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Thema: Warum entstehen Kriege?

  1. #1
    dyon
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Zitat Zitat von Sir Aaron Beitrag anzeigen


    Ich hoffe niemand nimmt mir übel, dass ich diese Perspektive hier eingefügt habe. Aber wir sind hier nun einmal in einem hermetisch orientierten Forum, nicht wahr?

    Warum sollte ich dir deine Meinung übel nehmen. Meine Meinung ist folgende:
    Krieg war immer scheiße und wird das auch immer bleiben. Nur Nichtwissende und Satanisten können einen Krieg gutheißen.

    LG

    Edit: Nichtwissende und Satanisten ersetze ich durch Unwissende

  2. #2
    Sir Aaron
    Gast

    Warum entstehen Kriege?

    Hallo zusammen,

    die Idee zu diesem Thread entstand ganz spontan während einer kleinen Diskussion zwischen mir und dyon, welche sich im Thread "Die Erotik der Kabbala" entwickelte. Da das Thema Krieg im dortigen Thread nicht am Platz ist, schlug ich vor, es in einen eigens dafür zu erstellenden Thread zu verlegen.

    Damit jeder Benutzer die Möglichkeit bekommt, sich von Beginn an an der Diskussion zu beteiligen, gebe ich hier den bisherigen Verlauf wieder:

    _____________


    Zitat Zitat von Leah
    Alexander, Der mazedonische König (Schüler Aristoteles) (Turba philosophorum) :

    Du sollst wissen, dass keiner ohne Mann und Frau gezeugt und geboren wird,
    keine Zweigsprosse wird geschaffen ohne Wärme und Feuchtigkeit, Kälte und
    Trockenheit. Die männlich begehrende Tugend ist warm und trocken, und ist
    ein haltendes Feuer. Die haltende Tugend ist weiblich, kalt und trocken, und ist
    die Erde. Die Tugend welche verdaut und verändert ist männlich warm und feucht,
    und ist die Luft. Die austreibende Kraft ist weiblich, kalt und feucht
    und ist das Wasser, welches reinigt.

    Die Quinta Essentia ist das Leben, welches da ein eigenes ist, weder warm noch feucht,
    werder kalt noch trocken, weder Mann noch Weib
    _____________

    Zitat Zitat von dyon
    Eine Inkarnation wie Alexander d. G., die für so viel Leid und Mord mitverantwortlich ist, finde ich nicht weiter zitierenswert (schönes Wort)
    Generell scheinen die Geschichtsschreiber sehr auf Kriegstreiber zu stehen.
    Da hat der Lehrer bei der Erziehung wohl versagt. Oder war es vielleicht gar nicht gegen das Gedankengut des Lehrers?
    _____________

    Zitat Zitat von Sir Aaron
    Das ist zwar jetzt ein wenig abseits vom eigentlichen Thema, aber es lohnt sich.

    Alexander der Große war die Verkörperung einer zu jener Zeit beinahe unausweichlich gewordenen kulturellen Umwälzung. Die gesellschaftlichen Veränderungen, die Alexanders Feldzug bewirkt hatte waren von Nachhaltigkeit geprägt.

    Es darf hier nicht der Fehler gemacht werden, jene vorchristliche Zeit mit der unseren zu vergleichen. Damals wurde Sklaverei, um nur ein Beispiel zu nennen, selbst von großen Philosophen noch als etwas völlig Normales betrachtet. Ebenso muss die Regentschaft eines Herrschers im Kontext der damaligen Epoche betrachtet werden.

    Zu Zeiten Alexanders des Großen betrug die Weltbevölkerung nicht einmal 300 Millionen. Doch ein Großteil dieser Menschenmassen war auf kollektiv-unterbewusster Ebene für die gesellschaftlichen Veränderungen bereit. Es ist nicht auszuschließen, dass Alexanders wichtigste Gefolgschaft, die aus Philosophen, Generälen, Priestern und vielen anderen bestand, um die eigentliche Wichtigkeit diesen kühnen Feldzuges Bescheid wusste. So könnte, ab einem bestimmten Moment (wahrscheinlich nach der Zerstörung Persepolis) tatsächlich nichts Geringeres als die Vereinigung der Menschheit ins Auge gefasst worden sein.

    Wie dem auch sei. Verglichen mit der heutigen Zeit würde Alexander der Große wahrscheinlich als fanatischer, machtbesessener Despot gelten. Doch man darf nicht vergessen, dass die Welt damals noch von Göttern bewohnt war. Wir haben den Bezug dazu leider fast gänzlich verloren. Nur intuitiv sind wir in der Lage, die Zusammenhänge abseits der Schlussfolgerungen moderner Geschichtsschreibung zu erahnen.

    Ich hoffe niemand nimmt mir übel, dass ich diese Perspektive hier eingefügt habe. Aber wir sind hier nun einmal in einem hermetisch orientierten Forum, nicht wahr?
    ______________

    Zitat Zitat von dyon
    Warum sollte ich dir deine Meinung übel nehmen. Meine Meinung ist folgende:
    Krieg war immer scheiße und wird das auch immer bleiben. Nur Nichtwissende und Satanisten können einen Krieg gutheißen.

    LG

    Edit: Nichtwissende und Satanisten ersetze ich durch Unwissende
    ______________

    Zitat Zitat von Sir Aaron
    Lieber dyon,

    das sind harte Worte, die du hier sprichst. Da es sich hierbei aber um ein Thema hadelt, welches eindeutig abseits vom eigentlichen (Die Erotik der Kabbala) einzuordnen ist, schlage ich vor, wir diskutieren darüber in einem eigenen Thread, welchen ich jetzt gleich eröffnen werde.Titel: "Warum entstehen Kriege?"

    Es ist jeder herzlich eingeladen hierüber seine Meinung kundzutun.

    Ich finde, das ist ein sehr interessantes Thema!

    Liebe Grüße,

    -Aaron-

  3. #3
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Die Erotik der Kabbala

    Lieber dyon,

    das sind harte Worte, die du hier sprichst. Da es sich hierbei aber um ein Thema hadelt, welches eindeutig abseits vom eigentlichen (Die Erotik der Kabbala) einzuordnen ist, schlage ich vor, wir diskutieren darüber in einem eigenen Thread, welchen ich jetzt gleich eröffnen werde. Titel: "Warum entstehen Kriege?"

    Bis gleich,

    -Aaron-

  4. #4
    Viola
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    Lieber Aaron,

    ich teile Dyons Meinung, dass man Kriege nie gutheißen kann.

    Andererseits ist die Erde ein "Lern-Planet" und viele junge Seelen kommen hierher und wollen ihre Erfahrungen machen. Hier ist nicht das Paradies und daher wird es leider wohl immer wieder Kriege geben. Wir leben hier in der Polarität und daher gibt es Gutes und Böses. Richtig wäre es, das Böse nicht vernichten zu wollen, sondern in Gutes umzuwandeln. Auch würde es bald keine Kriege mehr geben, wenn alle sich weigern würden mitzumachen.

    Liebe Grüße,
    Viola

  5. #5
    Bernd
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    hi

    aus dummheit

    es ist das ende des miteinander über probleme redens


    und es ist die ursache für schwere karmische verstickungen und leid.


    wenn alle ihre schöpferische kraft vernünftig!!!! anwenden werden wir bald nicht mehr wissen
    was ein wie hieß das noch mal???

  6. #6
    Schechina
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    Hallo Dyon!

    Warum sollte ich dir deine Meinung übel nehmen. Meine Meinung ist folgende:
    Krieg war immer scheiße und wird das auch immer bleiben. Nur Nichtwissende und Satanisten können einen Krieg gutheißen.
    Wir sind uns ganz sicher alle einig, daß Kriege schlecht und scheiße sind.

    Aber ganz eindeutig hat Aaron hier den Krieg nicht befürwortet, sondern versucht die damalige Denkweise zu erklären.

    In Israel wurden vor 2000 Jahren Frauen bei Verdacht auf Ehebruch gesteinigt, soetwas können wir wohl heute auch kaum noch nachvollziehen.

    Wie du in diesem Zusammenhang auf Satanisten kommst ist mir ebenfalls schleierhaft?!

    Aber Deine Meinung zu Israel würde mich mal interessieren, sind das demnach alles Satanisten?!

    LG.Schechi

  7. #7
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    Tja, ich hätte eigentlich auch erwartet, dass man das aus meinem Text entnehmen kann. Danke, meine Liebe, du hast den Inhalt wenigstens gelesen.

    Wirklich, dyon, nach über 350 Beiträgen, die ich bis jetzt in diesem Forum geschrieben habe (und die du als Moderator zweifellos auch alle kennen wirst), kommst du ausgerechnet zu so einem Schluss?

    Naja, ich jedenfalls behandle dich bestimmt nur so, wie ich auch von dir behandelt werden möchte. Doch nicht zuletzt allein deshalb, weil ich die erst kürzlich in Umlauf gebrachte Netiquette gelesen habe, sondern weil ich ein friedliebender Mensch bin und demnach aus Überzeugung gerne zu meinen Mitmenschen freundlich bin. (Kleinere Ausrutscher kommen das eine oder andere Mal auch bei mir vor – für welche ich mich hinterher aber stets entschuldige.)



    Nur die Liebe zum Frieden kann helfen, Krieg zu vermeiden. Hass auf Krieg, beschwört diesen von neuem herauf. (Das habe ich von meinem Lehrer.)


    Liebe Grüße,


    -Aaron-

  8. #8
    dyon
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    Meine Meinung dazu:
    Ich denke die Ursache von Kriegen sind negative Emotionen die hauptsächlich aufgrund des Geldsystems und der Religionen entstehen, im weiteren Sinne durch Unwissenheit.

    @Aaron
    Für mich hat deine Schilderung schon ein wenig nach Gutheißung des Krieges zur damaligen Zeit geklungen.
    Wenn es nicht so ist, kannst du die Kritik ja wieder vergessen.
    Sorry, ich lese nicht all deine Beiträge. Ich habe nichts gegen dich.
    Mir gehts momentan auch einfach zu gut, dass ich irgendwelche negativen Gedanken gegenüber dir haben könnte, was ich sowieso nicht hätte.
    Ich hielt diesen Einwand zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle für richtig und wichtig.
    Das musst du nicht persönlich nehmen.

    Aber Deine Meinung zu Israel würde mich mal interessieren, sind das demnach alles Satanisten?!
    Meine Meinung dazu: Ich halte die meisten für Unwissend bezüglich der relevanten Dinge.
    Kriege werden ja immer nur von ein paar Elitemaskottchen gestartet.

    LG

  9. #9
    Sir Aaron
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    Danke dyon!

  10. #10
    Leah
    Gast

    AW: Warum entstehen Kriege?

    Ein paar Gedanken zu diesem Thema,

    Es gibt den hinabsteigenden und den aufsteigenden Geist. Die Natur selbst
    entfaltet sich, und zerstört sich auch wieder selbst (Erdbeben, Überflutungen,
    Klimawechsel...>Eiszeit<. ) Der Mensch ist Teil der Natur, baut Kulturen auf,
    zerstört sie wieder. Die Natur wirkt regulierend auf die Bevökerung ein durch
    Kriege, Seuchen und Hungersnöte.

    Krieg gibt es nicht nur zwischen den Völkern, sondern auch zwischen Nachbarn, in Ehen, Familien und am Arbeitsplatz.

    Jeder Mensch, auch der spirituellste hat gleichwertig einen dunklen zerstörerischen Anteil.

    Diesen Anteil wird meistens verdrängt, nicht erkannt, weil man sich selbst oft als
    heilig empfindet. Ihn aus der Dunkelheit ins Licht zu holen und zu akzeptiern,
    (Schattenarbeit) ist ein wichtige tägliche Übung, denn sonst kommt er irgendwann
    aus der Tiefe und schlägt erbarmungslos zu.

    Liebe Grüße .. Leah

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