Losgelöst von allem
ist nie unglücklich in der Welt,
Es gibt nur wenige Menschen
mit offenem Geist,
die Reichtum und Freude,
Leben und Tod
weder suchen noch scheuen.
Ein solcher Mensch
wünscht sich weder das Ende der Welt
noch ihr Weiterbestehen.
Einerlei, was geschieht,
er lebt immer im Glück,
denn er ist wahrhaft gesegnet.
Jetzt, da er versteht,
findet er Erfüllung.
Er sieht und er hört,
er berührt und er riecht,
und er ist glücklich.
Einerlei, wer ihm naht:
eine reizvolle Frau
oder der Tod in Person,
er bleibt unbewegt.
Ihm ist alles gleich:
Mann oder Frau,
Glück oder Unglück,
Freude oder Leid.
Es gibt keinen Unterschied.
Er bleibt gelassen.
Die Welt fesselt ihn nicht mehr.
Er überschreitet die Grenzen
des menschlichen Wesens.
Er spürt weder Mitleid
noch den Wunsch zu schaden,
Nichts stört seine Ruhe,
nichts kann ihn überraschen.
Denn er ist frei,
er begehrt oder verabscheut
nichts in der Welt.
Er nimmt alles, wie es kommt.
Sein Geist haftet an nichts.
Sein Geist ist leer.
Ob er meditiert oder nicht,
er ist ohne Sorge,
er bleibt unerschüttert
vom Kampf zwischen Gut und Böse.
Er ist losgelöst von allem,
allein.
Sein Geist schmilzt dahin,
und mit ihm vergehen
Trugbilder und Träume
und die Blindheit des Auges.
Was ist er geworden?
Es gibt keine Namen.
nimmt sich nichts mehr zu Herzen,
Er hat nichts zu tun,
als sein Leben zu leben.
Wenn etwas dich ablenkt,
Doch nichts lenkt den Meister ab.
Er hat nichts zu erfüllen -
denn was könnte er noch erreichen?
Er benimmt sich wie jedermann
und ist doch innerlich anders.
Er sieht kein Fehl an sich selbst,
er irrt nicht vom Weg ab,
Meditation braucht er nicht.
Er ist wach und erfüllt,
frei von Verlangen.
Es ist falsch zu sagen
"Er ist",
und falsch zu sagen
"Er ist nicht".
Er sieht beschäftigt aus,
aber er tut nichts.
Ob er sich bemüht
oder still ist,
er bleibt unerschüttert.
Er tut, was zu tun ist,
und er ist glücklich.
hat seine Ketten gelöst
und geht auf Luft.
Er ist jenseits der Welt,
jenseits von Freude und Leid.
Sein Geist bleibt stets kühl.
Er lebt, als hätte er keinen Körper.
Sein Geist ist kühl und rein.
Er ist glückselig im Selbst.
Er strebt nicht nach Entsagung.
Er vermisst nichts.
Sein Geist ist leer.
Er tut, was ihm gefällt.
Er ist kein gewöhnlicher Mensch.
Ehre und Unehre bedeuten ihm nichts.
Er findet Freiheit im Leben,
doch er handelt wie gewöhnliche Menschen.
Aber er ist kein Narr.
Glücklich und weise
gedeiht er in der Welt.
Nichts lenkt ihn ab,
darum meditiert er nicht.
Er ist ungebunden,
darum sucht er keine Freiheit.
Selbst wenn er still ist,
ist der Selbstsüchtige beschäftigt.
Selbst wenn er beschäftigt ist,
ist der Selbstlose still.
ist er verwirrt.
geht er nach innen.
Vielleicht sieht er aus wie ein Narr,
aber er ist nicht verwirrt.
Im Streben oder in der Stille,
der Narr findet nie Frieden.
Doch der Meister findet ihn,
weil er weiß, wie die Dinge sind.
In dieser Welt
probieren die Menschen viele Wege.
Und doch übersehen sie das Selbst,
den Geliebten.
Der Narr wird niemals frei,
Doch der Meister geht nicht fehl.
Weil er weiß, wie die Dinge sind,
ist er frei und beständig.
Der Narr will Gott sein,
darum findet er ihn nie.
Der Meister lebt immer im Frieden,
weil er weiß, wie die Dinge sind.
Wenn du erkannt hast,
dass du nichts tust, nichts genießt,
kommen die Wellen des Geistes zur Ruhe.
Der Meister bewältigt den Alltag
in vollkommenem Gleichmut.
Er ist glücklich, wenn er sitzt,
glücklich, wenn er spricht und isst,
glücklich im Schlaf,
im Kommen und Gehen.
Er kennt sein wahres Wesen,
darum tut er, was zu tun ist,
ohne die Ruhe zu verlieren
wie gewöhnliche Menschen.
Er kennt keine Sorgen.
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