Hallo MK!
Ich habe jetzt schon ein paar deiner Texte gelesen.
Auch diese Sachen von dem Döbereiner. Wer ist das eigentlich?
Seine Vorträge lesen sich sehr nett und manchmal bringen sie mich sogar zum Lachen.
Doch, wenn ich mich nicht irre, geht der Döbereiner schon davon aus, daß irgendwas mit unserer Welt und mit uns Menschen nicht in Ordnung ist... Oder täusche ich mich da?
Sehr skurril finde ich die Idee mit dem Tunnel nach England und der Verdrängung... ;-)
Schon lustig. Man anerkennt ohne Schwierigkeiten, daß die kosmische Ordnung das ganze Universum so gestaltet hat, wie es heute ist. Die Natur hat ganz alleine alle Himmelskörper entstehen lassen, darunter auch die Erde. Auf der Erde entwickelte sich pflanzliches und dann tierisches Leben in wunderbarer Harmonie. Manche Individuen der Tierart genannt Mensch erlangen sogar schon die höchste Erkenntnis, die Selbsterkenntnis. Das alles ging ganz von selbst, ein wunderbares Meisterwerk der tiefen Weisheit des Seins. Alles regelt sich selbst, alles ist in wunderbarer Harmonie.
Und dann kommen ein paar Leute daher, die sich einbilden, daß irgendwas nicht in Ordnung sein könnte... Doch selbst diese Einbildung ist nur ein Ausdruck der absoluten Ordnung im Kosmos. ;-)
Wer glauben wir denn, daß wir sind, wenn wir uns vorstellen, daß wir als vorübergehende Manifestation der kosmischen Ordnung ebendiese Ordnung stören könnten? ;-)
Der Größenwahn des Menschen drückt sich darin aus, daß wir glauben, jenseits der Prinzipien zu stehen, die uns werden ließen. Denn nur wenn wir jenseits und unabhängig davon stehen würden, wäre es uns möglich, sie zu stören. Lächerlich.
Wie es war, können wir nicht ändern.
Wie es ist, können wir nicht ändern.
Wie es sein wird, können wir nicht ändern.
Wir können uns lediglich aussuchen, wie wir das Hier und Jetzt BEURTEILEN und demzufolge SEHEN wollen.
Das bestimmt dann wiederum, wie wir uns fühlen.
Glücklich ist der, der die Welt so sieht, daß sie ihn glücklich macht.
Glücklich ist der, der sich bewußt ist, daß seine (einzige) Freiheit darin besteht, sich in jedem Moment für eine neue, glücklichmachende Sichtweise entscheiden zu können und seine früheren Ansichten wie eine dreckige Unterhose ablegen zu können.
Wenn du etwas an der Welt nicht ok findest, dann findet sie an dir etwas nicht ok. Das fühlst du dann, das nennt man Unfrieden. Du bist dann nicht zufrieden. Nicht mit dir und nicht mit der Welt.
Die Welt ist eine Hure. Sie liebt jeden, der sie liebt.
Und wenn du die Welt als Geliebte hast... da gibt es keinen Liebeskummer... ;-)
Es passt schon alles so, wie es ist. Immer.
LG, naguila.



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