und die Geschichte geht mich auch gar nichts an.

    >Ich bin momentan etwas gereizt und brauche Schuldige für meine Fehler und mein Unvermögen. Entschuldige.

    >HotelNoir


    Weisst du, ich habe das wohl auch etwas herausgefordert....

    (kein... kein... kein... Nein... auch eine Art verweigerung)

    Ich nehme deine Entschuldigung an. Wir werden uns wieder finden.

    Danke


    dein elcappuccino

  3. #3
    elcappuccino
    Gast

    Schuld und Vergebung im Lichte von Lust und Unlust am Spiel


    Halle mein schwarzes Hotel


    Deine entschuldigung hat mir Denken gemacht,

    und ich ging etwas auf die Spurensuche

    Das ist doch eine verrückte Geschichte

    und ich hoffe, dass du sie mit einem Lächeln lesen kannst.





    Weder Zufall,

    noch Bestimmung

    noch freier Wille

    wirkt

    sondern nur die Lust

    oder Unlust

    am Spiel

    HotelNoir


    Grüß dich Gott, HotelNoir !



    Damit hast du uns in einer Weise zum Spiel eingeladen. Das Spiel, die Lust und Unlust war dein Thema, und darauf erhieltest du antwort.


    Helena hast du geantwortet:

    Hallo Helena,

    Ich kann nur von mir sprechen: die Bibel und die Gesellschaft haben in mir KEIN Lustgefühl geweckt. Sogar die Musik und die Esoterik ist hier ohne Lust. Überall werden nur Probleme gewälzt, Nöte gelindert und Sensibilitäten hin und her geschoben.

    Dein Grinsen darf ich wohl darauf beziehen, dass für Dich die Antwort sonnenklar ist, Du sie also wieder ins Ursache - Wirkung Konzept reinstellst. Das ist Dein gutes Recht und so wird es zu DEINER Realität. Meine sieht anders aus: Es gibt eine tiefere Ebene darunter, wo die Antwort auf Deine Frage lautet: NICHTS! Es trifft Dich keine Schuld oder Verantwortung, Du hast aber auch kein Recht - weder an der Lust noch an der Unlust. Es hängt ganz einfach nicht von Dir und auch nicht von irgendjemandem sonst ab. Jede andere Antwort masst sich an, über etwas Bescheid zu wissen über das niemand Bescheid wissen kann.

    Grüsse HotelNoir



    Zum Beispiel von mir:

    deinem Posting entnahm ich, dass du ein Lustgefühl suchst, aber im denken nicht Verantwortung darüber haben wolltest (es trifft dich keine Schuld)

    Wie kann man darüber diskutieren?

    ehrlich gesagt, folgendes Posting von mir war sehr schnell, basierend auf einer erfahrung und der Intuition, dass du einen Wunden Punkt in dir offenbarst hat, welcher tatsächlich dem Thema Schuld und Verantwortung die Pforte eröffnet.

    Mit einem Spiel begann ich:


    Aus "Fly With Me"


    All troubles must end - one day

    it's up to us what game we play

    don't fear to give your very soul and shine

    and burn - cause life is for the living - the loving


    Wer hat Angst?


    Hotel Noir

    99% Gewohnheit

    1% radikaler Umsturz, Infragestellung, Denken, Entscheidung, tiefste Not

    1% Freiheit, das kann ängstigen


    Dies begreift nur jeder für sich allein, und muss es nur für sich selbst entscheiden, und sich selbst anmassen.


    Fondue Your Self

    Wo ist dein Denken?



    Nun dieser zugegeben wenig diskutable Input von mir wurde von Dir wie folgt aufgenommen:


    Hallo, Meister der Fehlinterpretationen,

    ich weiss nicht, mit welchen von Deinen lustigen Bildern ich es hier zu tun habe. Lässt Du mich an Deinen Halluzinationen teilhaben?

    Grüsse HotelNoir



    und meine Antwort war eine glatte Weigerung:


    NEIN


    Lebe deine 99% und folge dem Gebot, das du dir selbst auferlegt hast.

    Denn du hast kein Recht, wiewohl du die Lust suchst.

    Du willst doch nicht gegen dich selbst verstossen?

    "Es gibt keine Schuld"... keine Erkenntnis, keinen Baum


    also NEIN

    Ich werde es dir nicht sagen...





    Weder Zufall,

    noch Bestimmung

    noch freier Wille

    wirkt

    sondern nur die Lust

    oder Unlust

    am Spiel

    HotelNoir


    ich kann nur von mir sprechen: die Bibel und die Gesellschaft haben in mir KEIN Lustgefühl geweckt. Sogar die Musik und die Esoterik ist hier ohne Lust. Überall werden nur Probleme gewälzt, Nöte gelindert und Sensibilitäten hin und her geschoben. Dein Grinsen darf ich wohl darauf beziehen, dass für Dich die Antwort sonnenklar ist, Du sie also wieder ins Ursache - Wirkung Konzept reinstellst. Das ist Dein gutes Recht und so wird es zu DEINER Realität. Meine sieht anders aus: Es gibt eine tiefere Ebene darunter, wo die Antwort auf Deine Frage lautet: NICHTS! Es trifft Dich keine Schuld oder Verantwortung, Du hast aber auch kein Recht - weder an der Lust noch an der Unlust. Es hängt ganz einfach nicht von Dir und auch nicht von irgendjemandem sonst ab. Jede andere Antwort masst sich an, über etwas Bescheid zu wissen über das niemand Bescheid wissen kann.




    Und was weckt deine Lust oder Unlust?

    Wenn nicht der Widerspruch?


    Dein Meister deiner Schuldigkeit



    Ich meine, dass ist schon stark.

    Deine Frage, oder dein Input mit dem Spiel und der Lust zeigt doch exemplarisch, dass die Verweigerung der Lust zu Unlust zwangsläufig führen muss.

    Deine Anworten zur Abhandlung über die Eifersucht waren ein Dokument der Unlust, welche durch diesen Prozess hier gesteigert wurde.

    Ich ahnte, dass der Meister Deiner Schuldigkeit diese Unlust wecken würde.

    Wenn sie aber zu wecken war, und zuletzt zu deiner Entschuldigung führte, so bemerken wir...

    Das Spiel begründet sich in der Kausalität (wir efahren es so, und also schauen wir es hier linear ein zweites mal an)

    Das Spiel existiert zwischen den Menschen und nirgendwo sonst.

    Für dich allein hast du kein Recht weder auf Lust oder Unlust, weil ALLEIN es für dich (und für niemanden sonst) keine Herausforderung geben kann.


    Du bist aber hier, weil du spielen willst. Hier suchst du dein Recht am Spiel, an der Lust und Unlust. Hier auch erfährst du die Schuld und Befreiung als Teil des "Spiels".


    1%...






    Mit Jesus ist Gott an der Schuld des Menschen teilhaftig geworden. (Dieser Satz ist eine Ohrfeige für manchen Theologen). Aber dies bedeutet, Gott nimmt Anteil, wir sind ihm darin wieder ebenbildlicher geworden.


    Aber nicht nur in der Schuld, sondern auch in der Vergebung, in der Befreiung.

    Es ist ein anderer Prozess in welchem ich stecke:

    Die den Stein vor das Grab Lazarus rollten, müssen ihn hinwegheben,

    die ihn banden und nicht liessen, müssen ihn entbinden und befreien.

    Das Wort allein macht es sichtbar. (gemeint ist dies nicht im kausalen Sinne, sondern als Angebot einer Verantwortung)


    Darin drückt sich aus: Jesus Wort überträgt die Priesterpflichten auf alle. Er kehrt die übliche Ordnung um.

    Das heisst, auch in der Vergebung ist der Mensch im Wort mit Gott gleich.


    Es ist erstaunlich, wie meine Arbeit sich hier verbindet mit Themen in diesem Forum und mit sehr direkten Äusserungen des Menschen (seinem Recht, seiner Verletztlichkeit, seiner Liebe, seinem Schmerz, seiner Angst und seiner Fragen).


    Ebenso gilt dies auch für Dein Posting. Es selbst ist ein Prozess und Du nimmst uns hinein. Die Dinge bleiben nicht theoretisch, sondern sie werden erlebt. Sie gehen unter die Haut.


    In Seinem Wort und in Seinen Gedanken leben und weben wir.


    Und ebensolches gilt für die jeweiligen individuellen Geschichten welche in dieses Forum getragen werden.


    Ich fand die ganze Sache doch recht erstaunlich, weshalb ich es hier darstellen wollte.


    Ich denke aber auch, dass Du Hotel Noir, auf Sophies Frage (oder Motto) "Vertraue in die Vorsehung" noch eine andere Antwort zu geben weisst.

    (das ist vielleicht ein KOAN für dich)...






    PS: Wir sind lebendige Menschen. Es wird Winter. Es ist nass und es wird früh dunkel. Die Schlagzeilen vom FCBasel mögen uns einen Tag begeistern. Aber wir brauchen doch ein beständigeres Licht in uns.

    Jeder Beitrag in diesem Forum ist auch vom privaten Umfeld geprägt. Das stimmt auch für Dich.

    Ich wünsche Dir, dass Du ein offenes und herzliches Ohr findest, bei Dir zu Hause, wo Du Dich mitteilen kannst. Denn deine Fragen sind es wert.


    Helena hat einmal etwas sehr bewegendes gesagt. Mein Herz weiss es, aber meine Lippen können es nun nicht widergeben. Es handelt von der Aussprache, der Mitteilung von Schuld und Erlösung, die ankommen will, vom gegenseitigen Erkennen.


    Dein bewegter






  4. #4
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Lust und Unlust


    Mich wieder mal einklicken mag.

    Die Triinität in der Polarität der Lust und Unlust ? Könnte man der Lust auch Frust als Pol gegenüberstellen ? Die Einheit der Lust und Unlust ? Einfach nur jeden Pol zur rechten Zeit leben *gg* ?


    Zu den Gedanken : was ist der Ursprung der Gedanken ? Wir versuchten schon mal vor längerer Zeit im Forum darüber zu diskutieren. Ich definiere den Ursprung der Gedanken als Wille . Ihr ? Und der Dank im Wort ( Ort ) des Gedankens ...


    Herzliche Abendgrüße von Helena

  5. #5
    elcappuccino
    Gast

    Lust und Unlust: Der dritte im Bunde


    >Mich wieder mal einklicken mag.

    >Die Trinität in der Polarität der Lust und Unlust ? Könnte man der Lust auch Frust als Pol gegenüberstellen ? Die Einheit der Lust und Unlust ? Einfach nur jeden Pol zur rechten Zeit leben *gg* ?


    Trinität zwischen Lust und Frust?

    Der Dritte im Bunde?

    Das zeigt dir jede Kunst:

    Das Gelächter in der Runde!


    PS: Ich weiss nicht, welch Zufalls Augenzwinker mir durch einen biblisch vollkommen unbedarften (um nicht zu sagen unbefugten) Menschen mir folgendes Bändchen zukommen liess:

    Rudolf Frieling:

    Agape - die göttliche Liebe im Johannes-Evangelium

    (Verlag Urachhaus Stuttgart)


    Dies geschehen kaum einen Tag, nachdem du auf die Dreifaltigkeit Eros - Filia - Agape hinwiesest.


    Derweil exerziere ich den alchymistischen Prozess:

    wie das Wort Fleisch wird

    konkret:

    wie errate ich aus der Orthografie und der Satzstellung deiner Schreibe

    ob blond, braun, schwarz oder bärtig du da bist?


    Dich mal einfach (zensiert) mag ;)))))))))))





  6. #6
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Lust und Unlust: Der dritte im Bunde


    >Der Dritte im Bunde?

    >Das zeigt dir jede Kunst:

    >Das Gelächter in der Runde!

    >PS: Ich weiss nicht, welch Zufalls Augenzwinker mir durch einen biblisch vollkommen unbedarften (um nicht zu sagen unbefugten) Menschen mir folgendes Bändchen zukommen liess:

    >Rudolf Frieling:

    >Agape - die göttliche Liebe im Johannes-Evangelium

    >(Verlag Urachhaus Stuttgart)

    >Dies geschehen kaum einen Tag, nachdem du auf die Dreifaltigkeit Eros - Filia - Agape hinwiesest.

    >Derweil exerziere ich den alchymistischen Prozess:

    >wie das Wort Fleisch wird

    >konkret:

    >wie errate ich aus der Orthografie und der Satzstellung deiner Schreibe

    >ob blond, braun, schwarz oder bärtig du da bist?

    >Dich mal einfach (zensiert) mag ;)))))))))))

    >


    Lieber elcappuccino !

    Herzlich lachend lese ich deine Antwort: Wenn du magst, scann ich dir ein Foto ein u. die Orthografie erübrigt sich. Es sei denn, die Worte werden zu Orten ( = lebendige Bilder ).

    Das Wort ist Fleisch geworden ... Und : Das Fleisch wird Wort ... Ich hab gestern abends nochmal das Heutige EV gelesen: Mk 13 ab Vers 24 bis 37

    Das Kommen des Menschensohnes , der Zeitpunkt der Wiederkunft, Mahnung zur Wachsamkeit.

    Der Himmel u. die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen


    P.S. Zu meinen Haaren :Außer grün , blau u. lila hatte ich wohl schon alle Farben durchprobiert. Seit vielen Jahren sind sie gleichbleibend ; blonde Menage auf brünetten Grund. Wenn die weißen sich vermehren, lass ich die Prozedere der Strähnchenfärbung *gg*

    Nicht Zweideutigkeit, sondern die Eindeutigkeit des EV:

    "Er weiß um jedes einzelne Haar auf unserem Haupte" ... Hat mich das ganze Leben hindurch begleitet. Berührt mich heute genauso tief wie als kaum 6jähriges Kind. Bis hundert konnte ich schnell zählen ( Steinchen, plückte Grashalme u. zählte sie ... )Bei meinen Haaren u. den Haaren meines Vaters ( er war der Geduldigste ) verzweifelte ich. Dann versuchte ich es bei jemanden mit einer ausgeprägten Glatze. Auch dort scheiterte ich schnell "die Haare auf dem Haupt zu zählen". Bei größeren Menschenansammlungen wurde mir direkt schwindlig um die Vielzahl der Haare u. um jene Größe dessen, der darum weiß. Auch im Anatomieunterricht wusste der Lehrer keine Antwort wieviel Haare der Mensch durchschnittlich besitzt ( 90 000 - 150 000 ). Bei der Prüfung war ich in irgendeiner Nebensächlichkeit unsicher ... Da hat er mir dann unter die Nase gerieben, wie nebensächlich doch die einzelnen Haare auf unserem Kopf sind u. dass es wichtigeres zu wissen gilt ! ( Wobei ich ihn im Stillen als Wicht bezeichnete, weil ich durch die Unsicherheit der Nebensächlichkeit eine zwei bekam ! )

    Immer noch spannend auf die Haare ?

    Ab- handlung über die Haare ?

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag, den ersten im Advent !

    Innig, Helena

  7. #7
    elcappuccino
    Gast

    Haariges zu Lust und Unlust


    Herzlich lachend lese ich deine Antwort: Wenn du magst, scann ich dir ein Foto ein u. die Orthografie erübrigt sich. Es sei denn, die Worte werden zu Orten ( = lebendige Bilder ).


    Wie überaus gefährlich....

    Am Ende könnt' ich den PC gar nicht mehr ausschalten (die Druckqualität meines Druckers ist keinen Buchstaben wert)....

    Oder ich müsste mir einreden, du hast mir ein Poserbildchen nicht von dir gesandt....

    Oder du bist am End' so hässlich und liederlich, was red' ich noch


    Du sollst dir von Gott nicht ein Bild machen, noch von seinem Ebenbild.

    Hsssss


    Das Wort ist Fleisch geworden ... Und : Das Fleisch wird Wort ... Ich hab gestern abends nochmal das Heutige EV gelesen: Mk 13 ab Vers 24 bis 37

    Das Kommen des Menschensohnes , der Zeitpunkt der Wiederkunft, Mahnung zur Wachsamkeit.

    Der Himmel u. die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen



    Also wachet.... Im Internet-Zeitalter mit all den Webjunkies ja keine Kunst

    es gibt ja welche, die mit Katastrophismus im Kopf diesem Ereignis entgegensehnen, weil sie es satt haben, dass sie Steuern deklarieren müssen und allzeit dem Kaiser geben müssen. Himmel und Erde werden vergehen, meine Festplatte aber bleibt bestehen...

    Hey im Übrigen: es ist so stille geworden in diesem Forum. Die werden doch nicht alle abgeholt worden sein....


    P.S. Zu meinen Haaren :Außer grün , blau u. lila hatte ich wohl schon alle Farben durchprobiert. Seit vielen Jahren sind sie gleichbleibend ; blonde Menage auf brünetten Grund. Wenn die weißen sich vermehren, lass ich die Prozedere der Strähnchenfärbung *gg*


    Klingt echt verführerisch. Vor allem wenn ich Dich auf dem Coiffeurstuhl da sehe, und der dir die Strähnen färbt. Ich war als Kind das Letzte mal bei einer Coiffeuse. Das war so.... das ich nie mehr hinzugehen wagte, weil die Haarwurzeln eben nicht nur im Kopf wurzeln.


    Also ein/e Coiffeur/euse hat immer seine/ihre Kundschaft....


    Seither und vorher ist ein einfaches Prozedere angesagt, ca. alle zwei Jahre radikal fingerbreit doityour Self. Früher wollten sie damit Kopfkissen stopfen, weil ich Haare für drei auf dem Kopf hab. Ich habe es ihnen verwehrt sich auf meinen geistigen Auswüchsen auszuruhen.


    Meine liebsten Haare waren blond. Als ich das erste mal meine Finger in sie grub, waren sie noch nass von einer Dusche. Einer Sonnenblume gehörten sie.

    Wie eine mentale Knautschzone umrahmten die mächtigen blonden Wellen ein rotes Gesicht. Wer sich da näherte, der blieb nicht kalt. Heute noch, längst entflogen wärmt sie mich.


    Die gefährlichsten waren kastanienbraun und lang. Einem Hai (el tiburon) gehörten sie. Blau und grün, in den Farben meines Namens lackierte der Haifisch sich die Nägel (sie sind den Haaren verwandt). Man verkennt die ambivalente Sinnlichkeit von Haifischen. Sie roch meine Angst und sättigte sich daran. Sie lehrte mich das Jagen - ich sie das Fürchten. Nun ist er entschwunden in den blauen Tiefen. Mein kleiner ängstlicher Hai, wäre ich nur zehn Jahr jünger, ich liesse dich an mir knabbern.


    Meine vermissten Haare sind Schneeweiss. Meinem Opa, einem Milchmann von Beruf gehörten sie. Auch von Statur glich er einer Milchkanne. Seit ich mich erinnern mag, waren seine Haare weiss wie Schnee. Von ihm erbte ich wohl die mächtige Strähne über meinen Scheitel. Gäb's ihn nicht, ich wär heut' nur Kaffee nicht Cappuccino.


    Mittlerweile hat die Schärfe der Strähne nachgelassen und wirkt eher wie ein Schleier. Einmal noch konnte ich dieser Schärfe begegnen, am Tage, da wir meine Oma begruben. Der Pfarrer trug, obwohl doch älter, exakt die gleiche Haartracht, war mir gewissermassen gleich, und dies am Tag, da ich ein wenig (musikalisch) von seinem Amte übernahm.


    Ja und einmal (lange ist's her) tanzte ich Shivas Tanz. Als Anarchie tanzte ich mit der Liebe, und das erst noch öffentlich. Und der Anlass hiess, man glaubt es nicht "HAIR".


    Ja wer kann die Geschichten um die Haare alle er-zählen?


    Samstag abend, im Salon von Mistress "Delilah" Wir sehen die holde Domina gebeugt über uncle Sams Sohn. "Erzähl mir das Geheimnis deines Erfolgs", ihn imitierend wedelt sie dabei ihre schwarzen Locken ins Gesicht. Nun sie wird es schaffen. Irgendwann schwächt sie ihn, mit der Scheere wer weiss wo zupackend, die Gauner bereits im Hinterzimmer wartend.


    Klingt echt modern...

    Heute darf man ja keinem Mann mehr empfehlen, zu heiraten und sich die Locken scheren zu lassen.

    uups.. und dann wäre noch das


    Da kam doch eine Sünderin und salbte Jesus die Füsse und trocknete sie mit ihren Haaren.


    Also ich weiss, warum ich mich nicht mehr auf den Stuhl einer Coiffeuse getraue. Die Haare wurzeln tiefer. Das mussten sie früher schon gewusste haben, wesshalb das Thema Haar sorgsam verstaut wurde.

    Aarons zwei erste Söhne verbrannten, weil sie ihre Haare offen flattern liessen. Seither hatte der Hohenpriester sorgsam verpackt sein Amt zu verrichten. Wer es flattern liess, war vielleicht ein Prophet oder ein Lüstling oder ein Taugenichts oder ein Schwätzer.



    Damals wie heue: Uniformzwang...


    und dennoch heisst es: sorgt euch nicht: Gott kennt jedes Haar (jeden Reiz, jede Lust, jeden Antrieb) in euch.


    Damit darf ich diese kleine haarige Abhandlung der individuellen Abreaktion übergeben.


    haaaarigst euer Haaaare Kaffeerahmaa Krischnaaaa ;))))))))))))))))





  8. #8
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Haariges zu Lust und Unlust


    >Damit darf ich diese kleine haarige Abhandlung der individuellen Abreaktion übergeben.

    >haaaarigst euer Haaaare Kaffeerahmaa Krischnaaaa ;))))))))))))))))

    >


    Danke elcappuccino, war amüsantzu lesen ;)

    Kennst aus dem 1.Kor. Vers 11 ab : Der Schleier der Frauen ?

    Schlusssatz : Will jedoch einer streitsüchtig auf seiner Meinung bestehen, ( so sei ihm gesagt : ) wirhaben einen solchen Brauch nicht, die Gemeinden Gottes auch nicht.


    Lust <----> Unlust

    Herzlich, Helena

  9. #9
    elcappuccino
    Gast

    Schleierhaftes zu Lust und Unlust


    >Kennst aus dem 1.Kor. Vers 11 ab : Der Schleier der Frauen ?

    >Schlusssatz : Will jedoch einer streitsüchtig auf seiner Meinung bestehen, ( so sei ihm gesagt : ) wir haben einen solchen Brauch nicht, die Gemeinden Gottes auch nicht.

    >Lust <----> Unlust

    >Herzlich, Helena


    ....so sei ihm gesagt - wir haben einen solchen Brauch [dass Weiblein unverschleiert in die Versammlung kommen] nicht, auch nicht die Gemeinde Gottes.



    Also ich habe mich nun durch diesen Korinther da hindurchgelesen, und mir ist nur soviel klar geworden dass ich Gott und die Frauen verstehe, dass unser Paulus Zeit seines Lebens Single blieb.


    Pardon, was nutzt dem Mann (Paulus) auch eine Bedeckung, wenn seine Bescherung aus dem Munde spricht?

    Satz a) Gott -> Christus -> Mann -> Frau (Mann und Frau sind ungleich)

    Satz b) vor Gott sind Mann wie Frau gleich

    Satz c) ich habe immer recht


    Man vesteht schon, dass soviel Metaphysik vebandelt mit haarspalterischer Logik sowohl Einsteins Relativitätstheorie wie auch Heissenbergsche Unschärferelation auf Ewig in den Schatten stellen.


    Hut ab Paulus

    wir lachen in Ewigkeit Amen

    ganz unverhüllt, egal ob Mann oder Frau


    Noch ein Muster:

    1.Kor.11.14 "Und lehrt euch die nicht die Natur selbst selbst, dass, wenn ein Mann lange Haare trägt, es eine Schmach für ihn ist......


    Paulus, sieh deiner Schmach ins Angesicht


    Eigentlich will ich über den Sinn oder Unsinn gar nicht reden. Wir müssten uns da eventuell Sitten vergegenwärtigen, gegen welche Paulus anspricht. Mein Problem mit Paulus ist, dass er es schafft, gegen etwas anzureden, dass garantiert nachher eine legitimistische Interpretation herauskommt.


    Primär geht es ja gar nicht um das Haar, sondern um das Scheren, die Glatze.

    denke mal an die Eunuchen, oder Paulus eigenes Haaropfer (das er mit Bitternis darbrachte und damit die dem Petrus vorgeworfene Heuchelei gleich selbst ausführte).

    Paulus Rede geht über die Abschaffung dieses Haaropfers (dem Enthüllen des Hauptes). Der Mann darf es, die Frau soll es nicht.


    Die Decke der Schleier, vielleicht hier symbolisch die Decke des Gesetzes. Wenn eine Frau sich ne Glatze rasiert (oben, wo anders ist ja (zensiert)), so tut sie nach dem Gesetz, muss also die Decke (den Schleier des Gesetzes) auf sich nehmen.


    Wer kasuistisch aus dem Gesetz argumentiert, der schafft Gesetz. Das ist der Grund, warum ich Paulus nicht mag, und es mir je nachdem durchaus gefällt, wenn .... (zensiert)

    (Ich hab da schon die abenteuerlichsten Bilder gesehen betreffs Ägais Kultur und Haartracht. Man darf da Paulus gar nicht als Griechenkenner meinen, wenn er nun an den geschwächten langlockigen Herakles in den Frauenkleidern denkt.)


    Diskussion um den Schleier hin oder her. Mit der (zensiert) verhält es sich ja wie mit dem Auto, wo man den Kofferraum schliesst, und die Türe aufspringt, dann diese zudrückt und das Dach aufklappt.

    Am Ende schaut sie unter dem Rocksaum hervor. uuhuuuh...

    Im sonnigen Arabien gang und gäbe....


    Mit (verschleierten) Grüssen



    Ach zu deiner Frage(?): egal was, mich haifischt das Gegenteil

    Das wird mir immer wieder klar, wenn ich "Andres Christen" lese (und dabei über mich lache)



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