Gustav Meyrinks Romane sind ausgezeichnet und bieten viel Stoff zum Nachdenken,
da er eigene Erfahrungen und Erkenntnisse mit hineinbrachte.
Sehr gut finde ich auch seine Essays in denen er sehr gut nachvollziehbar seine Erfahrungen
in praktischen Bereich von Magie und Yoga beschreibt.
Was mir immer dabei im Gedächnis blieb, war sein Versuch, mit unsichtbaren Meistern Kontakt aufzunehmen.
Als er in der Theosophischen Gesellschaft, der er zugehörte, in den inneren Kreis aufgenommen
werden wollte, erhielt er die Aufgabe in seiner zweimonatigen Probezeit, einen Kontakt zu einem
inneren Führer, Guru, Meister aufzunehmen.
Er übte, versenkte sich, unternahm alles was ihm bekannt war, um so einen Kontakt herzustellen,
letzendlich hatte er zwei schreckliche Visionen, unter anderem eine Gestalt ohne Kopf, und gab
dann seine Versuche auf.
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Ein Glück, dachte ich damals, das so etwas von mir nicht verlangt wird, so einen Meister kann man
doch nicht herbeizwingen.



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