Je vollkommener der Geist, um so untrüglicher erkennt er das tiefe Leid des irdischen Lebens. Und dennoch spreche Ich wiederholt über Freude. Solche Freude ruht in der Erkenntnis der fernen Welten. Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Euer Wagen eilt durch die dunkle Nacht heimwärts. Der strömende Regen müsste euch eigentlich mutlos machen, aber dennoch frohlockt euer Geist vor Freude. Woher kommt sie? Nur vom Bewusstsein, dass euer Heim nahe ist und selbst die Dunkelheit euch nicht daran hindert, die Nähe der eurem Herzen Nahestehenden wahrzunehmen. Was kann das Elend des irdischen Lebens bedeuten, wenn die fernen Welten für uns Wirklichkeit geworden sind!

Beeilt euch, den Pfad in die fernen Welten zu erkennen. Nur dieses erweiterte Verstehen des Lebens wird eurem Geist die Grundlage des Pfades der Freude gewähren. Was sollte einen sonst freuen — etwa die Unvermeidlichkeit der Wiedergeburt? Ohne Vorstellung der Zukunft sind Wiederverkörperungen nur bedeutungslose Fragmente aus dem Buch des Lebens. In der Tat, der tierische Verstand benötigt die Wahrnehmung der Zukunft nicht, doch den Menschen treibt der Erkenntniswille, den Wechsel der Leben zu verstehen. Mit solchem Denken erlangt der Mensch das Recht auf Freude, und durch Bestrebung kann er der Zusammenarbeit mit den fernen Welten näher kommen.

Nicht durch Astronomie, sondern im täglichen Leben wird der Mensch die Reichtümer des Lebens vermehren und die Unveränderlichkeit vieler täglicher Ereignisse erkennen.