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Thema: Traumwelten

  1. #1
    Arphen
    Gast

    Traumwelten

    Nach einer kurzen Absprache mit Sir Aaron der diese Idee hatte, eröffne ich nun an seiner statt das Thema "Traumwelten".

    In diesem Thema sollen Träume geschrieben werden die euch im Gedächtnis geblieben sind, von denen ihr glaubt dass sie eine Bedeutung haben. Hier dürfen Träume geschildert und gedeutet werden.
    Sinn des Themas ist es die Träume der einzelnen möglichst gut zu deuten, damit jeder aus diesen Träumen lernt und deren Erkentnisse für sich nutzen kann, ich bitte jeden fleissig mitzuwirken da jede Sichtweise ein umfassenderes Bild einer Traumbedeutung ermöglicht.

    Ich werde später auch 3 oder 4 meiner bisher bedeutensten Träume schildern mit der Deutung wie ich sie empfinde, es dürfen aber gern andere meine Deutung korregieren, interpretieren etc.

    Ich erkläre das Thema für eröffnet

    Gruss
    Arphen, im Sinne von Sir Aaron

  2. #2
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Traumwelten

    Lieber Arphen,

    somit herzlichen Dank! Du hast mir damit Arbeit abgenommen. Ich finde auch schön, da jetzt unser beider Geist im Thread enhalten ist.

    »Im Träumen ist jeder Mensch ein Meister!« Dieser Ausspruch stammt – erraten – von Seth.

    Hoffen wir auf viele Taumabenteuer!

    Liebe Grüße,

    -Aaron-

  3. #3
    Arphen
    Gast

    AW: Traumwelten

    Nun dann mach ich mal den Anfang mit einem Traum den ich vor ca. einem halben Jahr hatte, genauer, einer Traumreihe die sich auf 3 hintereinanderfolgende Nächte bezieht so dass ich immer 1 Tag dazwischen hatte drüber nachzudenken.

    Traum 1, Nacht 1:

    ich wachte (im Traum) auf, in "meinem" eigenen haus (das real nicht existiert, so Charmed mässig sah es aus - hab die Serie vor n paar Jahren gern gesehen) und war ein Mann mit Bierbauch um die 70 und Latzhosen. Draussen tobte ein fürchterlicher Sturm und ich ging die Treppen (war im 1. Stock) runter um die Tür zu schliessen die der Wind anscheinend aufgeweht hatte.

    als ich auf der untersten Treppe ankam (vor mir war n Gang zu dem Links und Rechts je ne Abbiegung war) sah ich zur offenen Tür und hörte das Sturmgeheul. In der Tür stand ein schwarzer Schatten, der sehr bedrohlich wirkte. Als ich näher hinsehen wollte blitzte es auf einmal und ich konnte im Licht des Blitzes eine Frau sehen, klatschnass, blond, eiskalte Graue Augen. In der rechten erhobenen Hand hielt sie ein riesiges Küchenmesser und stiess zeitgleich mit dem Blitz einen irren schrillen Schrei aus (so n bisserl wie die Drachen der Ringgeister) und stürzte auf mich los (die Frau war zwischen 20 und 30)
    Ich war völlig panisch, perlex...und gerade als die Blonde zustechen wollte war sich eine 2. Frau dazwischen (schwarze Haare) wurde aber mit 3 Stichen ermordet, war sehr blutig und eklig das ganze, die blutverschmierte Blondine erhob sich rannte zur mir und - ich wachte auf.
    Der Traum war derart real dass ich nicht mehr schlafen konnte und irre Angst hatte und auch in Real 3 mal naschauen musste ob die Tür zu meiner Wohnung zugesperrt ist.

    Nacht 2 Traum 2:
    Im Prinzip der selbe beginn nur war ich ein Mann um die 40 in schwarzen Kleidern (ein bisschen wie Coal aus Charmed)
    Wieder der Blitz, der Schrei und die Blonde rannte los. Nur diesmal war ich nicht ängstlich sondern freute mich tierisch, eher dämonisch. Denn jetzt wurde mein Leben bedroht, ich wurde angegriffen udn durfte meine Macht entfesseln. A la Charmed warf ich ihr einen Energieball an die Schienbeine der ihr diese brach. Sie schrie voller Schmerz auf und ich verwandelte mich vor ihren Augen in einen geflügelten schwarzen Dämon. Was ich dann alles machte könnt ihr euch denken.
    Als ich dann erwachte fühlte ich mich vor allem eines: Mächtig - nicht ich msuste Angst haben sondern die anderen. War ein gutes Gefühl aber zugleich erschreckend weil ich wusste dass ich diese Macht nie wieder entfesseln wollte, dass ich dem Bösen abgeschworen hatte und doch nur gutes wolle. Aber wie verteidigen ohne diese Macht...

    Nacht 3 Traum 3
    Selbe Ausgangssituation, diesmal war ich ich - Mann 21 Jahre und in ganz weisser Kleidung (Hose und Hemd)
    Wieder der Blitz, der Schrei und die Frau rannte auf mich los.
    Als sie so rannte knüpfte ich die ersten 3 Knöpfe meines Hemdes auf, entblösste die Gegend meines Herzens und bot ihr mit einer Geste sozusagen an zuzustechen. Sie war zuerst völlig verwirrt, stach dann aber lustvoll und mit diabolischem Gesichtsausdruck zu - und das Messer splitterte an meiner Haut ohne einen Kratzer zu verursachen.
    Sie war sehr verwundert und zog die gesplitterte Klinge nochmal über meine Brust und ich erlaubte ihr mich zu verwunden. Eine ganz dünne Spur (Kratzer) Blut quoll hervor und heilte ca. 1 Sekunde später wieder zu - vollständig.
    Die Frau war sichtlich erschrocken und eine Art Panik überkam sie.
    Dann füllte ich mich mit strahlend weissem, göttlichem Licht und begann zu leuchten als würde ich nur aus diesem Licht bestehen und reichte ihr eine Hand. Sie jedoch ging ein paar Schritte Rückwärts, drehte sich dann um und rannte in die Nacht hinaus...

    Als ich erwachte fühlte ich mich hervorragend. ich wusste nun um meine Macht und dass die andern Angst haben mussten und nicht wehrlos war und....ich wusste dass ich diese dämonische Macht nicht mehr nötig habe. Ich beherrsche sie aber ich muss sie nie wieder einsetzen.
    Ich fühlte mich einfach grossartig in diesem Licht.
    (für mich sieht göttliches Licht etwa so aus wie auf diesem Kurzvideo)
    youtube.com/v/0J8srN24pSQ">

    Tja was ich daraus deute hab ich schon grob geschrieben. Ich freu mich dennoch über Kommentare =)

  4. #4
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Traumwelten

    Seid gegrüßt!

    Es folgt nun die Beschreibung eines meiner heftigsten Erlebnisse, welches ich jemals während des Schlafes bzw. aus dem Schlaf heraus gemacht habe:

    Beschreibung: Vor etwa zehn bis elf Jahren versuchte ich mittels Übungen meine inneren Sinne zu entwickeln – genau so wie es Seth (jener Energiekern, ihr wisst schon) empfohlen hatte. Besser gesagt: fast genau so...

    Seth empfahl, die inneren Sinne zu Beginn immer nur einzeln zu trainieren. Unter anderem könne man auch sehr leicht durch entsprechende Suggestionen vor dem Einschlafen gute Resultate erzielen. Das tat ich dann auch eines Nachts vor dem Zubettgehen.

    Ich machte aber den Fehler, dass ich anstatt, wie von Seth vorgeschlagen, nur eines einzigen gleich alle inneren Sinne auf einmal erfahren wollte. Ich erteilte mir nämlich die Suggestion, »Ich öffne alle meine inneren Sinne«. Mir war ja nicht klar, was ich damit auslösen würde!

    Dazu möchte ich gleich einmal festhalten, dass eine derartige Suggestion nur dann funktionieren kann, wenn die Person, die sich eine solche Suggestion selbst erteilt, auch über ein mehr oder minder fundiertes Wissen über eben diese Dinge verfügt.

    Nun, bald nach der Selbstsuggestion schlief ich ein. Was dann folgte, zählt mit Sicherheit zu den heftigsten Erlebnissen, die ich während einer Schlafphase jemals erlebt hatte – obwohl das Erlebnis selbst mich eigentlich aus dem Schlaf riss und ich es im Wachbewusstsein erfuhr. Was also geschah:


    Es muss während der Tiefschlaf-Phase gewesen sein, denn ich war erst etwa seit einer bis maximal anderthalb Stunden eingeschlafen, da durchfuhr meinen gesamten Körper das heftigste Kribbeln, das man sich überhaupt vorstellen kann. Es fühlte sich an, als würden durch mich Tausende Volt Strom fließen. Mich hat das selbstverständlich sofort aus den Schlaf gerissen, und ich hatte ehrlich etwas Angst, weil ich nicht wusste, was da los war. Schlimmer noch – ich konnte dieses starke Kribbelgefühl nicht einmal abstellen!

    So verbrachte ich bestimmt ein bis zwei Minuten, auf dem Rücken liegend und ausgestreckt wie eine Metall-Leiste, durch welche Starkstrom floss. Mir wurde aber noch während des Erlebnisses klar, was hier wirklich geschah und mir fiel wieder ein, was ich mir vor dem Einschlafen suggeriert hatte. Ich weiß noch, dass ich mir dachte, dass Seth mit seinen Texten wahrlich kein leeres Geschwätz verbreitet, bekam ich doch hier einen handfesten Beweis für die Gültigkeit seiner Aussagen.

    Das Kribbeln hörte schließlich wieder auf, und eigenartigerweise – obwohl ich ja ganz ordentlich Angst bekommen hatte – bedauerte ich dies irgendwie. Ich hatte direkten Kontakt mit meinem inneren Selbst hergestellt gehabt. Zu jenem Zeitpunkt vermochte ich es jedoch nicht zu nutzen.

    Erst ein paar Tage später las ich dann im Seth-Material wie man sich in einer solchen Situation zu verhalten habe. Denn Robert Butts, Jane Roberts Ehemann, hatte dasselbe Erlebnis wie ich es erlebte (auch er hatte übrigens Angst bekommen, weil er dachte, er bekäme einen Herzanfall…), und das, obwohl er keineswegs so dumm war wie ich, gleich alle neun inneren Sinne öffnen zu wollen. Mich machte das damals sehr glücklich, weil ich hier tatsächlich eine echt tolle Erfahrung gemacht hatte, von der ich vorher noch nichts gewusste hatte.

    Seth, der sich über das Erlebnis von Rob zu amüsieren schien, empfahl, dass man sich in einer solchen Situation nur zu entspannen brauche, damit der Informationsfluss leichter fließen könne. Diese Worte beruhigten mich sehr und ich war fortan sehr begierig, dieses super-ekstatische Erlebnis wieder hervorzurufen. Doch darauf musste ich beinahe volle zwei Jahre warten, denn ich blockte von innen her, weil mich das Erlebnis damals so sehr erschrocken hatte.

    Und eines Nachts – ganz ohne Selbstsuggestion vor dem Einschlafen – geschah es dann wieder, dass mich das starke Kribbeln überfiel! Ich war sofort wach und erinnerte mich augenblicklich daran, was Seth empfahl: sich entspannen. Das tat ich dann auch – mit großem Erfolg, denn ich fühlte mich sofort sicher und konnte mich dem Erlebnis ohne jeden Anflug von Unsicherheit oder gar Angst hingeben und es genießen.

    Solche Erlebnisse sind gesamt gesehen sehr schwer zu beschreiben. Die körperlichen Empfindungen kann man verbal noch recht gut vermitteln. Doch die wirklichen Veränderungen, die eine solche Erfahrung bewirken kann, sind innerer Natur – jedoch so prägend, dass sie auf einen Schlag ein tieferes intuitives Verständnis über unser eigentliches multidimensionales Wesen bewirken können und dies eingentlich auch tun. Man wird beinahe jemand anderes, so sehr kann einen so was verändern.

    _______________

    Ursprünglich wollte ich in diesem Beitrag drei unterschiedliche Erlebnisse posten. Doch auf Grund des Umfanges allein des gerade beschriebenen Erlebnisses habe ich mich dazu entschlossen, die anderen Erlebnisse später nachzureichen.

    Alles Liebe,

    -Aaron-

  5. #5
    Viola
    Gast

    AW: Traumwelten

    Hallo Aaron,

    sehr beeindruckend Dein Erlebnis!!!!

    Erlebst Du das heute auch noch, wenn Du es bewusst erleben willst oder vielleicht unbewusst, des öfteren?

    Ich habe noch nichts dergleichen erlebt, aber irgendwie erinnert es mich an Erzählungen über die Erweckung der Kundalini-Kraft. Ist dieses Erlebnis vergleichbar mit ihr oder eventuell das Selbe?

    Liebe Grüße,
    Viola

  6. #6
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Traumwelten

    Liebe Viola,

    ich habe früher nie von der Kundaline-Kraft gehört, das heißt, zu jener Phase meiner Entwicklung, als ich zum ersten Mal mit jenem »Starkstrom-Fluss« in Berührung kam. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass es sich bei meinen Erlebnissen um etwas Seltenes handelt. Hier geht es um gebündelte Kräfte, die das Potenzial der inneren Anteile der Gesamtpersönlichkeit zum Ausdruck bringen. Seth hatte betont, dass diese Kraft mit großer Zurückhaltung angewendet werden sollte, da solche Energien für praktisch jeden Zweck eingesetz werden können. Niemals dürfe diese Energie willentlich gegen einen Menschen gerichtet werden!

    Du fragst, ob ich auch heute noch solche Erlebnisse habe. Dazu kann ich nur folgendes sagen: Damals, vor etwa acht Jahren, als ich das Erlebnis zum zeiten Mal hatte, begann ich es echt zu genießen. Denn inzwischen wusste ich bereits, dass es ein Glücksfall war, dass ich sowas zwei Jahre zuvor erlebt habe. Mein bester Freund, der praktisch die selbe Entwicklung wie ich machte, hatte mich sogar lange darum beneidet.

    Mit der Zeit wurden diese Erlebnisse regelmäßiger – aber immer nur nachts, vorerst. Seither fühle ich mich auch sehr verbunden mit meinem inneren Ego – aber das trifft es nicht wirklich, wenn ich es so beschreibe. Erst nach weiteren Jahren erlebte ich das ekstatische Kribbeln erstmals auch am Tag, und zwar während ich gerade an einem Bild arbeitete – genauer gesagt, als ich es betrachtete, was ich sehr oft mache, wenn ich die nächsten Schritte plane. Im Gegensatz zu den bisherigen nächtlichen Erlebnissn war es jedoch lediglich ein im Oberkörper auftretendes Kribbeln, also nicht am ganzen Körper. Sehr schön!

    Die Folge daraus war, dass ich mit der Zeit immer bessere Ideen bekam, wie ich meine Werke wirklich ästhetisch gestalten kann – dies war schon immer meine persönliche Vorgabe. Selbst mein Stil entstand auf diese Weise (sogar jetzt beim Schriben dieser Zeilen kribbelt es schön!): Rein visionär.

    Ich vermag aber diesen Energiestrom nicht willentlich hervorzurufen. Es ist einfach da, wenn ich es brauche – das ist kein Widerspruch.

    Ich hoffe, du konntest mit dieser Antwort etwas anfangen, liebe Viola.

    Sehr liebe Grüße,

    -Aaron-

  7. #7
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Traumwelten

    Lieber Arphen,

    ich will jetzt versuchen, auf deinen dreiteiligen Traum einzugehen. Wird aber nicht leicht sein, weil die Symbolik in Träumen bei jedem Menschen ganz individuell ist.

    Zunächst einmal die wichtigsten Elemente, die ich in deiner Traum-Beschreibung entdecken konnte:

    Traum 1

    01) Du selbst als Mann mit Bierbauch um die 70, in Latzhosen
    02) Ein fürchterlicher Sturm, der draußen tobt
    03) Türe wird vom Sturm aufgeweht
    04) Flur mit zwei Abbiegemöglichkeiten
    05) riesiges Küchenmesser
    06) schriller Schrei – gleichzeitig mit Blitz
    07) eine blonde, aggressive Frau
    08) eine beschützende, schwarzhaarige Frau
    09) drei Messerstiche
    10) Angstgefühle vor der Bedrohung

    Traum 2

    01) Du selbst als Mann um die 40, in schwarzer Kleidung
    02) riesiges Küchenmesser
    03) schriller Schrei – gleichzeitig mit Blitz
    04) eine blonde, aggressive Frau
    05) Freude statt Angst beim Anblick der heranstürmenden Frau
    06) Energieball, der gegen die Schienbeine der Frau, welche dadurch brechen
    07) Selbst-Transformation in einen geflügelten Dämon

    Beim Erwachen ein Gefühl der Macht, aber auch gleichzeitige Erkenntnis, dass statt des Bösen das Gute angestrebt werden soll.

    Traum 3

    01) Du selbst als 21 Jähriger, in weißer Kleidung
    02) riesiges Küchenmesser
    03) schriller Schrei – gleichzeitig mit Blitz
    04) eine blonde, aggressive Frau
    05) Entblößung der Brust

    06) Verwirrter Gesichtsausdruck der Frau
    07) Danach diabolischer Gesichtsausdruck der Frau
    08) Zersplitterndes Messer
    09) Sofortheilung der zugefügten Wunde
    10) Panisches Verhalten seitens der Frau nach dem Misserfolg
    11) Lichtdurchflutung deines Körpers
    12) Zurückweisung der dargebotenen Hand seitens der Frau

    Nach dem Erwachen das Gefühl der Erleichterung darüber, dass der Einsatz von dämonischer Macht nicht mehr nötig ist, weil eine andere, positive Macht Platz gegriffen hat.
    _________________

    Nun, wie interpretiere ich deinen Traum?

    Die Thematik ist klar ersichtlich: es geht um deine persönliche Erkenntnis, dass du auch ohne Einsatz von Kampfmagie Herr jeder Lage sein kannst.

    Dazu währe noch zu sagen, dass solche Träume sehr häufig vom Individuum als ein Art Testlauf verwendet werden. Das heißt, dass die Traumebene hier als Experimentierfeld fungiert. Das kommt übrigens häufiger vor als man denkt. Vielfach werden aber gerade solche Träume nur selten erinnert.

    Ich kann mich auch an einige Träume erinnern, wo ich, ähnlich dir, mehrere Varianten ein und desselben Themas durchgespielt habe. Solche Träume treten in jedem Fall immer dann auf, wenn wir uns über besonders wichtige Dinge einen klaren persönlichen Standpunkt verschaffen wollen.

    Zwei Voraussetzungen müssen aber immer gegeben sein, damit solche Träume erfahren werden:

    1) Ein Thema, das uns stark beschäftig und von dem wir denken, dass deren Inhalte für unsere Zukunft von großer Bedeutung sind.

    2) Eine noch nicht restlos geklärte Einstellung, auf welche Art und Weise das Thema zu physischem Ausdruck gebracht werden kann bzw. soll.

    Was die einzelnen Symbole in deinem Traum angeht: Traumsymbolik ist immer sehr stark bezogen auf das Individuum selbst. Mit anderen Worten: jede Information muss immer erst durch den jeweiligen Filter des Bewusstseins, das die Information erfährt, hindurch. Dadurch wird die Information selbst bis zu einem gewissen Grad eingefärbt. Das trifft natürlich auf jede Art von Information zu – also auch, wie im vorstehenden Fall, auf die Trauminformationen.


    Noch ein kleiner Tipp: Es ist immer eine gute Sache, neben dem Bett in Griffweite ein Notizbuch parat zu haben, für den Fall, dass mal ein sehr wichtiger Traum erinnert wird – sie verflüchtigen sich nur all zu oft sehr schnell. Außerdem bietet das Führen eines Traumtagebuches den großen Vorteil, dass das Verständnis um seine eigenen Traumabenteuer immer größer wird und mit der Zeit auch ein gutes Gespür für die Deutung der eigenen Symbolik entwickelt wird.


    Ich kann persönlich nicht empfehlen, mit Büchern zu arbeiten, die Traumsymbole quasi lexikonartig auflisten und mit ein paar Schlagwörtern zu erklären versuchen. Mag aber sein, dass der/die eine oder andere damit erfolgreich zu arbeiten versteht.



    Mit einem herzlichen Gruß an dich, Arphen, beschließe ich nun meinen bescheidenen Versuch der Analyse deines dreiteiligen Traums.



    Auf das unsere Träume in Erfüllung gehen mögen!



    -Aaron-


  8. #8
    Lupa
    Gast

    AW: Traumwelten

    ICh würde gerne mit euch über meine Träume sprechen, nur ist es leider so das ich mich an die meisten meiner Träume erst erinnere wenn passiert, was mir im Traum erschien. Das einzige was ich weiß, bzw was ich bisher über meine eigenen Träume rausgefunden habe ist, das wenn Tiere mitspielen, meist eine Warnung innewohnt. Rausgefunden habe ich es durch zwei Träume, die immerweider kamen, bis die Gefahr vorüber war. Ich war noch Kind als sie anfingen. Traum 1: Ich bin in einem Haus(das ich nur schemenhaft erkennen kann) in meinem Zimmer, oben unter dem Dach. Etwa im Teenyalter, saß mit einem Jungen auf meinem Bett und knutschte mit diesem (verzeiht, aber eine bessere sprache für die Teenyzeit fällt mir nicht ein). Ich bin alleine Zuhause. Auf einmal kommt aus der Wand, an der mein Bett steht eine Überdimensionale Biene. Sie fliegt durchs Haus nach draußen und überall wo sie langfliegt fängt es an zu brennen. Ich renne mit dem Jungen raus und rufe die Feruwehr, das Haus brennt bis auf die Grundmauern nieder. Endlich erscheint die Feuerwehr, aber das Haus steht wieder vollkommen intakt da. Nicht eine Spur von Feuer ist mehr zu sehen.... Dann beginnt der Traum von neuem Dieses Haus ich erkannte es viel später wieder, als meine Mutter es mit ihrem Mann kaufte...sogar mein Bett das ich in dem Zimmer hatte und das Zimmer waren vollkommen gleich. Was das seltsame an diesem Haus ist? Es lässt uns nicht los. Seid Jahren versucht meine Mutter er zu verkaufen, aber einmal kam es zurück (weil die Käufer die Teilzahlungen nicht machten) und nun will es keiner. Ich fühlte mich richtig erleichtert, als ich endlich auszog und fühlte mich frei. Nur dieser Ort in dem es steht, das Schicksal bringt mich immer wieder dorthin zurück. Ich habe es nun erfolgreich geschafft seit 2 Jahren bin ich weg. zwar nicht weit, aber ich wohne nicht mehr in diesem Schrecklichen Ort. Ich habe mich dort nie wohl gefühlt. Traum 2: Meine Mutter wollte eine Wohnung mieten in einer ehemaligen Amisiedlung. Es war eine sehr schöne Wohnung nur auch sehr Teuer. Im Traum wohnten wir darin, aber immer wieder wurde ich von den Tieren aus dem Wald drumherum angegriffen. Sie waren richtig bösartig in diesem Traum und ließen mich erst in ruhe als ich aus der Wohung verschwand. Auch dieser Traum verfolgte mich. Zum Glück nur bis, sich rausstellte, das die Wohnung zu teuer ist für uns. Im nachhinein, bin ich sehr froh darüber, denn Freunde der Familie zogen dort ein. Ihre Tochter erkrankte an Leukemie und verstarb. Durch diesen Fall kam raus, das in den Wohungen Krebserregende Klebstoffe verwendet wurden. Hätte ich vorher gewusst wie meine Träume mich schützen wollen, hätte ich meine Familie vorgewarnt. Heute bin ich schlauer, auch wenn ich viele meiner Träume nicht wirklich verstehe. So mehr kann ich zur Zeit leider nicht zum Thema sagen, obwohl es für mich ein sehr Interessant ist. lg Lupa

  9. #9
    Arphen
    Gast

    AW: Traumwelten

    Werter Aaron,

    habt vielen Dank für eure Deutung und Erklärung, es ist doch aufschlussreich und gibt Stoff für eigene Forschungen.

  10. #10
    Viola
    Gast

    AW: Traumwelten

    Hallo Lupa,

    ich finde diese Träume sehr interessant! Dass Du schon vorher von dem Haus geträumt hast, dass dann gekauft wurde und Du die Räume erkanntest. Auch, dass Euch dieses Haus so lange nicht losgelassen hat. Ich kann mir vorstellen, wie erleichtert Du bist, jetzt woanders wohnen zu können. Das mit der Wohnung, die Deine Mutter kaufen wollte, klingt auch arg. Ein Glück, dass es nicht zu dem Kauf kam!

    Es würde mich auch interessieren, wie man sich das alles erklären kann? Deine Träume im Zusammenhang mit Haus und Wohnung.

    In meiner Teenagerzeit hatte ich einen Verfolgungs-Albtraum der immer wieder kam: Ich war alleine daheim und es kamen Einbrecher, die erst ums Haus herumschlichen. Ich versperrte alles super gut. Aber sie kamen trotzdem rein und verfolgten mich von einem Raum in den nächsten. Ich hatte fürchterliche Angst. Aber irgendwie schaffte ich es doch immer, auf verschiedenste Weise, dass ich sie verjagen konnte oder dass ich mich so gut versteckte und sie das Weite suchten.

    Ich denke mir, dass da Ängste aus dem Unterbewusstsein hochgekommen sind und verarbeitet werden wollten.

    Liebe Grüße,
    Viola

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