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Thema: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

  1. #1
    Philo
    Gast

    Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit geometrischen Eigenschaften der Kristallgitter von Kugelpackungen und den Simplex (Polygone mit eingezeichneten Sternpolygonen). Es geht also um die Geometrie der Kugeln und Kreise. dabei wurde ich zwangsläufig mit den wichtigen Symboliken der Hermetik konfrontiert. Nun möchte ich mich mal zum Thema "Pentagramm" etwas ausführlicher äußern.


    Die übliche Umschreibung des Pentagramms:

    Das aufrecht stehende Pentagramm:
    Anwendung in der "weißen Magie", Geist beherrscht Materie.
    Einheit (da die 5 ja auch eine Primzahl ist), Göttlichkeit, Der Mensch als Gott in der Welt.
    Das Pentagramm enthält den goldenen Schnitt – das unterstreicht noch die Göttlichkeit des Pentagramms.
    Außerdem Zeichen für Gesundheit...usw.

    Das "gestürzte" Pentagramm:
    Anwendung in der "schwarzen Magie", Materie beherrscht Geist = gaaaaanz böse.

    Pentagramm allgemein:
    Das Zeichen für den Menschen. Die fünf Zacken entsprechen den fünf Sinneswahrnehmungen, aber auch den vier Gliedmaßen = die 4 Elemente + dem fünften Zacken, dem Kopf = Geist.

    Die Fortsetzung dieses Prinzips ist wieder die menschliche Hand:
    4 Finger umfassen einen Gegenstand, der 5. Finger, der Daumen unterstützt diesen Greifvorgang und hält dagegen.

    Das Pentagramm lässt sich auch als Pyramide darstellen, genau nach der Geometrie wie sie die Pyramiden von Gizeh aufweisen:
    Den 4-eckigen Grundriss stellen die 4 Elemente dar, die Spitze der Pyramide erhebt sich (im rechten Winkel, einen Dimensionssprung schaffend) über die 4 Elemente – die Spitze als erkennender Geist, also das luziferische Prinzip! (Der Baum der Erkenntnis)



    Das mag alles schön und richtig sein, ist aber nicht zu Ende gedacht.
    Wenn man diese Sachverhalte nämlich genauer unter die Lupe nimmt erkennt man dein einen oder andern Widerspruch.

    Wenn in der Esoterik das erklärte Ziel die Integration des "Schattens" ist, warum wird das gestürzte Pentagramm von den "Weißmagiern" gemieden?


    Aber erst mal zum Pyramiden-Modell:
    Dazu muss ich weiter ausholen. Der volle Kreis steht immer als Symbol der Ganzheit, ebenso der Kreis in der 3. Dimension, die Kugel. Oder kann sich jemand unseren Planeten Erde oder unsere Sonne als eine halbe Kugel vorstellen? Die Kugelform ist der ursprünglichste Körper den wir uns nur vorstellen können. Physikalisch hat die Kugelform die kleinste Oberfläche im Verhältnis zum Inhalt. Dadurch und auch durch die konvexe Oberfläche hat sie schützende Eigenschaften.
    Aber der Charakter der Kugelform geht noch viel weiter:
    Licht und auch alle anderen physikalischen Kräfte breiten sich vom Zentrum nach allen Seiten hin gleichmäßig aus, wenn sie von außen einwirkenden Umwelteinflüssen nicht abgelenkt werden. Dadurch entsteht zwangsläufig eine Kugel.
    Aber das Wichtigste:
    Die Kugelform ist die perfekte Symmetrie.
    Jeder Punkt in der Peripherie der Kugel hat einen gegenüber liegenden Punkt.

    Symmetrie ist aber auch das alles umfassende Thema der der Teilchen- bzw. Quantenphysik (Stichwort Differenzialgeometrie, Lie-Gruppe). Denn Symmetrie beschreibt nicht nur Geometrie. Symmetrie als geometrisches Modell kann für alle physikalischen Abläufe bis hin zur Theorie von der Materie und Antimaterie verwendet werden. Jegliche Ordnung und jedes funktionierende System auf unserer Erde und im Universum ist Symmetrie.

    Symmetrie ist die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte.

    Was ist die Hermetik?
    Auch sie ist die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte!


    In der Physik gibt es die vier Grundkräfte:
    • Elektromagnetische Kraft
    • Gravitationskraft
    • Starke Kernkraft
    • Schwache Kernkraft

    In der Hermetik gibt es ebenfalls vier Grundkräfte:
    • Feuer
    • Erde
    • Wasser
    • Luft

    Diese Vier-Kräfte-Thematik schiebe ich hier auch deshalb dazwischen, weil diese unmittelbar mit der Geometrie von Kreisen und Kugeln verknüpft ist.


    Aber fassen wir zusammen:
    Die perfekte Symmetrie in der Ebene ist der Kreis.
    Die perfekte Symmetrie im Raum ist die Kugel.

    Nun kommen wir wieder zur Pyramide:
    Welche Form umschreibt die Pyramide mit viereckigem Grundriss?

    Die Antwort lautet: Ganz genau eine > halbe < Kugel!!!

    Um eine ganze Kugel auszufüllen, bräuchte die Pyramide sein Gegenstück, eine gestürzte Pyramide. Das Ergebnis wäre ein Oktaeder, ein platonischer Körper.
    Dann hätte jeder der nun > 6 < Knotenpunkte eine Gegenpol. Und auf diese Weise entsteht ein Mittelpunkt in Zentrum der Doppelpyramide! Auf diesen Mittelpunkt kommt es doch dem Esoteriker an! Er will seine Mitte finden. Dazu braucht er seine andere Hälfte um ganz zu werden. Das ist das Geheimnis der göttlichen Schöpfung. Die Bibel als Geheimsprache der Hermetiker (und vor allem der Rosenkreuzer! ). In sechs Tagen schuf Gott die Welt, am 7. Tag ruhte er (in sich selbst).



    Das zur Pyramide und der Doppelpyramide, dem Oktaeder welches das Hexagramm bildet (Es stehen sich immer jeweils ein aufrechtes und gestürztes Dreieck gegenüber). Der Übergang vom Pentagramm zum Hexagramm, vom Mikrokosmos zum Makrokosmos.

    Aber schauen wir uns das Pentagramm selbst an:

    Die Winkelsumme des Dreiecks ist 180 Grad = also die Hälfte von 360 Grad = ein halber Kreis
    Die Winkelsumme des Pentagramms ist 180 Grad = Die Hälfte von 360 Grad = ein halber Kreis

    Die Winkelsumme des Doppel-Dreiecks = Hexagramms ist 360 Grad = also ein voller Kreis.
    Die Winkelsumme des Doppel-Pentagramms ist 360 Grad = also ebenfalls ein voller Kreis.


    Das ist das meiner Meinung nach wichtigste (geometrische) Geheimnis dieser beiden magischen Symbole Pentagramm und Hexagramm!
    Meine Begründung dazu:
    Diese vier geometrischen Figuren sind die Startfiguren aller Zahlentheorie!!!!!!
    Und die letzten beiden Figuren, welche einen Vollkreis ergeben, bilden die ordnende Struktur in der Zahlensuppe!

    Näheres dazu auf:
    Willkommen zur gemeinsamen Erforschung der Tetraktys!


    Der flammende Stern in der Freimaurerei erklärt dieses Mysterium von der Ganzwerdung des Menschen:
    Aus dem Pentagramm züngeln zwischen den fünf Zacken weitere fünf Flämmchen. Diese symbolisieren das gestürzte Pentagramm, unseren Schatten, unser Unterbewusstsein! Erst die Zusammenführung von Wachbewusstsein und Unterbewusstsein erzeugen die kreative Energie, Ziel aller magischer Übungen!

    Schauen wir uns das einfache Pentagramm doch mal in Ruhe an. Was wirkt da auf uns?

    Das einfache Pentagramm selbst hat keinen geometrisch festgeschriebenen Mittelpunkt. Die "vier Elemente" und "der Geist" sind miteinander "verstrickt" und umschwirren den Mittelpunkt, können ihn aber nie erreichen! Genau genommen ist nicht wirklich erkennbar, dass der "Geist" da irgendetwas beherrscht. Wenn man diesen Stern nur um 36 Grad dreht, haben wir schon das "Satanssymbol".....

    Wenn man aber den "weißmagischen" und den "schwarzmagischen" Stern übereinander legt, dann passiert es:
    Jeder Punkt (Sternzacken) in der Peripherie des Sterns hat sein Gegenüber. Wenn diese gegenüberliegenden Punkte miteinander kommunizieren, dann führen diese Tangenten genau durch den Mittelpunkt des Kreises. Wir haben unsere Mitte gefunden.


    Ein Nichteingeweihter könnte nun sagen: Was soll dieser ganze geometrische Quatsch?
    Was hat das alles mit mir zu tun?
    Diese Frage ist richtig und gut!
    Man muss sich diese Frage stellen!
    Wenn man aber eine Antwort darauf finden will, dann muss man sich in die geometrischen und zahlentheoretischen Zusammenhänge meditativ versenken. Das erfordert Zeit und Kraft. Aber dann wird man erkennen, dass man auf die absoluten Urwahrheiten trifft, und dass unsere erfahrbare Welt nur aus einer Aneinanderreihung von flüchtigen Ereignissen besteht. Eine Matrix die durch ewig wirkende Kräfte erzeugt wird. Im Umkehrschluss wird man sich dann nicht mehr darüber wundern, wie und warum Ursymbole auf das Unterbewusstsein des Menschen (und seine Umgebung!!!!) wirken.

    Noch eine wichtige geometrische Übung:
    Die Pflasterbarkeit von 5-Eck (bzw. Pentagramm) und 6-Eck (bzw. Hexagramm) in der Ebene und im Raum. Das Sechseck ist mit sich selbst lückenlos pflasterbar, das Fünfeck nicht. Das Fünfeck erzeugt bestenfalls hierarchische Systeme, wenn man es ineinander schachtelt. Hierarchien wie sie in unserer Gesellschaftsordnung üblich sind. Sechsecke aneinander gelegt erzeugen ein unendlich großes Gitternetz, in dem jeder Knotenpunkt gleichwertig, also sozusagen Mittelpunkt des Universums sein kann!

    Das ist nur > ein < geometrisch beschreibbarer Beweis für
    das Pentagramm als Mikrokosmos
    das Hexagramm als Makrokosmos


    Noch eine Tatbestand in Sachen Pentagramm, der zum Nachdenken anregen sollte:
    Wenn man mit geöffneten Augen durch unsere Welt geht, oder durch die Fernsehsender zappt, wo treten Pentagramme gehäuft auf ?
    Als Superstar, Popstar, Hollywoodstern, auf Geldscheinen, auf Staatsflaggen....
    Es geht um die Konditionierung des Egos, welches gebunden werden soll...

    Allerdings:
    Nur ein starkes Ego kann mit den Kräften seines Unterbewusstseins umgehen.

    Aber:
    Ich frage mich ernsthaft, ob das Pentagramm dieses gewünschte starke Ego verkörpert!
    Wie wirkt das Symbol? Die "vier Elemente" und der "Geist" schwirren völlig gleichwertig ineinander verstrickt um einen Mittelpunkt, den sie nie erreichen können! Also das absolute Gefühlschaos, null Disziplin!

    Das Symbol des Kreuzes dagegen ist zentriert geordnet. Nur hier kann man klar sagen, dass der Geist als Mittelpunkt die vier Elemente wirklich auch im Gleichgewicht hält. Das Kreuz entspricht der Pyramide in der Aufsicht.
    Das Gleiche ist vom Hexagramm zu sagen: auch hier bilden die sich genau gegenüber liegenden Punkte einen Mittelpunkt.

    Dies ist mein Urteil über das Pentagramm nur aus dem reinen Gefühl heraus!
    Über die geometrischen Grundlagen habe ich weiter oben versucht etwas zu klären, was mir vermutlich kaum oder nur teilweise gelungen ist. Denn diese Einsichten sind schwer vermittelbar, man muss sie sich selbst erarbeiten.

    Zusammenfassung meiner persönlichen Sichtweise:
    Das Pentagramm – völlig egal ob Ziegenkopf oder aufrecht stehender Mensch – beinhaltet sowohl streng geometrisch als auch gefühlsmäßig Unvollkommenheit, Zweiteilung, Gefühlschaos und Gebundenheit in der Materie. Also all das was ein Hermetiker nicht brauchen kann.

    Noch eine ganz wichtige Ergänzung: Das Pentagramm als Symbol für Gesundheit. In der dualen Welt brauchen wir die Trennung von Wachbewusstsein und Unterbewusstsein für unsere geistige Gesundheit, siehe die kabbalistische Geschichte von der Merkaba:



    Ich freue mich auf Eure Sichtweisen zu diesem Thema!


    Mit freundlichen Grüßen Philo
    Geändert von Philo (08.12.2010 um 13:29 Uhr)

  2. Folgendes Mitglied bedankte sich bei Philo für dieses Posting:

    Leah (08.12.2010)

  3. #2
    Thomas
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    hi,
    danke für deine ausführlichen schilderungen

    ist das 5. element beim pentagram nicht eher akasha, als geist? immerhin gehen diese 5 elemente aus dem geist hervor. gleichzeitig sind sie aber nur ein ausdruck von ihm, nicht aber der geist selbst. daher können sie ihn auch nicht erreichen, dennoch sind sie ein mittel in ihrer harmonie, um zugang zu erhalten. ein schlüssel sozusagen.

    symbole sind rein menschlich-mentaler natur - will man sich über sie erheben, muss man fern des denkens (des egos) erfahren.

    lg.t.

  4. Folgendes Mitglied bedankte sich bei Thomas für dieses Posting:

    Philo (09.12.2010)

  5. #3
    Leah
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    Ausgezeichneter Beitrag Philo, kann nur sagen das er mit meinen praktischen Erfahrungen übereinstimmt.

    Von der Bevölkerung wird das Pentragramm insgesamt mit Argwohn betrachtet, egal wie es ausgerichtet ist.

    Das umgedrehte Pentagramm gilt als dem Teufel zugehörig, wobei ich zustimmend nicke, denn auf der Tarotkarte
    des Teufels ist es deutlich zu erkennen.

    Doch wie sagt man so schön: Angst ist "Nichtwissen"

    In der hermetischen Magie muss der Magier in die Unterwelt, sich den Prüfungen stellen,
    bis es zum Tod des Magiers kommt, danach beginnt der Aufstieg.

    Die zweite Hälfte des Geistes (Januskopf) ist die Materie. Das umgedrehte Pentagramm zeigt einfach an, dass der Geist
    sich komplett in die Materie versenkt, bis zum Endpunkt, dann geht es wieder aufwärts.
    Genau das hast du beschrieben .. beides gehört zusammen.

    Das Hexagramm besteht aus dem Feuer und Wasserdreieck, die vereint sind.
    Auch hier, dass nach unten in die Materie zeigende und das nach oben zum Geist
    gerichtete Dreieck.

    Mit diesem Symbol wird in der Alchemie gearbeitet.
    Als Ziel, die Hochzeit des Köings und der Königin. dazu passt dieses Symbol.

    Freundliche Grüsse Leah

  6. Folgendes Mitglied bedankte sich bei Leah für dieses Posting:

    Philo (09.12.2010)

  7. #4
    Philo
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    @Thomas

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    hi,
    danke für deine ausführlichen schilderungen

    ist das 5. element beim pentagram nicht eher akasha, als geist? immerhin gehen diese 5 elemente aus dem geist hervor. gleichzeitig sind sie aber nur ein ausdruck von ihm, nicht aber der geist selbst. daher können sie ihn auch nicht erreichen, dennoch sind sie ein mittel in ihrer harmonie, um zugang zu erhalten. ein schlüssel sozusagen.

    symbole sind rein menschlich-mentaler natur - will man sich über sie erheben, muss man fern des denkens (des egos) erfahren.

    lg.t.

    Zuerst die Frage: Was ist "Akasha"?
    Wenn man für die Antwort kompetent erscheinende Quellen des Internets bemüht, dann kommt folgendes dabei heraus:

    Ganz vorn dabei ist der Begriff "Äther". Was Äther genau ist auch da streiten sich die Geister.
    Die Interpretationen reichen von "Morphogenetische Felder" bis "Kollektives Bewusstsein" von C.G. Jung.
    Mit beiden Begriffen kann ich durchaus etwas anfangen. Nicht sicher bin ich mir allerdings, ob es sich bei beiden um ein und das selbe handelt.
    Deshalb noch einmal die Frage an Dich persönlich:
    Was ist Akasha?

    Dass das 5. Element im Pentagramm selbst Akasha oder sagen wir mal das kollektive Bewusstsein ist, ist eine interessante Überlegung, von der ich zum ersten Mal höre! Bisher kannte ich das 5. Element = Äther nur für den 5. platonischen Körper, dem Dodekaeder.
    Die Deutungen für die restlichen platonischen Körper sind:
    Tetraeder = Feuer
    Oktaeder = Luft
    Hexaeder = Erde
    Ikosaeder = Wasser

    Ich persönlich würde mich nicht für die Richtigkeit verbürgen, aber das ist die übliche Zuordnung.

    Diese Zuordnung auf das Pentagramm zu übertragen ist interessant, weshalb ich es erst einmal hinterfrage:

    Wikipedia zum Pentagramm befragt, ordnet beispielsweise den Äther dem Element Luft unter,
    Zitat:
    "....Weitere Deutungen für die fünf Ecken sind der Geist und die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft oder auch Äther und die vier Himmelsrichtungen Norden, Süden, Westen und Osten......"

    In freimaurerischer Literatur wird das Pentagramm ebenso interpretiert, also die vier Elemente und der erkennende Geist = Ego.
    auch Elipas Levi beschreibt das Pentagramm genau so.

    Damit ist für mich aber noch nichts in Stein gemeißelt!

    Wie wird das Pentagramm in der Praxis eingesetzt? Geht es nicht in allen Fallbeispielen immer darum, sich mit diesem Stern zu identifizieren, um sich aufzuwerten, also um die Stärkung des Egos?
    Hollywoodstern
    Superstar
    Bewertungssterne auf diversen Websteiten (außer auf forum.hermetik.heilen
    Geldscheine
    Staatsflaggen
    Modeassesoirs
    Tattoos

    Ich werde mich hüten, mir zu diesem Thema ein abschließendes Urteil zu bilden. Dazu weis ich noch zu wenig. Und genau das ist der Grund, warum ich mich mit den geometrischen Zusammenhängen beschäftige! Da treffe ich auf Absolutheiten und nicht auf Dogmen und schwammigen Interpretationen, die ich glauben muss.

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    .....immerhin gehen diese 5 elemente aus dem geist hervor. gleichzeitig sind sie aber nur ein ausdruck von ihm, nicht aber der geist selbst. daher können sie ihn auch nicht erreichen, dennoch sind sie ein mittel in ihrer harmonie, um zugang zu erhalten. ein schlüssel sozusagen.
    lg.t.
    Hmm....sehe ich ein kleines bischen anders.
    Die vier Elemente sind das Gesetz, die vier "Tiere" die wir idealerweise zum Ausgleich bringen. Aber vielleicht kann man es so und so sehen (Was ist Ei und was ist Henne).



    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    symbole sind rein menschlich-mentaler natur - will man sich über sie erheben, muss man fern des denkens (des egos) erfahren.
    lg.t.

    Das ist genau der Punkt über den ich im Hinblick auf das Pentagramm so ausführlich geschrieben habe:

    Die Vereinigung der Gegensätze als Kernstück der Hermetik.

    Männlich & weiblich = Intellekt & Intuition = Wachbewusstsein & Unbewusstes.

    Und so darf (sollte) man auch Symbole betrachten: Mit dem Kopf >>> und <<< mit dem Herzen!
    Beides habe ich getan.

    Mit freundlichen Grüßen Philo
    Geändert von Philo (10.12.2010 um 20:14 Uhr)

  8. #5
    mago
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    Das Akasha - oder Ätherprinzip
    Schon bei der Beschreibung der Elemente habe ich einige Male erwähnt, daß dieselben
    aus dem Ätherprinzip entstanden sind. Infolgedessen ist das Ätherprinzip das Höchste,
    Mächtigste, Unvorstellbare, das Ursein, der Urgrund aller Dinge und alles Erschaffenen;
    es ist, mit einem Wort gesagt, die Ursachensphäre. Darum ist Akasha auch raum - und
    zeitlos. Es ist das Nichterschaffene, das Unbegreifliche, das Undefinierbare. Die
    Religionen bezeichnen es mit Gott. Es ist die fünfte Kraft, die Urkraft; es ist das, was alles
    erschaffen hat und alles im Gleichgewicht hält. Es ist der Ursprung und die Reinheit aller
    Gedanken und Ideen, es ist die Ursachenwelt, in der sich alles Erschaffene erhält, von
    den höchsten Sphären angefangen bis hinab zu den niedrigsten. Es ist die Quintessenz
    der Alchimisten. Es ist Alles in Allem.

    aus dem WWA s.23

    der ähter wird erstmals erfahren in dem wir uns in den mittelpunkt des universums stellen und fähig sind 30-60min gedankenstille zu halten. falls es uns gelingt atmen wir diesen ähter ein und erst da erkennen wir langsam was überhaut der äther ist . aber bis dahin vergehen meistens jahre bis wir das fertig bringen den theorie und praxis sehen meistens anders .

    gruss mago

  9. Folgendes Mitglied bedankte sich bei mago für dieses Posting:

    Philo (13.12.2010)

  10. #6
    Thomas
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    hi philo,

    danke für deine zeilen.

    über akasha (oder wegen mit äther) zu reden ist ungefähr so, wie ein gefühl zu beschreiben - schwierig^^ einfach gesagt würde ich akasha als als ungedachten gedanken sehen, mehr noch vielleicht die idee, einen gedanken entstehen zu lassen/zu denken. eine art samen vielleicht, der in der "erde" des geistes eingebettet ist, aber eben nicht die erde (der reine geist) an sich mehr ist.
    akasha ist schon eine "abspaltung" des "geistes", nennen wir ihn der einfachheit mal "gott". wenn gott oder die einheit reines sein ist, so ist akasha eine idee davon entfernt.
    da alles von "oben nach unten" geht ist natürlich auch alles im akasha enthalten, von daher widersprechen sich die analogien zu äther / moph. feldern nicht wirklich.

    bezüglich der symbole - sie haben die gleiche macht wie placebos. glaubt man an sie, wirken sie. glaubt man nicht an sie, wirken sie nicht. ob nun der (mercedes-)stern, das stop- oder vorfahrtsschild, oder die siegel aus okkulten büchern.
    wäre es anders, würde sich ein reproduzierbarer effekt in einem blindtest nachweisen lassen.
    bienen haben auch ihr achteck - warum? vermutlich weniger weil sie okkulte zeremonien abhalten, sondern weil es eine platzsparende und stabile form ist. pyramiden haben eine schwingung aufgrund ihrer form, ein (materieller) kreis ebenso. aber hat das was mit analogien zu tun?
    das man sich ein system konzipert, um bestimmte dinge darzustellen - why not. dennoch ist es willkürlich (wenn auch mitunter logisch vertretbar), wenn bspw. ein westliches system ganz andere zuordnungen verwendet als ein östliches.


    keine ahnung, woher letztlich das sternsymbol kommt. wird sicherlich auch auf irgendwas zurück zu führen sein, genauso wie michael's drachen oder das bild, das engel flügel haben. ist halt ein schönes mathematisches symbol.
    dass es gerne und viel verwendet wird, sicher auch mit magischem bezug, will ich nicht abstreiten

    sicherlich geht vieles (alles?) um ausgleich - doch wohin, wenn nicht dahin, als aus 4(5) wieder 1 (0) zu machen.

    jede frage entspringt dem ego - was braucht es da, um das ego zu stärken?

    lg.t.
    Geändert von Thomas (11.12.2010 um 11:06 Uhr)

  11. Folgendes Mitglied bedankte sich bei Thomas für dieses Posting:

    Philo (13.12.2010)

  12. #7
    Philo
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    @Thomas @mago

    Ok jetzt weis ich was Akasha wirklich ist: Gott, das Nichterschaffene Unbegreifliche und Undefinierbare –*also Gott.

    Das mag im WWA von Franz Bardon stehen oder in der Bibel.
    Nicht nur dass ich genau so schlau wie vorher bin.
    Was ich noch damit sagen will:
    Das was andere Menschen niedergeschrieben haben muss ich glauben. Und das finde ich persönlich höchst unbefriedigend.

    Deshalb bevorzuge ich als Informationsquelle die Schnittstelle zwischen der erfahrbaren Welt und den Ursachen: Geometrie und Zahlentheorie.
    Hier schaue ich mit vereinten Kräften von Verstand und Intuition die nackten Tatsachen.

    Sternpolygone sind weit mehr als beliebig austauschbare Vehikel mit Placeboeffekt.
    Begründung:
    Die Ursache allen Seins ist Zahl. Sternpolygone stellen das Teilbarkeitsverhalten der natürlichen Zahlen geometrisch exakt dar und zeigen darüber hinaus den komplexen Charakter interessanter Gesetzmäßigkeiten. Es sind absolute Gesetzmäßigkeiten, ohne Interpretationsspielräume. So wie Zahlen eben etwas absolutes sind.
    Diese Gesetzmäßigkeiten zu erkennen erfordert Zeit, Kraft, Ausdauer, plus ein wenig Intellekt und Intuition.

    Diese Gesetzmäßigkeiten sind dann vom mir aus wieder Akasha – also Gott.
    Das kann auch nicht anders sein, denn diese Gesetze hat nicht der menschliche Geist erschaffen, sondern die hat es immer schon gegeben.
    Das schöne daran: Ich weis jetzt nicht nur das Gott Akasha ist, sondern ich habe wichtige Details an der Hand.
    Gern nehme ich dann zwischendurch auch mal wieder ein Buch von Franz Bardon in die Hand....

    In der Freimaurerei spielen diese Sternpolygone in ihren Ritualen eine tragende Rolle. Dabei geht es um die Konditionierung des Unterbewusstseins, genau wie in der Magie. Freimaurer sind keine Esoterik-Spinner sondern sehr praktisch veranlagte Menschen – und vor allem nicht die Dümmsten.

    Nach wie vor betone ich: Niemals will ich belehren, jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Die Welt ist bunt und das ist gut so. Wenn Lernprozesse stattfinden ist es schön, noch schöner ist es, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruhen.

    Mit freundlichen Grüßen Philo
    Geändert von Philo (13.12.2010 um 03:14 Uhr)

  13. #8
    Thomas
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    hi philo,

    Zitat Zitat von Philo Beitrag anzeigen
    Ok jetzt weis ich was Akasha wirklich ist: Gott, das Nichterschaffene Unbegreifliche und Undefinierbare –*also Gott.
    gott ist nicht akasha, gott steht über allem - also eben auch über akasha. gott wäre 0, akasha 1, wenn du so willst. mental 2, astral 3, physisch 4 - wenn man es so unterteilen mag.

    Zitat Zitat von Philo Beitrag anzeigen
    Die Ursache allen Seins ist Zahl.
    ich dachte immer der gedanke^^
    die welt der zahlen ist die welt des egos und der trennung; subjekt, objekt etc.

    Zitat Zitat von Philo Beitrag anzeigen
    Diese Gesetzmäßigkeiten sind dann vom mir aus wieder Akasha – also Gott.
    gesetz klingt so hart welchen gesetzen unterliegt ein kreativer geist?

    Zitat Zitat von Philo Beitrag anzeigen
    Das kann auch nicht anders sein, denn diese Gesetze hat nicht der menschliche Geist erschaffen, sondern die hat es immer schon gegeben.
    jedes gesetz hat mit dem ego, dem trennungsgedanken zu tun. da das menschliche dasein nicht das erste und auch nicht das letzte im zyklus der zeit ist, mag es sicherlich auch nicht vom menschen geschaffen worden sein.

    ich sprach bei rechnereien oder symbolen nicht von mathematischer unlogik. lediglich davon, dass die wirkung, also bspw. eines pentragrammes, rein subjektiver natur ist und nicht objektiv oder relativ.
    der glaube und denkende verstand erschafft und ist ursache aller dualität - sonst nichts. alles andere, also auch sternpolygone entspringen dem glauben und letztlich des egos; sind also wirkung, nicht ursache.

    sicher mag es chaotische oder heilige/heilende muster/strukturen geben. ich denke hier wäre nur wichtig zu klären, auf welcher ebene wir diskutieren. bei der statik eines hauses gibt es sicherlich andere maßgebliche punkte, als im denken eines ritualmagiers oder otto-normalverbraucher.

    Zitat Zitat von Philo Beitrag anzeigen
    Nach wie vor betone ich: Niemals will ich belehren, jeder muss seinen eigenen Weg gehen.
    ich denke, niemand wird sich von dir "böse" belehrt fühlen diskussionen dienen ja bekanntlich dem austausch

    liebe grüsse,
    thomas

  14. #9
    Philo
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    Hallo Thomas

    Schön Thomas, dass man mit Dir nicht zimperlich umgehen muss So kann man die Dinge direkter ansprechen.


    Gott und Akasha

    Weiter oben hast Du (und auch mago) "Akasha" noch mit Gott umschrieben. Aber Ok, man darf ja seine Meinung ändern. Deine Einteilung in der Reihenfolge von 0 bis 4 finde ich auf jeden Fall sehr stimmig, dazu gibt es solide Grundlagen in der Mathematik und der Physik. Überall ist die Vierzahl am Werk.


    Ursache: Gedanke oder Zahl?

    Ob die Ursache der Gedanke oder die Zahl ist, hm ich denke es ist beides das selbe. Wenn ich denke dann differenziere ich, teile ich, führe ich wieder zusammen, multipliziere usw. Das Gleiche macht auch die Musik. Musik ist reine Mathematik. Musik ist die Universalsprache der Menschen...

    Die Kabbala benennt die Ursache in der Dreiheit von Zahl, Zähler und gezähltes.
    Aber was wissen wir Menschen schon von der Ursache allen Seins? Wenn ich nach der Ursache suche, dann habe ich mit den Zahlen und der entsprechenden Geometrie eine verlässliche Grundlage, alles andere ist reine Spekulation.


    Welchen Gesetzen unterliegt ein kreativer Geist?

    Dem Gesetz der Tetraktys, der vier Elemente. Ein kreativer Geist kann ohne Nahrung vielleicht ein paar Monate leben, ohne Wasser drei Tage, ohne Luft wird es nach 3 Minuten schon eng. Ohne Feuer hat es einen kreativen Geist nie gegeben.
    Hier rede ich natürlich von dem Geist, der in unserer Materie gefangen ist. Aber über einen anderen Geist können wir uns auch nicht unterhalten. Selbst bei "außerkörperlichen Erfahrungen" nicht.
    Eine weiteres Gesetz sind die vier Elemente unserer seelischen Begierden und Neigungen. Auch die können wir nicht "wegmachen", dazu haben wir keine Macht. wir können sie nur zum Ausgleich bringen. Selbst in der Magie werden die vier Elementale mit größter Ehrfurcht bedacht, man kann sie nicht ignorieren, sie sind eben da. Das meine ich mit dem Gesetz.
    Das Gesetz der Tetraktys.


    Deine Gedanken über Ursachen und Realität sind schlichtweg falsch!

    Zahlen und ihre entsprechende Geometrie werden nicht im Kopf des Menschen gemacht,

    sondern sie waren immer schon da.

    Das zu erkennen erfordert von Dir, dass Du Dich mit diesen Dingen intensiver beschäftigt.

    Solange Du das nicht in Angriff nimmst, können wir uns nicht weiter unterhalten.

    Da fehlen Dir leider die entsprechenden Einsichten.


    Mehr möchte ich dazu nicht mehr schreiben, denn dann heißt es wieder nur: "Danke für eine ausführlichen Schilderungen" (mit einem Smiley hinten dran)


    Liebe Grüße Philo
    Geändert von Philo (17.12.2010 um 01:46 Uhr)

  15. #10
    Thomas
    Gast

    AW: Das Pentagramm – was ist sein wahrer geometrischer Charakter?

    hi philo,

    ich weiss nicht, wo du rausliest, dass akasha und gott ein und das selbe sind - zitier mal bitte den absatz.

    geometrie (altgr. γεωμέτρης ‚Erdmaß‘, ‚Landmessung‘) macht nur auf und für die physischer ebene sinn und auch nur dort benötigt geist, der an ein gehirn gebunden ist, nahrung. zwar kann nichts -außer gott- aus sich selbst heraus entstehen, dennoch läßt sich die astrale oder mentale "nahrungsaufnahme" kaum mit der menschlichen vergleichen. und die vier elemente existieren -physisch- eben nur auf der physischen ebene - ansonten sind es reine konzepte oder analogien um bestimmte dinge zu verdeutlichen oder erklärbarer zu machen.

    du versuchst, aus pysischer weltsicht die welt zu erklären, dabei verwechselst du ursache und wirkung. so funktioniert das leider nicht. du musst schon an der quelle nachsehen, wie die dinge entstehen, sonst mutmaßt du nur.

    sicherlich gibt es grundlagen oder grundsätze, wie die physische welt geschaffen ist (und vorallem warum!) oder was die atome zusammen hält. ein weg, dies zu ergründen mag die magie sein. deswegen ist es aber keine allumfassende weisheit, sondern nur ein konzept. letztlich kann es keine wahrheit darüber geben, denn die welt ist eine illusion. und in einer illusion, einem traum, ist bekanntlich alles unreal, unwahr, unbedeutend.

    lg.t.

  16. Folgendes Mitglied bedankte sich bei Thomas für dieses Posting:

    Philo (17.12.2010)

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