Ein ausgeglichenes Sexualleben mit einem Partner finde ich sehr schön, gesund und förderlich.
Aber ich meine hier was Anderes:
Die sexuelle Gier, wenn ein Mensch wie ein Getriebener ist, umringt von Larven und Schemen - wenn es schon fast zu einer Suchtkrankheit ausartet. Es gibt ja Leute, die kriegen nie genug und sind stets auf der Suche nach einem neuen, noch aufregenderen Liebesobjekt und sobald sie es haben, wird es fallen gelassen und die Jagd geht weiter.
Die starken, animalischen Lebenskräfte von zwei Menschen verbinden und vermischen sich beim Sex und man sollte nicht vergessen, dass so mancher Sexualpartner ein enormes Heer an Schemen, Larven, vampirhaften Wesen in seiner Sexualsphäre mit sich herumschleppt.
Verbindet sich in gedankenloser Gier, in verhängnisvoller Verführung, ein Sexualpartner mit solch einem Menschen - ist anzunehmen, dass sich dessen Heer von Wesen auf den ahnungslosen Partner stürzt und ihn ebenfalls vampirisiert und ihn wahrscheinlich in ihren Kreis und Kräftestrom hineinzieht.
Manchmal enden solche Getrieben früher oder später tragisch, frühzeitig von Krankheit gezeichnet und aus Mangel an Lebenskraft vorzeitig dem Verfall preisgegeben -
und in der nächsten Inkarnation stürzen sich solche blinden Kräfte wieder aufeinander und sind oft Ursache für viel Leid und so manche Probleme.
Es ist ein gefährliches Vergnügen und ein leidenschaftlicher Mensch läuft leicht Gefahr, ein ganzes Heer verschiedenster Larven zu bilden oder anzuziehen.
Wir bilden zwar alle durch Fühlen und intensives Denken Larven und Schemen. Aber ein glückliches, ruhiges und ausgeglichenes Seelen- und Gedankenleben wäre am vorteilhaftesten. Wichtig ist auch, all diesen Kräften in unserem Mikrokosmos, sozusagen, als Herr im Hause, eine nützliche Richtung zu geben.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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