Es ist zur Zeit wirklich schwer, mit den schlechten Nachrichten aus der Wirtschaftswelt Schritt zu halten. Alles wird mit jedem Tag nur noch schlimmer, so hat man zumindest das Gefühl. Bloomberg zum Beispiel weiß Folgendes zu berichten:“Aktienmärkte in Deutschland, Hong Kong, Indien und Brasilien brechen ein. Futures an den US-Märkten fallen angesichts lauter werdender Spekulationen über eine schwache Weltwirtschaft und einer steigenden Anzahl zahlungsunfähiger Firmen.
Europas Dow Jones Stoxx 600 Index fiel um den höchsten Wert seit den Terrorangriffen vom 11. September (…). Hong Kongs Hang Seng Index hatte den größten Einbruch seit sechs Jahren (…). Der deutsche DAX gab so stark nach, wie seit März 2003 nicht mehr.
‘So schlecht habe ich die Märkte noch nie erlebt’ sagte Johan Stein, der in Stockholm für Nordsea Asset Management Anlagen im Wert von ca. 14 Milliarden US-$ betreut. ‘Das Finanzsystem befindet sich in einem schrecklichen Zustand, und niemand weiß wo dies enden wird’.
Den Einbrüchen des heutigen Tages (Anmerkung Politblog: Gemeint ist Montag, der 21.01.) war bereits die schlechteste Woche für US-Aktien seit fünf Jahren vorangegangen, nachdem Präsident Bushs 150 Milliarden US-$ schwerer Sanierungsplan für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten (…) Sorgen um eine Rezession nicht abschwächen konnte.
‘Dies ist eine echte Aktienmarktkrise’ sagte Alberto Roldan, Chef für Marktforschung bei Inverseguros SVB in Madrid. ‘Investoren glauben, dass weder eine Finanzspritze von der Regierung noch ein deutliches Senken des Leitzinses die Rezession in den USA aufhalten können’.”
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Politblog.net » Eine Volkswirtschaft ohne Produktionsprozesse?



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