London (RPO). Das Sprichwort "Liebe macht blind" ist älter als Johannes Heesters. Forscher fanden jetzt heraus, dass es tatsächlich stimmt. Wer frisch und fest verliebt ist, ist für die sexuellen Reize Fremder gänzlich unempfänglich. Nahezu blind.
Wer sich stark auf romantische Gefühle für den eigenen Partner konzentriert, erinnert sich nur vage an einen zuvor gesehenen attraktiven Unbekannten, wie jetzt amerikanische Wissenschaftler zeigen konnten. Werden hingegen erotische Momente mit dem Partner rekapituliert, drängt sich der Fremde gedanklich sehr viel klarer und häufiger auf. Liebe, so lautet das Fazit der Forscher, sei also ein Werkzeug, mit dem die Natur Bindungen stabilisiere und diene damit einem ganz anderen Zweck als Lust. Über die Arbeit von Gian Gonzaga von der Universität von Kalifornien in Los Angeles, der mittlerweile für eine Partnerschaftsvermittlung arbeitet, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" (22. März, S. 15).
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Forscher weisen nach: Liebe macht tatsächlich blind | RP ONLINE



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