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Thema: Typische Feenplätze

  1. #1
    Viola
    Gast

    Typische Feenplätze

    Suchen Sie in Ihrer Umgebung einen einsamen Hügel, einen Park mit alten Bäumen oder ein Gewässer, das noch naturbelassen ist. Möglicherweise gibt es sogar Geschichten von einem Platz, die davon erzählen, dass dort Elfen zu sehen seien. Oder achten Sie darauf, wo Fingerhut und Königskerzen in großer Menge wachsen, das sind typische Feenpflanzen. Begeben Sie sich zur Stunde des Sonnenaufgangs dorthin!

    Denken Sie aber daran, eine Decke mitzunehmen, denn es kann sein, dass Sie einige Zeit an diesem Ort verbringen werden. Wenn Sie sich niedergesetzt haben, atmen Sie 20-mal tief ein und versuchen Sie, Ihren Blick unfokussiert zu halten, also nicht auf irgendeinen Gegenstand fixiert. In diesem Zustand zwischen Wachen und Träumen sind Ihre Sinne besonders offen für die Wesen aus jener anderen Welt.

    Wenn Sie entspannt und dennoch aufmerksam sind, kann sich Ihnen eine Fee oder Elfe zeigen. Wenn nicht in Person, so doch vielleicht in kleinen Gesten. Es mag Ihnen ein Federchen zu Füßen fallen, oder ein Vogel setzt sich auf Ihren Fuß und singt für Sie. Warten Sie ab, und seien Sie offen. Erzwingen Sie nichts, denken Sie nicht, werten Sie nicht, nehmen Sie einfach wahr. Wenn die Begegnung beendet ist, sagen Sie Dank und hinterlassen ein kleines Geschenk, z.B. Blumen, geflochtene Graskränzchen, besonders schöne Kieselsteine,....

    Aus: "Magische Urkräfte nutzen"
    von ANSHA

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. #2
    Viola
    Gast

    AW: Typische Feenplätze

    Begegnung mit einer Fee

    Feen und Elfen finden sich zuhauf in Märchen, Sagen, Romanen und Filmen. Aber gibt es sich wirklich? Als die Wälder noch dicht waren, die Beleuchtung spärlich und das Land dünn besiedelt, verbrachten die Menschen ihre Zeit oft einsam in der Natur - wandernd, sammelnd, Tiere hütend. Bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit und bei Tag und Nacht. Sie waren den Bäumen, Quellen, Felsen und Blumen viel näher als wir heute und wesentlich aufnahmebereiter für die feinen Zeichen des Lebens. Ob sich ihre Erlebnisse mit den Elementargeistern nur in ihrer Einbildung abgespielt oder wirklich stattgefunden haben, wissen wir nicht. Es ist aber auch völlig gleichgültig, denn wahr ist, was wir "wahr nehmen". Es verlangt ein wenig Geduld, eine Fee oder Elfe zu treffen, denn nicht nur die Elfen sind scheu geworden, auch wir haben verlernt, auf sie zuzugehen. Aber man kann es wieder neu lernen.

    Die Stimmung am Morgen oder in der Dämmerung gilt es bewusst wahrzunehmen. Die Tradition sagt, dass man Elfen am besten zu solchen Zeiten trifft. Das hat seinen tieferen Sinn, denn in der magischen Stunde des Zwielichts am Morgen oder Abend scheint es manchmal so, als ob die Natur den Atem anhält und die unsichtbaren Energien, die unser Leben durchfließen, konzentrierter auftreten. Genießen Sie, wann immer Sie können, diesen geheimnisvollen Moment mit Schweigen. Die zweite Stufe verlang einen Spaziergang von Ihnen, um einen feenhaften Ort kennen zu lernen. Denn in Städten trifft man die Feen nicht mehr; in einem in strammen Reihen angepflanzten Nutzfichtenwald, der nur auf seine Abholzung wartet, auch nicht. Hier treffen Sie allenfalls ein paar neurotische Elfen, die Ihnen womöglich böse Streiche spielen. Sie finden Elfen und Feen nur in weitgehend naturbelassenen Gebieten, fern von breiten Straßen und hellen Lichtern.

    Liebe Grüße,
    Viola

  3. #3
    Viola
    Gast

    AW: Typische Feenplätze

    Wenn ich mich Deiner Welt nähere, höre ich zuerst nur Vogelgezwitscher, dann leise Harfentöne und endlich sehe ich vor mir einen Wald Ein klarer Bach fließt durch das Grün, Moospolster breiten sich vor mir aus. Schmetterlinge fliegen durch die Luft, einer läßt sich auf einem feuchten Stein am Bach nieder. Ich bewundere seine prächtigen Flügel. Die Sonne scheint durch das Laub der Bäume und lässt das Wasser glitzern. Einer weißen Blume entströmt ein betäubender, zauberhafter Duft. Ich will mich auf ein Mooskissen setzen, sinke jedoch in den Farn und schlafe ein.
    Als ich erwache ist es bereits dunkel. Der Mond steht hoch am Himmel und scheint mir hell ins Gesicht. Seine unsichtbaren Finger kitzeln mich und ich setze mich auf. Lange schon glaube ich nicht mehr an Elfen, bis mich jetzt mein Halbschlaf eines Besseren belehrt. Vor mir sehe ich kleine, zarte Wesen.
    Elfen? Zumindest Wesen denen wir Menschen wohl diesen Namen gegeben haben und nun ihre Existenz bezweifeln. Schlanke Wesen tanzen vor mir im Mondlicht. Sie halten sich an den Händen, lachen und trinken aus Blütenkelchen. Sie scheinen fast durchsichtig zu sein, so zart sind ihre Körper, ihre hauchdünnen Flügel, langen Haare und leuchtenden Augen. Du kennst sie sicher, sie sind zwar etwas kleiner als du, jedoch stammen sie aus deiner Welt. Aus der Welt der Nacht und des Mondscheins.

    Aus dem "Lebensbaum"
    von Hanna Falkenstein

    Liebe Grüße,
    Viola

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