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Thema: @butterfly : Toleranz und Achtung

  1. #1
    Ina
    Gast

    @butterfly : Toleranz und Achtung


    Liebe butterfly,


    herzlichen Dank für deine Antwort.

    Muss ebenso „richtig“ arbeiten, daher kommt meine Antwort auch etwas später....

    (Gibst denn „richtig“ und „falsch arbeiten? *verdutzt frag*)


    >>was bedeutet dir Toleranz und Spiritualtät, oder Toleranz und >>Glauben?

    >>Wo liegt für dich der Unterschied?

    >>Und was ist der Unterschied zwischen Achtung und Toleranz?


    >Sagen wir mal so: Ich toleriere *grundsätzlich* anderer Menschen >Glauben >und Entscheidungen.


    *Übereinstimmung*


    >Ich achte sie, wenn sie nicht versuchen, mich oder MEINEN Glauben >– gegen >meinen Willen oder meine eigene Wahl – darin involvieren >oder invasiv und >ungebeten widerlegen zu wollen.

    >Ich toleriere sie, wenn sie nicht anderen bewusst damit Schaden >zufügen wollen.

    >Es gibt demnach auch durchaus Dinge, dich ich NICHT toleriere. Das >ist eben >mein persönlicher (individueller ;)) Ausdruck.


    Für mich hängt Toleranz von der Bewusstheit ab,

    ich bin mir sicher, dass man durch einen „anderen“ Glauben niemanden schaden kann.

    Damit meine ich keineswegs religiöse Dogmen oder Fanatismus,

    sondern den persönlichen Glauben.


    Kein Mensch kann einen anderen Menschen durch seinen Glauben schaden, das ist unmöglich.


    Toleranz und Achtung sind meiner Ansicht nach unterschiedliche Vorgehensweisen.


    In der Toleranz nehme ich das Subjektive weg, indem mich zum Ganzen hinbewege.

    GELASSENHEIT und GLEICHMUT bedingen die Toleranz.

    Toleranz ist immer kollektiv, die Achtung hingegen braucht die subjektive Betrachtungsweise indem ich den Glauben eines anderen persönlich achte.


    Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun, Achtung ist keine Wertung an sich, genauso wie die Toleranz nicht wertet.


    Achtung findet in der persönlichen Aufmerksamkeit statt.

    HINGABE ist die Vorraussetzung für die Achtung.


    >>Hat das was mit innerer Gelassenheit und Liebe zu tun?


    >Ja, natürlich. Obwohl ich eben nach wie vor (s.o.) – und trotz des >Bewusstseins, dass wir alle letztlich dem EINEN entspringen und >irgendwann >wieder in das EINE zurückgehen - nicht alle Menschen >und deren Anschauungen >z.B. gleichermassen „tolerieren“ oder >„lieben“ kann (und wohl auch nicht >will; schliesslich bin ich vor allen >anderen Dingen noch Mensch und lebe in >der Polarität :)).


    Ich denke, das es so ist, wenn du Polarität erwartest, dann wirst du sie erfahren.


    Damit meine ich nicht, dass es Polarität nicht gibt (!).


    Aber wenn du sie erwartest wirst du in Situationen kommen,

    in denen Polarität dargestellt wird.


    >Und ja, es hat auch mit „Gelassenheit“ zu tun, mit einem Stück >„Urvertrauen“ in die Schöpfung, die Gültigkeit der kosmischen >Gesetzmässigkeiten, in die Unvergänglichkeit des eigenen „Selbst“ >(der >Seele), der letztendlichen Gleichwertigkeit von „gut“ und „böse“, >auch wenn >wir – als Menschen – das im Moment ganz anders sehen.

    >Und wenngleich man auch sie (die Gelassenheit) nicht in jedem >Augenblick des Lebens gleich stark spürt.


    Es ist keine "echte" wirkliche Gelassenheit,

    wenn man sie nicht in jedem Moment des Lebens gleich spürt.


    Für mich ist es so, dass meine Gelassenheit mir in allen „Alltagsdingen“ hilft.

    Ich kann nicht sagen ob es „viel“ Gelassenheit ist oder „wenig“ Gelassenheit- aber sie ist da, immer, ganz gleich was passiert.


    >Wäre man stets NUR in der Gelassenheit, wäre man nahezu ein >„Heiliger“.



    *ups*


    >Wohl eher nicht das, was ich mir für dieses Leben zu erfahren und erleben >wünschte :).


    Im Grunde genommen ist das Ziel aller Religionen den Menschen vom „Rad des Karma`s“ zu befreien,

    die Erlösung,

    die Rückkehr in`s Paradies, in`s Nirwana, na ja,

    eben halt zu Gott...!


    Das ist das Ziel.


    >Wie sich das auf andere auswirkt?

    >Hm ….keine Ahnung. – Wie wirkt es sich denn z.B. auf DICH aus?

    >Sagst dus mir :)?


    Die Wirkung ist ganz einfach.

    Wenn ich andere achte, werde auch ich selbst geachtet.


    Alles kommt auf einen selbst zurück.


    Das Karma löst sich immer schneller aus.

    Im Moment passiert das Ganze rasend schnell,

    habe das Gefühl es wird immer alles schneller und fühle mich manchmal recht durchgeschüttelt wie beim Karusellfahren... ! *grünanlauf*


    >>Und wie auf die Menschheit?


    >Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Handlung eines jeden wirkt sich >letztlich auch auf die gesamte Menschheit aus, da sind wir uns sicher >einig.

    Ja ;-)))


    >In welchem Maße und mit welcher Kontinuität, mit welchem >Ergebnis?

    >Das wissen wir wohl beide nicht :). Dazu fehlt uns natürlichermassen >der >Weitblick als kleine inkarnierte Menschen mit eingeschränktem >Bewusstsein.


    Liebe butterfly,

    mach dich doch mal ganz weit, wieso schränkst du dich selber ein?


    Lasst doch mal die Schranken fallen und sehe dich als Kind Gottes!


    Du kannst alles das machen was du möchtest.


    Machst du dein BewusstSEIN weit, dann öffnest du dich,

    machst du dich eng und klein dann verschließt du dich.


    Die Liebe Gottes ist dein Geschenk-unser aller Geschenk, das wir annehmen oder ablehnen können.


    >Nur vielleicht, dass wir alle stets und in jedem Augenblick aufs Neue >wählen können, und auch wählen - aus einem Pool von unendlichen >unterschiedlichen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Und >dementsprechend ändern wir mit jeder einzelnen, auch noch so >kleinen >Entscheidung die Welt. In jedem Augenblick.

    >Wir sind ständig am „Welt erschaffen“.

    >Und selbst, wenn wir glauben, „nichts“ zu wählen, uns eher „passiv“ >verhalten, wählen wir.

    >Und auch mit dieser Wahl sind genauso viele Konsequenzen >verbunden wie mit jeder „aktiven“ Wahl.



    Du brauchst nicht mehr oder weniger tun, als die LIEBE wählen.

    Das ist alles.





    Ganz liebe Grüße kuss

    Ina






  2. #2
    butterfly
    Gast

    Re: @butterfly : Toleranz und Achtung


    >Liebe butterfly,

    >herzlichen Dank für deine Antwort.

    >Muss ebenso „richtig“ arbeiten, daher kommt meine Antwort auch etwas später....

    >(Gibst denn „richtig“ und „falsch arbeiten? *verdutzt frag*)

    >>>was bedeutet dir Toleranz und Spiritualtät, oder Toleranz und >>Glauben?

    >>>Wo liegt für dich der Unterschied?

    >>>Und was ist der Unterschied zwischen Achtung und Toleranz?

    >>Sagen wir mal so: Ich toleriere *grundsätzlich* anderer Menschen >Glauben >und Entscheidungen.

    >*Übereinstimmung*

    >>Ich achte sie, wenn sie nicht versuchen, mich oder MEINEN Glauben >– gegen >meinen Willen oder meine eigene Wahl – darin involvieren >oder invasiv und >ungebeten widerlegen zu wollen.

    >>Ich toleriere sie, wenn sie nicht anderen bewusst damit Schaden >zufügen wollen.

    >>Es gibt demnach auch durchaus Dinge, dich ich NICHT toleriere. Das >ist eben >mein persönlicher (individueller ;)) Ausdruck.

    >Für mich hängt Toleranz von der Bewusstheit ab,

    >ich bin mir sicher, dass man durch einen „anderen“ Glauben niemanden schaden kann.

    >Damit meine ich keineswegs religiöse Dogmen oder Fanatismus,

    >sondern den persönlichen Glauben.

    >Kein Mensch kann einen anderen Menschen durch seinen Glauben schaden, das ist unmöglich.

    >Toleranz und Achtung sind meiner Ansicht nach unterschiedliche Vorgehensweisen.

    >In der Toleranz nehme ich das Subjektive weg, indem mich zum Ganzen hinbewege.

    >GELASSENHEIT und GLEICHMUT bedingen die Toleranz.

    >Toleranz ist immer kollektiv, die Achtung hingegen braucht die subjektive Betrachtungsweise indem ich den Glauben eines anderen persönlich achte.

    >Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun, Achtung ist keine Wertung an sich, genauso wie die Toleranz nicht wertet.

    >Achtung findet in der persönlichen Aufmerksamkeit statt.

    > HINGABE ist die Vorraussetzung für die Achtung.

    >>>Hat das was mit innerer Gelassenheit und Liebe zu tun?

    >>Ja, natürlich. Obwohl ich eben nach wie vor (s.o.) – und trotz des >Bewusstseins, dass wir alle letztlich dem EINEN entspringen und >irgendwann >wieder in das EINE zurückgehen - nicht alle Menschen >und deren Anschauungen >z.B. gleichermassen „tolerieren“ oder >„lieben“ kann (und wohl auch nicht >will; schliesslich bin ich vor allen >anderen Dingen noch Mensch und lebe in >der Polarität :)).

    >Ich denke, das es so ist, wenn du Polarität erwartest, dann wirst du sie erfahren.

    >Damit meine ich nicht, dass es Polarität nicht gibt (!).

    >Aber wenn du sie erwartest wirst du in Situationen kommen,

    >in denen Polarität dargestellt wird.

    >>Und ja, es hat auch mit „Gelassenheit“ zu tun, mit einem Stück >„Urvertrauen“ in die Schöpfung, die Gültigkeit der kosmischen >Gesetzmässigkeiten, in die Unvergänglichkeit des eigenen „Selbst“ >(der >Seele), der letztendlichen Gleichwertigkeit von „gut“ und „böse“, >auch wenn >wir – als Menschen – das im Moment ganz anders sehen.

    >>Und wenngleich man auch sie (die Gelassenheit) nicht in jedem >Augenblick des Lebens gleich stark spürt.

    >Es ist keine "echte" wirkliche Gelassenheit,

    >wenn man sie nicht in jedem Moment des Lebens gleich spürt.

    >Für mich ist es so, dass meine Gelassenheit mir in allen „Alltagsdingen“ hilft.

    >Ich kann nicht sagen ob es „viel“ Gelassenheit ist oder „wenig“ Gelassenheit- aber sie ist da, immer, ganz gleich was passiert.

    >>Wäre man stets NUR in der Gelassenheit, wäre man nahezu ein >„Heiliger“.

    >

    >*ups*

    >>Wohl eher nicht das, was ich mir für dieses Leben zu erfahren und erleben >wünschte :).

    >Im Grunde genommen ist das Ziel aller Religionen den Menschen vom „Rad des Karma`s“ zu befreien,

    >die Erlösung,

    >die Rückkehr in`s Paradies, in`s Nirwana, na ja,

    >eben halt zu Gott...!

    >Das ist das Ziel.

    >>Wie sich das auf andere auswirkt?

    >>Hm ….keine Ahnung. – Wie wirkt es sich denn z.B. auf DICH aus?

    >>Sagst dus mir :)?

    >Die Wirkung ist ganz einfach.

    >Wenn ich andere achte, werde auch ich selbst geachtet.

    >Alles kommt auf einen selbst zurück.

    >Das Karma löst sich immer schneller aus.

    >Im Moment passiert das Ganze rasend schnell,

    >habe das Gefühl es wird immer alles schneller und fühle mich manchmal recht durchgeschüttelt wie beim Karusellfahren... ! *grünanlauf*

    >>>Und wie auf die Menschheit?

    >>Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Handlung eines jeden wirkt sich >letztlich auch auf die gesamte Menschheit aus, da sind wir uns sicher >einig.

    >Ja ;-)))

    >>In welchem Maße und mit welcher Kontinuität, mit welchem >Ergebnis?

    >>Das wissen wir wohl beide nicht :). Dazu fehlt uns natürlichermassen >der >Weitblick als kleine inkarnierte Menschen mit eingeschränktem >Bewusstsein.

    >Liebe butterfly,

    >mach dich doch mal ganz weit, wieso schränkst du dich selber ein?

    >Lasst doch mal die Schranken fallen und sehe dich als Kind Gottes!

    >Du kannst alles das machen was du möchtest.

    >Machst du dein BewusstSEIN weit, dann öffnest du dich,

    >machst du dich eng und klein dann verschließt du dich.

    >Die Liebe Gottes ist dein Geschenk-unser aller Geschenk, das wir annehmen oder ablehnen können.

    >>Nur vielleicht, dass wir alle stets und in jedem Augenblick aufs Neue >wählen können, und auch wählen - aus einem Pool von unendlichen >unterschiedlichen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Und >dementsprechend ändern wir mit jeder einzelnen, auch noch so >kleinen >Entscheidung die Welt. In jedem Augenblick.

    >>Wir sind ständig am „Welt erschaffen“.

    >>Und selbst, wenn wir glauben, „nichts“ zu wählen, uns eher „passiv“ >verhalten, wählen wir.

    >>Und auch mit dieser Wahl sind genauso viele Konsequenzen >verbunden wie mit jeder „aktiven“ Wahl.

    >

    >Du brauchst nicht mehr oder weniger tun, als die LIEBE wählen.

    >Das ist alles.

    >

    >Ganz liebe Grüße kuss

    >Ina




    Liebe Ina,


    „richtig“ arbeiten heisst in *Schmetterlings*sprache: mehr als man zur Zeit imstande ist, und das ist natürlich auch nur eine subjektive Wertung:). Manchmal sieht man kaum noch Land (nicht nur bei der Arbeit *lächel*).


    Jetzt schreib ich mal nur eine recht kurze Antwort und geh (nicht bös sein) nicht auf alles im einzelnen ein, weil 20.00 Uhr die Geschäfte zumachen (und ich noch einkaufen MUSS, weil ich morgen Besuch kriege):


    Eigentlich sollte keine Assoziation zwischen Glaube und Schaden hergestellt werden. Das war wohl ein Missverständnis.


    Mit „bewusst schaden“ meine ich nicht einen Schaden anrichten durch einen anderen Glauben.

    Dass DAS geht, „glaube“ ich denn doch nicht *lach*. Ganz im Gegenteil: Verschiedene Glaubenssätze bilden eine vorzügliche Grundlage für verschiedene Lebenskonzepte und erlebens- und erfahrenswerte Interaktionen zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen. Auch das hat seinen Sinn in der Schöpfung und sorgt für ausreichend Polaritäten. Insofern kann ein anderer Glauben natürlich keinem schaden.

    "Schaden" kann man jemandem bewusst durch körperliche oder seelische Grausamkeit. - Das sind zwei übergeordnete Formen davon, und es gibt darin natürlich leichtere und schwerere, "verzeihlichere" (für mich) und "schwer verzeihliche (nochmal: für MICH ;)).


    Polaritäten wiederum halte ich (persönlich) für unumgänglich. Meiner Meinung nach sind wir IMMER in der Polarität, ob wir sie nun wählen oder nicht, ob sie uns bewusst sind oder nicht.

    Sie ist ein Ur-Programm für die 3-dimensionale, grobstoffliche Inkarnation. Wobei die Schere der Polarität natürlich so oder sooo weit klaffen kann. Inwiefern die Tiefe der Polaritäten dem freien Willen unterworfen ist, kann ich dir nicht sagen. Es wären Vermutungen - oder Glaubenssätze eben.

    Ich für mich denke auch trotz deiner Intervention, dass wir als Menschen eine bestimmte Grenze der Bewusstheit nicht überschreiten werden können - aus gutem Grunde.


    Bei meiner Aussage über die Gelassenheit bleibe ich ebenfalls: Es gibt Situationen (im Leben eines JEDEN Menschen), wo Zweifel progressiv sein kann und Gelassenheit fast schon reaktionär (*lach*; sagen wir: un-menschlich) wäre. Vielleicht bist du im Moment (und mit gutem Grund oder einer guten Grundlage ;)) in der Gelassenheit. Das ist schön; aber wenn du dich erinnerst, war es sicher nicht immer so. Und vielleicht kommen auch wieder Zeiten in deinem Leben, wo du aufs Neue - und seis nur für kurze Zeit - aus der Gelassenheit gerätst.

    Natürlich wünsche ich dir das nicht, aber es besteht die Möglichkeit. Bei einem jeden von uns.



    Nein, Ina, ich mache mich nicht klein :). Nicht wirklich. – Hast du diesen Eindruck von mir gewonnen?

    Natürlich könnte ich mich *größer machen*, als ich bin (du wirst vermutlich sagen: Du kannst so groß sein, wie du willst - *lol*) – das würde mir nichtmal sonderlich schwer fallen, glaub mir zwinker ….. aber ich wäre nicht wirklich zufrieden mit mir. Nach Möglichkeit möchte ich doch authentisch bleiben und auch so „rüberkommen“. – Wenngleich ich auch hin und wieder Spass daran finde, eine „Rolle“ zu spielen – solange es allen Beteiligten Spass macht ….


    Mein „Gottes“-Begriff und meine Definition und Vorstellung von Karma unterscheiden sich offenbar ein wenig von deinem.

    Aber das macht nix. Ich glaub, damit können wir beide leben.


    Und zum Schluss:

    Ich WÄHLE die Liebe ;) - immer, und immer wieder aufs Neue. Ich glaube, ich erhalte auch sehr viel davon zurück, in unterschiedlicher Form und Ausprägung. Du hast Recht: Man erhält, was man aussendet.


    Und ich verschliesse mich auch nicht – nicht wirklich.

    Auch wenn es manchmal den Eindruck erwecken könnte. Aber zwischen "öffnen" und "öffnen" gibt es feine Abstufungen, und aus diesen habe ich eben auch GEWÄHLT. Es ist meine bewusste Entscheidung, wem, wie und wie weit ich mich "öffne".


    :)



    Liebe Grüsse zurück

    Und schönes Wochenende


    butterfly




  3. #3
    Ina
    Gast

    Re: @butterfly : Toleranz und Achtung


    Liebe butterfly,


    danke für deine Antwort.

    So weit liegen wir nicht auseinander.

    Da ich im Grunde keinen "Gottesbegriff" oder

    eine "feste" Defintion von Gott habe,

    gibt es auch keine Unterschiede zu deiner ;-)))))


    Schönes Wochenende

    Ina


    >Liebe Ina,

    >„richtig“ arbeiten heisst in *Schmetterlings*sprache: mehr als man zur Zeit imstande ist, und das ist natürlich auch nur eine subjektive Wertung:). Manchmal sieht man kaum noch Land (nicht nur bei der Arbeit *lächel*).

    >Jetzt schreib ich mal nur eine recht kurze Antwort und geh (nicht bös sein) nicht auf alles im einzelnen ein, weil 20.00 Uhr die Geschäfte zumachen (und ich noch einkaufen MUSS, weil ich morgen Besuch kriege):

    >Eigentlich sollte keine Assoziation zwischen Glaube und Schaden hergestellt werden. Das war wohl ein Missverständnis.

    >Mit „bewusst schaden“ meine ich nicht einen Schaden anrichten durch einen anderen Glauben.

    >Dass DAS geht, „glaube“ ich denn doch nicht *lach*. Ganz im Gegenteil: Verschiedene Glaubenssätze bilden eine vorzügliche Grundlage für verschiedene Lebenskonzepte und erlebens- und erfahrenswerte Interaktionen zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen. Auch das hat seinen Sinn in der Schöpfung und sorgt für ausreichend Polaritäten. Insofern kann ein anderer Glauben natürlich keinem schaden.

    >"Schaden" kann man jemandem bewusst durch körperliche oder seelische Grausamkeit. - Das sind zwei übergeordnete Formen davon, und es gibt darin natürlich leichtere und schwerere, "verzeihlichere" (für mich) und "schwer verzeihliche (nochmal: für MICH ;)).

    >Polaritäten wiederum halte ich (persönlich) für unumgänglich. Meiner Meinung nach sind wir IMMER in der Polarität, ob wir sie nun wählen oder nicht, ob sie uns bewusst sind oder nicht.

    >Sie ist ein Ur-Programm für die 3-dimensionale, grobstoffliche Inkarnation. Wobei die Schere der Polarität natürlich so oder sooo weit klaffen kann. Inwiefern die Tiefe der Polaritäten dem freien Willen unterworfen ist, kann ich dir nicht sagen. Es wären Vermutungen - oder Glaubenssätze eben.

    >Ich für mich denke auch trotz deiner Intervention, dass wir als Menschen eine bestimmte Grenze der Bewusstheit nicht überschreiten werden können - aus gutem Grunde.

    >Bei meiner Aussage über die Gelassenheit bleibe ich ebenfalls: Es gibt Situationen (im Leben eines JEDEN Menschen), wo Zweifel progressiv sein kann und Gelassenheit fast schon reaktionär (*lach*; sagen wir: un-menschlich) wäre. Vielleicht bist du im Moment (und mit gutem Grund oder einer guten Grundlage ;)) in der Gelassenheit. Das ist schön; aber wenn du dich erinnerst, war es sicher nicht immer so. Und vielleicht kommen auch wieder Zeiten in deinem Leben, wo du aufs Neue - und seis nur für kurze Zeit - aus der Gelassenheit gerätst.

    >Natürlich wünsche ich dir das nicht, aber es besteht die Möglichkeit. Bei einem jeden von uns.

    >

    >Nein, Ina, ich mache mich nicht klein :). Nicht wirklich. – Hast du diesen Eindruck von mir gewonnen?

    >Natürlich könnte ich mich *größer machen*, als ich bin (du wirst vermutlich sagen: Du kannst so groß sein, wie du willst - *lol*) – das würde mir nichtmal sonderlich schwer fallen, glaub mir zwinker ….. aber ich wäre nicht wirklich zufrieden mit mir. Nach Möglichkeit möchte ich doch authentisch bleiben und auch so „rüberkommen“. – Wenngleich ich auch hin und wieder Spass daran finde, eine „Rolle“ zu spielen – solange es allen Beteiligten Spass macht ….

    >Mein „Gottes“-Begriff und meine Definition und Vorstellung von Karma unterscheiden sich offenbar ein wenig von deinem.

    >Aber das macht nix. Ich glaub, damit können wir beide leben.

    >Und zum Schluss:

    >Ich WÄHLE die Liebe ;) - immer, und immer wieder aufs Neue. Ich glaube, ich erhalte auch sehr viel davon zurück, in unterschiedlicher Form und Ausprägung. Du hast Recht: Man erhält, was man aussendet.

    >Und ich verschliesse mich auch nicht – nicht wirklich.

    >Auch wenn es manchmal den Eindruck erwecken könnte. Aber zwischen "öffnen" und "öffnen" gibt es feine Abstufungen, und aus diesen habe ich eben auch GEWÄHLT. Es ist meine bewusste Entscheidung, wem, wie und wie weit ich mich "öffne".

    >:)

    >

    >Liebe Grüsse zurück

    >Und schönes Wochenende

    >butterfly



  4. #4
    Melchy
    Gast

    Re: @butterfly : Toleranz und Achtung


    Hallo butterfly


    war sehr interessant deine ansichten lesen zu dürfen :)

    vielen dank.




    Melchy

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