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Thema: Jesus, der Gesandte Gottes

  1. #1
    Ahmet
    Gast

    Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo Gunther,


    Noch einmal, liess doch bitte was Ardin geschrieben hat. Das meinte ich eben auch.


    "Gesandter Gottes" in aramäisch = "der die Botschaft Gottes empfangende Person"


    "Sohn Gottes" in aramäisch = "sein Verhalten ähnelt Gott"


    Es gibt dutzende solcher Missverständnisse in den Evangelien. Wie auch z.B. "Jungfrau Maria" in aramäisch "einer jungen Frau gleichend" bedeutet. Es gab also nie eine Jungfrauengeburt!


    Ich weiss zwar, dass die römischen und griechischen Christen damals darauf beharrten, den Gesandten Gottes", den "Messias" Jesus von Nazareth nur einem "Sohn Gottes" gleichzustellen, wo doch ein "Gesandter Gottes" der höchst mögliche Gottes-Titel überhaupt sein kann. Ein "Gesandter Gottes" ist das Sprachrohr Gottes. Er hat also die Botschaft direkt von Gott empfangen, während wir alle "Söhne Gottes" sein können, sobald wir seine Gebote halten.


    Ich sehe in Jesus v. N., den Menschensohn, der von Gott die Frohe Botschaft empfing (Evangelium). Das nennt man bei uns den "Gesandten Gottes". Selbst arabisch sprechende Muslime sagen "Gesandten Gottes", wenn sie vom Propheten Mohammed sprechen (übrigens Arabisch ist dem Aramäischen am nächsten).


    Wie kannst Du das also abwertend empfinden, und Du hast doch Verstand, wenn ich meine, das Jesus von Nazareth der Gesandte Gottes ist. Für mich bist Du ein Sohn Gottes, denn Du, so denke ich zumindest, wirst Dich Gott hingeben und die 10 Gebote halten.


    Nun, lassen wir das Sprachproblem. Da gibt es noch viel wichtigeres.


    Du wirfst mir vor, dass ich Jesus Christus niedermache. Eigentlich geschieht genau das Gegenteil. Ich versuche zu retten, was man von ihm noch weiss. Er ist auch mir sehr wichtig, denn glaube auch ich an seine Rückkehr in diese Welt. Und alle Sachinhalte in diesem Forum, die ich über Jesus je schrieb, sind Tatsachen, die ich entweder aus den Evangelien, aus Lexiken oder Enzyklopädien herausgelesen habe. Es ist das heutige Wissen. Wenn eine heutige Tatsache ändert, dann stehe ich dazu und erzähle die neuste Erkenntnis. Ich bin für Tatsachen, akzeptiere aber auch Meinungen.


    Ich habe mich in jahrelanger Arbeit das Religionswissen angeeignet und stosse mich besonders an die Wurzeln verschiedener Religionen vor. Ich setze mich ein für Frieden auf dieser Welt, da ich das Gefühl habe, dass die Menschen ihre Wurzeln nicht mehr erkennen. Natürlich kann sich eine Religion von ihrem Ursprung trennen. Das würde mich auch nicht weiter stören, würden die Religionen nicht einen Selbstanspruch auf Wahrheit vorbehalten. Es macht mir echt Sorgen, dass so unser ewige, ursprüngliche Schöpfer Gott vor den Menschen in ein falsches Licht geführt wird, und der Gläubige Mensch Gott nicht mehr ernst nimmt. Das ist sehr schade. Ich kann da nur versuchen Aufklärung zu treiben und ausrufen, den Verstand zu gebrauchen.


    Das beginnt schon beim Lesen. Wenn ich die Evangelien lese, muss ich im Gegensatz zu Dir keine Interpretationen anstellen, um den Inhalt zu verstehen. Ich verstehe den Satz einfach so, wie er da steht. Und sollte ich doch etwas nicht verstehen, dann hüte ich mich davor, jemandem etwas vorzumachen (falsch Zeugnis abzulegen), wie es die Kirche (auch andere Religionen)zu genüge tut.


    Zurück zur Sprache. Gehst Du wirklich davon aus, dass die Evangelien etwas mit Hebräisch zu tun haben? Die Evangelien gab es nie in dieser Sprache. Die damaligen Hebräisch sprechenden Pharisäer (Schriftgelehrten) waren die Gegner Gottes, also auch gegen Jesus, somit auch gegen die Botschaft der Evangelien.


    Die Evangelien basieren rein auf aramäischen Wurzeln und deren Ausspracheform. Jesus sprach nicht die Priestersprache (Hebräisch). Er sprach auch nicht griechisch. Er sprach aramäisch mit seinen Jüngern und dem Volk. Jesus war gegen die Aussagen und Taten der Pharisäer (Tempelpriester), welche neue Gesetze und Rituale einführten. Er rebellierte gegen diese Mönchschaft. Für Jesus war Gott nicht im Tempel, sondern bei den Menschen selbst.


    Um das besser zu verstehen gebe ich Dir hier ein Gleichnis:


    Wenn heute in Deutschland Jesus, der Messias (Gesandter Gottes) erscheinen würde, dann würde er zum Volk nicht die Priestersprache (Latein) sprechen, sondern die Volkssprache. Das ist hier Deutsch.


    Die Ur-Sprache der Evangelien ist also weder Hebräisch, noch Griechisch und auch nicht Latein. Es war Aramäisch. Warum das heute nicht mehr der Fall ist, dass kannst Du in den Geschichtsbüchern unter der Rubrik "Die Römer" nachlesen. Noch genauer beim Kapitel "Kaiser Konstantin 325 n.Chr."


    Möge zuerst dein Verstand Dich erleuchten, dann wirst auch Du mit uns Eins. Ich stehe über den Religionen, wie Jesus über den Wassern stand. Ein Aramäer versteht, was ich meine. Ich hoffe, Du auch......


    Gruss

    Ahmet



  2. #2
    Kaya
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo Ahmet,


    >Hallo Gunther,


    Ich nehme stark an, daß Du damit Gunther Maria Michel meinst, und das Forum ist wahrscheinlich "Abramitisches Forum". Dort finde ich Gunters Antworten an Dich, aber keine Beiträge von Dir, zumal außer Gunthers, dort selten ein anderer Name zu sehen ist.


    Wenn ich Dein Posting richtig gelesen habe, bist Du der Meinung, daß Jesus aramäisch sprach. Ist Gunther etwa anderer Meinung?


    Gruß

    Cemil










  3. #3
    Abdin
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Friede sei Ahmet,


    Ich bin syrischer christ. Ich glaube an die botschaft der bibel. Wir sehen nicht alles so, wie der vatikan von allen christen wünscht. Die aussprache ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir eine eigene aramäische bibel. Ich bin sehr beeindruckt von deinem wissen über unsere sprache. Bist du aramäer?


    Du schreibst: "Ich weiss zwar, dass die römischen und griechischen Christen damals darauf beharrten, den Gesandten Gottes", den "Messias" Jesus von Nazareth nur einem "Sohn Gottes" gleichzustellen, wo doch ein "Gesandter Gottes" der höchst mögliche Gottes-Titel überhaupt sein kann. Ein "Gesandter Gottes" ist das Sprachrohr Gottes. Er hat also die Botschaft direkt von Gott empfangen, während wir alle "Söhne Gottes" sein können, sobald wir seine Gebote halten."


    Dieses thema hat mich auch schon fragend gemacht. Jetzt wo ich deine beiträge gelesen habe, kam ich auf die idee, dass vielleicht die römer die macht unseres herrn jesus harabsetzen wollten. Was denkst du darüber?


    Übrigens, meintest du mich mit Ardin?


    Abdin



  4. #4
    Ahmet
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo Cemil,


    Kaya: Ich nehme stark an, daß Du damit Gunther Maria Michel meinst, und das Forum ist wahrscheinlich "Abramitisches Forum". Dort finde ich Gunters Antworten an Dich, aber keine Beiträge von Dir, zumal außer Gunthers, dort selten ein anderer Name zu sehen ist.


    Ja Kaya, ihn meine ich. Ich hatte einiges mit ihm zu bereden. Aber leider ist er etwas Engstirnig und sieht alles andere falsch, was nicht seiner Katholischen Dogmen entsprechen. Die Wissenschaft hat heute schon so viele Erkenntnisse über Religionen herausfinden können. Das wird vom Katholizismus einfach abgelehnt. Genauso, wie die Evangelien, die z.B. in Nag Hamadi gefunden wurden. Sogar die Ansichten von Aramäischen Christen, die meiner Meinung nach besser wissen müssen, wie Jesus sich äusserte, als die römischen Christen. Aber was solls. Ich bin froh, dass ich nicht so verschlossen bin. Sonst würde ich Gott nicht erkennen.


    Kaya: Wenn ich Dein Posting richtig gelesen habe, bist Du der Meinung, daß Jesus aramäisch sprach.


    Ja, das ist meine und auch der Wissenschaftlers Meinung.


    Kaya: Ist Gunther etwa anderer Meinung?


    Ich denke schon, dass auch er das weiss. Aber sein Problem ist nicht das, sondern dass er den Begriff "Sohn Gottes" als etwas höhergestelletes sieht, als den Ausdruck "Gesandten Gottes".


    Ich hatte Kontakte mit Aramäer, die mir versicherten, dass der "Sohn Gottes" in ihrer Umgangssprache "Einer, der sich dem Verhalten Gottes ähnlich sei" bedeute und (im Gegensatz zu "Gesandten Gottes") auf jeden Menschen bezogen werden könne.


    Was meinst Du dazu? Sprichst Du Arabisch? Das ist die dem Aramäischen am Nächsten. Vielleicht irre ich mich mit den drei Aramäern, die das zusammen besprochen hatten.


    Gruss

    Ahmet




  5. #5
    Ahmet
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo Abdin,


    Ja Dich meinte ich. Was meinst Du mit "herabsetzen"?

    Jedenfalls scheint es, dass es doch Christen gibt, die denken.....


    Gruss

    Ahmet



  6. #6
    Kaya
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo Ahmet,


    lieben Dank für Deine Antwort. Ich schätze Deine Arbeit und bin fast "neidig" auf Deinen unermüdlichen Ehrheiz.


    >Ja Kaya, ihn meine ich. Ich hatte einiges mit ihm zu bereden. Aber leider ist er etwas Engstirnig und sieht alles andere falsch, was nicht seiner Katholischen Dogmen entsprechen. Die Wissenschaft hat heute schon so viele Erkenntnisse über Religionen herausfinden können. Das wird vom Katholizismus einfach abgelehnt. Genauso, wie die Evangelien, die z.B. in Nag Hamadi gefunden wurden. Sogar die Ansichten von Aramäischen Christen, die meiner Meinung nach besser wissen müssen, wie Jesus sich äusserte, als die römischen Christen. Aber was solls. Ich bin froh, dass ich nicht so verschlossen bin. Sonst würde ich Gott nicht erkennen.


    Dem, was Du über Gunther sagst, muß ich aus meiner Erfahrung mit ihm leider zustimmen. Einerseits kann man sagen, er verteidige lediglich das, woran er fest glaubt; andererseits läßt die Engstirnigkeit leider keine Eingeständnisse zu, was wiederum nicht so gut ist.


    >Kaya: Wenn ich Dein Posting richtig gelesen habe, bist Du der Meinung, daß Jesus aramäisch sprach.


    >Ja, das ist meine und auch der Wissenschaftlers Meinung.


    Warum Gunther das nicht anerkennt, kann ich nicht nachvollziehen.


    >Kaya: Ist Gunther etwa anderer Meinung?


    >Ich denke schon, dass auch er das weiss. Aber sein Problem ist nicht das, sondern dass er den Begriff "Sohn Gottes" als etwas höhergestelletes sieht, als den Ausdruck "Gesandten Gottes".


    Ja, weil der Ausdruck "Gesandter Gottes" erstens Jesus von seinem "Gott-Sein" auf den Status eines Propheten "reduziert", und zweitens weil dieser Ausdruck mit dem weltbekannten Titel des islamischen Propheten Muhammeds assoziiert. Dabei habe ich Gunther aus den Evangelien nachgewiesen, daß Jesus sich selbst als "Gesandter Gottes" verstand und dies auch aussprach (u.a.: "denn dazu bin ich gesandt worden"). Zur Sendung gehören immer zwei, was in diesem Fall den Unterschied zwischen Gott und Seinem Gesandten ausdrückt.


    >Ich hatte Kontakte mit Aramäer, die mir versicherten, dass der "Sohn Gottes" in ihrer Umgangssprache "Einer, der sich dem Verhalten Gottes ähnlich sei" bedeute und (im Gegensatz zu "Gesandten Gottes") auf jeden Menschen bezogen werden könne.


    Für Gunther zählt nur das, was vom Vatikan kommt.


    >Was meinst Du dazu? Sprichst Du Arabisch?


    Meine Arabischkenntnisse reichen für wissenschaftliche Arbeiten leider nicht aus. Doch ist dies nicht die einzige Forschungsmöglichkeit. Um dem falschen Verständnis des Ausdrucks "Gottes Sohn" ein Ende zu bereiten und die künftigen Mißverständnisse zu vermeiden, verwarf der Islam diesen (all zu menschlichen) Ausdruck.


    > Das ist die dem Aramäischen am Nächsten.


    Ja, auch zum Hebräischen, was wiederum einmal die gemeinsame (sprachliche) Quelle ausdrückt und zum anderen auf den gemeinsamen Ursprung der semitischen Völker hinweist (Noah), insbesondere auf Abraham und seinen Söhnen (1).


    >Vielleicht irre ich mich mit den drei Aramäern, die das zusammen besprochen hatten.


    Du meinst in bezug auf den Begriff "Sohn Gottes"? Nein, ich denke, Du hast da recht.




    -----

    1) Semiten

    Der Begriff Semiten bezeichnet nach A. Schlözer (1761) mehrere Völkerschaften, deren Sprachen einander sehr ähnlich sind und die nach dem biblischen Sem, einem Sohn des Noah, benannt sind. Als Stammvater aller Semiten gilt Abraham (arab. Ibrahim).


    Im Altertum bewohnten die Semiten die arabische Halbinsel, Völkerwanderungen brachten sie nach Mesopotamien, Syrien und Palästina, Ägypten (1. Mose 37 - 2. Mose 13), Äthiopien und mit der phönizischen Kolonisierung bis an die Küsten des westlichen Mittelmeers.


    In der Hauptsache bestehen die Semiten aus Armeniden und Orientaliden, einzelne Völker sind die Araber und die aus ihnen hervorgegangenen Äthiopier samt den abessinischen Völkerschaften, die das Zweistromland bewohnenden Akkader, Assyrer und Babylonier, die Kanaanäer (Ugarit, Phöniker (Punier), Hebräer, Moabiter u.a.) und die Aramäer (Chaldäer, Syrer). In Kleinasien siedelten die Karer.


    Quelle: http://www.sungaya.de/schwarz/semiten/sem.htm

  7. #7
    zodiak
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    >Friede sei Ahmet,

    >Ich bin syrischer christ. Ich glaube an die botschaft der bibel. Wir sehen nicht alles so, wie der vatikan von allen christen wünscht. Die aussprache ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir eine eigene aramäische bibel. Ich bin sehr beeindruckt von deinem wissen über unsere sprache. Bist du aramäer?

    >Du schreibst: "Ich weiss zwar, dass die römischen und griechischen Christen damals darauf beharrten, den Gesandten Gottes", den "Messias" Jesus von Nazareth nur einem "Sohn Gottes" gleichzustellen, wo doch ein "Gesandter Gottes" der höchst mögliche Gottes-Titel überhaupt sein kann. Ein "Gesandter Gottes" ist das Sprachrohr Gottes. Er hat also die Botschaft direkt von Gott empfangen, während wir alle "Söhne Gottes" sein können, sobald wir seine Gebote halten."

    >Dieses thema hat mich auch schon fragend gemacht. Jetzt wo ich deine beiträge gelesen habe, kam ich auf die idee, dass vielleicht die römer die macht unseres herrn jesus harabsetzen wollten. Was denkst du darüber?

    >Übrigens, meintest du mich mit Ardin?

    >Abdin


    "...Bist Du Aramäer...?"


    Es gibt keine Aramäer mehr im eigentlichen Sinne.

    Aramäisch war ein nur Dialekt zu zeiten des Nazarener.

    Aramäer ist auch keine Typenbezeichnung auf herangezogene Personen.


    mfg.



  8. #8
    zodiak
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    >Hallo Abdin,

    >Ja Dich meinte ich. Was meinst Du mit "herabsetzen"?

    >Jedenfalls scheint es, dass es doch Christen gibt, die denken.....

    >Gruss

    >Ahmet


    sehr vermessen, deine anmerkung es gebe christen die auch denken würden.

    da wäre ja das gleiche, wie nichtchristen würden nicht denken, oder nur wer christ ist, vermag zu denken...usw.

    hallo,.... gehts noch ?



  9. #9
    Ahmet
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo zodiak,


    zodiak: sehr vermessen, deine anmerkung es gebe christen die auch denken würden.da wäre ja das gleiche, wie nichtchristen würden nicht denken, oder nur wer christ ist, vermag zu denken...usw. hallo,.... gehts noch ?


    Entschuldige bitte, das war nicht so allgemein gemeint. Es gibt nun mal religiöse Menschen (egal welcher Religion), die durch einen Bretterspalt schauen und dabei übersehen, dass es noch andere Ansichten gibt, deren Wahrheit man aber erst dann erkennt, wenn das Brett vor den Augen weggenommen wird. Und weil halt hier eben von Gunther die Rede war, der alles andere als die Katholische Kirche für falsch erklärt hat, kam im obigen Beitrag diese Aussage auf Christen bezogen.


    Aber wie gesagt, Der Mensch und nicht die Religion macht es aus. Entschuldige....


    Gruss

    Ahmet



  10. #10
    Ahmet
    Gast

    Re: Jesus, der Gesandte Gottes


    Hallo Kaya,


    Danke auch Dir für die Antwort und die Erklärungen.


    Ich versuche Gunther zu verstehen, wenn er seinen Glauben verteidigt. Der Vatikan ist nun mal ein anderer Glauben, als es die Bibel beschreibt. Was solls....


    Kaya: Ja, weil der Ausdruck "Gesandter Gottes" erstens Jesus von seinem "Gott-Sein" auf den Status eines Propheten "reduziert", und zweitens weil dieser Ausdruck mit dem weltbekannten Titel des islamischen Propheten Muhammeds assoziiert.


    Das kann ich ernsthaft nicht verstehen, wenn jemand einen Menschen unserem Schöpfer-Gott gleichstellt, obwohl er es in seiner eigenen heiligen Schrift offenbahrt bekommt, dass daran etwas nicht stimmen kann.


    Kaya: Dabei habe ich Gunther aus den Evangelien nachgewiesen, daß Jesus sich selbst als "Gesandter Gottes" verstand und dies auch aussprach (u.a.: "denn dazu bin ich gesandt worden"). Zur Sendung gehören immer zwei, was in diesem Fall den Unterschied zwischen Gott und Seinem Gesandten ausdrückt.


    Nicht nur das. In den Evangelien betet auch Jesus zu Gott. Selbstgespräche können es ja nicht gewesen sein, als er sagte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Math 27,46.


    Gruss

    Ahmet



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