Werte Benutzer und Leser,
am 10. Juli 2008 jährt sich Franz Bardons Todestag zum 50-sten Mal. Wie die meisten wissen, starb Bardon in Brno (Tschechaslowakei) in Polizei-Gefangenschaft unter sehr großem physischem Leid. Franz Bardon wurde 48 Jahre alt.
Für mich persönlich ist das Anlass genug, mich einmal ernsthaft zu fragen, was aus meinem (künftigen) Leben wohl geworden wäre, wenn es Bardons Bücher nicht gäbe. Oder umgekehrt: Was hat sich für mein Leben alles verändert bzw. welche Möglichkeiten bieten sich mir, allein schon deshalb, weil ich Bardons Werke heute lesen und studieren kann?
Ich kann dies sehr einfach beantworten: Für mich bedeutete es nichts Geringeres, als dass ich einen hochwertigen Lebenssinn für mich gefunden habe. Natürlich hatte ich auch schon vor meiner Entdeckung von Bardons Büchern einen Lebenssinn. Doch die Qualität meiner heutigen Zukunftsperspektive ist ungleich reichhaltiger an Herausforderungen und Zielen, die zu meistern ich mir seit einiger zur Aufgabe gemacht habe.
Kann es überhaupt etwas Lohnenderes geben, als erfahren zu dürfen, wie diese Welt wirklich funktioniert? Wie wir selbst in unseren alltäglichsten wie auch in unseren großartigsten Handlungen tatsächlich wirken – ob nun bewusst oder unbewusst? Ich glaube, dass ein Menschenleben ausreichen kann, um die Schleier zu diesen großen Arkanen mehr oder weniger lüften zu können.
Gut, vielleicht hätte ich auch ein glückliches Leben als gewöhnlicher Schäfer oder auch als Unternehmer führen können und hätte der Werke Franz Bardons gar nicht bedurft. Vielleicht hätte ich auch einfach Familienvater werden können und im Erziehen meines Nachwuchses die große Herausforderung finden können. Viele Wege wären denkbar, um ein erfülltes und glückliches und vor allem sinnvolles Leben führen zu können.
Aber ich kam, so wie wahrscheinlich viele von euch auch, schon mit einem großen brennenden Wunsch in meinem noch ganz neuen Herzen zur Welt – einem Wunsch, den ich als gerade erst Geborener natürlich weder verbal noch intellektuell zu erfassen in der Lage war. Ja, ich glaube sogar fest daran, dass ich mich selbst in dieses Leben katapultierte, um diesmal (oder gar wieder einmal) eine große Erfahrung machen zu können. Nämlich die Erkenntnis zu gewinnen bzw. zu wecken, dass ich Herr über meine mir zur Verfügung stehenden Energien sein kann.
Bereits in meinen jüngeren Jahren begann ich dies zu erahnen; ich fing als Kind an, mit der Welt zu sprechen, bestaunte die Schönheiten in der Natur und genoss den Anblick der Sterne in klaren Nächten. Dies waren aber nur die Vorboten einer lebenslang andauernden Neugierde. Und so vergingen die Jahre und auch die Dekaden – Schritt für Schritt näher kommend einem Verständnis, dank welchem ich langsam begann, die größeren Zusammenhänge zu begreifen oder auch nur intuitiv zu erahnen.
Heute weiß ich, dass ich mich mein ganzes Leben lang eigentlich nur auf eines vorbereitet habe: nämlich darauf, eine »Lebens-Universität« absolvieren zu können, dank der ich in Zukunft nicht nur mein Leben, sondern in erster Linie das Leben anderer günstig werde beeinflussen können. Dies ist meine eigentliche Bestimmung und auch meine Verantwortung für mein diesmaliges Leben.
Das, und nichts Geringeres, verdanke ich Franz Bardon.
Alles Liebe,
-Aaron-



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