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Thema: Gedankenspiel vom Arphen

  1. #1
    Arphen
    Gast

    Gedankenspiel vom Arphen

    Nun gibt es mal ein kleines Gedankenspiel:

    Welche Regierungsform findet ihr wäre die beste? Warum?

    So und jetzt stellt euch vor ihr wärt der oberste Zuständige in dieser Regierung (Diktator, König, Präsident, Genossenchef etc) und schriebt welche Änderungen ihr vornehmen würdet. Bedenkt aber dass ihr ein realistisches Szenario einhalten müsst. Es gibt keine unbegrenzten finanziellen Mittel. Ihr müsst einen Staatshaushalt leiten, gehen aber mal davon aus dass euer Staat Schuldenfrei ist. Viel Vergnügen ^^

  2. #2
    Ina
    Gast

    AW: Gedankenspiel vom Arphen

    Lieber Arphen,

    die Regierungsform, die ich mir wünsche gibt es noch gar nicht, man könnte sie "basis-demokratische Anarchie" nennen.
    Auf kommunaler und Bundesebene entscheiden allein die Bürger - und zwar alles!- technisch könnte man das so einrichten, dass es Online- Umfragen gibt.
    Eine Trennung zwischen "Staat" und "Bürger" wäre undenbar, WIR sind dann alle gemeinsam ein STAAT und WIR entscheiden ZUSAMMEN!!!!
    Den ganzen Verwaltungsapparat und Bürokratiewahnsinn könnten ein paar Großrechner erledigen.
    Auf`s Amt gehen müsste niemand mehr, alles geht von zuhause aus und für Fragen gibt es eine Hot-Line, die man kostenlos jederzeit anrufen kann.
    Die Menschen müssen endlich in ihre Verantwortung kommen und zwar jeder einzelne Bürger, ich würde das "Wahlrecht" in eine eine "Wahlpflicht" umändern.
    Nicht zu wählen wäre dann wahrscheinlich fast die einzige Ordnungswidrigkeit, die es dann noch gibt, da ich fast alle Strafen abschaffen würde und auch alle Gefängnisse.
    Nur Gewalttäter, die eine Bedrohung darstellen müssten einsitzen, aber mit einer entsprechenden Therapie.

    Alles was gegen geistige Naturgesetze verstößt - beispielsweise das heutige Zinssystem, wird abgeschafft werden.
    Die Natur und alles was lebt hat Anrecht auf Schutz und Unversehrtheit und auch auf ihre Würde.
    Wer einen Baum fällt muss zwei neue Bäume pflanzen, wird eine Straße oder ein Haus gebaut, so muss der Natur die Fläche als Brachfläche wieder zurückgegeben werden, und zwar bis auf den letzten Quadratmeter.
    Nur noch erneuerbare Energien dürften genutzt werden.
    Massentierhaltung wäre undenkbar.
    An Eigentum dürfte nicht verdient werden, wer kein eigenes Haus besitzt, dem müsste der Staat eine Unterkunft zur Verfügung stellen.
    Ein Recht auf Wohnen, wie auch ein Recht auf Arbeit wäre in der Verfassung verankert.
    Wer gute Ideen hat und sie der Gemeinschaft zur Verfügung stellt, wird finanziell mit zinslosen Darlehen unterstützt werden, so wie jeder Firmenneugründer.
    "Macht" wie wir es heute nennen gibt es nicht mehr, keine Verpflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik.
    So würde der Staatspräsident oder die Präsidentin per Losverfahren (durch die göttliche Vorsehung) ermittelt, aber nie länger als ein Jahr.
    Jeder über 18 Jahre kann sich für das Amt bewerben.

    Wer jetzt Einspruch erhebt, der sehe sich unsere jetzige Regierung an, es kann nur besser werden

    LG.
    Ina

  3. #3
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Gedankenspiel vom Arphen

    Hallo Arphen,

    hier möchte ich erneut ein überaus interessantes Buch empfehlen, das eine sehr interessante Alternative in Sachen Regierungsform bietet: Die so genannte Stufendemokratie:


    Gegenmodell zur parlamentarischen Demokratie
    Stufendemokratie soll den Staat handlungsfähiger machen


    Der Jurist Gerd Breitenfeld aus Thüringen will die Politik fit für das 21. Jahrhundert machen. Er beklagt, dass der Parlamentarismus viel zu schwerfällig sei, um mit den Herausforderungen der Zeit fertig zu werden: Der Bundestag ist für effiziente Arbeit zu groß, die Entscheidungswege sind zu undurchsichtig, und da der Apparat sich lediglich auf Parteimitglieder stützt, gehen der Politik weit über 90 Prozent der Intelligenz der Bürger verloren. Konsequenz: Ihr Unbehagen mit dieser Art der Volksherrschaft bringen die Wähler dadurch zum Ausdruck, dass mittlerweile Ein Drittel den Urnen fern bleibt. Tendenz steigend. Dem stellt der Kritiker ein Stufenmodell der Demokratie entgegen, das auf kleinen überschaubaren Zellen von maximal 16 Menschen aufbaut, in denen noch so viel soziale Kontrolle herrsche, dass jeder gegenüber den anderen noch zur Rechenschaft gezogen werden könne. Eine solche Zelle wählt einen Vorsitzenden und zwei Beisitzer, die die öffentlichen Angelegenheiten einer Straße oder eines Mietshauses regelt. Jeweils fünf dieser Urzellen wählen aus sich selbst heraus ein solches Dreier-Gremium, das auf einer bereits höheren Ebene – dem Zellverband – die gemeinsamen Interessen vertritt. Und so wachsen über immer weitere Ebenen, die immer mehr Menschen und immer größere Regionen repräsentieren, die Zellen zu einem funktionsfähigen Staatsorganismus zusammen. Der Vertreter einer Zelle könnten jederzeit von ihrer Wählerschaft abberufen und durch neue ersetzt werden. Diese Stufenpyramide, so Breitenfeld, könnte die bestehende politische Hierarchie vom Ortsverband über Bezirks-, Kreis-, Landesvertretungen bis zum Bundestag ersetzen und würde kostensparend und effektiv nach Problemlösungen suchen. Der ganze Wahlkampf wird überflüssig. Er räumt ein, dass dieses noch ein utopisches Modell sei, doch kein Kritiker des Parteienstaats hätte eine Alternative parat, weshalb das Modell bereits auch auf politischer Ebene diskutiert wird.




    Produktbeschreibungen
    Kurzbeschreibung

    Fahrt nach Futuras! ist der erste Roman von Dr. Gerd Breitenfeld. Die Geschichte ist wesentlich mehr als nur ein actionreicher Sciencefictionroman. Fast die gesamte Besatzung des Raumschiffes 'Futuras 4' kommt bei einer Begegnung mit Außerirdischen ums Leben. Nur die Ärztin Maria und einer ihrer Astronautenkollegen überleben und werden auf den Planeten Futuras gebracht. Dort lernen sie eine völlig andere, außergewöhnliche Welt mit einer hochentwickelten Sensibilität für Demokratie, Gemeinschaftssinn und Kultur kennen, die in vielen Bereichen den irdischen Gegebenheiten und Vorstellungen weit überlegen ist. Aber auch die beiden Astronauten können das Wissen und die Fertigkeiten der Futuraner mit irdischen Erkenntnissen bereichern. So entwickelt sich bald eine starke freundschaftliche Beziehung zwischen den Erdenmenschen und den Futuranern, die sogar ein interplanetarisches Kind zur Folge hat ...

    Über den Autor
    Dr. Gerd Breitenfeld, 1925 in Ratibor geboren und in Glatz (Niederschlesien) aufgewachsen, ging mit dem 'Reifevermerk' als Offiziersanwärter zur Marine. 1944 kam er auf der Krim in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Zurück, holte er 1949 in Leipzig das Abitur nach und studierte Erwachsenenbildung, Politische Ökonomie und Rechtswissenschaft. Nach langjähriger Tätigkeit als Justitiar promovierte er 1966 zum Dr. jur. und folgte 1970 einer Berufung als Dozent an die Karl-Marx-Universität in Leipzig. Neben zahlreichen juristischen Publikationen veröffentlichte er auch immer wieder kleinere literarische Arbeiten.


    Preis: € 14,80
    ___________

    Es lohnt sich, dieses Buch mal zu lesen!

    -Aaron-

  4. #4
    Arphen
    Gast

    AW: Gedankenspiel vom Arphen

    Vielen Dank für die Antworten. Hier nun die meine:

    Ich wäre ein Diktator oder Monarch mit wirklichen Spezialisten auf ihren Gebieten als Berater.

    Begründung:
    Diktatur ist immer vom Diktator abhängig. Eine Diktatur kann genauso das Paradies auf Erden bringen wie auch einen Adolf.
    Nehmen wir Kuba. Seit Diktator Castro gibngs mit dem Staat generell nur Bergauf und das Volk liebt ihn übe ralles (kenne einige Kubaner)
    Oder einen Kleinstaat nahe Indien wo der Monarch seine Krone für die Demokratie abgab. Das Volk war entsetzt und forderte den König auf wieder den Thron zu besteigen. Ein Mann sagte "Warum ein System dass bewiesenermaßens eit Jahrtasusenden funktioniert durch eines ersetzen dass in den USA und vielen anderen Staaten nachweislich nicht funktioniert?"

    Was würde ich tun?
    1. Militärische Mittel kürzen.
    Ich habe keinen bedarf mich bei anderen Staaten einzumischen und vertraue darauf dass man Diplomatisch das meiste schlichten kann udn sonst wende ich mich an die UNO. Weiters kostet Militär riesige Mengen Geld, ca. die Hälfte des gesamten Staatsbudgets. Ich würde alle reinen kampfeinheiten auflösen und dafür jene etwas fördern die mehr andere Tätigkeiten haben wie zum bsp Katastrophenschutz, Antiterrorismus (Polizei Unterstützung) oder medizinische Versorgung.
    2. Gelder Umverteilen.
    In meinem Staat sollen alle sowas wie Wohlstand haben und ich hoffe doch dass die Reichen von ihren 100 Millionen 10 Millionen für das Volk entbehren können
    3. Reformen...im Schulsystem (Lehrpläne auf nen aktuelleren Stand bringen, Schulform überholen, Anforderungen an Lehrkräfte erhöhen)
    im Gesundheitswesen (bei mir wären Ärzte die mehr aufs Geld schauen denn auf die patienten schlecht dran, ebenso Pharmakonzerne die Medikamente nur wegend em geld entwickeln etc) und andere

    und noch n paar andere Sachen aber fürs erste reicht das ^^

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