Aktuelle Untersuchung:
Es ist Krieg und sie haben sich mit ihrem Baby und anderen Personen
in einem Keller versteckt. Vor dem Haus sind feindliche Soldaten,
die die ganze Gruppe bei Entdeckung sofort töten würden. Da fängt
das Baby laut an zu schreien und lässt sich durch nichts beruhigen.
Es gibt nur eine einzige Möglichkeit. Das Baby zu ersticken. Würden
sie das tun? Und wenn es nicht ihr eigenes, sondern ein fremdes Baby
wäre?
Ein fahrerloser Zug rast auf fünf Arbeiter zu, die nicht mehr gewarnt
werden können. Allein sie sind in der Lage die Arbeiter zu retten, in dem
Sie den Zug mittels einer Weiche auf ein anderes Gleis umleiten - auf dem
eine andere Person steht, die dadurch mit Sicherheit getötet würde.
Würden sie die Weiche stellen?
Diese interessanten Fragen fand ich in der PM Ausgabe März im Zusammenhang
mit dem Thema Gut und Böse, denn nach neusten Forschungsergebnissen
soll die Moral angeboren sein, doch irgendwann im Leben verändern sich
Menschen und werden zu Monstern.
Bisher habe ich solche Veränderungen immer auf traumatische Erlebnisse
zurückgeführt, bei denen das Stammgehirn im Menschen aktiviert wird.
So ganz pauschal kann man das doch nicht sagen, denn es gibt immer
Menschen, die selbst in den schlimmsten Situationen noch menschlich bleiben.
Wie würdet ihr in den obrigen Situationen entscheiden und wie denkt ihr über
das Monster im Menschen?
Grüße Leah



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