Hallo Ina,
bei uns sperrt nun wegen der Finanzkrise eine Autozulieferfirma zu und einige Nachbarn werden arbeitslos. Soll ich denen erzählen, dass nur ihre Wahrnehmung eine Krise hat?
Liebe Grüße,
Viola![]()
Hallo Ina,
bei uns sperrt nun wegen der Finanzkrise eine Autozulieferfirma zu und einige Nachbarn werden arbeitslos. Soll ich denen erzählen, dass nur ihre Wahrnehmung eine Krise hat?
Liebe Grüße,
Viola![]()
Also ich finde, das in diesem Spruch die Wurzel des wahren Problems durchaus treffend ausgedrückt wird. Genau so, wie es ja auch das Böse per se nicht gibt, weil dieses letztlich immer ein Produkt unserer Vorstellungen, Missinterpretationen oder Erwartungshaltungen zu sein scheint, ebenso bringen "verschobene" Wahrnehmungen - die aber immer freiwillig angenommen werden - ein verzerrtes Bild einer anfänglich vielleicht gar nicht mal so schlimmen Lage mit sich. Natürlich hat dies dann einen folgenschweren Effekt: Den nämlich, dass die anfänglichen Erwartungen sich in Form von erfahrbaren "Beweisen" manifestieren, was den noch schlimmeren Effekt zur Folge hat, dass sich das Ganze dann in unumstößliche Überzeugungen transformiert. Wohl gemerkt: alles ganz freiwillig! Denn die Fernbedienung für diesen Fernseher namens "Realität" haben wir immer und jederzeit selbst in der Hand.
Sorry - aber hier musste ich das einfach wieder mal loswerden. Auch in diesem Thread.
Liebe Grüße,
-Aaron-
P.S.: Hier aber dennoch ein Spruch von mir: "Wenn wir uns nicht gegenseitig helfen, wer soll es dann tun?" -Barbara Mandrell-
Liebe Viola,
in heutiger Zeit ist die Gefahr zu verhungern eigentlich eher unwahrscheinlich.
Arbeitslosigkeit könnte ebenso auch die Chance auf einen Neubeginn hindeuten, oder auf eine wohlverdiente Pause vom Arbeitsleben.
Natürlich sehen es die meisten negativ, weil das Leben von Begierden und Ersatzbefriedigungen geprägt ist.
Genau wie Aaron vormals schrieb basiert alles auf unserer Wahrnehmung.
Zur Finanzkrise :
Es werden vermeintliche Ursachen dieser Finanzkrise wahrgenommen , doch sind das die wirklichen Ursachen?
Denn aufgrund einer falschen Wahrnehmung könnten die falschen Maßnahmen getroffen werden.
"Es regnet Geld
in die Welt
für die kranken
Banken
doch dieser Regen
bringt keinen Segen
Es fehlt das Opfer und das Werk
aus Pflicht zur Nächstenliebe
die Tafel der Armen bleibt leer
gedeckt ist für die mächtigen Diebe"
kohle, Quelle :__+__ Lichtstation __+__
Liebe Ina,
ob es wirklich die Finanzkrise war, dass dieser Betrieb zusperren muss, da bin ich mir auch nicht so sicher. Es waren vielmehr die Manager, einfach unfähig, haben viel verspekuliert, das ist erwiesen.
Verhungern wird keiner, aber es gibt junge Familien mit kleinen Kindern, die Haus bauen, eine Menge Schulden haben und deren Existenz gefährdet ist. Denen möchte ich nicht erklären müssen, dass das alles doch zu ihrem Besten ist.
Aber irgendwas muss doch an dieser Finanzkrise wahr sein? Was sind die eigentlichen Ursachen Deiner Meinung nach?
Liebe Grüße,
Viola![]()
Liebe Viola,
auf der materiellen Ebene gibt es Krankheit und Leid, was könnten die Gründe dafür sein?
Und wenn man in einer sehr schwierigen Lage ist, ist es dann sinnvoll sich selbst zu bemitleiden, oder die Situation anzunehmen und das Beste aus der Situation zu machen?
Was würde sich für einen Arbeitslosen ändern, wenn ich sagen würde :
"Wie schrecklich und furchtbar, dass du arbeitslos bist!" :w00t1:
Nur der Umstand, dass er energetisch noch weiter runtergezogen wird.
Es ist besser die Menschen aufzubauen und zu sagen, dass es eine reelle Chance ist für einen Neubeginn.
Man sollte nicht immer so pessimistisch denken, sondern stets das Gute auch in schwierigen Situationen sehen.
Arbeitslosigkeit wird immer mit "Schicksalsschlägen" gleichgesetzt, doch wer schon mal einen geliebten Menschen verloren hat, wird wissen, dass der Vergleich einfach lächerlich ist.
Einen neuen Job kann man ersetzen, oder sich selbständig machen , oder ...und und und, es gibt 1000 Möglichkeiten daran zu arbeiten und weiter zu leben.
Aber ein Mensch lässt sich niemals ersetzen.
Auch Umstände wie ein Haus sind nur oberflächlich und materiell - traurig nur, dass so etwas profanes bemitleidet wird, während woanders Menschen sterben, oder schrecklich leiden.
Ausserdem behauptete ich nicht, dass die Finanzkrise nicht wahr ist, wie kommst du darauf?
LG.
Ina
Hallo Thomas,
Alles hat immer zwei Seiten, auch Leid und Krankheit und Krisen machen Sinn.
Zurück zur Finanzkrise : das Finanzsystem ist eine Leiche, die künstlich am Leben gehalten wird.
Das Geld welches durch Rettungspakete und Konjunkturprogramme hineingegeben wird existiert nicht wirklich. Es wird krampfhaft versucht ein System zu erhalten, welches sich nicht bewährt hat und am Boden liegt.
Der Reichtum weniger bedeutet die Armut vieler.
Trotzdem wird unvermindert fortgefahren Vermögen von unten nach oben zu schaufeln, anstatt vernünftige Reformen einzuleiten und neue innovative Konzepte zu entwickeln. Allerdings ist die gesamte Wahrnehmung der Wirtschaft nach wie vor nur auf schnelle Ausbeutung und auf schnellen Gewinn ausgerichtet, anstatt auf Nachhaltigkeit und Stabilität.
Die Finanz- Krise basiert aus spiritueller Sicht gesehen ausschließlich auf Gier und Egoismus. Ich hoffe, dass die Krise ein Umdenken und dadurch einen Umbruch einleiten wird.
Liebe Grüße,
Ina
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