
Zitat von
Ina
Allgemein ist es so, dass man sich besser in kleinen Schritten fortbewegen sollte, dass heißt, man darf sich nur soviel vornehmen, wie man auch tatsächlich schafft.
Dewegen würde ich einen Meditationsanfänger erstmal abraten 2 Stunden zu meditieren, lieber erstmal mit 10 Minuten anfangen und nach und nach verlängern. Denn wenn man es nicht schafft läßt automatisch die Motivation nach und das schadet eher, als es nützt.
Auch halbherzige Übungen bringen m.M. nach wenig, sondern man sollte mit Freude dabeisein und sich zunächst die Übungen aussuchen, die man sehr gerne macht und wo man voll dabei ist.
Hat man eine gewisse Sicherheit erlangt kommt es von alleine, dass man weitergehen will, vom "Durchbeissen" halte ich nicht viel, das wäre mir zu krampfig und zu öde.
Ich denke, dass jeder seinen eigenen Rhythmus finden sollte.
Auch von abstrakten Zielen (zb.in jeder Situation Gelassenheit zu bewahren, oder möglichst bald erleuchtet zu werden) , also Ziele, die eher ein Ideal darstellen, sollte man vielleicht ganz ablassen.
Viel wichtiger ist es sich im täglichen Leben zu beobachten, wie man mit gewissen Widrigkeiten umgeht, da kann man immer wieder was verbessern und daraus lernen.
Cholerisches Temperament kann man gut im Kampfsport austoben lassen, einfach dem Mars sein "Futter geben", ohne was unterdrücken zu wollen.
Oder der Mars kann sich für andere kämpferisch einsetzen zb. für Kranke, Schwache, Hilfsbedürftige oder für die Umwelt - die Energie lässt sich sehr gut kanalisieren und konstruktiv nutzen.
Lesezeichen