Goethes „Faust II“ ist bekannt als ein Werk voller mysteriöser Bilder und Andeutungen. Ende 2010 entdeckte ich in diesem Werk, ausgehend von der Vorarbeit früherer kritischer Schiller-Forscher, eine verschlüsselte Botschaft mit brisantem Inhalt: Schiller sei durch Gift ermordet worden. Sogar der Name des Giftes und der Name des Auftraggebers und seiner Hintermänner werden genannt, und in der letzten Zeile der Botschaft findet sich Goethes Name wie als Unterschrift. Einen ersten Bericht über diese Entdeckung veröffentlichte ich Anfang 2011 in der Zeitschrift „mysteries“, ergänzt durch zwei ausführliche Artikel auf KOPP ONLINE. Ich kontaktierte alle wichtigen Schiller- und Goethe-Organisationen sowie zahlreiche universitäre Stellen mit der Frage: Hat Goethe hier eine Botschaft versteckt? Oder habe ich irgendeinen Fehler gemacht? Oder handelt es sich bei diesen Anagrammzeilen nur um einen Zufall? Im Verlauf dieses halben Jahres habe ich nur wenige Antworten bekommen und vor allem: keine Widerlegung. mehr
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