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Thema: abgaben in anderen ländern

  1. #11
    dyon
    Gast

    AW: abgaben in anderen ländern

    Um beim ursprünglichen Thema zu bleiben. Bei dem Video "America: Freedom to Fascism", auf das ich verwiesen habe, wird gesagt dass die FED in Amerika privat ist und das Leute nach Lust und Laune Geld erzeugen können und das auch machen. Ich halte das sicher für möglich
    -weil Geld schon lange nicht mehr (z.B. durch Gold) gedeckt ist
    -und weil z.B. ein Techniker ohne große Probleme eine Konto mit 38Mill. löschen kann
    Teure Panne: Techniker löscht 38 Milliarden Dollar - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

    Dass das (gedeckte) Geldsystem nicht funktionieren kann (aufgrund der Zinsen) kann man sich sehr leicht ausrechnen.
    1kg Gold zur Zeit Christi, mit 5% fixverzinst müsste nach 2000 Jahren 2,4^42kg wiegen.
    Zum Vergleich: Die Anzahl der Atome im Weltall wird auf ca. 10^71 geschätzt

    Ich weis, das ist ein sehr extremes Beispiel, mit vielen möglichen Gegenargumenten, aber es bringt das Problem des Zinssystems auf den Punkt. Spätestens wenn es 2 Parteien gibt, die sich die ganze Welt kaufen können, müssen Diskrepanzen (Kriege) entstehen, die eine Inflation auch nicht abwenden kann.

  2. #12
    YellowHand
    Gast

    AW: abgaben in anderen ländern

    Sorry,
    nochmals zur Milch:

    Milch-Export

    "Da die Milchproduktion in Deutschland höher ist als der Verbrauch, wird die überflüssige Menge zu Milchpulver verarbeitet und im Ausland verkauft. Das ist nur durch EU-Exportsubventionen in einer jährlichen Höhe von 1,5 Milliarden Euro möglich, denn die Produktionskosten in Deutschland sind höher als der Weltmarktpreis."

    Wenn die Milch jetzt wirklich so knapp sein sollte ( wobei mich der Ausdruck" knapp wegen weltweiter steigender Nachfrage" allein schon stört. Ich kann das bei Bodenschätzen wie Öl und Gas nachvollziehen, aber bei Milch nicht. Jeder weiß doch, das die Bauern ewig Probleme mit dem Kontingent hatten bzw. haben.
    Man kann eine angebliche Knappheit auch künstlich erzeugen.
    Also wenn es jetzt wirklich so wenig Milch gibt, müssen wir auch kein subventioniertes Milchpulver mehr nach Afrika oder in andere 3. Welt - Länder verkaufen, wo es doch dort nur die einheimische Wirtschaft zerstört.
    Dann hätte die EU die 1,5 Milliarden Euro an Exportsubventionen übrig.
    Damit könnten dann die Bauern in der EU unterstützt werden! .........

  3. #13
    Thomas
    Gast

    AW: abgaben in anderen ländern

    hi,

    wegen dem milchpulver muss man meines wissens nach differenzieren, da es eine menge geld bringt, es in nicht eu-länder zu exportieren und dann wieder in die eu zu importieren. also einmal um die welt zu schicken und dann wieder hier in den läden zu verkaufen.
    auch ist es meines wissens so, dass china, als wachsender markt, immer mehr aufkauft, was langfristig zu einer verknappung hier führen könnte.
    betrachtet man die welle des kapitalismus (die heuschrecken), so ist deutschland so ziemlich abgegrast und die welle geht nun gen osten und gen afrika.
    wobei man bei entwicklungsländern aufpassen sollte, was genau passiert - die subventionen müssen verzinst zurück gezahlt werden, von daher kann von entwicklung eigentlich keine rede sein, eher von versklavung.

    durch die aldisierung der gesellschaft (geiz ist geil) fliesst unser geld nach spanien oder in den osten (polen, etc.) und baut dort die wirtschaft auf - anstatt hier. in spanien gibts gigantische produktionsflächen, im osten ist der stundenlohn -noch- relativ gering. wenn dort erst einmal alles an westliche verhältnisse angeglichen ist, düften die lebensmittel nochmals um ein vielfaches teurer werden, gleichzeitig die qualität exotientiell sinken.

    faktum ist doch, dass geld die welt regiert. die mächtigen (konzerne) setzen alles daran, evtl. konkurrenz einzukaufen oder zu vernichten. als konsequenz bedeutet das, dass es irgendwann nur noch ein paar große konzerne geben wird, die nahrungsmittel herstellen, oder eine delux-bioqualität -von einigen wenigen hergestellt, die es sich leisten können-, bei der ein schnitzel 10€ und ein ei 1€ kostet geben wird (wobei es dies schon gibt).
    da bei uns die meisten menschen immer weniger geld in der tasche haben, folglich auch nicht ausgeben können (wollen? - andere prioritäten als gute nahrung haben) -und wenn, dann für billigprodukte aus dem ausland- kommt ergo auch kein geld ins land. langfristig gesehen werden so die ehemals reichen 2. weltländer zu 3. weltländern - und umgekehrt.
    dass die eu (/politik) sehr häufig mit der wirtschaft im bette ist, verbessert diesen zustand nicht gerade sonderlich.

    da sich das ganze zinssystem aber auf dauer nicht behaupten kann, wird es eines tages zusammenbrechen. die folge werden kurzfristig anarchie und chaos sein, dann wird alles höchst warscheinlich in eine (welt?) diktatur münden. so oder so etwas, was nicht sonderlich lustig werden wird.
    auch sind bei der ganzen diskussion noch keine ernteausfälle durch naturkatastrophen berücksichtigt.


    und wie schon gesagt, einen weg sehe ich darin, bewusst nur noch beim bauern um die ecke einzukaufen und darauf zu achten, dass die waren im eigenen land hergestellt wurden.
    ob sich der zerfall des systemes noch ohne einen "großen crash" aufhalten läßt - ich weiß es nicht. hoffen wir es mal....

    lg.t.

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