Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Guten Morgen...

  1. #1
    ein Wort
    Gast

    Guten Morgen...


    Auf -er- stehung .

    Magst/ kannst du darüber schreiben ? ALLein über meine ALLtäglichen Auferstehungen zu berichten fällt derzeit nicht unbedingt in die Leichtigkeit des Seins. Dennoch erfahre ich gerade dadurch die Leichtigkeit des Seins.

    Liebevoll, Helena



    Lazarus war vom Wort geliebt.

    Im Anfang war das Wort, und das Wort war .....


    Jeden Morgen stehtst du in der Frühe auf,

    und suchst deine kleine Auferstehung, eine Aufmunterung vor deinem Gang. Weswegen du hier liest.

    Du suchst das Wort für deinen Tag, und kennst es und fürchtest es doch.

    Es darf nicht zu direkt kommen. Alles darf es, nur nicht dich beim Namen nennen.


    All unsere Pflichten, Überzeugungen und Gelübde erlauben uns nicht, dieses Wort direkt zu hören. Dies sind die Steine, die Binden und Fesseln.


    Und doch steht geschrieben...

    Helena, steh auf!


    Erschrick nicht, wenn es über dich kommt.

    Es ist das Wort das dich ruft.


    Guten Morgen. Es liebt dich.


    Guten Morgen






  2. #2
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Guten Morgen...


    >Auf -er- stehung .

    >Magst/ kannst du darüber schreiben ? ALLein über meine ALLtäglichen Auferstehungen zu berichten fällt derzeit nicht unbedingt in die Leichtigkeit des Seins. Dennoch erfahre ich gerade dadurch die Leichtigkeit des Seins.

    >Liebevoll, Helena


    >Lazarus war vom Wort geliebt.

    >Im Anfang war das Wort, und das Wort war .....

    >Jeden Morgen stehtst du in der Frühe auf,

    >und suchst deine kleine Auferstehung, eine Aufmunterung vor deinem Gang. Weswegen du hier liest.

    >Du suchst das Wort für deinen Tag, und kennst es und fürchtest es doch.

    >Es darf nicht zu direkt kommen. Alles darf es, nur nicht dich beim Namen nennen.

    >All unsere Pflichten, Überzeugungen und Gelübde erlauben uns nicht, dieses Wort direkt zu hören. Dies sind die Steine, die Binden und Fesseln.

    >Und doch steht geschrieben...

    >Helena, steh auf!

    >Erschrick nicht, wenn es über dich kommt.

    >Es ist das Wort das dich ruft.

    >Guten Morgen. Es liebt dich.

    >Guten Morgen

    >


    Lieber elcappuccino !

    Advent - Weihe-nacht, Auferstehung ...

    So wie ich oftmals tgl. ( "all"-tgl. ;) auferstehe und Auferstehung feiere, so

    ist auch oftmals tgl. Weihnachten. Die Geburt Christi ... Das Wort "Weihe ", Weih / nacht trägt für mich einen ganz besonderen Inhalt. Auch jenes Wort der Auferstehung.

    Beim wahren Namen gerufen werden ...

    Nicht suchen oder fürchten; dort wo Begegnung statt-findet ist ? reine Freude am Sein, Einverständnis an allem Sein. Schwierig darüber zu schreiben. Vielleicht - um die Furcht auch zu benennen: jene Ehrfurcht und Achtung vor den Worten zu erkennen, die das Leben und alles Sein nicht ver-herr-lichen.

    Kommt es so einigermassen klar an das andere Ufer?

    Themenwechsel: Begegnung und Ausstausch in ihrer Vielfältigkeit.

    Begegnung, dort wo das Medium der Sprache fehlt bzw. die Unterschiedlichkeit der Sprache. Wo das Hören fehlt, wo das Wachbewusstsein be-hindert ist, verkalkt ist, im Koma liegt u.ä.

    Die Form der Begegnung ? Übers Internet ? Ich empfinde immer wieder diese tiefe und innige Freude welch wunderbaren Menschen ich in dieser Form ( diesem forum ) begegnet bin und dennoch spüre ich ebenso die Begrenztheit jener Form.

    Intimität als nächsten Begriff ? Welche Bedeutung hat sie für den Einzelnen ?

    Bibelsprache : beim wahren Namen gerufen werden ... Ich kenne meinen wahren Namen, jenes kurzzeitige Eintauchen in die Intimität wo ich alles bin.

    Liebende Morgengrüße von Helena

  3. #3
    elcappuccino
    Gast

    Re: Guten Morgen...


    Lieber elcappuccino !

    Advent - Weihe-nacht, Auferstehung ...

    So wie ich oftmals tgl. ( "all"-tgl. ;) auferstehe und Auferstehung feiere, so ist auch oftmals tgl. Weihnachten. Die Geburt Christi ... Das Wort "Weihe ", Weih / nacht trägt für mich einen ganz besonderen Inhalt. Auch jenes Wort der Auferstehung.

    Beim wahren Namen gerufen werden ...

    Nicht suchen oder fürchten; dort wo Begegnung statt-findet ist ? reine Freude am Sein, Einverständnis an allem Sein.

    Schwierig darüber zu schreiben. Vielleicht - um die Furcht auch zu benennen: jene Ehrfurcht und Achtung vor den Worten zu erkennen, die das Leben und alles Sein nicht ver-herr-lichen.

    Kommt es so einigermassen klar an das andere Ufer?



    Liebe Helena

    Über zwei Dinge musste ich mir in letzter Zeit viel Gedanken machen. Über die Liebe und den Hass. Und der Zufall wollte es, dass beides sich noch mit dem Lazarus Thema überlagerte.

    Wie kann man darüber sprechen? Es ist nicht wirklich darüber zu sprechen, als dass man es erlebt. Und das Pendant dazu ist, dass man die Schrift erlebt. In LUST und KEUSCHHEIT liegt ein kleines Drama vor, ein Wechselspiel. Es wird, wie so oft hier in der Schnelle des Wortes als Drama, das tiefer motiviert ist, nicht erkannt. Es fehlt am "Zwischen den Zeilen lesen", einmal aus der gewohnten Richtung unseres Lesens auszusteigen, um das Motivierende zu erkennen.

    Man muss in diesem Sinne, wie ein Kabbalist, das Wort lieb haben, um das Motiv zu finden, hier nur als Spiel betrieben. Aber wieder: hat man es gefunden, das Wort, ist es nur ein Wort? Oder ist es nicht der Spiegel, wie wir wirklich zu dem Wort, das verherrlicht, stehen?

    Als blosses Experiment, oder als Spielneigung, da mag es ein Wort sein, das nicht verherrlicht. Aber wie kommen wir dazu, es zu erkennen, wenn nicht eine Betroffenheit im Wort uns weckt, anders zu sehen?

    Was bedeutet der Name HELENA. Ist es nicht der Name auf den du hörst? Was sind die Worte in dir, die du vernimmst? Wieviel Leben steckt darin? Und du hörst es und niemand versteht es. Es war deine Auf-er-stehung. Es wird sie sein, jedesmal wenn ein Wort ruft, das dich in der Mitte deines Lebens erkennt.

    Welches Wort mag uns alle erkennen? Alle, und doch jeden einzelnen. Da ist das Allgemeine und das Private. Wer kann dies mit LUST sagen und es nicht gleichzeitig mit KEUSCHHEIT behüten wollen, damit diesem Wort seine Intimität gewahrt bleibt, damit es uns noch berufen kann?


    Die Liebe im Wort, die Liebe zu dem Wort, und die Liebe durch das Wort.

    Wir suchen es, um uns mitzuteilen, und wir fürchten es, wenn es uns erkennt.

    Wir offenbaren es und wir verhüllen es.


    Wie oft hat das Wort uns hier offenbart und wir suchten es zu verhüllen? Und dennoch lieben wir es, und werden es zulassen, dass es uns entblösst und verwundert, und dadurch uns aber befreit.


    Themenwechsel: Begegnung und Ausstausch in ihrer Vielfältigkeit. Begegnung, dort wo das Medium der Sprache fehlt bzw. die Unterschiedlichkeit der Sprache. Wo das Hören fehlt, wo das Wachbewusstsein be-hindert ist, verkalkt ist, im Koma liegt u.ä.

    Die Form der Begegnung ? Übers Internet ? Ich empfinde immer wieder diese tiefe und innige Freude welch wunderbaren Menschen ich in dieser Form (diesem forum ) begegnet bin und dennoch spüre ich ebenso die Begrenztheit jener Form.



    Ist das Wachbewusstsein jenes, das die Tiefe der Freude gibt? Oder ist nicht gerade hier eine Meditation über die Worte nötig, welche über den wachen reinen Reflex hinausgeht?

    Ist die Form an und für sich so begrenzt? Oder sind wir es, die dem Moment nicht die Tiefe zu geben gewillt sind, wenn wir das Wort (des anderen) nicht lieben und in uns aufnehmen? Kann man im Wort lieben? Man kann Liebenswürdigkeiten austauschen, aber das Tiefere findet nur in der Geduld der Vertiefung statt - Ich habe es erlebt, man kann. Erinnere Dich... Ein Wort aus deinem Mund, in den meinen geflossen, und ich gebe es zurück... Meditiere, lehn dich zurück, wie lange....

    Im Wort geschieht Vertiefung, wenn wir uns hingeben. Und es ist ein Wandel im Wort. Wandel aber ist Vorbereitung. Wo die Liebe zu dieser Vertiefung nicht ist, mit welchem (sprachlosen) Medium wollen wir es finden? Die LUST oder die KEUSCHHEIT zum Bild?

    Vier Tage (einen Tag zuviel, und zu spät) und doch HEUTE. Einen Moment länger der Vertiefung. Bis die rechte Zeit in uns das richtige Ohr, das richtige Auge öffnet. Dann kann auch sichtbar werden, was das Ohr vernommen.

    - Glaube -


    Intimität als nächsten Begriff ? Welche Bedeutung hat sie für den Einzelnen ? Bibelsprache : beim wahren Namen gerufen werden ... Ich kenne meinen wahren Namen, jenes kurzzeitige Eintauchen in die Intimität wo ich alles bin.

    Liebende Morgengrüße von Helena



    Wir halten das Intime zurück, bis das richtige Ohr, das richtige Auge bereit ist das Intime als das Intime zu erkennen, und hinter der Vorstellung Mensch, den Einzelnen intim erkennt, und damit erst den ganzen Menschen. Bei Gott, ich weiss nicht was das ist, der Mensch, ich kenn nur EINES: Menschen. Aber in allen ist des Wort des EINEN, damit wir uns erkennen.

    Ich bin nicht elcappuccino, auch nicht Andres Christen, ich bin nicht der Bunte, ich bin nicht Lazarus, bin nicht das Spiel, nicht die LUST und nicht die KEUSCHHEIT. Ich bin der, in welchem Du Dich wiedererkennst.

    Die ALLeinige Intimität aber schweigt und erkennt sich selbst (sich loslassend) im wortlosen. Im Wort aber teilen wir unser gemEINsames mit, als Kommunio vor dem unaussprechlichen. Hier ist es, wo man das Wort tut.


    Ich wachte diese Nacht und liebte es, dich heut' morgen zu wecken, einmal an einem Tag. Und weiss ich doch, dass allezeit, lang bevor mich der Schlaf entlässt, jemand meine vergangenen Träume las.


    Dir noch viele liebevolle Auferstehungen wünschend

    Dein





  4. #4
    Gerda Subasic- Seebacher
    Gast

    Re: Guten Abend ...


    Lieber elcappuccino !

    Nicht gleich drauf los tippend und auf deine Worte eingehend, weil ich gerade online bin. Ich nehm deine Worte mit in die Ruhe der Nacht. Zudem ist derzeit die Erlösung meines knurrenden Magens am Programm u. eine feucht- fröhliche Feier in der Motoradrunde.

    Besinnliche Adventgrüße ;) von Helena

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