Liebe butterfly,
herzlichen Dank für deine Antwort.
Muss ebenso „richtig“ arbeiten, daher kommt meine Antwort auch etwas später....
(Gibst denn „richtig“ und „falsch arbeiten? *verdutzt frag*)
>>was bedeutet dir Toleranz und Spiritualtät, oder Toleranz und >>Glauben?
>>Wo liegt für dich der Unterschied?
>>Und was ist der Unterschied zwischen Achtung und Toleranz?
>Sagen wir mal so: Ich toleriere *grundsätzlich* anderer Menschen >Glauben >und Entscheidungen.
*Übereinstimmung*
>Ich achte sie, wenn sie nicht versuchen, mich oder MEINEN Glauben >– gegen >meinen Willen oder meine eigene Wahl – darin involvieren >oder invasiv und >ungebeten widerlegen zu wollen.
>Ich toleriere sie, wenn sie nicht anderen bewusst damit Schaden >zufügen wollen.
>Es gibt demnach auch durchaus Dinge, dich ich NICHT toleriere. Das >ist eben >mein persönlicher (individueller ;)) Ausdruck.
Für mich hängt Toleranz von der Bewusstheit ab,
ich bin mir sicher, dass man durch einen „anderen“ Glauben niemanden schaden kann.
Damit meine ich keineswegs religiöse Dogmen oder Fanatismus,
sondern den persönlichen Glauben.
Kein Mensch kann einen anderen Menschen durch seinen Glauben schaden, das ist unmöglich.
Toleranz und Achtung sind meiner Ansicht nach unterschiedliche Vorgehensweisen.
In der Toleranz nehme ich das Subjektive weg, indem mich zum Ganzen hinbewege.
GELASSENHEIT und GLEICHMUT bedingen die Toleranz.
Toleranz ist immer kollektiv, die Achtung hingegen braucht die subjektive Betrachtungsweise indem ich den Glauben eines anderen persönlich achte.
Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun, Achtung ist keine Wertung an sich, genauso wie die Toleranz nicht wertet.
Achtung findet in der persönlichen Aufmerksamkeit statt.
HINGABE ist die Vorraussetzung für die Achtung.
>>Hat das was mit innerer Gelassenheit und Liebe zu tun?
>Ja, natürlich. Obwohl ich eben nach wie vor (s.o.) – und trotz des >Bewusstseins, dass wir alle letztlich dem EINEN entspringen und >irgendwann >wieder in das EINE zurückgehen - nicht alle Menschen >und deren Anschauungen >z.B. gleichermassen „tolerieren“ oder >„lieben“ kann (und wohl auch nicht >will; schliesslich bin ich vor allen >anderen Dingen noch Mensch und lebe in >der Polarität :)).
Ich denke, das es so ist, wenn du Polarität erwartest, dann wirst du sie erfahren.
Damit meine ich nicht, dass es Polarität nicht gibt (!).
Aber wenn du sie erwartest wirst du in Situationen kommen,
in denen Polarität dargestellt wird.
>Und ja, es hat auch mit „Gelassenheit“ zu tun, mit einem Stück >„Urvertrauen“ in die Schöpfung, die Gültigkeit der kosmischen >Gesetzmässigkeiten, in die Unvergänglichkeit des eigenen „Selbst“ >(der >Seele), der letztendlichen Gleichwertigkeit von „gut“ und „böse“, >auch wenn >wir – als Menschen – das im Moment ganz anders sehen.
>Und wenngleich man auch sie (die Gelassenheit) nicht in jedem >Augenblick des Lebens gleich stark spürt.
Es ist keine "echte" wirkliche Gelassenheit,
wenn man sie nicht in jedem Moment des Lebens gleich spürt.
Für mich ist es so, dass meine Gelassenheit mir in allen „Alltagsdingen“ hilft.
Ich kann nicht sagen ob es „viel“ Gelassenheit ist oder „wenig“ Gelassenheit- aber sie ist da, immer, ganz gleich was passiert.
>Wäre man stets NUR in der Gelassenheit, wäre man nahezu ein >„Heiliger“.
*ups*
>Wohl eher nicht das, was ich mir für dieses Leben zu erfahren und erleben >wünschte :).
Im Grunde genommen ist das Ziel aller Religionen den Menschen vom „Rad des Karma`s“ zu befreien,
die Erlösung,
die Rückkehr in`s Paradies, in`s Nirwana, na ja,
eben halt zu Gott...!
Das ist das Ziel.
>Wie sich das auf andere auswirkt?
>Hm ….keine Ahnung. – Wie wirkt es sich denn z.B. auf DICH aus?
>Sagst dus mir :)?
Die Wirkung ist ganz einfach.
Wenn ich andere achte, werde auch ich selbst geachtet.
Alles kommt auf einen selbst zurück.
Das Karma löst sich immer schneller aus.
Im Moment passiert das Ganze rasend schnell,
habe das Gefühl es wird immer alles schneller und fühle mich manchmal recht durchgeschüttelt wie beim Karusellfahren... ! *grünanlauf*
>>Und wie auf die Menschheit?
>Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Handlung eines jeden wirkt sich >letztlich auch auf die gesamte Menschheit aus, da sind wir uns sicher >einig.
Ja ;-)))
>In welchem Maße und mit welcher Kontinuität, mit welchem >Ergebnis?
>Das wissen wir wohl beide nicht :). Dazu fehlt uns natürlichermassen >der >Weitblick als kleine inkarnierte Menschen mit eingeschränktem >Bewusstsein.
Liebe butterfly,
mach dich doch mal ganz weit, wieso schränkst du dich selber ein?
Lasst doch mal die Schranken fallen und sehe dich als Kind Gottes!
Du kannst alles das machen was du möchtest.
Machst du dein BewusstSEIN weit, dann öffnest du dich,
machst du dich eng und klein dann verschließt du dich.
Die Liebe Gottes ist dein Geschenk-unser aller Geschenk, das wir annehmen oder ablehnen können.
>Nur vielleicht, dass wir alle stets und in jedem Augenblick aufs Neue >wählen können, und auch wählen - aus einem Pool von unendlichen >unterschiedlichen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Und >dementsprechend ändern wir mit jeder einzelnen, auch noch so >kleinen >Entscheidung die Welt. In jedem Augenblick.
>Wir sind ständig am „Welt erschaffen“.
>Und selbst, wenn wir glauben, „nichts“ zu wählen, uns eher „passiv“ >verhalten, wählen wir.
>Und auch mit dieser Wahl sind genauso viele Konsequenzen >verbunden wie mit jeder „aktiven“ Wahl.
Du brauchst nicht mehr oder weniger tun, als die LIEBE wählen.
Das ist alles.
Ganz liebe Grüße
Ina



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….. aber ich wäre nicht wirklich zufrieden mit mir. Nach Möglichkeit möchte ich doch authentisch bleiben und auch so „rüberkommen“. – Wenngleich ich auch hin und wieder Spass daran finde, eine „Rolle“ zu spielen – solange es allen Beteiligten Spass macht ….


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