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Thema: Mord unter Alchemisten

  1. #1
    Leah
    Gast

    Mord unter Alchemisten

    Der Fall Kepler ..

    Er galt als Kaiser der Alchemisten. Am Hof des Habsburger Kaisers Rudolf 2 in Prag,
    tummelte sich die Creme de la Creme der Forschung.

    Darunter: Johannes Kepler.

    Er entdeckte die Gesetze der Planetenbewegungen. Grundlage der modernen Astronomie.

    Lange Zeit war Kepler aber lediglich der Assistent des Star-Astronomen und
    Alchemisten Tycho Brahe. Bis dieser plötzlich nach kurzer Krankheit starb.

    Verdächtigt: Kepler, der Brahe heimlich hasste, erbte dessen Aufzeichnungen
    und erntete den Ruhm.

    Neue forensische Untersuchungen von Haaren Brahes belegen:

    Nicht die Krankheit brachte Brahe um, sondern ein tötlich hoch dosierter
    alchemistischer Quecksilbertrank ....

    verabreicht von Kepler? ...... Quelle .. Welt der Wunder

    .................................

    Dazu geht meine Überlegung ........... Kepler ist tatsächlich sehr verdächig!

    Was könnte ihn wohl zu dieser Tat veranlast haben?

    Vielleicht hat er ja Entdeckungen gemacht, die sein Chef ihm wegnahm,
    da er als Untergebener nichts galt und Kepler so keine Möglichkeiten
    sah, mit seinen eigenen Forschungen berühmt zu werden.

    Man müßte mal nachforschen, was über den Menschen Kepler
    bekannt ist , um sich ein besseres bild von diesem Krimi zu machen.

    Grüße Leah

  2. #2
    Bernd
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    hi leah!

    interessant.


    ja es menschelt....
    es offenbahrt stärken und schwächen.


    grüßlies
    bernd

  3. #3
    Thomas
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    hi leah,

    hast du ne ahnung, wie man quecksilber in einen trank mischen kann, ohne dass man es sieht? da quecksilber ja flüssiges metall ist, läßt es sich ja nicht -wie zucker oder kakao- einfach mit dem löffel umrühren und "unsichtbar" machen.

    lieben gruss,
    thomas

  4. #4
    Sabine
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    Hi Leah,

    hast du sein Horoskop bzw. die Daten. Da könnte man schon viel rausfinden!!

    LG
    Bine

  5. #5
    Unregistriert
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    Hallo zusammen,

    Danke für die Denkanstöße, werde versuchen, die entsprechenden Informationen, Geburtszeit und Trank zu finden.

    Was mich in diesem Zusammenhang auch interessiert.

    Die Bewertung von bestimmtem Taten!!

    Wenn ein Mensch von einem anderen über längere Zeit gequält wird,
    dann von der Psyche her nicht mehr kann und sein Gegenüber umbringt?

    Wie sollen wir so eine Tat ansehen?

    Ist nicht der Sadist oder Schläger der eigendliche Täter, der den anderen
    seelisch oder körperlich so zurichtet, dass dieser aus reinem Überlebenstrieb
    sich zur wehr setzt den anderen auslöscht?

    Wie sehr diesen Zustand, aus dem heraus Morde passieren?

    Zeitweilige Unzurechnungsfähigkeit wird jedoch auch sehr bestraft!

    Grüße Leah

  6. #6
    Leah
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    Hallo ....

    Jetzt folgt erst einmal eine sachliche oder auch intuitive Betrachtung
    der beiden Männer.

    Tycho Brahe hatte eine angenehme adlige Herkunft. Die Ausstrahlung
    seines Bildes ist friedlich und liebenswürdig.

    In seiner Arbeit, seinen Entdeckungen und Entwicklungen ein absolutes
    Genie.

    J. Kepler hatte eine gesundheitliche und familier schwierige Kindheit, besaß jedoch einen hervorragenden Geist.
    Auf seiner Familie lasstete ein schweres Karma, seine Mutter wurde als
    Hexe eingekerkert und schwer gefoltert.

    Kepler hatte keine Chance auf Berühmtheit und eigene Entwicklung, so lange
    Brahe lebte.

    J. Keplers Bild hat eine dämonische Ausstrahlung, ein fazinierender Mann,
    dagegen wirkt Brahe eher langweilig.

    Brahe war ein Genie und ein bereits berühmter Mann, der Kepler zu sich holte, da dessen Wissen und Können absolut ergänzend und fördernd für
    seine eigenen Projekte waren.

    Brahes hohe Quecksilbervergiftung versucht man spekulativ auf die Einnahme
    von einem quecksilberhaltigen Heilmittel oder seinem Umgang mit der
    Chemikalie zurückzuführen.

    Dann wäre es nach meiner Sichtweise jedoch ein mehr schleichender Tod
    gewesen.

    Ein brilliantes "Ich" wie Kepler wollte auch ein dickes Sahnestück vom
    Lebenskuchen haben.

    Grüße Leah

  7. #7
    Bernd
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    hi leah.

    wenn ich jettz einfach mal sage ich glaube an keinen mord.

    alchimisten früherer zeiten haben einiges gemacht.
    und die meisten waren nur begrenzt eingeweiht.

    warum soll immer das offfensichtliche wahr sein.
    ein stechender blick, vielleicht noch dämonisch.

    manchmal ist es anders als man dnekt.

    grüßlies

    bernd

  8. #8
    Sabine
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    Vielleicht hat er für sich selbst Versuchskaninchen gespielt???

    LG
    Bine

  9. #9
    Lebenskünstler
    Gast

    Exclamation AW: Mord unter Alchemisten

    Hi Bernd,

    ich glaube auch nicht an einen Mord, noch dazu mit metallischem Quecksilber. Wie sollte man das jemandem unbemerkt unterschieben?

    Zitat Zitat von bernd Beitrag anzeigen
    warum soll immer das offfensichtliche wahr sein.
    ein stechender blick, vielleicht noch dämonisch.
    Eben, ein Bild allein sagt noch nichts über den Charakter aus. Laut Wikipedia war die Rollenverteilung genau andersherum:
    "Die Zusammenarbeit gestaltete sich überaus schwierig, zu unterschiedlich waren beide Charaktere. Brahe, eher jähzornig und herrschsüchtig, erschwerte dem 25 Jahre jüngeren empfindsamen Kepler die Arbeit oft genug."
    Tycho Brahe - Wikipedia

    Zwischen seinem Blasenriß und seinem Tod lagen 10 Tage, in denen er mit ziemlicher Sicherheit etliche Medikamente einnahm, die damals auch Quecksilber enthielten. Außerdem hat Brahe als Alchemist 30 Jahre lang mit Quecksilber experimentiert, um daraus Gold herzustellen. Es wäre also eher rätselhaft, wenn in seinen Haaren kein Quecksilber gefunden worden wäre. Aber auch das behauptete Tatmotiv ist literarische Fiktion:

    "Hätte Kepler überhaupt ein Mord-Motiv haben können, um an Brahes Meßdaten heranzukommen?

    Nein, denn Kepler hat von Tycho Brahe selbst dessen wichtigste Meßdaten, nämlich seine umfangreichen Marsdaten erhalten. Über keinen anderen Planeten hatte Tycho mehr Meßdaten gewonnen als über den Mars! Bereits vor Tychos Tod war Kepler in der Analyse der Marsbewegung gut vorangekommen. Auf Wunsch von Brahe sollte Kepler die Marsbahn, die eine besonders große Exzentrizität (Abweichung von der Kreisbahn) aufweist, näher untersuchen. Für diese Forschungen konnte Kepler bereits zu Lebzeiten Brahes Beobachtungen umfassend nutzen! Er nannte dann seine weiteren Arbeiten für seine berühmte “Astronomia Nova” (mit den beiden ersten Keplerschen Gesetzen) auch griffig seinen “Kampf mit dem Mars”.

    Außerdem waren Brahe und Kepler sechs Wochen vor Brahes Tod gemeinsam bei Kaiser Rudolph II, um das von Rudolph an beide Astronomen in Auftrag gegebene Projekt zu besprechen, neue verbesserte Planetentafeln zu berechnen. Dabei wurde vom Kaiser festgelegt, daß Kepler alle Meßdaten von Brahe für die Berechnung dieser Tafeln zur Verfügung stehen müsse und diese Tafeln den Namen “Rudolphinische Tafeln” erhalten sollen.

    Es gab also - auch von der Sache her - kein Motiv für Kepler, Tycho Brahe zu ermorden."
    http://www.kepler-gesellschaft.de/Stellungnahme.pdf

    Für die Autoren des Buches, auf das sich die Fernsehberichte über Keplers "Mord" stützen, ist das natürlich viel zu unspektakulär, die Wahrheit hat sich noch nie gut verkauft

  10. #10
    Leah
    Gast

    AW: Mord unter Alchemisten

    Lebenskünstler

    Über die interessante Info und den Link habe ich mich sehr gefreut, denn
    ich betrachte mir gern unterschiedliche Sichtweisen.

    Deine und Bernds Stellungsnahme kann ich so auch gut nachvollziehen.

    Als ich bei Alchemisten nachfragte wurde ich auf eine Quecksilberverbindung aufmerksam gemacht,
    bei der ein paar Tropfen auf die Haut genügen, um eine hochgradige
    Vergiftung herbeizuführen,
    die in kurzer Zeit zum Tod führt. Wenn also jemand eh sehr krank ist,
    würde eine andere Todesursache auch nicht auffallen.

    Alchenmisten waren die Wissenschaftler der damaligen Zeit, alle arbeiten
    mit Quecksilber.
    Warum hat man überhaupt die Haare von T.Brahe untersucht? Es lag doch
    gar kein Grund vor?

    .......................

    Was Informationen aus Bildern anbelangt!!!!

    Bei den heutigen Bewerbungen wird zuerst oft nach Bildern aussortiert.
    Bilder, die du in Deiner Umgebung aufhängst haben Einfluss auf Dein
    Wohlbefinden.

    Wenn du über einen geschulten Geist verfügst, Gedankenkontrolle beherrscht
    und Deinen Geist ganz klar machen kannst, so hast Du auch die
    Fähigkeit Informationen,mit einem Biotensor, von einem Bild abzufragen.

    Liebe Grüße ... Leah

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