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Thema: Weil wir den Freienwillen bekamen

  1. #1
    X
    Gast

    Weil wir den Freienwillen bekamen


    Weil wir den Freienwillen bekamen, steckt in jedem Menschen das Potenzial einer Bombe!

    Gestern Abendnachrichten: Sechs jährige vergewaltigt und erdrosselt von einem Zwanzigjährigem...So ist nun mal die Welt heutzutage :-( macht das einen sinn?

    Wieso, weshalb, warum geschieht so was !? weil wir draus lernen müssen ?


    Derartige Menschen gelten als psychischkrank, Gott setzt kranke Menschen auf die Welt los? Wenn ja, müsste Gott nicht auch krank sein? Könnte mir jemand das erklären?


    Theorie: Hätten wir den Genetischenbauplan und exakt die Vergangenheit von diesem

    Jungen, dann würden wir theoretisch genauso denken und handeln wie er. (das ist absolut richtig) ich meine das es deswegen nicht besonders schlau wehre zu urteilen.



    Also: der Bauplan eines Menschen + die Vergangenheit = der, der er ist


    Ursprünglich kam unser Bauplan von Gott. Mit der Evolution haben wir uns so weit ins teuflische verändert? Wieso?


    Oder sind wir grade dabei uns zu entwickeln von Mensch zum Gott-Mensch ?

    Es könnte sein das unser leben wie es heute ist, nur das mittel zum Zweck für unsere Entwicklung wehre.



    Andererseits:

    Wieso hat Gott nicht von Anfang an dafür gesorgt, das die Sonne scheint?

    Weil wir „in hier und jetzt“ lernen müssen?

    Hier, wird eine grausam abgestochen! Dort, verhungern 3000 Menschen!

    Da, vergeht sich einer an Kinder! Der, hat AIDS! Die, hat Krebs !

    Das ist doch zu hart! Allein wenn man heut zu tage einen Fernseher besitzt,

    ist suizidgefährdet.

    Kann man da noch von bedingungsloseliebe Gottes sprechen?


    Ich meine das ich meinen Kindern aus liebe keine Zielwesteerknaller geben würde, weil sie sich selbst und anderen damit schaden könnten.

    Wenn man die welt so betrachtet das es keinen tot gibt, das der Tot nur eine Illusion des Verstandes ist, dann sind wir ja selbst schuld für das ganze elend den wir empfinden.

    Wenn es so sein sollte wieso kommen keine höhern Wesen vom Himmel oder sonst wo her, um uns aufzuklären.

    Das ist ja so als ob ich mein Kind mitten in der Wüste zurück lassen würde,

    in der Hoffnung das er dreißig Jahre später ganz wie der Papa sein würde.

    Oder ist Gottes Plan viel komplizierter?

    Das was uns von Tieren unterscheidet ist das wir den Freienwillen besitzen, wieso lassen wir uns dann, wenn es um Gott geht auf das Niveau eines Tieres herab indem wir blind glauben?


    So jetzt hab ich wild um mich getippt und hab alles rausgelassen :-)

    Sorry für meine Schreibweiße und manch komischen Satzformulierungen. ich wollte keinen Referat halten nur ein paar dinge loswerden

    Ich hoffe jemand kann da noch durchblicken. :-)

    Ich würde mich freuen über Unterhaltungen dieser art.


    In liebe X




  2. #2
    WesenheitX
    Gast

    Re: Weil wir den Freienwillen bekamen




    Grüss Dich X,


    schau Dir mal den Link an, den ich unten gesetzt habe. Ich denke, das ist was

    für Dich - vielleicht ergeben sich daraus ein paar Antworten auf Deine Fragen.


    Sei mir bitte nicht böse, dass ich nicht auf Deine Fragen eingehe, habe diese Diskussion

    schon zu oft geführt, im Netz und auch privat - das Ergebnis war meisst mehr Krieg, als

    Frieden. Mag an mir, bzw. meiner Ausdrucksmöglichkeit liegen. Dieses Buch kann aber

    mehr und besser als ich aussagen.


    Liebe Grüsse

    WesenheitX

  3. #3
    Sophie
    Gast

    Re: Weil wir den Freienwillen bekamen


    Ich forsche da schon sehr lange dran rum.


    Zwei Richtungen schlage ich da momentan ein.

    Einmal die der Bewertung. Der Schmerz kommt mit

    der Bewertung. In der Natur ist viel weniger

    Schmerz weil komplett die menschliche Bewertung

    wegfällt. Wenn man sieht, wie ein Tier sich in

    eine Krankeheit ergeben kann, dann weil es sich

    nicht mit all den Vorstellungen und möglichen

    Konsequenzen beschäftigen kann. Einmal kommt

    viel Schmerz eben durch unseren menschlichen

    Horizont.


    Und eine andere Richtung ist, daß wir dem, was

    wir mit unserem Bewußtsein aufnehmen, trauen.

    Aber das ist nicht die Wahrheit. Angeblich

    sollen wir zu jeder Sekunde in vollkommener

    Liebe und Sicherheit und mit allem versorgt

    sein, aber wir trauen den offensichtlichen

    Umständen.


    Das würde mich wirklich sehr interessieren,

    ob da jemand schon genau durchblickt. Also

    ich reagiere so, wie es offensichtlich richtig

    ist, aber das ist gar nicht die Wahrheit sondern

    wird mir nur von willkürlichen Mächten vorgegaukelt

    o.ä.?


    Es würde mich freuen, da mal ein paar tieferblickende

    Antworten zu kriegen.




    >

    >Grüss Dich X,

    >schau Dir mal den Link an, den ich unten gesetzt habe. Ich denke, das ist was

    >für Dich - vielleicht ergeben sich daraus ein paar Antworten auf Deine Fragen.

    >Sei mir bitte nicht böse, dass ich nicht auf Deine Fragen eingehe, habe diese Diskussion

    >schon zu oft geführt, im Netz und auch privat - das Ergebnis war meisst mehr Krieg, als

    >Frieden. Mag an mir, bzw. meiner Ausdrucksmöglichkeit liegen. Dieses Buch kann aber

    >mehr und besser als ich aussagen.

    >Liebe Grüsse

    >WesenheitX



  4. #4
    WesenheitX
    Gast

    Re: Weil wir den Freienwillen bekamen


    Grüss Dich Sophie,


    wie schon erwähnt bin ich nicht wirklich scharf drauf eine Diskussion diesbezüglich

    vom Zaun zu brechen. Wir bewegen uns da in Bereichen, die nur jeder selber für sich festlegen

    kann und wo es mit Worten schwer wird bestimmte Dinge “rüberzubringen“. Aber da Du es

    ja anscheinend unbedingt willst .... werd ich´s mal versuchen :-) Vor Missverständnissen

    und auch der Möglichkeit diese nicht ausräumen zu können sei aber gewarnt ;-))


    Das Folgende stellt auch sicher nur ein Idealbild dar, was ich zwar versuche komplett

    umzusetzen, aber nicht immer mit Erfolg. (Aber immer öfter :-)) )




    >Zwei Richtungen schlage ich da momentan ein.


    Autsch :-)) Zwei Richtungen ? ;-)




    >Einmal die der Bewertung.


    Das mit dem Bewerten versuch ich mir gerade abzugewöhnen. Setzte da lieber auf

    “Unterscheidung“, und diese gliedert sich lediglich in “gegen“ oder “für“ die Schöpfung.




    >Der Schmerz kommt mit der Bewertung.


    Würde eher sage, das “Schwermachen“ kommt mit der Bewertung.




    >In der Natur ist viel weniger Schmerz weil komplett die menschliche Bewertung wegfällt. Wenn man sieht, wie ein Tier sich in eine Krankeheit ergeben kann, dann weil es sich nicht mit all den Vorstellungen und möglichen Konsequenzen beschäftigen kann. Einmal kommt viel Schmerz eben durch unseren menschlichen Horizont.


    Du sprichtst der Natur incl. Mutter Erde Schmerzen ab ? Das mache ich nicht !


    Ich denke vielmehr, Du suchst da einen Grund es DIR “schwer zu machen“.




    >Und eine andere Richtung ist, daß wir dem, was wir mit unserem Bewußtsein aufnehmen, trauen.


    Da stimm ich zu. Würde aber lieber aufnehmen durch wahrnehmen ersetzen.




    >Aber das ist nicht die Wahrheit.


    Grosse Worte, dafür, dass der nächste Satz mit einem Angeblich beginnt ;-)




    >Angeblich sollen wir zu jeder Sekunde in vollkommener Liebe und Sicherheit und mit allem versorgt sein, aber wir trauen den offensichtlichen Umständen.


    Das “Wir“ finde ich hier schon ziemlich anmassend – nicht projektzieren ;-)


    Ich wage nicht zu behaupten, dass ich es in Vollkommenheit schon erreicht hätte

    (ja, manchmal mache ich es mir auch selber noch ein wenig schwer :-)) ), dass wir aber in

    Liebe und Sicherheit, jederzeit und überall versorgt sind wenn wir vertrauen (nicht als

    intellektuelles Konzept!), dem ist so – ganz bestimmt ;-) (Erfahrungswerte!)




    >Das würde mich wirklich sehr interessieren, ob da jemand schon genau durchblickt.


    Mit durchblicken ist es wohl nicht getan, wie gesagt, das ist nix für den Intellekt,

    die Sache will ge- und erlebt werden.




    >Also ich reagiere so, wie es offensichtlich richtig ist, aber das ist gar nicht die Wahrheit sondern wird mir nur von willkürlichen Mächten vorgegaukelt o.ä.?


    Uuuiiih wie schön, gell ? Klasse wenn man einen Schuldigen gefunden hat ;-)




    >Es würde mich freuen, da mal ein paar tieferblickende Antworten zu kriegen.


    Die kriegst Du, versprochen !, aber nicht von mir – und ich wage zu bezweifeln,

    dass es wer anderes hier kann. Tieferblickende Antworten kannst nur Du Dir selber geben,

    sonst bleibt es immer ein Abklatsch einer Wahrheit eines anderen, und das wird Dich

    definitiv nicht wirklich weiter bringen (sofern Du tatsächlich vorhast mal etwas

    “bewusst wahrzunehmen“).


    Liebe Sophie,

    ich habe Dir Heute auf eine Art und Weise geantwortet, wie ich es normaler Weise nicht

    gerne tue (bin Heute in Spiegellaune :-)) ). Glaube mir bitte, dass ich es nicht böse

    gemeint habe, im Gegenteil. Aber Du hast ja quasi um eine “direkte“ Antwort gebettelt ;-))

    Alles andere, als das was ich geschrieben habe, wäre zwar sicher nett, oberflächlich

    Weise und was weiss ich nicht noch alles gewesen – aber ganz bestimmt nicht ehrlich!

    Wärst Du Heute das erste Mal hier im Forum gewesen, hätte ich diese “direkte“ Antwort

    sicher nicht gewählt.


    Einen ganz persönlichen Tip habe ich für Dich (wenn Du magst :-) ):


    Lass das Forum mal Forum sein und leg die Bücher (ich weiss, ich weiss, ICH habe eine

    Buchempfehlung reingestellt ... ;-) ) mal auf Seite. Was Du hier und in Büchern

    bisher für Antworten bekommen hast ist ganz bestimmt nicht falsch !, aber so wie ich es

    beobachtet habe, haben sie bisher nur zu einer intellektuellen Verarbeitung geführt. Da

    ist nichts verkehrtes dran – aber um Wahrheit zu finden reicht es nicht ganz. Und statt

    der erhofften Sicherheit, hat sich die Unsicherheit nur verstärkt. Schalt mal ab – denk

    gar nicht mehr drüber nach !!! – halte nur den aufrichtigen Wunsch nach Wissen/Wahrheit

    und dem Erkennen des/der selben aufrecht – der Rest kommt dann von selbst, wenn Du es

    gar nicht erwartest.




    In der Hoffnung, dass Du es so verstehst, wie ich es gemeint habe,

    sende ich Dir ganz liebe Knuddelgrüsse

    WesenheitX



  5. #5
    elcappuccino
    Gast

    Re: Weil wir den Freienwillen bekamen


    >Ich forsche da schon sehr lange dran rum.

    >Zwei Richtungen schlage ich da momentan ein.

    >Einmal die der Bewertung. Der Schmerz kommt mit

    >der Bewertung. In der Natur ist viel weniger

    >Schmerz weil komplett die menschliche Bewertung

    >wegfällt. Wenn man sieht, wie ein Tier sich in

    >eine Krankeheit ergeben kann, dann weil es sich

    >nicht mit all den Vorstellungen und möglichen

    >Konsequenzen beschäftigen kann. Einmal kommt

    >viel Schmerz eben durch unseren menschlichen

    >Horizont.


    Liebe Sophie.......

    was für eine seltsame Beobachtung.... Die Natur versucht den Schmerz so lange wie möglich zu vermeiden. Auch der Mensch ergibt sich den Schmerzen, wenn er nicht mehr anders kann....

    Schmerz ist per se Unlust und gewertet. Die unmittelbare Schmerzvermeidung ist ein Naturrezept... Es gint keinen Grund für eien Chaoswahrnehmung.

    Bei Menschen kommt aber duch die Einbildungskraft die möglichkeit hinzu, dass er Hipochonder wird...

    Es gibt den Schmerz der Ausweglosigkeit, den seelischen Schmerz durch das Gericht... das ewige oder absolute in der Wertung. Dies ist das menschliche Problem. Aber Tiere Leiden und empfinden den Schmerz so negativ wie wir Menschen.

    Es gibt aber Hemmnisse, Leiden wahzunehmen, zu wissen. Man kann spekulieren, warum sich ein Spinnenmännchen auffressen lässt.

    Es tut es sicherlich nicht, weil es (bewusst) masochistisch veranlagt ist. Es ist ihm keine Erfahrung gegeben diese Erfahrung als schmerzhaft zu überleben und ein anderes Programm, eine überlebensfähige Schmerzvermeidungsstrategie zu entwickeln. Praktisch würde dies wohl das Aussterben der Art bedeuten, weil halt die unbewussten Massochisten bei den Spinnen begehrt sind, und ihre Philosophie genetisch weitervererben.


    Dem Mensch steht durch seine Vernunft auch das Lustkalkül, und dadurch auch der Selbstmord als Willenstat zur Verfügung. Hier ist es oft die Frage, welche Art von Schmerz letzlich weniger grausam erfahren wird (in der Voraussicht).


    >Und eine andere Richtung ist, daß wir dem, was

    >wir mit unserem Bewußtsein aufnehmen, trauen.

    >Aber das ist nicht die Wahrheit. Angeblich

    >sollen wir zu jeder Sekunde in vollkommener

    >Liebe und Sicherheit und mit allem versorgt

    >sein, aber wir trauen den offensichtlichen

    >Umständen.


    Unbewusst wischt du dir den Arsch. Pure Routine geworden (früher musstest du dies üben). Routinen bewirken Schlaf. Das Märchen von der guten Welt sagt uns.... wir dürfen einschlafen. Es gibt keinen Anlass für ein Wachbewusstsein.

    Die Tatsache aber, dass der Mensch stets wach ist, bedeutet: Es gibt keine ewigen Routinen. Die Bedingungen wandeln sich stets. Der Mensch muss wachsam bleiben. Er darf sich nicht verlassen auf die Interpretation eines Gesetzes (die Bedingungen könnten sich wandeln) noch darf er alle Gesichter Gottes tatenlos gleichgültig lieben (schnell geht er sonst zugrunde).


    Weil der Mensch zum Überleben wach sein muss, darum sichtet er prüft er und testet er die Gegenwart an seinen "Gesetzen".

    Die Liebe ist nur ansichtig, wenn du in einem geschützten Bereich ist. Einen Schiffbrüchigen kann man aber nur retten, wenn man den Ozean, das zornige Gesicht Gottes hasst. Wenn du ihn gerettet hast, dürft ihr aus dem geschützten Bereich heraus ja die wilde Ozeanidylle bewundern und lieben.

    Aber zuerst der geschützte Bereich, das bisschen Paradies. Und dafür ist uns wache Vernunft gegeben.


    >Das würde mich wirklich sehr interessieren,

    >ob da jemand schon genau durchblickt. Also

    >ich reagiere so, wie es offensichtlich richtig

    >ist, aber das ist gar nicht die Wahrheit sondern

    >wird mir nur von willkürlichen Mächten vorgegaukelt

    >o.ä.?


    Es wird dir aus einen falschen Sicherheitsmoment vorgegaukelt. Am Tisch der Gemässteten ist alles gut und Liebe. Nicht aber am Ort der Not. Dort wirst du zur Tat gerufen, zu retten, oder tatenlos zuzuschauen, damit du alles scheinlieben kannst...


    >Es würde mich freuen, da mal ein paar tieferblickende

    >Antworten zu kriegen.


    Und noch ultimativ.....

    Besagtes entstammt den Bedingungen der Natur...

    Die Natur formt unsere Moral mit. und auch unsere Vernunft ist Physiognomie.

    Es ist alles Welt.... Die Frage um das Leiden gehört zu dieser Welt.


    Ausserhalb dieser Welt wird die Frage sinnlos. Willst du sie absolut in einer Art beantworten, dann verliert sie ihre konnkrete Zuständigkeit.


    Aber eines will ich ausdrücken..... Liebe und Tun anerkennt, dass es um die Vermeidung von Schmerzen und Leiden geht, innerhalb der Natur in Rücksicht auf die Abhängigkeit des Menschen, zuerst von seinem Mitmenschen, dann erst von der allgemeinen Natur.


    Eine Liebe, die das Negative von Schmerzen leugnet, ist keine Liebe, sondern in ihrem Wesen die Verwerfung des Lebens an sich.....

    Existenz soll sich zum positiven tendenziell verwandeln. Dies ist Teil jeder Erlösungssehnsucht. Die Hölle ist Pein. Schmerz ist negativ....

    In der Welt hat das Negative eine zwingende Orientierung. Das zusätzliche Wissen des Menschen, dass er Schmerz voraussehen kann, ist die spezielle Hölle des Menschen.


    Die Natur lebt von fressen und gefressen werden... es gehört aber ebenso zur Natur, dass wir einen "Sozailvertrag" haben. Darin muss im Durchschnitt das Leben mehr Lust als Unlust machen, damit es möglich ist, und die Menschen nicht sich im Selbstmord selbst ausmerzen. Mit welchen Tricks dieser Sozailvertrag zugunsten der Spezies aufrechtwerhalten wird, ist zu diskutieren. Gewiss gehört Schönrednerei wie "alles ist gut" auch dazu. Das Leiden wird programmatisch gerne ausgeblendet, weil es negativ ist.

    Das ist die eine Seite, eine instinktive Anleitung gegenüber unserer Weltwahnehmung "think positiv"...

    Eine andere ist.. die Anleitung zur aktiven Hilfe, jemanden in den geschützten Bereich zu nehmen, so es möglch ist. Es bedarf Mut, den gekenterten im Ozean zu retten...


    Ich denke, die Bibel ist für mich dort wahr, wo sie die aktive Liebe, die Wahrnehmung dessen was ist, stärkt, und dort falsch, wo sie zum Schönredner über den lieben Gott wird (und dabei seine zornigen schmerzvollen Angesichte ausblendet).


    Der Freie Wille, damit du den zornigen Gott hassen kanst, damit du einen gekenterten Menschen im Ozean retten kannst...




  6. #6
    Sophie
    Gast

    Re: Weil wir den Freienwillen bekamen


    Liebchen (Wesenheit X), um ganz ehrlich zu sein: ich stelle mir

    eher einen Tanz vor, was du hier machst ist ein hochmütiges

    von oben beurteilen einer für dich anscheinend längst vergangenen

    Situation. Ich suche aber Antworten, die mir auf der Ebene des

    Herzens begegnen. Was auch immer du rüberbringen wolltest, es war

    dran vorbei. Die Beurteilung scheint lustig zu sein, von da aus,

    wo du dich gerade befindest.


    Ich fühle mich nicht nach knuddeln.


    Grüße


    >Grüss Dich Sophie,

    >wie schon erwähnt bin ich nicht wirklich scharf drauf eine Diskussion diesbezüglich

    >vom Zaun zu brechen. Wir bewegen uns da in Bereichen, die nur jeder selber für sich festlegen

    >kann und wo es mit Worten schwer wird bestimmte Dinge “rüberzubringen“. Aber da Du es

    >ja anscheinend unbedingt willst .... werd ich´s mal versuchen :-) Vor Missverständnissen

    >und auch der Möglichkeit diese nicht ausräumen zu können sei aber gewarnt ;-))

    >Das Folgende stellt auch sicher nur ein Idealbild dar, was ich zwar versuche komplett

    >umzusetzen, aber nicht immer mit Erfolg. (Aber immer öfter :-)) )

    >

    >>Zwei Richtungen schlage ich da momentan ein.

    >Autsch :-)) Zwei Richtungen ? ;-)

    >

    >>Einmal die der Bewertung.

    >Das mit dem Bewerten versuch ich mir gerade abzugewöhnen. Setzte da lieber auf

    >“Unterscheidung“, und diese gliedert sich lediglich in “gegen“ oder “für“ die Schöpfung.

    >

    >>Der Schmerz kommt mit der Bewertung.

    >Würde eher sage, das “Schwermachen“ kommt mit der Bewertung.

    >

    >>In der Natur ist viel weniger Schmerz weil komplett die menschliche Bewertung wegfällt. Wenn man sieht, wie ein Tier sich in eine Krankeheit ergeben kann, dann weil es sich nicht mit all den Vorstellungen und möglichen Konsequenzen beschäftigen kann. Einmal kommt viel Schmerz eben durch unseren menschlichen Horizont.

    >Du sprichtst der Natur incl. Mutter Erde Schmerzen ab ? Das mache ich nicht !

    >Ich denke vielmehr, Du suchst da einen Grund es DIR “schwer zu machen“.

    >

    >>Und eine andere Richtung ist, daß wir dem, was wir mit unserem Bewußtsein aufnehmen, trauen.

    >Da stimm ich zu. Würde aber lieber aufnehmen durch wahrnehmen ersetzen.

    >

    >>Aber das ist nicht die Wahrheit.

    >Grosse Worte, dafür, dass der nächste Satz mit einem Angeblich beginnt ;-)

    >

    >>Angeblich sollen wir zu jeder Sekunde in vollkommener Liebe und Sicherheit und mit allem versorgt sein, aber wir trauen den offensichtlichen Umständen.

    >Das “Wir“ finde ich hier schon ziemlich anmassend – nicht projektzieren ;-)

    >Ich wage nicht zu behaupten, dass ich es in Vollkommenheit schon erreicht hätte

    >(ja, manchmal mache ich es mir auch selber noch ein wenig schwer :-)) ), dass wir aber in

    >Liebe und Sicherheit, jederzeit und überall versorgt sind wenn wir vertrauen (nicht als

    >intellektuelles Konzept!), dem ist so – ganz bestimmt ;-) (Erfahrungswerte!)

    >

    >>Das würde mich wirklich sehr interessieren, ob da jemand schon genau durchblickt.

    >Mit durchblicken ist es wohl nicht getan, wie gesagt, das ist nix für den Intellekt,

    >die Sache will ge- und erlebt werden.

    >

    >>Also ich reagiere so, wie es offensichtlich richtig ist, aber das ist gar nicht die Wahrheit sondern wird mir nur von willkürlichen Mächten vorgegaukelt o.ä.?

    >Uuuiiih wie schön, gell ? Klasse wenn man einen Schuldigen gefunden hat ;-)

    >

    >>Es würde mich freuen, da mal ein paar tieferblickende Antworten zu kriegen.

    >Die kriegst Du, versprochen !, aber nicht von mir – und ich wage zu bezweifeln,

    >dass es wer anderes hier kann. Tieferblickende Antworten kannst nur Du Dir selber geben,

    >sonst bleibt es immer ein Abklatsch einer Wahrheit eines anderen, und das wird Dich

    >definitiv nicht wirklich weiter bringen (sofern Du tatsächlich vorhast mal etwas

    >“bewusst wahrzunehmen“).

    >Liebe Sophie,

    >ich habe Dir Heute auf eine Art und Weise geantwortet, wie ich es normaler Weise nicht

    >gerne tue (bin Heute in Spiegellaune :-)) ). Glaube mir bitte, dass ich es nicht böse

    >gemeint habe, im Gegenteil. Aber Du hast ja quasi um eine “direkte“ Antwort gebettelt ;-))

    >Alles andere, als das was ich geschrieben habe, wäre zwar sicher nett, oberflächlich

    >Weise und was weiss ich nicht noch alles gewesen – aber ganz bestimmt nicht ehrlich!

    >Wärst Du Heute das erste Mal hier im Forum gewesen, hätte ich diese “direkte“ Antwort

    >sicher nicht gewählt.

    >Einen ganz persönlichen Tip habe ich für Dich (wenn Du magst :-) ):

    >Lass das Forum mal Forum sein und leg die Bücher (ich weiss, ich weiss, ICH habe eine

    >Buchempfehlung reingestellt ... ;-) ) mal auf Seite. Was Du hier und in Büchern

    >bisher für Antworten bekommen hast ist ganz bestimmt nicht falsch !, aber so wie ich es

    >beobachtet habe, haben sie bisher nur zu einer intellektuellen Verarbeitung geführt. Da

    >ist nichts verkehrtes dran – aber um Wahrheit zu finden reicht es nicht ganz. Und statt

    >der erhofften Sicherheit, hat sich die Unsicherheit nur verstärkt. Schalt mal ab – denk

    >gar nicht mehr drüber nach !!! – halte nur den aufrichtigen Wunsch nach Wissen/Wahrheit

    >und dem Erkennen des/der selben aufrecht – der Rest kommt dann von selbst, wenn Du es

    >gar nicht erwartest.

    >

    >In der Hoffnung, dass Du es so verstehst, wie ich es gemeint habe,

    >sende ich Dir ganz liebe Knuddelgrüsse

    >WesenheitX



  7. #7
    WesenheitX
    Gast

    Okay




  8. #8
    Sophie
    Gast

    Re: Weil wir den Freienwillen bekamen


    Hallo el cappuccino,


    das ist aber ein schöner Sonntags-Braten.


    Ich möchte nur noch mal einen Punkt von meiner Seite als

    Frage ganz genau herausstellen.


    Die Frage mit der vorgegaukelten Wirklichkeit. Es geht nicht

    darum, nicht darauf zu reagieren, wenn einer gekentert ist,

    sondern, daß die Reaktionen, die in das Unglück führen, aufgrund

    von vorgegaukelter Wirklichkeit verschiedener Mächte geschieht.


    Meine Wirklichkeit setzt sich also zum Teil zusammen aus vorge-

    gaukeltem. Meine Vorstellung von Welt ist nicht, was da wirklich

    ist. Der eine glaubt, es ist unmöglich, jemals wieder Arbeit zu

    finden und erschießt sich deshalb. Das ist aber nicht die Wahrheit.

    Weil immer alles da sein soll. Das meine ich. Ich kann es nicht

    erkennen, weil es in einem für mich nicht einsichtigen Bereich

    liegt, und so wird unglaublich viel Unglück von Reaktionen auf

    Trugschlüsse ausgeführt. Und da wollen uns Mächte was vorgaukeln.

    Ganz selten verhalte ich mich einfach a-typisch zu dem, wie es mir

    scheint und dann eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten, die ich

    vorher nicht sehen konnte. Viel weiter bin ich da noch nicht, aber

    was ich glaube, ist ein Trugschluß. Es soll alles da sein. Dieses

    ganze obere Bewußtsein scheint in einer Täuschung zu stecken. Sie

    glaubt dem offensichtlichen. Und eben die Reaktionen sind entsprechend.

    Aber es soll alles da sein. Nur, ich kann es nicht erkennen.

    Wieviel Unglück geschieht, weil man das nicht durchschauen kann.




    >>Ich forsche da schon sehr lange dran rum.

    >>Zwei Richtungen schlage ich da momentan ein.

    >>Einmal die der Bewertung. Der Schmerz kommt mit

    >>der Bewertung. In der Natur ist viel weniger

    >>Schmerz weil komplett die menschliche Bewertung

    >>wegfällt. Wenn man sieht, wie ein Tier sich in

    >>eine Krankeheit ergeben kann, dann weil es sich

    >>nicht mit all den Vorstellungen und möglichen

    >>Konsequenzen beschäftigen kann. Einmal kommt

    >>viel Schmerz eben durch unseren menschlichen

    >>Horizont.

    >Liebe Sophie.......

    >was für eine seltsame Beobachtung.... Die Natur versucht den Schmerz so lange wie möglich zu vermeiden. Auch der Mensch ergibt sich den Schmerzen, wenn er nicht mehr anders kann....

    >Schmerz ist per se Unlust und gewertet. Die unmittelbare Schmerzvermeidung ist ein Naturrezept... Es gint keinen Grund für eien Chaoswahrnehmung.

    >Bei Menschen kommt aber duch die Einbildungskraft die möglichkeit hinzu, dass er Hipochonder wird...

    >Es gibt den Schmerz der Ausweglosigkeit, den seelischen Schmerz durch das Gericht... das ewige oder absolute in der Wertung. Dies ist das menschliche Problem. Aber Tiere Leiden und empfinden den Schmerz so negativ wie wir Menschen.

    >Es gibt aber Hemmnisse, Leiden wahzunehmen, zu wissen. Man kann spekulieren, warum sich ein Spinnenmännchen auffressen lässt.

    >Es tut es sicherlich nicht, weil es (bewusst) masochistisch veranlagt ist. Es ist ihm keine Erfahrung gegeben diese Erfahrung als schmerzhaft zu überleben und ein anderes Programm, eine überlebensfähige Schmerzvermeidungsstrategie zu entwickeln. Praktisch würde dies wohl das Aussterben der Art bedeuten, weil halt die unbewussten Massochisten bei den Spinnen begehrt sind, und ihre Philosophie genetisch weitervererben.

    >Dem Mensch steht durch seine Vernunft auch das Lustkalkül, und dadurch auch der Selbstmord als Willenstat zur Verfügung. Hier ist es oft die Frage, welche Art von Schmerz letzlich weniger grausam erfahren wird (in der Voraussicht).

    >>Und eine andere Richtung ist, daß wir dem, was

    >>wir mit unserem Bewußtsein aufnehmen, trauen.

    >>Aber das ist nicht die Wahrheit. Angeblich

    >>sollen wir zu jeder Sekunde in vollkommener

    >>Liebe und Sicherheit und mit allem versorgt

    >>sein, aber wir trauen den offensichtlichen

    >>Umständen.

    >Unbewusst wischt du dir den Arsch. Pure Routine geworden (früher musstest du dies üben). Routinen bewirken Schlaf. Das Märchen von der guten Welt sagt uns.... wir dürfen einschlafen. Es gibt keinen Anlass für ein Wachbewusstsein.

    >Die Tatsache aber, dass der Mensch stets wach ist, bedeutet: Es gibt keine ewigen Routinen. Die Bedingungen wandeln sich stets. Der Mensch muss wachsam bleiben. Er darf sich nicht verlassen auf die Interpretation eines Gesetzes (die Bedingungen könnten sich wandeln) noch darf er alle Gesichter Gottes tatenlos gleichgültig lieben (schnell geht er sonst zugrunde).

    >Weil der Mensch zum Überleben wach sein muss, darum sichtet er prüft er und testet er die Gegenwart an seinen "Gesetzen".

    >Die Liebe ist nur ansichtig, wenn du in einem geschützten Bereich ist. Einen Schiffbrüchigen kann man aber nur retten, wenn man den Ozean, das zornige Gesicht Gottes hasst. Wenn du ihn gerettet hast, dürft ihr aus dem geschützten Bereich heraus ja die wilde Ozeanidylle bewundern und lieben.

    >Aber zuerst der geschützte Bereich, das bisschen Paradies. Und dafür ist uns wache Vernunft gegeben.

    >>Das würde mich wirklich sehr interessieren,

    >>ob da jemand schon genau durchblickt. Also

    >>ich reagiere so, wie es offensichtlich richtig

    >>ist, aber das ist gar nicht die Wahrheit sondern

    >>wird mir nur von willkürlichen Mächten vorgegaukelt

    >>o.ä.?

    >Es wird dir aus einen falschen Sicherheitsmoment vorgegaukelt. Am Tisch der Gemässteten ist alles gut und Liebe. Nicht aber am Ort der Not. Dort wirst du zur Tat gerufen, zu retten, oder tatenlos zuzuschauen, damit du alles scheinlieben kannst...

    >>Es würde mich freuen, da mal ein paar tieferblickende

    >>Antworten zu kriegen.

    >Und noch ultimativ.....

    >Besagtes entstammt den Bedingungen der Natur...

    >Die Natur formt unsere Moral mit. und auch unsere Vernunft ist Physiognomie.

    >Es ist alles Welt.... Die Frage um das Leiden gehört zu dieser Welt.

    >Ausserhalb dieser Welt wird die Frage sinnlos. Willst du sie absolut in einer Art beantworten, dann verliert sie ihre konnkrete Zuständigkeit.

    >Aber eines will ich ausdrücken..... Liebe und Tun anerkennt, dass es um die Vermeidung von Schmerzen und Leiden geht, innerhalb der Natur in Rücksicht auf die Abhängigkeit des Menschen, zuerst von seinem Mitmenschen, dann erst von der allgemeinen Natur.

    >Eine Liebe, die das Negative von Schmerzen leugnet, ist keine Liebe, sondern in ihrem Wesen die Verwerfung des Lebens an sich.....

    >Existenz soll sich zum positiven tendenziell verwandeln. Dies ist Teil jeder Erlösungssehnsucht. Die Hölle ist Pein. Schmerz ist negativ....

    >In der Welt hat das Negative eine zwingende Orientierung. Das zusätzliche Wissen des Menschen, dass er Schmerz voraussehen kann, ist die spezielle Hölle des Menschen.

    >Die Natur lebt von fressen und gefressen werden... es gehört aber ebenso zur Natur, dass wir einen "Sozailvertrag" haben. Darin muss im Durchschnitt das Leben mehr Lust als Unlust machen, damit es möglich ist, und die Menschen nicht sich im Selbstmord selbst ausmerzen. Mit welchen Tricks dieser Sozailvertrag zugunsten der Spezies aufrechtwerhalten wird, ist zu diskutieren. Gewiss gehört Schönrednerei wie "alles ist gut" auch dazu. Das Leiden wird programmatisch gerne ausgeblendet, weil es negativ ist.

    >Das ist die eine Seite, eine instinktive Anleitung gegenüber unserer Weltwahnehmung "think positiv"...

    >Eine andere ist.. die Anleitung zur aktiven Hilfe, jemanden in den geschützten Bereich zu nehmen, so es möglch ist. Es bedarf Mut, den gekenterten im Ozean zu retten...

    >Ich denke, die Bibel ist für mich dort wahr, wo sie die aktive Liebe, die Wahrnehmung dessen was ist, stärkt, und dort falsch, wo sie zum Schönredner über den lieben Gott wird (und dabei seine zornigen schmerzvollen Angesichte ausblendet).

    >Der Freie Wille, damit du den zornigen Gott hassen kanst, damit du einen gekenterten Menschen im Ozean retten kannst...



  9. #9
    Kassandra
    Gast

    Lies das nochmal, Sophie


    Hi Sophie,


    wenn Du aufgehört hast, Dich über Wesenheit X zu ärgern, dann schlage ich vor, Dir seinen Text nochmal durchzulesen. Deine Reaktion darauf kann Dir eine sehr große Hilfe (zaunpfahl wink) sein, etwas zu empfinden, was Du suchst. Du findest es nämlich in Wesenheit X Text:


    Dieser Text war ein Akt von großer Liebe. Offen, ehrlich, sich sehr auf Dich einstellend, indem X immer versucht hat, vorsichtig mit Deinen Gefühlen umzugehen. Er hat Demut Dir gegenüber eingenommen, was ihm persönlich gar nichts bringt.


    >Liebchen (Wesenheit X), um ganz ehrlich zu sein: ich stelle mir

    >eher einen Tanz vor, was du hier machst ist ein hochmütiges

    >von oben beurteilen einer für dich anscheinend längst vergangenen

    >Situation.


    + Na, dann hast Du ja mit gleichen Mitteln gekontert ;-) Nicht notwendig: mit Kanonen auf Spatzen geschossen ;-) Prüf das einfach noch mal. War das wirklich überheblich?


    Ich suche aber Antworten, die mir auf der Ebene des

    >Herzens begegnen. Was auch immer du rüberbringen wolltest, es war

    >dran vorbei. Die Beurteilung scheint lustig zu sein, von da aus,

    >wo du dich gerade befindest.

    >Ich fühle mich nicht nach knuddeln.

    >

    Beste Grüße

    Kassandra

  10. #10
    WesenheitX
    Gast

    Re: Lies das nochmal, Sophie


    Hallo Sophie,


    ansich wollte ich nach meinem kurzen “Okay“, gar nicht mehr auf die Sache eingehen. Aber dank Kassandra haben wir jetzt wohl Beide die Gelegenheit, die Sache vielleicht doch in etwas für Dich (in erster Linie) “gewinnbringendere“ Bahnen zu lenken (und vielleicht auch für mich). Ich hätte nichts mehr dazu gesagt, nicht weil ich beleidigt oder ähnliches gewesen bin, sondern weil, wie ich glaube ich schon mal erwähnt habe, mir “Sowas“ nicht zum ersten Mal passiert. Den “Fehler“ bei mir zu suchen hab ich dann auch schon oft getan – was aber nicht wirklich was gebracht hat. Denn jedes Mal wenn ich versuchte den “Fehler“ zu umgehen, bin ich mit meinen Texten und Antworten sehr schnell in den Bereich der Heuchelei gelangt, wo man es zwar toll fand was von mir zu hören und ich dann ein suuper netter Typ war, aber gebracht hat es in letzter Konsequenz nie was. Den “Fehler“ beim Gegenüber zu suchen bringt aber auch nix. Also muss was anderes faul sein – und dies ist das Missverständnis. Aus diesem Grund auch direkt am Anfang der Hinweis darauf:


    >>>Vor Missverständnissen

    und auch der Möglichkeit diese nicht ausräumen zu können sei aber gewarnt ;-))





    >Dieser Text war ein Akt von großer Liebe. Offen, ehrlich, sich sehr auf Dich einstellend, indem X immer versucht hat, vorsichtig mit Deinen Gefühlen umzugehen. Er hat Demut Dir gegenüber eingenommen, was ihm persönlich gar nichts bringt.


    Was auch immer Du beim Lesen empfunden haben magst, glaube mir bitte, dass es genauso gemeint war wie Kassandra es aufgenommen hat – dies mag im mittleren Abschnitt (der die eigentliche Antwort darstellt) vielleicht nicht ersichtlich geworden sein (aus oben genannten Gründen). Aber da ich beim Schreiben schon erahnte, was dabei rauskommt ;-)), habe ich extra die ein- und ausleitenden Worte ausführlich und erklärend, ich denke sogar fast entschuldigend, gewählt. Sollte ich Dich tatsächlich ein wenig gekränkt, beleidigt oder ähnliches habe, entschuldige ich mich in aller Form dafür ! – was aber nicht heisst, dass ich mich darüber nicht auch auf eine ganz bestimmte Art und Weise freue, da dies nur der Fall gewesen sein kann, wenn ich “getroffen“ habe ......


    Was auch immer du rüberbringen wolltest, es war dran vorbei.


    ..... und dann war es unter Umständen doch nicht ganz dran vorbei.


    Und ich “freue“ mich bestimmt nicht darüber, weil es MIR was bringt ;-)




    >>Liebchen (Wesenheit X), um ganz ehrlich zu sein: ich stelle mir eher einen Tanz vor, was du hier machst ist ein hochmütiges von oben beurteilen einer für dich anscheinend längst vergangenen Situation.


    Vielleicht kann man mir wirklich ab und wann ein wenig Hochmütigkeit, Überheblichkeit oder schlicht und einfach “ein arogantes Arsch zu sein“ unterstellen - aber ganz bestimmt nicht wenn es um solche Themen geht und erst recht nicht wenn ich Gareths Forum betrete – auch wenn es evtl. so rüber kommt, dem ist nicht so, versprochen :-)


    Und ob diese Situationen für mich schon längst vergangen sind ? – Schön wär´s .... :-)




    So, mehr kann ich jetzt nicht tun (ausser vielleicht endlich ins Bett zu gehen :-)). Wenn Dein erster Eindruck meiner Antwort weiterhin bestehen bleibt, lass es mich bitte kurz wissen, dann werde ich Dich in Zukunft nicht mehr mit Statements meinerseits belästigen – das ist das einzige, was ich Dir anbieten kann – meine Still kann und werde ich nicht ändern, auch wenn mir das wahrscheinlich mehr weh tut als Dir.




    @Kassandra


    Ich danke Dir, dass Du uns da, zumindest vorrübergehend, eine neue Chance gegeben hast.


    Ich habe Dir unten nicht zu der Thematik “Brandstiftung“ geantwortet.

    Dieses kleine Beispiel der Missverständnisse, ist glaube ich aber eine sehr gute Antwort, warum ich mich mehr und mehr von sowas zurückziehe. Und Sophie ist ja nun keine von den Aussenstehenden, die Du ansprachst, sonder wie wir alle hier auf ihrem bewussten Weg.


    Jetzt kannst Dir ausrechnen was passiert, wenn ein Trottel wie ich an die “Anderen“ gerät.


    Nochmal Danke ! :-)




    So ihr Beiden, bevor ich wieder einen auf den Deckel kriege ;-)), lass ich die Knuddellei mal lieber ganz sein – hoffe ich hab es diesmal geschafft mich etwas anders, aber dennoch ehrlich auszudrücken,


    liebe Grüsse

    WesenheitX



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