Das Symbol des Fisches ist in einigen Ländern ein Schutz- und Glückszeichen. Für die Chinesen bringt dieses Symbol vor allem finanzielles Glück, weil im Chinesischen das Zeichen für Fisch phonetisch einen ähnlichen Klang wie das Zeichen für Geld hat. Das Abbild eines dicken roten Schmuckkarpfens gilt in China als Wohlstandzeichen. Wer dort einen Fisch als Schmuckstück trägt, zeigt, dass sein Sinnen und Trachten vorrangig ganz auf materiellen Reichtum ausgerichtet ist.
In Japan dagegen beschützt das Zeichen des Fisches ganz besondere Menschen. Ein Sprichwort sagt dort: "Wer gegen den Strom schwimmt, dem steht die Jadepforte offen." Das Bild eines aufrecht stehenden Fisches wird daher gerne von Menschen, deren Ziel es ist, ihre Persönlichkeit immer weiter zu entwickeln, als Schutz- und Glückssymbol gewählt.
Auch das Christentum kennt das Zeichen des Fisches, aber diesmal bedeutet es wiederum etwas ganz anderes. Das griechische Wort für Fisch heißt Ichtys. Die einzelnen Buchstaben dieses Wortes stehen für die Anfangsbuchstaben von Jesus Christos Theou Yios Soter (Jesus Christus Gottessohn Retter). Die frühen Christen der antiken Welt erkannten sich mit dem Zeichen des Fisches, das sie als Schmuckstück trugen oder wie zufällig mit einem Stock in den Sand zeichneten, wenn es wichtig war, sich wortlos zu verständigen. Der Fisch im abendländischen Kulturkreis zeigt, dass sich ein Mensch zu Christus bekennt. Heute noch werden in Griechenland Schmuckstücke im Zeichen des Fisches hergestellt und getragen.
Aus: "Der magische Haushalt"
von Monnica Hackl
Liebe Grüße,
Viola![]()



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