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Thema: Widersprüche in der Bibel

  1. #1
    Niko
    Gast

    Widersprüche in der Bibel


    Dort habe ich Widersprüche in der Bibel, Fehler in der Bibel, Unerfüllte Prophezeiungen, Grausame Bibelzitate, Literaturempfehlungen, Verweise (Links) zum Thema Kirchenaustritt und andere interessante Verweise zum Thema Bibelkritik, Religionskritik, Kirchenkritik, Atheismus, Freidenkertum und Neuheidentum!


    Vielleicht besucht Ihr ja mal meine Seite?!?


    Ich würde mich sehr freuen!!!


    Liebe Grüße


    Euer Nikolai "Niko" Thoma (Autor von www.bibelzitate.de)




  2. #2
    Magda
    Gast

    Re: Widersprüche in der Bibel


    Hallo,

    Widersprüche?


    >Dort habe ich Widersprüche in der Bibel, Fehler in der Bibel, Unerfüllte Prophezeiungen, Grausame Bibelzitate,


    Ich empfehle die Bibel "richtig" nämlich Hebräisch zu lesen. Dann gibt es keine Widersprüche mehr.


    >Vielleicht besucht Ihr ja mal meine Seite?!?

    >Ich würde mich sehr freuen!!!

    >Liebe Grüße

    >Euer Nikolai "Niko" Thoma (Autor von www.bibelzitate.de)



  3. #3
    Magda
    Gast

    Re: Widersprüche in der Bibel


    >>Vielleicht besucht Ihr ja mal meine Seite?!?

    Habe ich getan. Die Seite ist gut gemacht, aber sie bringt LEIDER KEINE LÖSUNG. Wie wär's mit einer Lösung?


    Mit freundlichen Grüßen

    Magda




  4. #4
    Ahmet
    Gast

    Re: Widersprüche in den Geboten?


    Hallo Magda,


    Willkommen in meinem Forum. Ich habe deine Seite besucht. Hast Dir sehr Mühe gegeben. Kompliment!


    Über "kritik 10 Gebote" würde ich gerne deine Unklarheiten beseitigen. Es scheint, dass Du die Gebote, besonders die erste Tafel nicht ganz verstanden hast. Kann das sein? Das fängt schon beim ersten Gebot an, wo Du schreibst: "Du sollst an Gott glauben". Aber die Bibel schreibt das nicht so, sondern "Du sollst keine weiteren Götter neben Gott haben". Das ist doch ein grosser Unterschied?


    Für Dich doch auch? Oder?


    Gruss

    Ahmet

  5. #5
    Magda
    Gast

    Re: Widersprüche in den Geboten?


    >Willkommen in meinem Forum. Ich habe deine Seite besucht. Hast Dir sehr Mühe gegeben. Kompliment!


    Schön, danke.

    >Über "kritik 10 Gebote" würde ich gerne deine Unklarheiten beseitigen. Es scheint, dass Du die Gebote, besonders die erste Tafel nicht ganz verstanden hast.


    Hallo Ahmet,

    es liegt wohl an der Definition "Gebot". Seufz!

    Ich befürchte, Du kannst mir auch nicht das mit den Wassern unter der Erde erklären, die man nicht anbeten soll. Ich habe damit meine Probleme, weil ich mir von etwas, was ich mir nicht vorstellen kann, auch kein Gleichnis machen kann – was ja verboten ist.

    (- um drei Ecken gedacht -)


    Keine Probleme habe ich durch die Freundschaftsgesetze. Hast Du die gelesen?


    >Aber die Bibel schreibt das nicht so, sondern "Du sollst keine weiteren Götter neben Gott haben". Das ist doch ein grosser Unterschied?


    Und sie berichtet übrigens von einer Menge Götter, in Psalmen, der Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, Gott Nahors, Söhne Gottes schon vor dem erstgeborenen, Jesus, und den verehrt die ganze Christenheit, sogar Mose wird von Gott zu Gott gemacht und zuletzt sind alle Kinder Gottes. Nanu?

    Kommt man damit weiter?


    Mit lieben Grüßen

    Magda



  6. #6
    Ahmet
    Gast

    Re: Widersprüche in den Geboten?


    Hallo Magda,


    Magda: Ich befürchte, Du kannst mir auch nicht das mit den Wassern unter der Erde erklären, die man nicht anbeten soll. Ich habe damit meine Probleme, weil ich mir von etwas, was ich mir nicht vorstellen kann, auch kein Gleichnis machen kann – was ja verboten ist.


    Ich verstehe dein Problem schon, aber wenn man Gott, unsern Schöpfer als Absolut und Ewig akzeptiert, was eigentlich alle Religionen tun, dann geht es nur noch darum, diese Eigenschaft Gottes zu bewahren. Dafür stehen die ersten zwei Gebote.


    Ich sehe in den 10 Geboten das Naturgesetz (Wunsch Gottes), welches der Menschheit zum Überleben in dieser Welt verhelfen soll und wird. Lies mal unten, was gewesen wäre, wenn der Mensch die 10 Gebote verstanden und gehalten hätte. So sieht für mich deshalb das Reich Gottes aus.


    Gruss

    Ahmet


    1. Gebot: Du sollst keine weiteren Götter neben Gott haben


    Im Reich Gottes, dem siebten Himmel gibt es keine Religions- Gruppierungen, denn jeder sieht selbst nur den einen Gott als seine Stütze. Jeder übernimmt selbst die Verantwortung vor Gott. Im Reich Gottes gibt es nur eine grosse Gemeinschaft unter allen Menschen, die alle das Gleiche verstehen, wenn man überhaupt über Gott spricht.


    2. Gebot: Du sollst Dir keine Vorstellung, noch ein Abbild von dem machen, was droben im Himmel, unten auf der Erde und unter der Erde im Wasser ist; und sollst Dich vor ihnen nicht niederwerfen


    Es gibt keine Erklärung oder Vorstellung von Gott. Er ist und bleibt ewig unsichtbar. Keiner versucht dem Anderen seine Vorstellung von Gott zu missionieren. Auch wird kein Mensch als höher oder niederer gewertet mit einem Titel, was deshalb zur Folge hat, dass er sich auch nichts im Reich Gottes unterordnet oder überordnet. Jeder ist gleich, egal welche Grösse, Hautfarbe oder Bildung er hat. Und jeder hat im Reich Gottes das gleiche Recht. In jeder Kirche, in jedem Tempel, in jeder Mosche erkennt man keinen Unterschied, da im Hause Gottes kein Abbild zu sehen ist. Also geht jeder Mensch auf der ganzen Welt in das gleiche Haus Gottes.


    3. Gebot: Du sollst das Wort Gottes nicht falsch aussprechen


    Im Reich Gottes hält es auch keiner für nötig, Gott einen neuen Namen zu geben, denn auch kein Mensch gibt sich selbst als Gott. Jeder Mensch weiss, dass Gott ewig bestand und auch ewig wird bestehen. Dadurch bleibt der eine Gott als der einzige unter allen Menschen.


    4. Gebot: Du sollst den Tag des Herrn beachten


    Im Reich Gottes besinnt sich jeder Mensch mindestens einmal alle sieben Tage über seine Taten der vergangenen Woche. An diesem Tag arbeitet kein Mensch und lässt auch keinen anderen Menschen arbeiten. In vollkommener Ruhe findet jeder zu sich selbst. Gestärkt mit inneren, göttlichen Werten geht er am nächsten Tag an seine Aufgabe für Gott.


    5. Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren


    Im Reich Gottes gibt es keinen Grund, seine Eltern nicht zu ehren. Denn jede Mutter und jeder Vater ist sich der Verantwortung vor Gott bewusst. Jede Mutter und jeder Vater kennt das Ziel Gottes. Sie wissen, dass der Mensch für das Reich Gottes verantwortlich ist und nur mit diesem Bewusstsein die Menschheit und die Zukunft der Kinder überleben kann. Nur so werden auch die Kinder ihre Eltern ehren können. Nur so kann die Menschheit im Reiche Gottes überleben.



    6. Gebot: Du sollst nicht töten


    Selbst, wenn es um das töten geht, sieht jeder Mensch im Reiche Gottes, dass nur Gott über den Menschen richten kann. Nur Gott entscheidet, wen er holt, oder wen er ins Reich bringt.


    7. Gebot: Du sollst nicht fremdgehen


    Die Aufgabe, seinem Nächsten zu helfen nimmt der Mensch im Reiche Gottes ohne Widerspruch wahr. Es ist im Reich Gottes für jeden Menschen klar, welches die Stärken des Mannes, die Stärken der Frau und die Stärken der Kinder sind. Im Reich Gottes ist auch klar, welche Herzschmerzen der Mensch kann empfinden. Deshalb vereinen sich Mann und Frau, um die Stärken miteinander zu ergänzen. Sie vereinen sich ewig, das auch das Kind die Stärken ewig wahrnehmen kann. Dadurch geben die Kinder ihre Stärke den Eltern, wenn diese gross sind, zurück. Die Eltern werden von den Kindern das Leben lang gepflegt.


    8. Gebot: Du sollst nicht stehlen


    Dadurch, dass jedem Menschen klar ist, welche Herzschmerzen es geben kann, wird auch niemand seinem nächsten etwas stehlen.....,



    9. Gebot: Du sollst nicht lügen


    .....jemanden belügen, ......



    10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut


    .......oder jemandem seine Frau oder sein Gut begehren wollen.



  7. #7
    Ahmet
    Gast

    Hat Gott einen Namen?


    Hallo Magda,


    Magda: Und sie (die Bibel) berichtet übrigens von einer Menge Götter, in Psalmen, der Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, Gott Nahors, Söhne Gottes schon vor dem erstgeborenen, Jesus, und den verehrt die ganze Christenheit, sogar Mose wird von Gott zu Gott gemacht und zuletzt sind alle Kinder Gottes. Nanu? Kommt man damit weiter?


    Ja, damit kommt man weiter zum Schluss, dass Gott der Schöpfer all diesen erschienen ist, und dass Sohn Gottes (erstgeborene) nichts mit unserem Schöpfer-Gott zu tun hat.


    Lies doch einmal den Beitrag, den ich Liesa schon geschrieben hatte. Da wirst Du vielleicht auch verstehen, warum es den Eigennamen für Gott gibt.


    Das einzige, was man von Gott weiss, wie er zu nennen sei, hat er uns selbst mitgeteilt!


    Gruss

    Ahmet



  8. #8
    Ahmet
    Gast

    Freundschaft und 10 Gebote


    Hallo Magda,


    Magda: Keine Probleme habe ich durch die Freundschaftsgesetze. Hast Du die gelesen?


    Ja, habe sie gelesen. Es sind gute Gedanken, die aber auch auf die 10 Gebote basieren.


    Gruss

    Ahmet

  9. #9
    Magda
    Gast

    Re: Hat Gott einen Namen?


    >Lies doch einmal den Beitrag, den ich Liesa schon geschrieben hatte. Da wirst Du vielleicht auch verstehen, warum es den Eigennamen für Gott gibt.

    >Das einzige, was man von Gott weiss, wie er zu nennen sei, hat er uns selbst mitgeteilt!


    Hallo Ahmet,

    Es ist teils falsch, was Liesa über JHWH schreibt. JHWH kommt in den Geschichten von Anfang an vor, bereits in Genesis. Wenn der Auszug aus Ägypten nach der Weltschöpfung war, und erst darin dieser Name vorkommt, ist entweder die Reihenfolge der Geschichten falsch und mit JHWH ist noch etwas anderes gemeint.


    2.Mose3.14. ehieh ascher ehie: Die Übersetzer deuteten dies als ich bin der Daseiende. Das ist aber nicht die ganze Aussage. Mit ehieh ascher ehie kann man JHWH direkt erklären.


    Jahwe ist ein anderes Thema. Damit geht nichts zu erklären und es gibt mit der Verschraubung KEINE Möglichkeit die Bibel zu verstehen.


    In der jüdischen Religion wird die Aussprache von JHWH vermieden. Sie sagen "ha schem", der Name. Manfred Barthel berichtet in seinem Buch "Was wirklich in der Bibel steht", dass erst während der babylonischen Gefangenschaft das der Fall war. Nach dem Exil vermied man es im Alltag. Erst ein religiöser Eiferer, der Zelot Abba Schaul, hat im Jahre 150 n. Chr. erklärt, es sei verboten, JHWH auszusprechen, weil er eine Stelle in 3.Mose 24.16 falsch deutete. Dort heißt es "Wer den Namen mit VIER Buchstaben ausspricht, hat keinen Teil an der zukünftigen Welt". In der Einheitsübersetzung unserer Bibel steht jetzt in diesem Satz: "Wer den Namen des Herrn schmäht, wird mit dem Tode bestraft". Damit lässt sich nichts anfangen – als - wie gehabt - totschlagen. Wir sind aber toleranter, schon wegen vieler anderer Informationen und anderer Kenntnisse.


    Jahwe kann als Aussprache nicht sein – auch wenn das in vielen Büchern, aus welchem Grund auch immer, behauptet wird. Schon bei der Aussprache zerbricht es einem fast die Zunge. Es geht gegen den Strich. Das zeige ich mit einem einfachen anderen Wort, ATH, ata gesprochen heißt du. Da wird das H auch nicht ausgesprochen, sondern als Lückenfüller für das A genommen, weil keine Vokale geschrieben werden.


    JHWH wäre dann JA WE – und das hat VIER Buchstaben. Damit ist der Anteil an der zukünftigen Welt dahin. Man kann bei JHWH an viele Varianten denken. Ein Inhalt ist der tragende Aspekt. Man spricht, wenn überhaupt, Jehova. Da steckt das Wort Gegenwart drin. Die heißt hova, und das zukunftsträchtige I davor versetzt in die Zukunft. I ist in der 3. Person als Zukunftsform gebraucht. Ja We heißt ja (Kraft) we ist und? Eine dauernde Frage. Ob es dann zu Unglück kommt oder nicht. Es sind viele Überlegungen möglich, die bestimmte Aspekte anzeigen.


    Bei den Bibelversen jedoch wird beschrieben, wie die Gegenwart ist, wie es zu Problemen kommt und vor allem wie die Zukunft besser zu machen ist – genau genommen, es wird angedeutet, wie es sein sollte. Sodass die Gegenwart angenehm ist, iii! hava jubelt man nur dann. Was für Varianten der Aussprache iii gibt es noch?

    Was ist denn die beste Variante?


    Deshalb stets Vorsicht mit Begriffen. Zuerst müssen wir die Einzelzeile kennen lernen. Unsere Religionen bestehen aus einer Menge von Unbekannten, übernommenen Vorurteilen, die zu einem riesigen Schutthaufen herangewachsen, schwer zu verdauen. Da ist Einiges an Aufarbeitung nötig.


    Die Ideen der Philosophie hingegen sind leicht zu verstehen, wie Du an den "Freundschaftsregeln" und von anderen Teilen der Möglichkeit der Bibelauslegung einsehen konntest.


    Falsch ist auch die Erklärung in dem Link Jesus "der Herr ist Hilfe"?? Jeschua ist einfach ein Zeitwort – nichts weiter. Da steht kein Herr und Hilfe. Jeschua kommt von ischa, erlösen, freisetzen, loslösen. Es ist gleichzeitig ein Befehl: Man soll retten oder ist (schon) geholfen worden?


    Und Jesu? Es ist auch ein Zeitwort: Sie werden es machen!, sollten sie. Aber das ist ein anderes Kapitel.


    Das alles ist vielleicht neu für Dich. Aber Du hast erlebt, dass die "10" Gebote doch gar nicht ausreichen, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten. In der anderen Auslegung - der gleiche Text vielleicht schon. Er zeigt, auf einen Nenner gebracht, doch viel einfacher um was es geht. Und ein weiterer Aspekt: Statt Ungereimtheiten in anderen Bibelstellen kommt immer wieder nur dieser positive Zusammenhang - mit spielerischer Andeutung aller Möglichkeiten.


    Mit freundlichen Grüßen und Dank für die Antwort

    Magda



  10. #10
    Ahmet
    Gast

    Re: Hat Gott einen Namen?


    Hallo Magda,


    ich, Ahmet schrieb: Lies doch einmal den Beitrag, den ich Liesa schon geschrieben hatte. Da wirst Du vielleicht auch verstehen, warum es den Eigennamen für Gott gibt.


    Ich meinte eigentlich meine Antwort an Liesa. Was meinst Du dazu? Sonst bin ich zum grössten Teil deiner Meinung....


    Gruss

    Ahmet

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