Zukunft in sprachwissenschaftlichem Kontext bezeichnet:
die sprachliche Umsetzung – dem Tempus – von Zukünftigem
die grammatische Zukunftsform
Die deutsche Grammatik kennt 2 Zeitformen der Zukunft für ein Verb:
Futur I, (einfache Zukunft): ich werde lieben
Futur II, (vollendete Zukunft): ich werde geliebt haben
Im Zusammenhang mit der Veränderung der Vorstellung des Begriffs der Zeit seit Einführung der speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein haben auch die Begriffe Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine Umdeutung erfahren. Da zwei Ereignisse, die für einen Beobachter gleichzeitig stattfinden, für einen relativ dazu bewegten Beobachter nicht mehr gleichzeitig stattfinden, ersetzt der Begriff der „Raumartigkeit“ die „Gleichzeitigkeit“.
War die Zukunft früher eine bei der Gegenwart beginnende Halbgerade auf einem fiktiven Zeitstrahl, so sieht die Physik sie nun als den Bereich in der Raumzeit, von dem der Beobachter in der Gegenwart Kenntnis erlangen kann.
Zukunft
:001_rolleyes:



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