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Thema: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

  1. #1
    Thomas
    Gast

    Question Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    der untergang der menschheit (also das ableben) kann ja in gewisser weise als aufstieg ("in den himmel") verstanden werden.
    dennoch möchte ich es in dieser diskussion gerne als spirituelles erwachen bezeichnen, damit die diskussionspunkte klarer getrennt sind.

    auf der einen seite entstehen immer mehr konflikte (kriege) zwischen den menschen und natur-/umweltkatastrophen (die auch als ausdruck der inneren qualitäten der menschen verstanden werden können) nehmen stetig zu.

    auf der anderen seite, sprießen esoterische berater wie pilze aus dem boden (um bezug auf den astro-tv thread zu nehmen), bestimmte kreise freuen sich auf 2012 und alles schwelgt (oder redet es sich ein) in licht und liebe.

    lassen wir die sinnsuche der menschen oder die frage nach der partnerschaft und den finanzen -die sich an die genannten berater wenden- mal aussen vor - denn das ist ja nur ein ausdruck und keine ursache, so würde ich gerne die frage ins forum werfen, wieso diese polarisierungen stattfinden. oder ist das ganze nur eine kollektive einbildung oder wunschdenken?

    warum wird also ein kleiner teil der menschen spirituell, wenn gleichzeitig der grossteil eher ins gegenteil "abkippt"?

    ist es nur die zunehmende vernetzung der menschen und eine verbesserung der technik, die uns ermöglicht schneller die konsequenzen unser handlungen zu sehen, oder gibt es noch andere ursachen?

    bin auf eure meinungen gespannt.

    lg.t.

  2. #2
    Unregistriert
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    wenn wir hier mit begriffen wie spirituell arbeiten, dann setzt das vorraus das wir damit auch dasselbe meinen. die selben begriffe rufen je nach betrachter
    verschiedene eindrücke hervor.

    sicher ist heutzutage alles mehr durch technik und fern-sehen und solche
    dinge vernetzt.
    ob das immer ein qualitativer gewinn ist, hängt je vom macher der sendung
    usw. bzw unserer wahl des programmes ab.
    es vermittelt einem das gefühl von wissen........wie gesagt ein gefühl..
    hier ist es dann gut auch selbst nachzufragen.

    wenn man mal zeit hat ohne tv, ohne radio ohne zeitschrift
    so ein 2 wochen sich mit sich selbst zu befassen......werden
    veränderungen merkbar.


    zeitliche daten zu setzen und dann zu sagen dann wird das passieren
    habe ich noch nie so gemocht.
    das wiederspricht einigem wenn man dann paralysiert hockt und wartet.

    gewisse dinge zu leben ist heutzutage sehr schwer.
    und unsere charakterbildung spricht auch nicht immer für uns.
    die ablenkungen sind enorm.... die eigene zielklarheit
    verliert sich.

    die klimatischen folgen resultieren aus bekannten faktoren.
    nehme ich mal an.
    das andere ist mir im moment zu spekulativ.

    ich empfinde die polarisierung........als ein zeitfaktor...
    der nicht immer sehr angenehm ist.

    es waren auch in früheren zeiten, meiner meinung nach nur kleinere gruppen spirituell .

    heutzutage steht auf der einen seite enormes wissen.....(technisches usw)
    und eine nicht immer so gute anwendung.
    aber durch dieses wissen und die gefährliche anwendung desselben,
    entstehen enormere auswirkungen.
    wir erkennen...unsere fehlbarkeit auf der einen seite aber auch die möglichkeiten im positiven sinne.
    moralisches und unmoralisches tritt zu tage.

  3. #3
    Ina
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    hallo,

    kann meinem vorredner nur beipflichten, dass grundsätzlich der begriff "spirituell" erstmal zu klären ist.
    wenn`s immer mehr berater auf eso-hotlines gibt,
    heißt das ja nicht, dass jeder berater spirituell ist, auch wenn er sich vielleicht so fühlt.
    denke, es liegt an der schlechten wirtschaftslage,
    dass immer mehr menschen einen sinn suchen und aus diesem grund zu beratern oder zu kunden werden.


    dass sich im außen immer mehr polarisiert könnte man mit einer krankheit vergleichen,
    die vor der heilung erst in eine krise geht und sich der krankheitsherd mit seinem symptomen immer weiter verschlimmert.
    erst dann werden veränderungen erst möglich,sichtbar oder angenommen.
    ich denke, dass wir -bzw. die menschheit- sich gerade in so einer krankheitsphase/situation befindet.
    ein großteil möchte jedoch keine veränderungen, sondern klammert sich an alte muster,
    vorstellungen und altbewährte konzepte aus angst vor alternativen und vor dem neuen.
    und das ist ja auch eine verständlich reaktion, für viele wäre es ein schritt ins ungewisse.
    so kommt es, dass bestimmte verhaltensweisen immer weiter zementiert werden,
    bis hin zu kriegerischen auseinandersetzungen.

    lg.
    ina

  4. #4
    Thomas
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    hi,


    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    wenn wir hier mit begriffen wie spirituell arbeiten, dann setzt das vorraus das wir damit auch dasselbe meinen. die selben begriffe rufen je nach betrachter verschiedene eindrücke hervor.
    dann definieren wir spirituell hier einfach mal als bewusst lebend und wissend, dass wir alle eins sind und das keine trennungen existieren.

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    sicher ist heutzutage alles mehr durch technik und fern-sehen und solche dinge vernetzt.
    hierbei gehr es mir weniger um die wissensvermittlung von speziellen sendungen, sondern vielmehr darum, dass wir sehr schnell sehen können, wie sich unsere handlungen auswirken.
    wenn jemand vor 100 jahren einem verwandeten einen erbosten brief geschrieben hat, so dauerte es ca. 3 monate, bis er eine antwort bekam. in dieser zeit hatte der betreffende zeit, seine gefühle zu überdenken; die wut war meist verraucht und die situation sah anders aus.
    heute gibt sich dank telefon schnell ein wort das andere und eine situation kann sich schnell (ungewollt?) hochschaukeln.
    anderes beispiel: vor 50 jahren wusste man nicht, was im ort 50km weiter passiert oder gar im nachbarland. heute ist das alles kein problem mehr. man könnte sogar soweit gehen und sagen, dass man direkt sehen kann, ob sich eine demo gegen krieg irgendwie auf die kriegsparteien auswirkt.
    das ganze geht hin bis zur umweltzerstörung, bei der wir unser wirken immer schneller sehen und einschätzen können - ob und was wir dann tun, ist was anderes...


    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    gewisse dinge zu leben ist heutzutage sehr schwer.
    war das leben auf der erde jemals einfach?
    immerhin landen wir zur zeit noch nicht oder nicht wieder auf dem scheiterhaufen oder im burgverlies für gewisse ansichten.[/quote]

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    es waren auch in früheren zeiten, meiner meinung nach nur kleinere gruppen spirituell .
    womit wir wieder bei der frage wären, was spirituell ist. die nächste frage wäre, ob man die welt im gesammten als faktor ansieht, oder einzelne länder.
    im groben stimme ich dir aber zu. die welt ist ja in gewisser weise auch nur bedingt dazu da, spritiuelle erfahrungen, sondern in erster linie dazu da, erfahrungen zu sammeln.

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    heutzutage steht auf der einen seite enormes wissen.....(technisches usw)
    und eine nicht immer so gute anwendung.
    aber durch dieses wissen und die gefährliche anwendung desselben,
    entstehen enormere auswirkungen.
    wir erkennen...unsere fehlbarkeit auf der einen seite aber auch die möglichkeiten im positiven sinne.
    moralisches und unmoralisches tritt zu tage.
    sehe ich genauso. wobei die moral meist höchstbietend versteigert wird.


    Zitat Zitat von Ina Beitrag anzeigen
    klären ist.
    wenn`s immer mehr berater auf eso-hotlines gibt,
    heißt das ja nicht, dass jeder berater spirituell ist, auch wenn er sich vielleicht so fühlt.
    eine frage ist ja, wieso gibt es so viele berater? ohne einen entsprechenden markt gäbe es dieses angebot nicht.
    eine gewisse sinnsuche der menschen könnte man tendentiell schon sehen. ein problem hierbei ist nur, dass "der sinn" in uns zu finden ist und der zugang hierzu meist mit einer menge selbst erschaffener "wächter" (problematiken, blockaden, ängste etc.) versperrt ist. diesen inneren hindernissen stellen sich die wenigsten menschen und setzen dann gerne die "rosa-rote brille" auf.


    Zitat Zitat von Ina Beitrag anzeigen
    denke, es liegt an der schlechten wirtschaftslage,
    dass immer mehr menschen einen sinn suchen und aus diesem grund zu beratern oder zu kunden werden.
    es war schon immer so, dass die menschen in die kirchen ström(t)en, wenn es ihnen schlecht geht. früher war hier der geschulte pfarrer ansprechpartner - heute kann lieschen müller "beraten" - was nicht unbedingt der qualität dienlich ist.
    welche rolle spielte spiritualität eigentlich im 3. reich? auf der einen seite liefen alle wörtlich den runen nach - doch wie war es im privaten? ich glaube nicht, dass hier von großem spirituellem wachstum die rede gewesen sein kann.


    Zitat Zitat von Ina Beitrag anzeigen
    dass sich im außen immer mehr polarisiert könnte man mit einer krankheit vergleichen,
    die vor der heilung erst in eine krise geht und sich der krankheitsherd mit seinem symptomen immer weiter verschlimmert.
    nun gibt es aber auch krankheiten, an denen mal stirbt.

    Zitat Zitat von Ina Beitrag anzeigen
    ein großteil möchte jedoch keine veränderungen, sondern klammert sich an alte muster, vorstellungen und altbewährte konzepte aus angst vor alternativen und vor dem neuen.
    und das ist ja auch eine verständlich reaktion, für viele wäre es ein schritt ins ungewisse.
    so kommt es, dass bestimmte verhaltensweisen immer weiter zementiert werden, bis hin zu kriegerischen auseinandersetzungen.
    richtig.

    die frage ist jedoch nach wie vor, was setzt diese polarisierung oder krankheit, oder wie auch immer man es nennen will, in bewegung?
    ist die entwicklung der technik und der globalisierung einfach ein selbstläufer geworden, der sich selbst schach-matt setzt?
    doch was ist die ursache nach dem wunsch nach "erwachen" oder spiritualität, wenn auf der anderen seite die dichte feinstofflichen ebenen eher zunimmt.

    lg.t.

  5. #5
    Jara
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    Spirituell ist in diesem Zusammenhang der falsche Begriff. Grundsaetzlich geht es um alle Menschen, die GLAUBEN. Spiritualismus ist eine Nebenerscheinung.

    Dieser Anteil von Menschen nimmt immer mehr zu. Meiner Meinung nach, wird ihre Anzahl viel zu sehr unterschaetzt! Man muss sich den Markt nur anschauen, ueberall quillt es von Angeboten... Auch wenn bei weitem nicht alles den Wert hat, den es verspricht, so ist es doch zumindest ein Anfang. Fuer jeden gilt, weiter zu lernen.

    Es ist, als waeren viele im Kindergarten und bei genuegend Fleiss bald bereit die Schulbank zu druecken...

    Das Thema Polarisierung darf deshalb nicht zu negativ gesehen werden. Klar sind Terroranschlaege, Kriege, Verbrechen usw. an der Tagesordnung. Aber vieles wird von den Medien hochgespielt und bedrohlicher dargestellt, als es in Wirklichkeit ist. Denkt man nur an das Thema Vogelgrippe.

    Deshalb... das Gute polarisiert sich ebenso wie das Negative. Dabei halten sich die zwei Pole die Waage. Wer jedoch als Sieger hervorgeht, wird sich zeigen...

    Die Ursache dieser Entwicklung ist schwer zu finden. Natuerlich braucht die Welt sowohl das Gute als auch das Boese, denn ohne das Boese kein Gutes. Aber ist das Gefuehl, dass das Boese immer mehr die Ueberhand gewinnt, nicht eine Illusion?

    Auch Jesu war zu seinen Lebzeiten mit seinen Anhaengern eine kleine Minderheit, die kaum jemand beachtet hat. Er scheitere mit der Verbreitung seiner Lehre und wurde daraufhin gekreuzigt. Und doch hat sich seine Botschaft herumgesprochen

    Auch Kriege hat es in allen Jahrhunderten gegeben. Das diese grausam und toericht waren, wird niemand bestreiten. Deshalb darf ein Krieg in Irsrael nicht hochstirilisiert und mit den Potential ausgegeben werden, ein dritter Weltkrieg zu sein.

    Wie gesagt, das Gute und Boese besteht zu gleichen Teilen nebeneinander... ob daraus ein Untergang oder ein Aufstieg der gesamten Menschheit hervorgeht, wird sich zeigen...

    Dabei waere die Loesung so einfach. Der eine Teil steigt auf, der andere muss weiter lernen

    lg,
    Jara.

  6. #6
    Thomas
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    hallo jara,

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Dabei halten sich die zwei Pole die Waage.
    sehe ich nicht so. die erste ist astral betrachtet keinesfalls grau oder wie ein yin-yang. vielmehr wie ein dunkler nachthimmel mit ein paar sternen.

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    denn ohne das Boese kein Gutes.
    die liebe braucht keinen hass, um sich selbst zu erkennen. ebenso braucht "gott" nichts "böses", um sich selbst zu erkennen.
    jedoch liegen gut und böse immer im auge des betrachters und alles hat seinen sinn - auch das leid. aber erzähl das dem, der leidet :11111186 :

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Aber ist das Gefuehl, dass das Boese immer mehr die Ueberhand gewinnt, nicht eine Illusion?
    sehe ich nicht so. die gefühle sicherheit der menschen nimmt zwar zu, dennoch ist die art und weise von der gewalt nicht mehr die, die es bspw. vor 30 jahren war - wobei es hier immer wieder zyklen gibt.
    ein problem hierbei, was du auch angesprochen hast, ist die zunahme der population. die menschen sind nicht in der lage, mit vielen anderen friedlich "in der herde" zu leben. sobald eine gruppe eine gewisse anzahl an personen übersteigt, sind konflikte vorprogrammiert. warum diese konflikte immer öfter mit gewalt ausgetragen werden, ist eine andere frage.

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Auch Jesu war zu seinen Lebzeiten mit seinen Anhaengern eine kleine Minderheit, die kaum jemand beachtet hat. Er scheitere mit der Verbreitung seiner Lehre und wurde daraufhin gekreuzigt. Und doch hat sich seine Botschaft herumgesprochen
    sie hat sich herumgesprochen, mehr aber auch nicht. wer lebt sie?

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Auch Kriege hat es in allen Jahrhunderten gegeben. Das diese grausam und toericht waren, wird niemand bestreiten. Deshalb darf ein Krieg in Irsrael nicht hochstirilisiert und mit den Potential ausgegeben werden, ein dritter Weltkrieg zu sein.
    ich sehe hier keine hochstilisierung, sondern vielmehr die zusammenhänge im nahen osten. wie leben in einer stark vernetzen welt in der gewisse glaubensgruppen bewusst oder unbewusst zu handlungen genötigt werden.
    aber eben auch durch die globalisierung sehe ich nicht unbeding die gefahr eines globalen 3. wk, sondern eher viele kleine kriege auf "nebenschauplätzen".

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, das Gute und Boese besteht zu gleichen Teilen nebeneinander... ob daraus ein Untergang oder ein Aufstieg der gesamten Menschheit hervorgeht, wird sich zeigen...
    das böse an sich ist eine illusion und existiert nur bedingt - sagen wir mal als elemental(e) oder urängste/-triebe.

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Dabei waere die Loesung so einfach. Der eine Teil steigt auf, der andere muss weiter lernen
    aufsteigen (sterben) tun wir ohnehin alle. und lernen auch.
    persönlich würde ich es nur als angenehmer empfinden, wenn die menschen, wenn sie schon leiden müssen (wollen, da sie dies vor ihrer inkarnation so beschlossen haben), auch wissen, warum das passiert und was sie dabei lernen wollten.
    -- wobei nicht jedes leid unbedingt so im inkarnationsplan vorgemerkt war - von daher wäre es schön, das leid auf ein minimum zu reduzieren.

    lg.t.

  7. #7
    Jara
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    Hallo Thomas!

    Ich sehe es nicht so negativ wie Du, weil ich glaube, dass das Gute irgendwann "siegen" wird. Wobei es nicht (gerade nicht) im Kampf entschieden werden sollte.

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    die liebe braucht keinen hass, um sich selbst zu erkennen. ebenso braucht "gott" nichts "böses", um sich selbst zu erkennen.:11111186 :
    Gott hat die Welt geschaffen um sich selbst zu erkennen, also gut und "böse".

    Ich habe vor kurzen eine kleine Geschichte gelesen, die sehr passend ist:


    In Japan, in einem Fischerdorf. lebte ein junges Mädchen. Sie war unverheiratet und bekam ein Kind. Die Eltern, empört über die Schande, wollten wissen, wer der Vater sei. Die junge Frau aber wollte ihn nicht verraten. Der Fischer, den sie liebte, hatte gesagt, er wolle ausziehen und sein Glück versuchen und wiederkommen und sie zur Frau nehmen. Die Eltern aber bedrängten sie unerbittlich. In ihrer Verzweiflung gab sie Hakuin als Vater an - einen Mönch, die in einer Hütte in den Bergen lebte.

    Die entehrten Eltern trugen das Kind vor die Hütte des Einsiedlers. Sie klopften an, und als er aufmachte, legten sie ihm das Kind in den Arm: "Die ist dein Kind", sagte dsie. "Du mußt für es sorgen!"
    "Ist's war?" sagte Hakuin. Er nahm das Kind zu sich und winkte den Eltern Lebewohl.

    Ein Jahr verging, und der wirkliche Vater kehrte als wohlhabender Mann zurück und heiratete das Mädchen. Sogleich machten sie sich auf den Weg in die Berge, um ihr Kind von Hakuin zurückzufordern. "Wir wollen unsere Tochter haben", sagten sie.
    "Ist's wahr? sagte Hakuin. Und er gab ihnen das Kind.


    Die Frage nach Untergang oder Aufstieg der Menschheit sollte gar nicht gestellt werden, sondern man muss alles hinnehmen, wie es kommt ("Ist' wahr") und nach besten Wissen und Gewissen handeln.

    lg,
    Jara.

  8. #8
    Thomas
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    hallo jara,

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Ich sehe es nicht so negativ wie Du, weil ich glaube, dass das Gute irgendwann "siegen" wird. Wobei es nicht (gerade nicht) im Kampf entschieden werden sollte.
    ich sehe es nicht "negativ", sondern realistisch. wir wären nicht die erste (und auch nicht die letzte) hochkultur, die dem wandel unterworfen wird.
    da gut und böse in gewisser weise nicht existieren, sondern nur immer im auge des betrachters liegen, kann letztlich auch keine partei siegen.

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Gott hat die Welt geschaffen um sich selbst zu erkennen, also gut und "böse".
    wenn ich dich recht verstehe, hat gott das übel oder negative in der welt erschaffen und nicht der mensch?
    nach meiner auffassung hat "gott" die welt erschaffen, um erfahrungen zu sammeln. sicherlich sammelt man durch erfahrungen auch selbsterkenntnis - doch muss ich mir erst mein gesicht zerschneiden, um um spiegel zu erkennen, dass ich vorher besser aussah? was ich sagen will: gott müßte einen klon von sich selbst erschaffen, damit er einen vergleich anstellen kann, um sich so selbst zu erkennen. denn wenn man keine vergleichsmöglichkeit hat - wie will man dann beurteilen, ob man gut oder schlecht aussieht - oder gar ob man ein guter oder schlechter gott ist?
    noch extremer wäre es natürlich jetzt zu behaupten, gott hat das böse geschaffen, damit er sich selbst als "gut" und "vollkommen" ansehen kann - was aber keinen sinn macht.
    sicherlich ist die schaffung von seelen und deren weg zurück zum ursprung eine quelle der erkenntnis - doch was will ein "wesen" lernen, was ohnehin schon alles weiß? vielmehr ist es doch ein geschenk für die seele(n), diesen weg der erkenntnis zu durchlaufen und sich so laaaaangsam der quelle zu nähern, aus der sie einst kamen.
    bedenke bitte auch, dass der "lebensweg" der seelen nur zu einem bruchteil im astralen abläuft und ab und im späteren verlauf fernab von "negativem" von statten geht.

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Die Frage nach Untergang oder Aufstieg der Menschheit sollte gar nicht gestellt werden, sondern man muss alles hinnehmen, wie es kommt ("Ist' wahr") und nach besten Wissen und Gewissen handeln.
    jain wenn ich alles hinnehme, ändere ich nichts - was natürlich ein handeln nach bestem wissen und gewissen ausschließt.
    die frage nach dem untergang oder aufstieg ist (in diesem zusammenhang) sicherlich unwichtig. dennoch halte ich einen blick auf das weltgeschehen nicht für unwichtig, denn wenn ein zug tendentiell auf eine wand zufährt, sollte man sich gedanken machen, wie man ihn zum halten bewegt.

    lieben gruss,
    thomas

  9. #9
    Jara
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    Hallo Thomas!

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    wenn ich dich recht verstehe, hat gott das übel oder negative in der welt erschaffen und nicht der mensch?
    Nach meiner Argumentation muss ich konsequenterweise sagen: Ja!

    Der Mensch kann nicht erschaffen, bzw. kann er nur in dem Rahmen erschaffen, den Gott ihm zur Verfügung stellt. Also hat Gott einen Raum erschaffen, indem der Mensch Gutes und Negatives erfahren kann.

    Anders formuliert: Da wir alle aus dem Ursprung Gottes kommen, muss Gott zumindest die Idee eines negativen Seins in sich tragen. Wobei natürlich Gott selbst reine Liebe ist, d.h. auch nicht einen Hauch des Negativen in sich trägt. Aber aus Liebe zu uns hat er das Negative erschaffen, damit wir Erfahrungen sammelt (und somit auch Er selbst) und wir uns irgendwann wieder mit ihm vereinen. Im Prinzip sind wir die Klone Gottes.

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    jain wenn ich alles hinnehme, ändere ich nichts - was natürlich ein handeln nach bestem wissen und gewissen ausschließt.
    die frage nach dem untergang oder aufstieg ist (in diesem zusammenhang) sicherlich unwichtig. dennoch halte ich einen blick auf das weltgeschehen nicht für unwichtig, denn wenn ein zug tendentiell auf eine wand zufährt, sollte man sich gedanken machen, wie man ihn zum halten bewegt.
    Klar, keine Frage. Auch ich möchte den Zug gerne vorher stoppen und um das zu können, muss man natürlich informiert sein
    Aber es macht keinen Sinn sich ständig zu fragen, wie was wann wo sein könnte... bis zu einem gewissen Punkt muss man das Geschehen so hinnehmen, wie es ist.

    lieber Gruß

  10. #10
    Thomas
    Gast

    AW: Untergang der Menschheit vs. Aufstieg der Menschheit

    hallo jara,

    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Der Mensch kann nicht erschaffen, bzw. kann er nur in dem Rahmen erschaffen, den Gott ihm zur Verfügung stellt. Also hat Gott einen Raum erschaffen, indem der Mensch Gutes und Negatives erfahren kann.

    Anders formuliert: Da wir alle aus dem Ursprung Gottes kommen, muss Gott zumindest die Idee eines negativen Seins in sich tragen. Wobei natürlich Gott selbst reine Liebe ist, d.h. auch nicht einen Hauch des Negativen in sich trägt. Aber aus Liebe zu uns hat er das Negative erschaffen, damit wir Erfahrungen sammelt (und somit auch Er selbst) und wir uns irgendwann wieder mit ihm vereinen. Im Prinzip sind wir die Klone Gottes.
    wie schon gesagt, ist eine negative sicht stehts die eigene sicht und liegt immer im auge des betrachters. für den einen ist sonnenschein "gut", für den nächsten regen "schlecht".

    der mensch ist wie gott - aber er ist nicht gott und hat nur im kleinsten rahmen seine fähigkeiten - siehe elementalbildung. ähnlich wie kinder eben keine erwachsenen sind - und doch sind es (kleine) menschen.

    es ist gottes liebe, die uns gestattet hier auf erden "gott" zu spielen - also auch das böse zu erschaffen. eine "schlechte" tat läßt uns ja nur lernen, wie es nicht geht, aber nicht, wie es geht. sicherlich kann man durch try-and-error versuchen, den richtigen weg zu finden - ob es sinnvoll ist, ist eine andere frage. der mensch "merkt" sich ja nur dinge, wie etwas funktioniert und nicht wie es nicht geht.
    es sind die "schlechten" taten, die uns dann in einen kreislauf geraten lassen, sprich ich haue jemanden, dann werde ich gehauen - was dann so lange hin und her geht, bis beide gelernt haben "so nicht" (vereinfacht gesagt). doch wo ist da der sinn?
    eltern, als sinnbild für gott, können ihre kinder durchaus "weise" oder sagen wir mal "streng" erziehen -aber immer liebevoll, so dass sie was lernen. man braucht dafür keine alkoholiker, die die kinder halb tod prügeln.
    "das böse" ist von natur aus leidschaffend und hat -zumindest in der theorie- keinerlei lehrende funktion - denkt man an die kollektiven urängste, die gerne mit namen wie saten etc. betitelt werden. dennoch sind es nichts anderes (von menschen) als elementale, die sich mit energie versorgen wollen. einen "lehrauftrag" kann ich hier nicht erkennen; maximal die herausforderung, die eigenen kartoffeln wieder aus dem feuer zu holen oder sich der konsequenzen seiner handlungen bewusst zu werden.

    nehmen wir doch mal ein etwas praktischere beispiel: gestern nacht tobe bei uns (mal wieder) ein ziemlicher sturm über die felder, es blitze und donnerte. da der weg, den ich normalerweise mit unserem hund gehe, mich teilweise an bäumen langführt, bei denen gerne bei solchen anlässen -teilweise recht dicke- äste abbrechen, überlegte ich, ob ich nicht einen anderen weg einschlagen sollte.
    eine innere stimme sagte mir aber, dass es "ok" wäre und es passierte nichts - obwohl letzte nach einiges abgebrochen ist.
    gehe ich von deiner argumentation aus, so wäre ein luftdämon am werk gewesen, der für zerstörung gesorgt hat. ich müsste dann einen ziemlich guten schutzengel haben, dass mir nichts passiert ist - was in die diskussion münden würde, ob ein dämon mächtiger ist als ein "schutzengel" oder geistiger führer. rein aus verwaltungstechnischer sicht machen dämonen schon keinen sinn
    persönlich sehe ich es eher so, dass ein "guter" luftgeist am werk war und ich nicht auf seiner "to-do" liste stand -- um es vereinfacht auszudrücken.

    aber zurück zum thema: kann ein aufrichtig guter mensch "schlechte" gedanken haben? ich würde sagen nein, wenn man das kollektiv-bewusstsein ausschliest. von daher würde ich auch sagen, dass gott eben nicht das böse geschaffen hat, sondern der mensch - auch wenn es vielleicht ein "unfall" war. vielleicht hat sich ein steinzeitbewohner plötzlich vor etwas erschreckt, ein angstelemental geschaffen, was über die jahrtausende zu dem wurde, was wir gemeinhin "teufel" nennen.

    wenn also ein "vom teufel besessener" einen anderen menschen tötet - was lernen beide daraus? - eigentlich lernt ja nur der teufel, denn er besetzt ja...
    umgekeht, was, wenn man statt dem teufel den freien willen (oder entsprechende elementale) einsetzt?
    "engel" existieren ja in beiden fällen - warum lassen sie es dann zu? ergo, wieso braucht man "das böse", wenn der mensch aus sich selbst heraus in der lage ist, eine wahl zu treffen?


    Zitat Zitat von Jara Beitrag anzeigen
    Aber es macht keinen Sinn sich ständig zu fragen, wie was wann wo sein könnte... bis zu einem gewissen Punkt muss man das Geschehen so hinnehmen, wie es ist.
    da stimme ich dir zu. ein "was wäre wenn" hilft niemandem.
    aber wenn ich weiss, irgendwann kommt der schaffner im zug und ich habe keine fahrkarte, so lohnt ein "wissen wann er kommt" durchaus - falls man ihm aus dem weg gehen möchte...
    wenn ich mir bspw. die derzeitigen überlegungen einer flächendeckenen kameraüberwachung in deutschland ansehe, so werde ich in meinen gedanken den wohnort zu wechseln eher bestärkt, als geschwächt (wobei ich primär aus anderen gründen umziehen will)...

    wie war das nochmal mit dem mann, der aus dem 10 stock gesprungen ist?
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    ...noch ist es gut gegangen!
    .

    lg.t.

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