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Thema: Mensch zu Gott

  1. #1
    Sonnenengel
    Gast

    Mensch zu Gott


    Mensch spricht:





    Mein Gott, mein Freund und Geliebter.


    Heute verlasse ich die alte Welt der Wertungen, des Leidens und der Sehnsucht.


    Ich wende mich dir zu und sehe deine Vollkommenheit und Schönheit durch mein Leben strahlen.


    Deine Liebessonne geht auf in den Herzen der Menschen, und ich bin bereit für dich.





    Heute stelle ich mich neben dich, damit dein Traum sich erfüllt, nicht mehr allein zu sein.


    Heute gebe ich die letzten eigenen Vorstellungen dahin, um deinem Wesen Platz zu machen.


    Von dir nehme ich meine Freiheit entgegen und gebe dir die Freiheit in mir.


    Dein Wille ist mein Wille, dein Gedanke ist mein Denken.





    Heute trete ich ein in deinen Frieden als in mein Zuhause,


    in unser Heim, in dem ich ausruhen kann von allen Wanderungen,


    von der Sehnsucht und den Schmerzen der Trennung.


    Heute komme ich zurück zu dir.





    Heute lasse ich nur das Licht in mein Gemüt, das aus dir fließt.


    Und zu dir hin fließen Dankbarkeit und Freude, denn du bist da!


    Heute greife ich nach meiner Kraft, die die deine ist,


    heute verändere ich die Welt für dich.





    Dieses Versprechen kann ich geben, weil du dich längst - mir versprochen hattest.


    Weil es deine Macht ist,


    und deine Liebe, an die ich glaube,


    und weil ich dich erkannt habe als Beginn und Ziel meiner selbst.





    Denn du hast mich gedacht noch ehe ich war,


    und ich habe dich ersehnt,


    noch bevor ich von dir wußte.


    Freiheit, Frieden und Liebe sind deine Farben.


    Freiheit, Frieden und Liebe ist mein Kleid und mein Banner.





    Heute führe ich dich einen neuen Weg.


    Heute gehe ich dir voran, dass du dich an nichts stoßest.


    Heute singe ich dein Lied, Ewige Liebe


    und ich weiß: Ich lasse dich nicht!




  2. #2
    Evangelia
    Gast

    Re: Mensch zu Gott







    O


    hab DANK


    Du LIEBEr


    herz-rot SonnenEngel herz-rot


    so WUNDERvoll die LIEBE strömt


    aus Deinem HERZEN überfließender


    Wonne und GlückSEEligkeit


    herz-rot


    Namasté




    HerzGruß-


    Evangelia




    ~~~~*~~~~







    Sonnengesang




    Du höchster, mächtigster, guter Herr, Dir sind die Lieder des Lobes,


    Ruhm und Ehre und jeglicher Dank geweiht; Dir nur gebühren sie,

    Höchster, und keiner der Menschen ist würdig, Dich nur zu nennen.


    Gelobt seist Du, Herr, mit allen Wesen, die Du geschaffen,

    der edlen Herrin vor allem, Schwester Sonne,

    die uns den Tag heraufführt und Licht mit ihren Strahlen,

    die Schöne, spendet; gar prächtig in mächtigem Glanze:

    Dein Gleichnis ist sie, Erhabener.


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch Bruder Mond und die Sterne.

    Durch Dich sie funkeln am Himmelsbogen

    und leuchten köstlich und schön.


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch Bruder Wind und Luft

    und Wolke und Wetter,

    die sanft oder streng, nach Deinem Willen,

    die Wesen leiten, die durch Dich sind.


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch Schwester Quelle:

    Wie ist sie nütze in ihrer Demut,

    wie köstlich und keusch!


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch Bruder Feuer,

    durch den Du zur Nacht uns leuchtest.

    Schön und freundlich ist er am wohligen Herde,

    mächtig als lodernden Brand.


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch unsere Schwester, die Mutter Erde,

    die gütig und stark uns trägt

    und mancherlei Frucht uns bietet

    mit farbigen Blumen und Matte..


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch die, so vergeben um Deiner Liebe willen

    Pein und Trübsal geduldig tragen.

    Selig, die's überwinden im Frieden:

    Du, Höchster, wirst sie belohnen.


    Gelobt seist Du, Herr,

    durch unsern Bruder, den leiblichen Tod;

    ihm kann kein lebender Mensch entrinnen.

    Wehe denen, die sterben in schweren Sünden!


    Selig, die er in Deinem heiligsten Willen findet!

    Denn Sie versehrt nicht der zweite Tod.

    Lobet und preiset den Herrn!

    Danket und dient Ihm in großer Demut!


    Franz von Assisi





    ~~~~*~~~~


    AN DIE SONNE


    Preis dir, die du dorten heraufstrahlst, Tochter des Himmels!

    Preis dem lieblichen Glanz

    Deines Lächelns, der alles begrüßet und alles erfreuet!

    Trüb in Schauern und Nacht

    Stand begraben die prächtige Schöpfung: tot war die Schönheit

    Lang dem letzenden Blick:

    Aber liebevoll stiegst du früh aus dem rosigen Schoße

    Deiner Wolken empor,

    Wecktest uns auf die Morgenröte; und freundlich

    Schimmert' diese herfür,

    Über die Berg und verkündete deine süße Hervorkunft.

    Schnell begann nun das Graun

    Sich zu wälzen dahin in ungeheuern Gebürgen.

    Dann erschienest du selbst,

    Herrliche d u , und verschwunden waren die neblichte Riesen!

    Ach! wie Liebende nun

    Lange getrennt liebäugelt der Himmel zur Erden, und diese

    Lächelt zum Liebling empor;

    Und es küssen die Wolken am Saume der Höhe die Hügel;

    Süßer atmet die Luft;

    Alle Fluren baden in deines Angesichts Abglanz

    Sich; und es wirbelt der Chor

    Des Gevögels aus der vergoldeten Grüne der Wälder

    Freudenlieder hinauf;

    Alle Wesen taumeln wie am Busen der Wonne:

    Selig die ganze Natur!

    Und dies alles o Sonn! entquoll deiner himmlischen Liebe.

    Vater der Heilgen vergib,

    O vergib mir, daß ich auf mein Angesicht falle

    Und anbete dein Werk! -

    Aber nun schwebet sie fort im Zug der Purpurgewölke

    Über der Könige Reich,

    Über die unabsehbarn Wasser, über das Weltall:

    Unter ihr werden zu Staub

    Alle Thronen, Moder die himmelaufschimmernden Städte;

    Ach! die Erde ist selbst

    Grabeshügel geworden. Sie aber bleibt in der Höhe,

    Lächelt der Mörderin Zeit

    Und erfüllet ihr großes Geschäft, erleuchtet die Sphären.

    O besuche noch lang,

    Herrlichstes Fürbild der Edeln! mit mildem freundlichem Blicke

    Unsre Wohnung, bis einst

    Vor dem Schelten des Ewigen sinken die Sterne

    Und du selbsten erbleichst.


    F.Schiller°°°






  3. #3
    Sonnenengel
    Gast

    Re: Hab dank


    Hab Dank du wundervolles Wesen der Liebe.

    Im kommenden Aufblühen ins allumfassende göttliche Liebesein werden wir uns wiedererkennen als die ewigen Geliebten.

  4. #4
    Lahabiel
    Gast

    Re: Hab dank


















    Wie sollte die Seele nicht fliegen,


    wenn aus seiner Nähe es singt


    Und lieblich der Spruch seiner Gnade


    "Erhebe dich! vor ihr erklingt?


    Wie sollte der Fisch sich nicht stürzen


    vom Trocknen ins leuchtende Meer,


    Wenn lockend die Stimme der Welle


    zu ihm aus dem Ozean dringt?


    Wie sollte der Falke zum Sultan


    nicht eilen geschwind von der Jagd,


    sobald ihn die Trommel des Herrschers


    den Ruf: "Kehr zurück zu mir!" bringt?


    Wie sollte - atomgleich - der Sufi


    nicht drehen sich trunken im Tanz,


    Im Strahle der Sonne des Bleibens,


    wo ewiges Bleiben ihm winkt?


    O Schönheit und Freude und Güte


    und Annehmlichkeit und Genuß!


    O daß aller Kummer und Irrtum


    wie welkendes Laub vor ihm sinkt!


    Nun fliewge, nun fliege, du Vogel,


    zu deinem ureigenen Stoff:


    Vom Käfig bist du befreiet,


    gebreitet dein Federkleid blinkt.


    So reise vom salzigen Wasser


    zum Lebenswasser geschwind,


    Sorg, daß deine Seele vom Staube


    zum Hochsitze wieder sich schwingt!


    Wir folgen dir: gehe, o Seele,


    aus der Welt voll Trennung und Leid


    In jene, wo man den Becher


    des ewigen einswerden trinkt.


    Wie lange noch sollen wir bleiben


    in staubgeschaffener Welt,


    Dem Kinde gleich, das im Rocksaum


    Staub, Steine und Scherben nur bringt?


    Wir ziehen zurück unsere Hände


    vom Staub, fliegen jetzt himmelwärts:


    Wir fliehen von unserer Kinheit


    dorthin, wo der Reife nur trinkt.


    Die staubigen Formen umhüllten


    gleich einem Sack dich, o Freund:


    Zerreiße den Sack, trage aufwärts


    das Haupt, das er jetzt noch umschlingt.


    Du liebender Liebster, du künde,


    daß du allein Herrscher hier bist,


    Da dich ja die Gnade der Frage


    Und Wissen der Antwort durch dringt.





    Aus dem Diwan


    RUMI




    ~~~~*~~~~





    herz-rot









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