Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: °Prüfungen°

  1. #1
    Meerstern
    Gast

    °Prüfungen°


    [b]




    Wisset, daß Prüfungen und Heimsuchungen seit undenklichen Zeiten das Los der Erwählten Gottes und Seiner Geliebten und jener Seiner Diener waren, die von allem außer Ihm losgelöst sind, die weder Handel noch Wandel vom Gedenken an den Allmächtigen ablenkt, die nicht sprechen, ehe Er gesprochen hat, und nach Seinem Gebote handeln. So ist es Gottes Weg und Wirken von jeher gewesen, und so wird es auch in Zukunft bleiben. Selig ist, wer standhaft ausharrt, wer in Krankheit und Not geduldig bleibt, wer nicht darüber klagt, was ihn befällt, wer auf dem Pfade der Ergebung wandelt.

    Baha'i-Schriften

    °°°°°°°

    Entnommen aus dem Buch "Sieben Täler", einem mystischen Werk von Baha'u'llah.


    "Es wird erzählt, wie ein Liebender Mann durch lange Jahre hindurch unter den Qualen der Trennung von der Geliebten gelitten hatte und vom Feuer des Fernseins verzehrt ward. Durch die Gewalt der Liebe wurde sein Herz der Geduld bar und sein Körper des Lebens müde. Leben ohne sie schien ihm Blendwerk, und die Zeit begann, ihn zu verzehren. Wie viele Tage verbrachte er ruhelos in Sehnsucht nach ihr, und in wie vielen Nächten floh ihn der Schlaf in seinem Schmerz nach ihr. So wurde sein Körper zum Seufzer, und die Wundheit seines Herzens machte ihn zum Wehlaut. Vergebens hätte er tausend Leben verschenkt, um nur einen Tropfen vom Wein ihrer Gegenwart zu kosten; aber es gelang ihm nicht. Kein Arzt vermochte ihn zu heilen, und seine Nähe wurde von den Freunden gemieden. Ärzte kennen kein Mittel, um Liebe zu heilen, nur die Hand der Geliebten vermag ihm zu helfen.


    Schließlich trieb der Baum seiner Sehnsucht die Frucht der Verzweiflung, und das Feuer seiner Hoffnung erstarb in der Asche, so daß er eines Abends lebensmüde sein Haus verließ und die Straße hinauszog. Plötzlich gewahrte er, wie ihn eine Nachtwache verfolgte. Er versuchte zu fliehen, doch die Wache eilte ihm nach, und es wurden ihrer viele, so daß ihm am Ende jeder Ausweg verstellt war. Gehetzt schrie er auf, lief ohne Ziel hin und her und stöhnte:


    »Gewiß ist diese Wache Izra'il, mein Engel des Todes, daß sie sich so eilt, mich zu packen, oder es ist ein Menschenschinder, der nach mir greift.«


    So kam dieser weidwunde Liebende mit Füßen, die liefen, und einem Herzen, das ächzte, bis an die Mauer eines Gartens, die er mit größter Mühe erklomm. Aber oben angelangt, erkannte er ihre schwindelnde Höhe und stürzte sich, sein Leben nicht achtend, hinab in den Garten.


    Doch siehe, welch ein Anblick! Dort war seine Geliebte, eine Lampe in der Hand, einen Ring suchend, den sie verloren hatte. Und als er, der sein Herz verloren, sie, die es ihm geraubt hatte, ansah, entrang sich ihm ein Seufzer der Erlösung, und er rief, die Hände zum Himmel erhoben:


    »O Gott, gib der Wache Ruhm, Reichtum und langes Leben, denn sicher war sie der Engel Gabriel, der mich geführt hat, oder Israfil, der Engel des Lebens, der mich, den Gequälten, erquickte.«


    Dieser Mann hatte recht, denn wieviel Gerechtigkeit und Erbarmen waren in der scheinbaren Grausamkeit jener Wache verborgen! In ihrem Grimm hatte sie den in der Wüste der Liebe Verdurstenden zum Meere der Geliebten geführt und die Finsternis der Trennung durch das Licht des Wiedersehens vertrieben. Sie hatte den Entfernten in den Garten der Nähe und die leidende Seele zum Arzte des Herzens geleitet.


    Hätte der Liebende im voraus den Ausgang gesehen, so hätte er von Anfang an die Wache gesegnet und für sie gebetet, in ihrer Grausamkeit die Gerechtigkeit erkennend; doch da er das Ende nicht absah, begann er von Anfang an zu klagen und zu weinen. Die Wanderer aber in den Gärten der Erkenntnis sehen das Ende im Beginn und darum den Frieden im Krieg und die Freundlichkeit im Zorn."

    _________________

    "Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdu'l-Baha


    °°°°°°°


    herz-rosa

  2. #2
    Lhatara
    Gast

    Karambolage


    Zusammenprall der Welten. Fährverbindungen und Abfahrzeiten der Züge versucht, zu erfragen. Fehlgeschlagen. Sie verkehren z.Zt. völlig unregelmäßig. Kein Verlass mehr auf die Pünktlichkeit. Sie fahren nach Bedarf. Sobald genug Passagiere an Bord sind, geht`s los. Ein reger Pendelbetrieb zwischen den beiden Dörfern. Es kommt zu keinem Stillstand. Wie die Ameisen laufen die Leute kreuz und quer und prallen aufeinander. Erst hinsehen, dann losgehen.









  3. #3
    Vacancier
    Gast

    Re: Karambolage


    >Zusammenprall der Welten. Fährverbindungen und Abfahrzeiten der Züge versucht, zu erfragen. Fehlgeschlagen. Sie verkehren z.Zt. völlig unregelmäßig. Kein Verlass mehr auf die Pünktlichkeit. Sie fahren nach Bedarf. Sobald genug Passagiere an Bord sind, geht`s los. Ein reger Pendelbetrieb zwischen den beiden Dörfern. Es kommt zu keinem Stillstand. Wie die Ameisen laufen die Leute kreuz und quer und prallen aufeinander. Erst hinsehen, dann losgehen.







    Die Fährverbindungen funktionieren top; auch an den Abfahrtszeiten der Züge können wir nichts Ungewöhnliches finden. Egal welche Richtung, ab geht die Post, und man fährt auf alles ab.

    Fehlbetragen.

    Je voller, desto besser: Wir genießen die Zeit in vollen Zügen, und die fahren ganz auf unseren Bedarf ab. Sie verkehren z.Zt. mal wieder völlig regelmäßig :). Unser Bedarf ist gedeckt. Pünktlichkeit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr.

    Wir können uns viel Zeit lassen, aber sobald wir an Bord und in freudiger Erwartung sind, gehts ab wie eine Rakete.

    Ist doch klasse, oder nicht?

    Der Pendel-, Bummel-, Flug-, Nah-, Fern- und sonstiger Verkehr ist rege und vollkommen planmäßig, und es kommt zu keinem Stillstand.

    Und selbst wenn: Wir haben alle Zeit der Welt.

    Fehlbetragen?

    Erst hinlegen, dann loslegen.

    Stimmt?


    updown

  4. #4
    Evangelia
    Gast

    Re: Karambolage












    Zernatto zum Schweizer Stromausfall: Blackout Saison eröffnet!

    23.6.2005


    Forum Versorgungssicherheit warnt vor Sorglosigkeit




    "Dass der größte Blackout in der Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen seinen Ausgang ebenso im Tessin genommen hat, wie der Totalausfall des italienischen Stomnetzes am 28. September 2003, mag Zufall sein. Dass auch der junge Sommer 2005 bereits mit einem Stromausfall dieser Dimension aufwartet, schon weniger. Die Blackout Saison dürfte damit eröffnet sein", kommentiert Christof Zernatto - Sprecher des Forum Versorgungssicherheit die Ereignisse des gestrigen Abends.


    Hunderttausende Menschen saßen gestern ab 17.45 Uhr wegen des größten Stromausfalls in der Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in der abendlichen Stoßzeit in völlig überhitzten Zügen (Temperaturen von über 30 Grad) fest. Die Ursache des Blackouts ist noch immer nicht bekannt. Nach über zweistündigem Stillstand fuhren die ersten Züge um 20.00 Uhr wieder an. Laut SBB begann die Störung am späten Nachmittag im Tessin, und zwar im gesamten Hochspannungsnetz.


    Schadenfreude oder Selbstzufriedenheit unangebracht "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Schon die ersten Meldungen ließen eine gewisse Häme zwischen den Zeilen erkennen", so Christof Zernatto weiter. Das sei zwar zutiefst menschlich aber ebenso unangebracht, wie die Einschätzung, uns könne so etwas nicht passieren. "Seit Jahren befindet sich die Energiewirtschaft in Folge schwer berechenbarer Rahmenbedingungen in einer Situation latenter Unsicherheit, was insbesondere Investitionen in die Sicherheit der Stromversorgung erschwert", warnt Zernatto. Die Liberalisierung habe bereits positive Wirkungen entfaltet. Man müssen nur aufpassen, "das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten". Energiewirtschaft und -politik sind aufgefordert, dem Thema Versorgungssicherheit als wesentlichem Infrastrukturmerkmal des Standorts Österreich höchste Priorität einzuräumen. "Das gilt auch für den Regulator, der bei seinen Entscheidungen nicht nur den freien Wettbewerb und möglichst niedrige Strompreise für Wirtschaft und Konsumenten, sondern auch die Qualität der Stromversorgung im Auge behalten sollte", mahnt Christof Zernatto abschließend.


    Das Forum Versorgungssicherheit ist ein gemeinnütziger Verein. Es setzt sich für die langfristige Sicherung und Erhaltung der hohen Qualitätsstandards der österreichischen Energie- und Wasserversorgung ein. Es wird bereits von über 180 bedeutenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport getragen.










    >>Zusammenprall der Welten. Fährverbindungen und Abfahrzeiten der Züge versucht, zu erfragen. Fehlgeschlagen. Sie verkehren z.Zt. völlig unregelmäßig. Kein Verlass mehr auf die Pünktlichkeit. Sie fahren nach Bedarf. Sobald genug Passagiere an Bord sind, geht`s los. Ein reger Pendelbetrieb zwischen den beiden Dörfern. Es kommt zu keinem Stillstand. Wie die Ameisen laufen die Leute kreuz und quer und prallen aufeinander. Erst hinsehen, dann losgehen.

    >

    >Die Fährverbindungen funktionieren top; auch an den Abfahrtszeiten der Züge können wir nichts Ungewöhnliches finden. Egal welche Richtung, ab geht die Post, und man fährt auf alles ab.

    >Fehlbetragen.

    >Je voller, desto besser: Wir genießen die Zeit in vollen Zügen, und die fahren ganz auf unseren Bedarf ab. Sie verkehren z.Zt. mal wieder völlig regelmäßig :). Unser Bedarf ist gedeckt. Pünktlichkeit ist eine Zier, doch besser ist es ohne ihr.

    >Wir können uns viel Zeit lassen, aber sobald wir an Bord und in freudiger Erwartung sind, gehts ab wie eine Rakete.

    >Ist doch klasse, oder nicht?

    >Der Pendel-, Bummel-, Flug-, Nah-, Fern- und sonstiger Verkehr ist rege und vollkommen planmäßig, und es kommt zu keinem Stillstand.

    >Und selbst wenn: Wir haben alle Zeit der Welt.

    >Fehlbetragen?

    >Erst hinlegen, dann loslegen.

    >Stimmt?

    >updown

    herz-rosa

  5. #5
    Lhatara
    Gast

    Kündigung


    Aus der Traum. Aus und vorbei. Neuanfang. Fangarme mit Verlängerung. Kraken sind überall gleichzeitig. Überholte Methoden und verstaubte Geräte. Die neue Technik macht`s möglich. Immer auf dem neuesten Stand sein. Weiterbildung, Seminare, Kurse, Workshops, Lehrgänge, Ausbildungsstätten, Schulen und Universitäten. Umstrukturierungen sind in vollem Gange. Nichts ist mehr, wie es mal war. Umdenken an allen Ecken und Kanten. Der Kunde ist König. Die Konkurrenz ist groß. Amen.










  6. #6
    Sladdi
    Gast

    Turniere


    Da sind sie wieder. Die verschiedenen Turniere. Aus der Versenkung hervorgeholt und neu aufgemacht. Fahnen, Fahnen, Fahnen. Schwenkt die Fahnen. Maibäume und Lorbeerkränze. Siegertreppchen. Leider nur drei Stufen. Es gibt keine Verlierer. Wir gewinnen immer. Schlachtrufe ins All geschleudert und los geht`s. Rauf aufs Pferd und die Lanzen gebrochen. Kniekehlen verstummten und die Federkiele hörten auf zu schreiben. Alles war gesagt. Und der Laden lief von allein. Glückwunsch!









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