Am Morgen des Ostersonntags (24. April 2011, 7:40 Ortszeit) verstarb der weltbekannte indische Guru Sathya Sai Baba im Alter von 84 Jahren in seinem Heimat- und Wirkungsort Puttaparthi im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesch. In Andhra Pradesch wurden vier Tage Staatstrauer ausgerufen (vom Todestag am Sonntag bis zum Begräbnis am darauf folgenden Mittwoch). Nicht einmal einem Präsidenten käme eine solche Ehre zu. Wie kommt dies, wo Kritiker ihn als »entlarvten« Scharlatan bezeichnen? Die Öffentlichkeit im Westen hat durch die Massenmedien insbesondere zwei Dinge über Sai Baba erfahren: Dass es viele Wunderberichte gibt und dass Anschuldigungen eines homophilen oder pädophilen Verhaltens gegen ihn erhoben wurden. Im Gegensatz dazu sprachen und sprechen indische Politiker und Würdenträger eine hohe Wertschätzung für Sai Baba aus. Im Dezember 2001 veröffentlichte der damalige Premierminister von Indien, A. B. Vajpayee, mit vier anderen führenden Regierungsmitgliedern einen offiziellen Brief, in dem die Anschuldigungen gegen Sai Baba als »haltlos und bösartig« bezeichnet wurden. Tatsächlich bringt eine diesbezügliche Spurensuche Erstaunliches an den Tag. mehr

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