Die Dunkeltherapie wird seit jeher in allen Kulturkreisen angewandt. Speziell im Himalaya ziehen sich Yogis auch heute noch wochenlang in dunkle Höhlen zurück, um den besonders tiefen Samadhi-Zustand der Versenkung zu suchen. Die Dunkeltherapie stellt eines der mächtigsten Instrumente zur Selbstfindung dar und zwar bei Erkrankungen aller drei Wesensglieder des Menschen, sei es körperlich, seelisch oder geistig.
Bei der Dunkeltherapie verharrt man eine gewisse Zeit in absoluter Dunkelheit. Dieser Zeitraum kann zwischen einigen Tagen bis zu mehreren Wochen betragen. Das Verfahren gehört im weitesten Sinne zur sensorischen Deprivation. Die Abwesenheit von äußeren Reizen aller Art führt innerhalb der ersten ein bis zwei Tage zum teilweise unerträglichen Lautwerden der Gedanken und Gefühle. Danach erlöschen diese jedoch und es kommt zu einer totalen Erweiterung des Bewusstseins: Das Sehen erweitert sich zum Hell-Sehen, das Fühlen zum Hell-Fühlen und das Hören zum Hell-Hören. In diesem Zustand sind auch Spontanheilungen bei allen Arten von Erkrankungen möglich.
In dem bekannten Zentrum von Mantak Chia in Chiang Mai im Norden Thailands wird die Dunkel-Therapie im Rahmen eines zweiwöchigen Seminars mit einem Wasserfasten durchgeführt. Dadurch werden die intrapsychischen Erfahrungen abermals gesteigert. Allerdings wird durch die große Zahl an Seminar-Teilnehmern die innere Stille immer wieder unangenehm durchbrochen. Wesentlich wirksamer erscheint daher eine allein durchgeführte Dunkeltherapie oder allenfalls eine Paartherapie.
Aus: "Natürlich leben!"
Ich würde nur gerne Eure Meinung dazu hören, ob das gut ist, wenn sich das Bewusstsein so schnell erweitert? Ich glaube eher, dass es besser ist, wenn das alles langsam vor sich geht, in dem man sich geistig weiterentwickelt, so wie wir das machen.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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