+ Antworten
Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Lebensansicht und Gedanken I

  1. #1
    Hans-Joerg
    Gast

    Lebensansicht und Gedanken I

    Lebensansicht und Gedanken I


    Seinen Mitmenschen gegenüber sei man stets gütig, freundlich und nachsichtig, dagegen unnachsichtig und hart gegen sich selbst. Niemals verurteile oder kritisiere man und kehre vorerst immer vor seiner eigenen Türe.

    Wie muss man sich eigentlich verhalten um gütig, freundlich und nachsichtig gegenüber seinen Mitmenschen zu sein und dabei hart gegen sich selbst ? Alles hat eine negative und eine positive Seite. Das schlechte am Guten und das Gute am schlechten. Also kann es einerseits eine positive Auswirkung haben wenn man auf Alle mit einem zu geht, aber ebenso einen negativen Effekt. Gute Freunde sagt man sollen einem die Warheit sagen, auch wenn es nicht immer das schönste ist, ist die Warheit doch nicht allzuselten das beste.

    Ich denke man muss es immer wieder ganz individuell entscheiden was in welcher Situation für welche Person gerade das ist was am besten für ihn/sie und was dann auch gleichzeitig das beste für das Umfeld und für einem selbst ist. Man selbst ist ja nicht ausgenommen, denn so wie es einem selber geht, so wirkt es sich auch auf die Nächsten aus.

    Das Ziel so denke ich ist also möglichst viel Glückseeligkeit in die Welt zu bringen, ebenso für sich wie für die anderen. Was heißt das aber konkret ? Sicherlich ist ein realitätsnahes Beispiel, wenn zwei Parteinen - eine geliebte Sache haben wollen [Es soll sich dabei auch öfters um die allseits beliebten Mädels drehen] Ich denke gerade dann wenn besonders viel Gefühle im Spiel sind ist es nicht einfach sich nicht von seinen Gefühlen und Trieben mitreißen zu lassen sondern objektiv zu bleiben und neutral abzuwägen mit welcher Entscheidung am meisten Glück in die Welt geboren wird. Also abwägen mit wem die geliebte Sache am Glücklichsten werden könnte und welche von beiden Parteien besser mit einem Verlust oder einem Nichterhalten der/des Geliebten zurecht kommt. Dabei muss es sich nicht notwendigerweiße um einen oder eine Geliebte im eigentlichen Sinn drehen. Es kann sich ebensogut um einen liebgewonnenen Gegenstand oder um eine Gewohnheit handeln bei der man abwiegen soll - welche Menge an Glück entsteht dabei für mich und wie sieht es dabei für mein Umfeld aus. Als konkretes Beispiel für solche Angewohnheiten hat ein Schriftsteller einmal geschrieben: "Es ist nicht notwendig, stundenlang beim Bier zu sitzen oder die Zeit in nichtssagender Gesellschaft zu verbringen. Die Zeit fließt wie Wasser und kehrt nie wieder zurück."

  2. #2
    Hans-Joerg
    Gast

    Lebensansicht und Gedanken II

    Lebensansicht und Gedanken II

    Seinen Mitmenschen gegenüber sei man stets gütig, freundlich und nachsichtig, dagegen unnachsichtig und hart gegen sich selbst. Niemals verurteile oder kritisiere man und kehre vorerst immer vor seiner eigenen Türe.


    Warum ist man eigentlich nicht von Grund auf immer gütig, freundlich und nachsichtig zu seiner Umwelt ? Wenn das was man dem Wald gibt sich am Ende eines Kreislaufs wieder mit Zinseszins bei einem bedankt ist es doch auf lange Sicht gesehen das bestehe was man machen kann ? Soll man zu allen Mitmenschen egal was sie machen immer nachsichtig sein ? Kann das richtig sein ? Wenn man geschlagen wird soll man dann diesem Nächsten gegenüber einfach nachsichtig sein ? Wie kann der dann jemals lernen das was er da macht nicht gerade die freundliche Art und Weiße ist ? Wird er sich dann beim Nächsten und Übernächsten nicht einfach wieder gleich verhalten ehe er nicht von einem in seine Schranken verwießen wird ? Wenn man aus diesem Grund heraus zurückschlägt, sich zur wehr setzt und den Nächsten in seine Schranken zurückweißt handelt man dann mit einer momentanen negativen Handlung auf lange Sicht nicht positiev ?Der Schläger wird es sich das nächste mal doch zweimal überlegen ob er wieder so handelt wie er es ansonsten getan hat. Vielleicht nicht gleich beim nächsten mal aber wenn sich die Erfahrung das er in seine Schranken verwießen wird oft genug wiederholt wird er es nicht mehr wagen die Faust gegenüber seinen Nächsten zu erheben. Er wird die Welt mit anderen Augen sehen, erkennen das sein Aktionen nicht ohne entsprechende Folgen bleiben und die Menschen sich zur wehr setzten wenn man eine bestimmte Grenze überschreitet. Möglichweiße ist das eine Erfahrung die er nicht Handhaben kann, die ihm Angst einjagt. Ein Schreck und eine Ohnmacht die sich in ihm festsetzt die ihn in Ketten legt von denen er sich nicht mehr befreien kann. Wenn ihm nun jemand etwas tut wird er ein Opfer sein das sich aus Angst nicht mehr Selbstverteidigen kann. Er wird dort stehen wo sein Gegenüber war als er geschlagen hat und wird seinen Nächsten unter Schmerzen aus Erfahrung heraus verstehen. Nach diesem Kreislauf wird es ihm nicht nur rein rechnerisch klar warum sein handeln solche Reaktionen hervorgerufen hat, es wird ihm aus dem tiefsten Blut seines Herzens heraus verständlich welche Gefühlswellen zu solchen Reaktionen geführt haben. Ist es Hilfreich Gewalt an zu wenden um zu Helfen ? Und in Welchem Maß ist es hilfreich und hält man dieses Maß ein ? Hat man sich unter Kontrolle ? Wirklich ? Oder sollten man sich einmal selbst testen ob man mit seinen Mitmenschen mitfühlt , damit man Vorbeugt und Alles einen neuen Anfang nimmt anstatt das man am Ende dort steht wo die Geschichte ein Ende genommen hat.

  3. #3
    Hans-Joerg
    Gast

    Lebensansicht und Gedanken III

    Lebensansicht und Gedanken III


    Wann ist das Schweigen falsch und wann ist es an der richtigen Stelle angebracht frage ich mich. Wann verleiht man seinem Ego , aufgrund einer außergewöhnlichen Erfahrung , Ausdruck der einem in den Augen anderer überheblich erscheinen lässt und woher kann man wissen wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist dem Nächsten die kleine Perle anzuvertrauen die man auf dem Weg gefunden und bewahrt hat ?

    Wie kann man wissen ob man jemand eine Geistesrichtung aufdrängt für die man noch nicht bereit ist oder von der man gar nichts wissen will ? Wie weiß man das man das richtige tut , wo doch Abermilliarden von Atomen stetig am Uhrwerk der Welt lenken ? Wie kann man wissen das man nicht gerade das Atom in Bewegung versetzt hat das Schmerz , Elend , Krieg und Verzweiflung über die Welt bringt ? Wie kann man sicher sein das alles stetig in höchster Liebe , und mit der Wärme des Herzens seinen Weg geht ? Denn man ist nicht Allwissend , das müsste so sein um zu aller Zeit die Sicherheit zu haben gerade in diesem Moment das richtige zu tun ?

    Aber kann man überhaupt das Falsche machen ? Wo doch alles zwei Seiten in sich birgt. Wenn sich die Medaillie wendet wird dann aus Positivem Negatives und aus kalter Nacht die Sonne die den Morgen erhellt , einem mit streichelnder Wärme aus dem Schlaf erwachen lässt ?

    Nie kann man es wissen immer nur zu 99,99... Prozent , immer ? Kann man nur wagen und und danach streben das Wahre und immerwährende Richtige und zu tun ? Und wenn ja , wo fängt man an sich zur Wahrheit vorzutasten ? Wie ? Und wann fängt man an gegenüber seinen Mitmenschen gütig , nachsichtig und freundlich zu sein ?

    Hier ? Heute ? Jetzt ?

  4. #4
    Hans-Joerg
    Gast

    Lebensansicht und Gedanken IV

    Lebensansicht und Gedanken IV


    Manipulation & Beeinflussung - von Paul Allen

    Zuerst sollte man erkennen, dass "Manipulation" nur die negative Spielart des allgemeineren Begriffes "Beeinflussung" ist. Und "Beeinflussung" ist nur ein anderes Wort für "das Leben selbst". ALLES ist Beeinflussung: die Sonne wärmt den Stein, der Wind bewegt die Grashalme, eine Kuh frisst das Gras, zwei Menschen treffen sich und geben sich die Hand, usw, usw. Alles beeinflusst sich gegenseitig! Wir Menschen haben sogar ein eigenes Mittel dafür erfunden, um uns gegenseitig besonders effektiv und leicht beeinflussen zu können: die Sprache. Mit Hilfe einiger Grunz- und Quaklaute schaffen wir es, uns z.B. so zu beeinflussen, dass der andere Mensch einen Apfel vom "5. Baum hinter den 3 Haselnusssträuchern neben dem gelben Haus am Dorfrand" herbeibringen kann. Eine "technische" Meisterleistung. Allerdings gibt es auch das Phänomen der Konkurrenz. Und zwar überall in der Natur. Und deshalb wird natürlich auch das Mittel "Sprache", zumeist sehr nützlich für alle Betroffenen, dazu verwendet um eine Beeinflussung zum eigenen Vorteil und zum Schaden des Anderen, einzusetzen. Und dies nennen wir dann Manipulation. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Denn es gibt keine Möglichkeit, mit Präzision Manipulation von Beeinflussung abzugrenzen. Genauso wie es unmöglich ist, "Egoismus" mit Sicherheit von "Nicht-Egoismus" (Altruismus) abzugrenzen. Sehr oft liegt sogar ein untrennbares Gemisch von Motivationen vor, und es ist vollkommen trivial zu glauben, dass man solch ein Gemisch "sauber auftrennen" kann. Wieso will z.B. eine Mutter ein nettes Kleidchen für ihr Kind? Aus Altruismus? Vollkommen ohne Eigennutz? Oder ist es nicht vielmehr so, dass sie will, dass ihr Kind eine "gute Figur macht", also aus eigennützigen Gründen? Und so weiter; dies war ein winziges Beispiel aus einer riesigen Menge von ähnlich gelagerten Motivationen, wo es nicht möglich ist, eine genaue Trennung zw. "Egoismus und Nicht-Egoismus" durchzuführen. Um auf die Manipulation zurückzukommen bedeutet dies, dass jeden Tag neu entschieden werden muss, was Manipulation + Ausnützen + Benützen anderer Menschen genau bedeutet, in welchem Fall dies zutrifft und deshalb abgestellt werden muss, und in welchem Fall dies nicht zutrifft. Was ist erlaubt, was nicht? Diese Entscheidung muss immer wieder in einer Neubewertung stattfinden, eine andere Lösung gibt es nicht. Wir Menschen haben zwar versucht, durch Gesetze hier ein Regelwerk zu schaffen, aber erstens können nicht für alle Fälle Gesetze geschaffen werden und außerdem ändert sich die Lage von Einzelmenschen, Staaten, Wirtschaften usw. kontinuierlich, sodass immer wieder eine Neubewertung sehr vieler Gesetze notwendig ist.

  5. #5
    Hans-Joerg
    Gast

    Lebensansicht und Gedanken V

    Lebensansicht und Gedanken V


    Ist es Hilfreich Gewalt an zu wenden um zu Helfen ?

    Wenn jemand etwas falsch macht soll man ihn dann kritisieren ? Ein Mensch sollte doch etwas richtig machen weil er seinen Fehler einsieht und nicht weil man in kritisiert. Wer etwas vorerst nicht mehr tut weil man mit ihm schimpft hat meiner Meinung nach nichts verstanden und wird früher oder später in sein fehlerhaftes Verhalten zurückfallen. Deshalb bin ich davon überzeugt das es von Grundauf falsch ist zu kritisieren will man jemanden das Leben erleichtern. Ich denke ein Mensch muss ein und die Gleiche Situation wieder und wieder durchleben bis er dadurch zu vollkommener Einsicht gelangt ist und völlig zwangfrei ohne Einwirkung von Außen den Weg beschreitet der am einfachsten und liebevollsten zur Lösung eigener Probleme führt.

    Ein Mensch den man kritisert muss zuerst das Leiden welches durch die Kritik erzeugt wurde heilen bevor er in der Lage ist sich mit dem Hauptproblem zu befassen. Ist einem das Ziel auf dessen Weg man einen Fehler gemacht hat wichtig wird man von alleine beginnen an einer Problemlösung zu arbeiten, ohne das man durch andere zurecht gewießen wird. Hat man den Willen zur Einsicht nicht wird man ganz von alleine immer wieder an die gleichen Grenzen stoßen bis man durch den Misserfolg dazu kommt neue Wege zur Lösung des Problems zu finden.

    Wer stellt aber für diesen Menschen die Grenzen dar ? Meiner Meinung nach kann jeder von uns eine solche Grenze darstellen. Die Frage ist ob wir es wollen. Wir können für einen Mitmenschen eine Grenze sein, die ihm gleich einer Hantel das Leben erschwert und die ihn wenn er sie überwindet stärkt oder wir können den Menschen auf ihrem Weg eine Hilfe sein und ihnen das Leben erleichtern.

    Ich denke man muss es immer wieder ganz individuell entscheiden was in welcher Situation für welche Person gerade das ist was am besten für ihn/sie und was dann auch gleichzeitig das beste für das Umfeld und für einem selbst ist.

    Das Umfeld eines Menschen hat Belastungsgrenzen. Ein Mensch kann sich an sein Umfeld anpassen oder es umgestallten , möglichst ohne irgendwo anzuecken also auf die einfachste und liebevollste Art und Weiße, so dass es größeren Belastungen standhält. Niemand wird aber einen Menschen der vor Erschöpfung kaum noch gerade stehen kann dazu bringen wollen noch mehr Gewichte zu tragen, wenn es nicht umbedingt erforderlich ist

  6. #6
    Viola
    Gast

    AW: Lebensansicht und Gedanken II

    Hallo Hans-Jörg,

    Zitat Zitat von Hans-Joerg Beitrag anzeigen
    Ist es Hilfreich Gewalt an zu wenden um zu Helfen ?

    Gewalt erzeugt wieder Gewalt. Vielleicht wäre ein Gespräch wirkungsvoller oder einfach dem Gegner Verständnis und Wärme entgegen bringen.

    Oft ist es auch so, dass Erwachsene, die als Kinder geschlagen wurden, ihre eigenen Kinder auch wieder schlagen. Der Erwachsene hat aus dem Geschlagenwerden nichts gelernt, im Gegenteil, Wut hat sich in ihm aufgestaut. Man muss diesen Kreislauf unterbrechen - mit viel Liebe.

    Liebe Grüße,
    Viola

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Wie entstehen Gedanken?
    Von Lilo im Forum Hermetik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.04.2007, 15:23
  2. Lebensansichten und Gedanken Â*V
    Von Oceansunlight im Forum Hermetik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.07.2006, 21:05
  3. Lebensansichten und Gedanken IV
    Von Oceansunlight im Forum Hermetik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.07.2006, 20:59
  4. Lebensansichten und Gedanken III
    Von Oceansunlight im Forum Hermetik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.07.2006, 20:54

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48