Hallo,
ich habe dazu etwas gefunden, bedeutet abgeschrieben, das ich interessant finde:
"
Ob man seine Sünden wieder loswerden kann, die man früher gemacht hat?
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass jede Handlung, sei sie jetzt gut oder schlecht, sei sie jetzt materieller Natur, seelischer oder geistiger Art, dass jede diese Handlung im Äther, im Akhasha aufgezeichnet wird. Akhasha ist die Ursachensphäre, eine sehr hohe und feine Sphäre, und ein gut geschulter, entwickelter Hellseher könnte dort alles über Vergangenes, Gegenwärtiges und auch Zukünftiges finden. Manche Religionen nennen es das große Buch Gottes, Schicksalschronik, Ratschluß Gottes. Diese dort aufgezeichneten Ursachen sind Kräfte, die zur Verwirklichung streben und von den hohen Engelsmächten in der Saturnsphäre, den Schicksalsvollstreckern, sozusagen verwaltet und unpersönlich zur entsprechenden Stunde zur Schicksalserfüllung geleitet werden. Nur ein sehr hochentwickelter Geist, wie z.B. Jesus, konnte dort in dieser Akhashachronik lesen und hätte auch, sofern er es gegenüber der Göttlichen Vorsehung rechtfertigen konnte, diese Bilder im Akhasha wieder auslöschen können, womit die Ursache, bzw. die Sünde ausgelöscht wäre, und daher keinerlei Konsequenzen mehr hätte. Das meinte er auch, als er sagte: "Wem ich die Sünden vergebe, dem werden sie vergeben bleiben ....".
Im Normalfall ist es so: Der abgeschossene Pfeil kann nicht mehr zurückgeholt werden. Die Ursache wurde gesetzt. Wenn ich das nun bereue, oder ungeschehen machen möchte, kann ich nur, sofort oder auch irgendwann, ein entsprechendes Gegengewicht auflegen, was uns ja die Waage so schön versinnbildlicht, indem ich eine gegensätzliche Ursache schaffe: Wenn ich etwas gestohlen habe, kann ich es zurückgeben oder zumindest denjenigen dafür entschädigen. Tat ich jemandem etwas Schlimmes, tue ich ihm etwas Gutes ... Gebe ich zuviel des Guten, kann mir nichts anderes passieren, als dass es mir das Schicksal auf irgendeine Weise wieder erstattet. Letztendlich gewinnt und verliert man nichts .... alles was ich tue, tue ich mir am Ende selber.
Prinzipiell sollte man auch beachten: Eine Handlung auf unserer materiellen Ebene hat materielles Schicksal zur Folge.
Seelische Ursachen, unabhängig davon ob negativ oder positiv, wie z.B. Haß oder Liebe, haben seelische, astrale Schicksalswirkungen, sofern sie sich mit der Zeit nicht so verdichten, dass sie die Brücke ins Materielle bauen. Die Astralwelt ist ja Ursachenwelt für die materielle Welt.
Geistige Ursachen wiederum bilden geistige Schicksalswendungen, .... auch die geistige Entwicklung unterliegt dem Karmagesetz. Setze ich viele positive, geistige Ursachen, z.B. tiefe Studien, große Gedanken, geistige Anstrengungen, wird sich mein Schicksal in geistiger Hinsicht wundervoll entwickeln und immer mehr steht mir "schicksalsmässig" offen .... Die Quelle als Symbol ....
Problematischer gestaltet sich der Ausgleich bei den wirklichen Sünden gegen den Geist, wozu meiner Meinung nach nicht sehr viele Dinge zählen, z.B. Mord oder Selbstmord. Hier wird es schon einer besonderen Reue oder Gnade bedürfen, um z.B. im selben Leben noch eine Gelegenheit zu bekommen, einen Mord auszugleichen, dadurch, dass man vielleicht innerlich mit aller Kraft nach Situationen ruft, wo man andere Menschen unter Aufbringung aller Kräfte davor bewahren kann, ermordet zu werden oder sich selbst umzubringen ....
"
Liebe Grüße,
Viola



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren



Lesezeichen