[i]Die Stille
Ich verharre in der Stille.
Die Stille umfängt mich und kleidet mich in Schweigsamkeit.
Die Stille genügt sich selbst, es gibt kein Wollen ... keinen Gedanken...sonst wäre es nicht die „echte“ Stille.
Sie definiert sich nicht über Gedanken oder Worte.
Gedanken und Worte sind in der Stille nichtexistent...sie sind Konstrukte der Täuschung.
Die Stille liegt davon außerhalb: sie ist die wahre Wirklichkeit *ALL-ES* Nichtseienden und Seienden ... sie ist Anfang und Ende...sogar Licht und Schatten,
sie ist in der *LIEBE* aber sie entzieht sich auch ihr.
Wer in ihr verweilt kennt keinen Schmerz , keine Angst und man ist niemals allein.
Denn in der Stille hört man das Atmen der Ewigkeit und das Seufzen der Vergänglichkeit .
Sie ist ALL-Es und Nichts zugleich.
Sie tröstet mich mit ihrem Nichtssein, ihrem Nicht-Wollen und mit ihrer Reinheit.
Sie begleitet mich auf meinen Weg und ist Suche und Ziel zugleich.
Ich stelle ihr keine Fragen und gebe mir keine Antworten.
SIE IST und ICH BIN.
Ich wünsche mir nichts weiteres , denn ich habe gefunden.
Von Ina, 30.06 2003



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