Möchte mal kurz Gedanken zu meiner bisherigen Reise und deren Haltestationen
mitteilen:
So suche ich schon seit einiger Zeit nach "der Wahrheit" und traf dabei auf
viele Lehren und Weltanschauungen. Anfangs stieß ich auf die "New-Age"-Leute
mit all ihrer Dogmatik. Da sind z.B. diejenigen die darauf warten das die Welt
sich in die 5. Dimension oder was auch immer erhebt, oder welche die seltsame
Techniken lehren die sie dort hinbringen sollen. Ich wollts schon beinah
glauben, doch fand ich damit keine Ruh. So entdeckte ich als nächstes die
Magie mit all ihren unterschiedlichen Schulen. Die Hexen und Heiden sprachen
mich dabei nicht besonders an, da sie scheinbar nur Traditionen oder
"Hausfrauen-Magie" betrieben. Aber die Chaosmagie fand ich interessant, da sie
mehr oder weniger undogmatisch ist und es dem Schüler überlässt wie er die
Dinge in Angriff nimmt. Trotzdem hatte ich bis dahin noch keinen "Finger
gekrümmt". Stattdessen schaute ich mich weiter um, ob es nicht doch etwas
besseres gab. So begegnete ich den TAROT-Fetischisten. Was mich dabei
besonders in den Bann zog, war/ist eine Persönlichkeit die so voller
Überzeugung helfen und belehren wollte (in Textbeiträgen). Der intellektuelle
Level und die Erfahrungen die durchschienen war auf mich schon beeindruckend.
Das führte dazu, mich näher mit dieser Schule(BOTA) zu beschäftigen bevor ich
mich wohl entschließen würde ihrer Doktrin zu folgen und ein Mitglied zu
werden. Beim Lesen ihrer veröffentlichten Bücher/Texte verließ mich irgendwie
nicht das Gefühl daß da etwas "faul" sein muss. Es wurde gesagt das dies eine
Mysterienschule sei, welche die bislang sorgfältig geheimgehaltenen Mysterien
der Welt lehrt, was auch immer diese sein mögen. Also was machte mich
skeptisch? Tja, schwierig in Worte zu fassen, da es zum einen auch viele
Kleinigkeiten sind. Hauptsächlich liegt der Grund wohl darin, daß es für mich
so aussieht als wolle man eine Tradition konstruieren wobei Bild und Symbolik
zweckentfremdet werden. Allerdings möchte ich damit nicht sagen daß der TAROT
und andere Methoden nicht erfolgreich angewandt werden können, denn
schließlich gibts ja Menschen die damit Erkenntnis über die Zusammenhänge
zwischen der Psyche des Menschen und seiner Wahrnehmung erhielten. Ich wollte
daher mehr über die Mysterien erfahren und was öffentlich darüber verfügbar
ist. Meine Untersuchung schien dabei mein anfängliches Gefühl nur noch zu
bestätigen: BOTA lehrt zwar irgendsowas wie innere Mysterien aber nicht das
große Mysterium, welches auch heute noch geheim ist und mit höchster
Wahrscheinlichkeit auch sonst keiner Mysterienschule bekannt ist/war/sein
wird. Der Weg selbst ist wenig bekannt und nur ein einziger. Dieser ist so
schmal daß ihn kaum jemand schafft, selbst diejenigen nicht die ihn gehen
wollen. Eine Unterscheidung in westlichen oder östlichen oder was auch immer
für ein Weg erscheint in diesem Licht als Nonsense. Die Bezeichnungen ändern
sich vielleicht aber nicht die Praxis, denn diese würde meiner Meinung nach
kaum ein Esoteriker erwägen, weil sie jene wohl ungläubig ablehnen würden.
Ich bin zwar selber noch am forschen was diese Sache betrifft und habe noch
kein Beweis für die Möglichkeit dieses Weges, aber viele Indizien sprechen
dafür. Manche behaupten zwar daß man nur das sieht was man sehen will, dazu
sage ich daß ich den Unterschied zwischen Spekulation/Unwissenheit und
Erkenntnis schon einzueinschätzen vermag.
Ich wünsch euch damit das ihr das Licht der Welt erkennen möget (auch wenn ichs
noch nicht gefunden hab :-) ).



LinkBack URL
About LinkBacks



Lesezeichen