„Ibn Mas´ud (ra) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: ‚Soll ich euch nicht denjenigen nennen, dem das Feuer verwehrt ist, oder für den das Höllenfeuer verboten ist? Es ist demjenigen verwehrt, der bescheiden, sanftmütig und freundlich ist.’“
(aus: RIYAD-us-SALIHIN - Gärten der Tugendhaften, München 1996, Band 1, S. 257)
-> KOMMENTAR von Mufti Knoblauchatem: Interessante Argumentation unseres „Propheten“. Wollte er damit andeuten, dass Leuten wie ihm dagegen das Höllenfeuer „erlaubt“ war? Folgende Gegebenheiten illustrieren nämlich seine ganz besondere Art von „Sanftmut“ und „Freundlichkeit“ recht deutlich:
„... Mohammed hatte sich Frauen, die ihm nicht genehm waren durch MORD entledigt. Die Dichterin Esma aus dem Stamm Beni Evs kritisierte in ihrer Dichtung Mohammeds Politik der Unterdrückung und Zermürbung. Als Mohammed den kritischen Dichter Abu Akaf ermorden ließ, verschärfte sie ihre Verse. Mohammed fragte öffentlich: ‚Wer mag mich von dieser Frau befreien?’. Schließlich fand sich ein Mann namens Hatmi, der sie ermordete. Mohammed lobte den Mörder als einen Untertan, der Gott und ihm, dem Propheten, diente...“
(zitiert nach http://www.freitag.de/2002/03/02031802.php)
„Abu Huraira berichtet: Ein Mann ging in die Moschee und sagte zum Gesandten Gottes: ‚O Gesandter Gottes, ich habe Ehebruch begangen!’ Der Prophet aber kümmerte sich nicht um ihn, sondern wandte sich ab. ... Als er schließlich viermal gegen sich selbst Zeugnis abgelegt hatte, drehte der Prophet sich nach ihm um und fragte: ‚Bist du geisteskrank?’ – ‚Nein’, erwiderte der Mann. ‚Bist du verheiratet?’ – ‚Ja.’
Darauf rief der Prophet einige Leute zu sich und befahl: ‚Geht mit diesem Mann hinaus und steinigt ihn!’ – Gabir Ibn ’Abdullah erzählte: ‚Ich war einer von denen, die das Urteil vollstreckten. Wir gingen mit ihm hinaus zum Gebetsplatz. Als wir mit der Steinigung begannen, floh er. Wir verfolgten ihn und konnten ihn in al-Harra wieder ergreifen. Dort steinigten wir ihn.“
(zitiert nach Sahih al-Buhari, Nachrichten von Taten und Aussprüchen des Propheten Muhammad, Reclam 1991).



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