Mal grundsätzlich gesprochen:
Die Zeugen Jehovas sprechen von sich selbst als "unvollkommenen Menschen" (von Adam geerbt).
Von daher müßte man doch annehmen, das Irrtum (wie bei allen anderen Menschen auch) relativ häufig vorkommt.
"Der Weise unterscheidet sich vom Dummen/Unachtsamen nur dadurch das er seine dummen Gedanken erkennt bevor er sie ausspricht und sie dann eben nicht ausspricht."
Dies ist in meinem Verständnis etwa die Basisweisheit, die die Zeugen Jehovas zu leben suchen.
Und nun der Punkt zu dem ich hinwill:
Der Unterschied zwischen Dogma und Wahrheit.
Dogma ist eine gemeinsame Wahrheitsthese.
Wahrheit ist transzendente Erfahrung. Wahrheit ist ein Geist, nämlich der Heilige Geist.
Der Wachturm ist nun Wahrheitsthese und gewiss keine absolute Wahrheit.
Ich halte den Wachturm für eine sehr gute Wahrheitsthese und der Wachturm ist auch die einzige Wahrheitsthese die mir bekannt ist, die für die gesamte Menschheit eine gewisse Gültigkeit hat.
Wäre es nun möglich in der Außendarstellung auf die Implikation der absoluten Wahrheit zu verzichten ohne die Gültigkeit der Wahrheitsthese in Frage zu stellen ?



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