“Wer Wind sät, wird Sturm ernten”, heißt es in der Bibel. Im “Alten Testament” propagiert sie das Prinzip “Auge um Auge, Zahn um Zahn”. Doch erklärt der alttestamentarische Gott auch: “Mein ist die Rache.”

Im “Neuen Testament” hingegen fordert Jesus dazu auf, demjenigen auch die linke Wange hinzuhalten, der einem auf die rechte geschlagen hat. Und bei einer Steinigung warnt er die geifernde Menge: “Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!”


Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung

Gott ist die Liebe”, heißt es dann auch folgerichtig im “Buch der Bücher”. Was daraus aber die Kleriker im Laufe von Jahrtausenden gemacht haben, darf wohl nur zum aller kleinsten Teil den Begriff “Liebe” für sich beanspruchen.

Ein Ausdruck von Liebe waren Ketzerverfolgung und Hexenverbrennung, Inquisition und Kreuzzüge, “Missionierung” und die Verteufelung Andersdenkender oder Andersgläubiger sicherlich nicht. Gerade die katholische Kirche hat ihre weltliche und religiöse Macht jahrhundertelang auf Drohungen und offene oder versteckte Gewalt aufgebaut. Macht-Ansprüche beinhalten schließlich immer auch Unterdrückung und Drohung.
Hidden Block (you must be registered and have 5 posts):
You do not have sufficient rights to see the hidden data contained here.

Politblog.net » Stell Dir vor, es ist Krieg ...