Im Dezember 2002 kamen US-Ausbilder nach Guantánamo, um neue Verhörmethoden zu unterrichten, darunter Schlafentzug, Fesseln von Gefangenen über einen längeren Zeitraum oder Unterbringung von Gefangenen in Räumen, die der Witterung ausgesetzt sind.
Was die Ausbilder womöglich nicht wussten, war, bei den Ausbildungsunterlagen handelte es sich laut "New York Times" um Kopien von US-Akten aus dem Korea-Krieg. Die über 40 Jahre alten Dokumente belegten Foltermethoden der Chinesen, um Geständnisse von US-Soldaten zu erpressen.
Der US-Kongress hat später die Anwendung von Zwangsmaßnahmen bei Verhören verboten. Der US-Geheimdienst CIA darf aber weiterhin sogenannte alternative Methoden benutzen.



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