MOSKAU, 09.Oktober (Oleg Sorochtin für RIA Novosti). Mein eindeutiger Rat lautet: „Besorgt Euch Filzstiefel!“ Wir durchleben jetzt den Höhepunkt einer der vorübergehenden Klimaerwärmungen, die noch im 17. Jahrhundert begonnen hat, als von einer anthropogenen Einwirkung der Treibhausgasauswürfe auf das Klima noch keine Rede war.
Die Temperaturerhöhung hat eine ausgeprägt natürliche Herkunft und hängt nicht vom „Treibhauseffekt“, von Treibhausgasen ab. Die wahren Ursachen für den Klimawandel liegen in der Ungleichmäßigkeit der Sonnenstrahlung, in der Präzession (Änderung der Drehachse) der Erde, in der Instabilität der Ozeanströme, in der periodischen Entsalzung bzw. Versalzung der Oberflächengewässer des Nordpolarmeeres und anderem. Die wichtigsten Ursachen davon sind die Sonnenaktivität und die Leuchtkraft. Je höher diese Kennwerte, desto höher ist die Temperatur.
Die Astrophysiker, die die Sonnenaktivität erforschen, haben zwei Zyklustypen - den elfjährigen und den 200-jährigen - festgestellt. Beide Zyklustypen sind durch Änderungen des Radius und der strahlenden Oberfläche der Sonne bedingt. Nach den neuesten Angaben zu urteilen (ich gehe dabei von Informationen des Chefs des Weltraumforschungslabors des Observatoriums Pulkowo, Chabibulla Abdusamatow, aus), ist der Höchstpunkt der Erwärmung bereits überschritten worden, nun wird ziemlich schnell, schon zum Jahr 2012, eine spürbare Abkühlung eintreten. Die Tiefpunktphase der Sonnenaktivität, die mit einem deutlichen Temperaturrückgang einhergehen soll, ist gegen das Jahr 2041 zu erwarten. Das kühle Klima wird mindestens 50 bis 60 Jahre anhalten.
Die Umweltschutzexperten stimmen meiner Meinung nicht zu, sie verteidigen die Theorie der so genannten „Treibhausgase“. Diese Gase, darunter auch Stickstoffdioxid, sollen die Atmosphäre erwärmen und dadurch die Wärme an der Oberfläche unseres Planeten zurückhalten. Diese Idee wurde noch Ende des 19. Jahrhunderts vom schwedischen Chemiephysiker Svante Arrenius, Nobelpreisträger, dargelegt und wird seitdem in gutem Glauben, ohne ernsthafte Prüfung aufgenommen. Dieser Standpunkt herrscht auch in unseren Tagen vor und beeinflusst alle Beschlüsse und Dokumente solider internationaler Organisationen, darunter auch das Kyoto-Protokoll zur UN-Rahmenkonvention über Klimaänderungen, das von nahezu 150 Ländern unterzeichnet wurde. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine wissenschaftliche Hypothese allmählich in Großpolitik und Wirtschaft überfließen kann. Diejenigen, die das Kyoto-Protokoll erarbeitet und befürwortet hatten, waren von falschen Ideen ausgegangen. Als Ergebnis müssen die Regierungen der Industrieländer nun enorme Geldsummen für die Bekämpfung der anthropogenen Belastung der Atmosphäre ausgeben. Inwieweit ist das alles berechtigt? Führen wir etwa einen Kampf gegen „Windmühlen“?
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RIA Novosti - Analysen und Kommentare - Die Klimaerwärmung weicht bald einer Kaltzeit



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