Sonntags nie. Sonntags wird gearbeitet. Endlich mal Zeit alles zu machen. Und dann? Wieder nur die Hälfte geschafft. Ruhig Blut. Immer Eins zur Zeit und Schritt für Schritt. Anders wird das nichts. Unter Umständen verhindert es das gesamte Fortkommen, wenn wir tausend Dinge auf einmal machen wollen. Nicht so gierig. Und immer schön gelassen bleiben. Wo kommen wir denn da hin? Sorglose Zeiten? Das war einmal. Alle machen sich Sorgen. Shift! Umkehrung. Niemand macht sich Sorgen. IST.
Wie ansteckend. Er lachte laut los und keiner wusste warum. Aber alle mussten mitlachen. Und dann fing er an zu erzählen. Er war mal bis nach Tibet gewandert. Ohne äußeren Plan. Einfach so. Eines Tages war es soweit und keiner wunderte sich, als er weg war. Das war eben so. Viel später dann kam Post von ihm. Eine Karte aus Lhasa. Sie zeigte den Potala Palast. Riesige Mauern. Weiß und der Hintergrund Olivgrün. Entgegen aller Vermutungen, blieb er aber nicht dort. Er reihte sich wieder ein, in den Arbeitsprozess seiner Heimat.
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