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Thema: Evolution? Natur? Weltordnung? Gott?

  1. #11
    huhngesicht
    Gast

    Re: Ein Massstab für die Ordnung unter den Menschen

    >Je mehr wir darueber schreiben, desto weniger nehme ich an, das wir uns im Glauben wesentlich unterscheiden. Wir gehen etwas anders an die Sache ran und und ziehen andere Schlussfolgerungen, aber letztenendes erkennen wir das "Sein" (die Dinge sind) mit einer besonderen Beschaffenheit (Grundlage ein Gesetz, System, Gott?). Dieses Sein fuehrt (es ist aufgrund des Seins bereits vorhanden) zu einem edlem grossartigen Ziel, die "gute" Bestimmung (dies ist nur meine Hoffnung, kein Glaube, aber wenn das Sein das Werden beinhaltet obligat).

    >Aber das Flugzeug habe ich immernoch nicht verstanden,

    >Huhngesicht

    >ps wenn ich es lese, klingt es schwer verstaendlich, aber ich hoffe, es trifft den Glauben ansich

    >#

    >>Ja, das Gefühl im Flugzeug ist sehr schwer zu verstehen. Noch schwerer ist es, dieses Gefühl auf irgend eine Art zu beschreiben. Ich dachte, vielleicht könnte es eine Hilfe sein(dem war aber nicht so). Es ist halt nicht möglich, Gott zu erklären, das muss man erleben. So unsichtbar, wie Gott ist, so ist auch die Erklärung des Wortes Gott. Ich denke halt nach wie vor, das Gott im Herzen der Menschen existiert und die Gebote der von Menschen niedergeschriebene >Massstab für das menschliche Leben ist, welches aber schon ewig (seit es Menschen gibt) in den Herzen(zu verstehen als Instinkt) besteht. Was gut ist, und was nicht gut ist, unterscheidet man richtig, wenn man bewusst mit dem Herzen und dem Verstand gleichzeitig handelt. Wenn wir beide eine Sache beurteilen und Du findest es vielleicht gut und ich nicht gut, so gibt es auf dieser Welt unter den Menschen nur die Toleranz und das "sich Richten nach dem oben erwähnten Massstab" (schon wieder die Gebote>> sorry), damit nicht eine Traurige Sache daraus entsteht. Diesen Massstab kann man, und wurde auch immer wieder verändert. Aber im Kern sollte es gleich bleiben. Nur so kann das System weiterhin mit dem Menschen existieren (so besteht Ordnung). Genau das gleiche auch bei den Tieren. Jede Tierart hat ein in diesem System angepasster eigener Instinkt (ich sage mal Tierische Gebote ---> Zehn Gebote gelten nicht für die Tiere und Ihre nicht für uns Menschen). Als System (Weltordnung) bezeichne ich alles als Ganzes. Das ist mächtig, unsichtbar, ewig, grossartig und Gott zugleich. Und wenn man kein Bildnis darüber macht, so hat man auch keine Unterschiedlichen Anschauungen, welche gegeneinander konkurieren(Parteien) und Kriege oder ähnliches auslösen.


  2. #12
    Tina
    Gast

    Re: Evolution? Natur? Weltordnung? Gott?

    >>Hallo Ahmet,

    >>Du(Tina) fragst Dich, warum so viele Menschen sich an Gott berufen. Ich frage Dich nun, würdest Du dich zur Natur berufen? Das Deutsche Wort Gott(althochdeutsch: anrufen), welches von so vielen Menschen verehrt wird, wurde aus dem Hebräischen Wort J-H-W-H übernommen, welches ursprünglich wiederum als "höchste Weltordnung" übersetzt wurde. Diese Weltordnung gilt gemäss Thora, Bibel, Rigveda und Koran als Schöpfer der Welt, dem die Attribute Unendlichkeit, Unveränderlichkeit, Ewigkeit, Güte, Wissen (Allwissenheit) und Macht (unberechenbar) zugeschrieben werden. Ich möchte da kein Bildnis schaffen, aber könntest Du dir nicht vorstellen, das die Natur mit Gott in Verbindung steht, oder sogar das gleiche bedeutet? Ich finde es jedenfalls wichtig, sich der Natur zu berufen. Auch die Evolution ist ein Teil der Natur. Wo aber begann die Evolution? In der Bibel steht, jedes Lebewesen wurde von Gott gezeugt. Jedes nach seiner Art. Die Artenvielfalt der Lebewesen auf unserer Erde ist sehr gross. Alle Arten haben sich mit der Evolution den neuen Gegebenheiten angepasst.

    >Klar kann es sein, daß die Natur von einem Gott geschaffen wurde, der mit den genannten Attributen ausgestattet ist. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht. Genausogut kann man den berühmten Zufall dafür verantwortlich machen. Das Leben auf der Erde kann aus einer einzigen chemischen Reaktion entstanden sein oder sich an vielen Orten unabhängig voneinander entwickelt haben (bin keine Naturwissenschaftlerin, das sind nur meine persönlichen Vermutungen). Ich glaube nicht, daß dafür ein Schöpfer notwendig ist, der das alles steuert (aber möglich ist es natürlich schon). Der Natur würde ich aber auf keinen Fall die genannten Attribute zusprechen (sie ist veränderlich, absolut nicht gütig (eher das Gegenteil: fressen und gefressen werden) und auch nicht allwissend (die Voraussetzung für Wissen ist Denken - denkt die Natur oder Gott deiner Meinung nach?)).

    >>Was ich auch nicht ganz sehe, was genau regelt gemäss Naturwissenschaft die Natur? Warum passt alles so gut zusammen? Ist das nicht auch diese Weltordnung (JHWH)? Was meint da die Wissenschaft? Mit der Zeit wurde diese Weltordnung halt personifiziert, woraus dann diese vielen einzelnen Ordnungen(Persönliche Götter und ihre Religionen) entstanden. Diese hatten aber die Ordnung der Welt nicht mehr im Griff. Die Tiere aber leben weiterhin nach dieser Weltordnung. Sie sind doch dieser Ordnung ergeben? Sie tun das, was die Ordnung der Welt will, oder?

    >An dieser Stelle finde ich auch die Erklärung von Huhngesicht weiter unter sehr einleuchtend. Frage: wo findest du die oben genannten Attribute der Weltordung im Tierreich??

    >Eigentlich möchte ich deine Überzeugung aber gar nicht angreifen. Wie gesagt: ich halte es für ein von Millionen Möglichkeiten, daß es so ist wie du glaubst.

    >Mich intressiert vor allem, warum du (und andere "gläubige" Menschen) angesichts vieler anderer Erklärungsmöglichkeiten gerade an eine Weltordung bzw. einen Schöpfergott der mit bestimmten Attributen ausgestattet ist glaubst?? Ich versuche also weniger den Glauben, sondern mehr die Gläubigen zu verstehen.

    >Viele Grüsse,

    >Tina


  3. #13
    Jack
    Gast

    Re: Evolution? Natur? Weltordnung? Gott?

    >>Es ist mir schon klar, dass die Bevölkerungszahl es nicht zulässt, ohne Eingriffe in die Natur zu überleben. Möglich ist es jedoch, bewusst zu Essen, so dass die Reserven der Natur nicht vom Menschen gestört wird. Das heisst, wenn man sich beispielsweise an die Speisegebote der Bücher Mose halten würde, so wären, nur mal ein Beispiel zu machen, die Wahle im Meer nicht bedroht. Oder ist es nicht so? Es muss ja auch nicht sein, das jeden Tag Fleisch im Teller liegen muss. Das ist aber vielen gar nicht bewusst. Ich denke, wenn wir bewusst handeln würden, so wäre es auch nicht nötig, die anderen Bewohner des Planeten in unsreren Dienst zu stellen.

    >>Gruss

    >>Ahmet

    >Zu einem grossen Teil kann ich dir da zustimmen. Es ist nicht notwendig, gleich vegetarisch zu leben, dennoch muss man nicht jeden Tag Fleisch essen bzw. in so grossen Mengen. Angesichts der dazu notwendigen Massentierhaltung und den damit verbundenen Qualen sollte Fleisch deutlich teurer werden, auf keinen Fall aber die Produktion subventioniert und durch künstliche Erhaltung der Märkte noch weiter gefördert werden, bis es dann zu Fleisch- und Butterbergen kommt.

    >Leider ist auch der Verzehr von Gemüse und Obst nicht so bewahrend, wie oft angenommen. Pestizide, Dünger und für Maschinen zugängliche Felder greifen auch in die Natur ein, ohne diese Errungenschaften wäre der Bedarf an pflanzlichen Nahrungsmitteln nicht mehr zu decken. Hinzu kommt in trockenen Gebieten die künstliche Bewässerung, dadurch werden vorhandene Wasservorkommen geschädigt, die Felder können versalzen.

    >Egal, ob Fleisch oder Gemüse, irgendwo muss die Nahrung erzeugt werden. Wir kritisieren jedes Mal die Abholzung der Regenwälder und vergessen dabei, dass unser Wohlstand auch auf der früheren Rodung der Wälder basiert. In Brasilien lebten zu Beginn der 90er Jahre 146 Millionen Menschen, wer kann es dem einfachen Volk verübeln, wenn es nicht auf dem Niveau eines Landes der Dritten Welt leben will?

    >Daher kann es für mich keinen grösseren „Schädling“ geben als die Menschen. Die meisten Tierarten können nur in einer bestimmten Umgebung leben und lassen daher genug Raum für andere Arten. Die Population hängt von mittelfristigen Faktoren ab, mangels der menschlichen Intelligenz können die Tiere sich nur beschränkt der Technik bedienen, um dieses Diktat zu brechen.

    >Die Menschheit hingegen ist intelligent und besitzt fortgeschrittenere Techniken der Kommunikation und Forschung. Was sollte sich anderes ergeben als eine Dominanz über die Natur, Überbevölkerung und erfolgreiche Kämpfe gegen unsere tierischen Feinde und Nahrungskonkurrenten?

    >FAZIT: Die Natur braucht keinen Bewahrer der Ordnung, schon gar nicht uns. Dort, wo niemand eingreift, entsteht ein Gleichgewicht zugunsten aller. Jeder Eingriff des Menschen verletzt die Harmonie; reduziere ich die Anzahl der Löwen (Auch unsere „Feinde“), muss ich auf ihre nun geschützten Opfer achten und ggf. jagen, um negative Folgen zu vermeiden. Wir könnten in Harmonie mit den Tieren und Pflanzen leben, müssten uns aber dann aber auch den grausamen Regeln stellen. Dass dies nicht zu den hochentwickelten Menschen passt, liegt auf der Hand.

    >Daher ist der Mensch für diese Aufgabe schlichtweg ungeeignet!

    >Aber etwas Gutes zum Schluss: Die Menschheit kann untergehen, aber nie das Leben auf der Erde. Selbst der atomarer Konflikt oder der Einsatz von biologischen Waffen wird von anpassungsfähigen Tieren überlebt werden...

    >Jack


  4. #14
    huhngesicht
    Gast

    Re: Evolution? Natur? Weltordnung? Gott?

    >Jack,

    >ich beschraenke mich darauf, auf Dein Fazit einzugehen, da sicherlich niemand widersprechen wird, verantwortungsbewusst mit Umweltressourcen umzugehen.

    >Im Gegensatz zu Dir sehe ich den Menschen als Bestandteil der Natur. Sicherlich sind seine Moeglichkeiten, die Umwelt nachteilig zu beeinflussen erheblich, dennoch ist er eine Art unter anderen. Eine Natur ohne Mensch (wenn man grosszuegig ist mit 100000 Jahre (Homo sapiens) oder 5 Millionen Jahre (andere Hominiden) war keineswegs so idyllisch. Waehrend der Evolution haben oft Arten andere verdraengt, ihr Aussterben bedeutet.

    >Und Dein "guter Schluss" ist leider nicht zutreffend. Geht man guenstigstensfalls davon aus, Leben wird Zeit der Lebensdauer unserer Sonne erhalten bleiben, hat das Leben jetzt Halbzeit. In drei bis vier Milliarden Jahren ist unser Sonnensystem am Ende, und in berechenbarer Zeit wird lebenzugrundeliegende Materie nicht mehr vorhanden sein.

    >Huhngesicht

    >>>Es ist mir schon klar, dass die Bevölkerungszahl es nicht zulässt, ohne Eingriffe in die Natur zu überleben. Möglich ist es jedoch, bewusst zu Essen, so dass die Reserven der Natur nicht vom Menschen gestört wird. Das heisst, wenn man sich beispielsweise an die Speisegebote der Bücher Mose halten würde, so wären, nur mal ein Beispiel zu machen, die Wahle im Meer nicht bedroht. Oder ist es nicht so? Es muss ja auch nicht sein, das jeden Tag Fleisch im Teller liegen muss. Das ist aber vielen gar nicht bewusst. Ich denke, wenn wir bewusst handeln würden, so wäre es auch nicht nötig, die anderen Bewohner des Planeten in unsreren Dienst zu stellen.

    >>>Gruss

    >>>Ahmet

    >>Zu einem grossen Teil kann ich dir da zustimmen. Es ist nicht notwendig, gleich vegetarisch zu leben, dennoch muss man nicht jeden Tag Fleisch essen bzw. in so grossen Mengen. Angesichts der dazu notwendigen Massentierhaltung und den damit verbundenen Qualen sollte Fleisch deutlich teurer werden, auf keinen Fall aber die Produktion subventioniert und durch künstliche Erhaltung der Märkte noch weiter gefördert werden, bis es dann zu Fleisch- und Butterbergen kommt.

    >>Leider ist auch der Verzehr von Gemüse und Obst nicht so bewahrend, wie oft angenommen. Pestizide, Dünger und für Maschinen zugängliche Felder greifen auch in die Natur ein, ohne diese Errungenschaften wäre der Bedarf an pflanzlichen Nahrungsmitteln nicht mehr zu decken. Hinzu kommt in trockenen Gebieten die künstliche Bewässerung, dadurch werden vorhandene Wasservorkommen geschädigt, die Felder können versalzen.

    >>Egal, ob Fleisch oder Gemüse, irgendwo muss die Nahrung erzeugt werden. Wir kritisieren jedes Mal die Abholzung der Regenwälder und vergessen dabei, dass unser Wohlstand auch auf der früheren Rodung der Wälder basiert. In Brasilien lebten zu Beginn der 90er Jahre 146 Millionen Menschen, wer kann es dem einfachen Volk verübeln, wenn es nicht auf dem Niveau eines Landes der Dritten Welt leben will?

    >>Daher kann es für mich keinen grösseren „Schädling“ geben als die Menschen. Die meisten Tierarten können nur in einer bestimmten Umgebung leben und lassen daher genug Raum für andere Arten. Die Population hängt von mittelfristigen Faktoren ab, mangels der menschlichen Intelligenz können die Tiere sich nur beschränkt der Technik bedienen, um dieses Diktat zu brechen.

    >>Die Menschheit hingegen ist intelligent und besitzt fortgeschrittenere Techniken der Kommunikation und Forschung. Was sollte sich anderes ergeben als eine Dominanz über die Natur, Überbevölkerung und erfolgreiche Kämpfe gegen unsere tierischen Feinde und Nahrungskonkurrenten?

    >>FAZIT: Die Natur braucht keinen Bewahrer der Ordnung, schon gar nicht uns. Dort, wo niemand eingreift, entsteht ein Gleichgewicht zugunsten aller. Jeder Eingriff des Menschen verletzt die Harmonie; reduziere ich die Anzahl der Löwen (Auch unsere „Feinde“), muss ich auf ihre nun geschützten Opfer achten und ggf. jagen, um negative Folgen zu vermeiden. Wir könnten in Harmonie mit den Tieren und Pflanzen leben, müssten uns aber dann aber auch den grausamen Regeln stellen. Dass dies nicht zu den hochentwickelten Menschen passt, liegt auf der Hand.

    >>Daher ist der Mensch für diese Aufgabe schlichtweg ungeeignet!

    >>Aber etwas Gutes zum Schluss: Die Menschheit kann untergehen, aber nie das Leben auf der Erde. Selbst der atomarer Konflikt oder der Einsatz von biologischen Waffen wird von anpassungsfähigen Tieren überlebt werden...

    >>Jack


  5. #15
    Ahmet
    Gast

    Re: Evolution? Natur? Weltordnung? Gott? ist doch egal...

    >Hallo Tina,

    >Ich möchte Dir nun aufzeigen, warum ich in dieser Überzeugung lebe. Ich denke, das ist bei allen Menschen individuell. Jeder kommt auf seine Weise zu seinem Glauben oder Nichtglauben. Da ist sicherlich die Erziehung ein sehr wesentlicher Faktor. Ich muss vorausschicken, dass es in jeder Kultur uralte Überlieferungen gibt. In allen diesen Überlieferungen gibt es diese einzigartige Macht (meist mit den schon erwähnten Attributen). In all diesen Überlieferungen ist aber das wichtigste, die Verhaltensregeln. Also ich wurde semitisch erzogen. Das ist dem ursprünglichen Islam, dem ursprünglichen Christentum und dem ursprünglichen Judentum sehr nahe. Mit etwa 3-6 Jahren wurde ich christlich erzogen. Die damalige Pflegemutter setzte sich das Ziel, mich zu einem Christ zu machen (Missionieren). Dies kam bei mir aber nicht gut an, weil ich von meinen Eltern wusste, dass Gott für alle da war. Das bewegte mich schon im jungen Alter dazu, mich über den Unterschied zwischen den Religionen zu informieren. Mein Vater erzählte mir >auf meinen Wunsch< die Biblischen Geschichten. Ich und mein Bruder waren sehr interessierte Zuhörer. Immer wieder wollten wir diese Geschichten hören. Als ich dann zur Schule ging, wurde mir der Religionsunterricht freiwillig gestellt. Ich ging zwischendurch trotzdem in diesen Unterricht. Ich hatte auch sehr viele Fragen damals, die mir der Religionslehrer jedoch nicht beantworten konnte. Ich sah in seinen Antworten, dass es doch nicht das ist, was ich fühle. Die ganze Zeit beobachtete ich Gottbewusst meine Umgebung. Da wurden mir die Attribute Gottes immer wieder ersichtlich. Auch deine Frage wegen der Ordnung bei den Tieren wurde mir damals beantwortet, indem ich viele Phänomene in der Natur beobachtete, welche für mich noch heute nicht logisch sind. Und ich spürte auch, dass diese Macht so allwissend ist, dass diese beim Handeln gar nicht mehr denken muss.(Gleichnis: Das Autofahren im unterbewussten. Man muss nicht mehr denken, um den Gang im richtigen Moment zu schalten). Vielleicht kommt das auf die Ansichtsweise an. Aber genauso, wie es Bestätigungen von Gott gab, fand ich auch Wiedersprüche. Diese waren in unserer Umgebung reichlich zu finden. Schon wenn ich eine Kirche betrete, ist es mir nicht wohl dabei. Aber ich untersuchte auch diese Wiedersprüche. Diese Untersuchungen zeigten mir dann immer wieder, dass es Menschliche Veränderungen der alten Überlieferungen waren, welche die Widersprüche erzeugten. Denn ich habe mich dann mit der Religionsgeschichte sehr intensiv befasst. Ich hatte die Thora, die Bibel, den Koran gelesen und fand dann zu meinem Glauben, der eigentlich schon immer in meinem Herzen existierte. Vielleicht ist es ein Irrglaube für Andere. Dieser Glaube hat aber mehrere hundert Generationen überdauert. Andere Mächte, wie Sumerer, Babylonier, Römer u.s.w. sind alle eingegangen, nur der Glaube an Gott besteht noch heute. Auch wenn die Kirche (ursprünglichen Römer) oder andere Religionen die Menschen vom Glauben an Gott abwandten, dort, wo dieser uralte Glaube noch existiert(ohne politische oder neureligiöse Einflüsse), genau dort ist heute auch Frieden, weil dort die Menschen diese gemeinsame Macht respektieren. Übrigens, diese erwähnten Menschen respektieren auch Leute, die nicht an Gott glauben, weil sie selber glauben, nichts darüber wissen zu müssen......

    >Gruss

    >Ahmet


  6. #16
    Ahmet
    Gast

    Re: nochmals zu diesem Gefühl.....

    >Hallo Huhngesicht,

    >>> Aber das Flugzeug habe ich immernoch nicht verstanden

    >Es ist wirklich schwierig, diese Situation zu erklären. Ich bin Menschen begegnet, die solche Situationen erlebt haben. Glücklicherweise waren es nur Luftleeren(Luftlöcher), bei denen die Flugzeuge sich wieder auffangen konnten. Das interessante daran ist, das im Flugzeug alle in etwa gleich reagierten. Erstmals gibt es dijenigen, die beginnen zu beten. Das sind nicht wenige gewesen. Scheinbar auch Leute, die zuvor nie an einen Gott glaubten. Das ist es aber eigentlich gar nicht, was ich Dir sagen möchte. Es gab da nämlich auch noch welche, die während ihrer Angstsekunden begannen Beichten über ihre Taten abzulegen, wie zum Beispiel:" Oh bitte mein Schatz, verzeih mir, denn ich bin dir fremd gegangen!", oder ein Anderer, der eine Mordtat zugibt, u.s.w. Ich sage Dir, da gibt es viele solcher Sachen. Vielleicht hast Du auch schon in einem Kinofilm eine solche Situation gesehen. Was meinst Du, was bewegt diese Leute zu dieser Reaktion?

    >Mein Fazit damals:

    >Jemand, der Gott vertraut und kein Schlechtes Gewissen hat kann ganz ruhig bleiben und in den Tod schauen, während andere um ihr Leben kämpfen. Das wars, was ich damals beobachten konnte.

    >Was denkst Du darüber?

    >Gruss

    >Ahmet

    >>>Huhngesicht


  7. #17
    huhngesicht
    Gast

    Re: nochmals zu diesem Gefühl.....

    >Ahmet,

    >ich glaube, die Vorstellung der Situation habe ich begriffen. Ich fliege tatsaechlich nicht gern und bin dabei schnell geaengstigt. Ich befand mich auch schon in starken Turbulenzen. Nur Reaktionen wie Du sie schilderst (Beten oder Schuldgestaendnisse), kann ich mir fuer nicht vorstellen. Ich bin in so einem Fall vor Angst wie gelaehmt und kann garnicht denken. Dass mit den Schuldgestaendnissen (man mag es im Kino sehen) halte ich ganz ehrlich auch fuer eine sehr seltene Erscheinung (aber wer weiss das schon so genau).

    >Ich nehme an, Du meinst, dass diese Menschen (Du sagst ja, es gibt einige die das tun) beichten, um ihre Schuld noch im Leben zu gestehen, damit ihnen im Tod vielleicht vergeben wird oder sie sich rechtzeitig durch das Gestaendnis frei machen koennen von dem Gefuehl der Schuld.

    >Ich kann nicht in das Hirn das Herz anderer Menschen blicken, aber fuer mich persoenlich ist eine solche Reaktion abwegig.

    >Nun zu Deinem Fazit.

    >Ich wage mal kuehn zu sagen, dass mein Gewissen rein ist. Selbstverstaendlich bin ich nicht frei von Fehlern. Ich habe waehrend meines Lebens natuerlich (aber wirklich selten) Dinge getan, die ich im Nachhinein bedauerte, aber ich kann mit diesen ohne ein Gefuehl der Schuld leben.

    >Nach Deiner Theorie muesste ich Sterben und Tod gleichmuetig gegenueberstehen. Tatsaechlich aengstigt mich sowohl der vielleicht qualvolle Sterbeprozess als auch die Vorstellung vom Tod, der immerwaehrenden endgueltigen Bewusstseinslosigkeit. Ich versichere Dir, ich bin kein uebertrieben aengstlicher Mensch.

    >Ich schliesse, aus dem was Du schreibst, dass Du an ein "bewusstes" Leben nach dem Tod glaubst. Was fuehrt Dich zu diesem mehr als beneidenswerten Glauben?

    >Huhngesicht

    >

    >>Hallo Huhngesicht,

    >>>> Aber das Flugzeug habe ich immernoch nicht verstanden

    >>Es ist wirklich schwierig, diese Situation zu erklären. Ich bin Menschen begegnet, die solche Situationen erlebt haben. Glücklicherweise waren es nur Luftleeren(Luftlöcher), bei denen die Flugzeuge sich wieder auffangen konnten. Das interessante daran ist, das im Flugzeug alle in etwa gleich reagierten. Erstmals gibt es dijenigen, die beginnen zu beten. Das sind nicht wenige gewesen. Scheinbar auch Leute, die zuvor nie an einen Gott glaubten. Das ist es aber eigentlich gar nicht, was ich Dir sagen möchte. Es gab da nämlich auch noch welche, die während ihrer Angstsekunden begannen Beichten über ihre Taten abzulegen, wie zum Beispiel:" Oh bitte mein Schatz, verzeih mir, denn ich bin dir fremd gegangen!", oder ein Anderer, der eine Mordtat zugibt, u.s.w. Ich sage Dir, da gibt es viele solcher Sachen. Vielleicht hast Du auch schon in einem Kinofilm eine solche Situation gesehen. Was meinst Du, was bewegt diese Leute zu dieser Reaktion?

    >>Mein Fazit damals:

    >>Jemand, der Gott vertraut und kein Schlechtes Gewissen hat kann ganz ruhig bleiben und in den Tod schauen, während andere um ihr Leben kämpfen. Das wars, was ich damals beobachten konnte.

    >>Was denkst Du darüber?

    >>Gruss

    >>Ahmet

    >>>>Huhngesicht


  8. #18
    Ahmet
    Gast

    Re: nochmals zu diesem Gefühl.....

    >Hallo Huhngesicht,

    >>> Ich schliesse, aus dem was Du schreibst, dass Du an ein "bewusstes" Leben

    >>> nach dem Tod glaubst. Was fuehrt Dich zu diesem mehr als beneidenswerten Glauben?

    >

    >

    >Erstmals, vielen Dank für die schönen Worte. Ich kann das Dir nur weitergeben. Denn aus dem, wie Du schreibst, fühle ich bei Dir ein reines Herz, das, zu verstehen versucht. Das ist schon sehr viel Wert auf dieser Welt. Was meine Vorstellung(Bildnis) angeht, daran halte ich aber nicht fest. Es dient nur zu Erklärungszwecken (Gleichnis).

    >Nun, was führte zu meinem Glauben? Dies wurde ich schon von Tina gefragt. Ich denke, es war die Erziehung. Meine Eltern leben Gottbewusst (nicht strenggläubig oder fanatisch). Sie halten sich einfach an die Überlieferungen ihrer Ahnen. Das zeigt sich im Verhalten. Ich wurde zwar auch in ein Schema gepresst (Ein, wie verhalte ich mich richtig- Schema), wurde aber von meinen Eltern nie in eine Religion gesteckt. Aber wie ich zu meiner Überzeugung kam, das siehe in der Antwort auf folgenden Beitrag.

    >

    >Gruss

    >Ahmet

    >

    >>> Huhngesicht


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