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Thema: Warum ein "Neuer Bund"?

  1. #1
    Ahmet
    Gast

    Warum ein "Neuer Bund"?


    Lieber Leser,


    Hast Du dich auch schon gefragt, warum im Christentum von einem neuen Bund die Rede ist? Aber warum gibt es denn einen neuen Bund, der sich von einem älteren Bund völlig gelöst hat? Wollte Jesus einen neuen Bund schliessen, indem er den bis damals gültigen Bund hinter sich lassen wollte? Wollte Jesus wirklich eine neue Religion gründen, die auf einem Neuen Bund basieren soll?


    Heute sieht es ganz danach aus, wenn man sich mit dem Christlichen Glauben befasst. Aber lässt sich das auch mit den Worten Jesu aus den Evangelien ableiten? Nein, die Evangelien, die ja als einziges schriftliches Zeugnis von Jesus, dem Nazarener verstanden werden können, berichten über keine Absicht, aus dem ewigen Bund Gottes einen Anderen bzw. Neuen Bund zu gründen. Da sind sich auch alle Historiker und Wissenschaftler einig, dass Jesus keine Neue Religion gründen wollte, sondern den Alten Bund, von dem sich die Pharisäer abgewendet hatten, immer wieder in Erinnerung brachte.


    Joh 8,39 ...Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun.


    Hier bezeichnet Jesus den Abfall der Pharisäer vom Bund mit Gott.


    Joh 8,42 ...Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt.




    Hier bestätigt Jesus, dass auch er in die gleiche Kette der Gesandten Gottes gehört und nichts neues über Gott erfunden hat.


    Aber warum gibt es trotzdem einen Neuen Bund? Das geschah erst, als die Herrschaft über das Christentum in die Hände der Römer wechselte. In jener Grauen Zeit, als die nichtrömischen Christen (z.B. Arianer, Paulizianer etc.) von den Römer-Christen verfolgt wurden, weil sie sich weigerten, den neuen Bund über die Taufe anzunehmen. Der Gedanken des neuen Bundes basiert auf einem Missverständnis des Begriffs "berit" bzw. eines Übersetzungsfehlers vom Hebräischen ins Griechische bzw. Latein. Oder vielleicht auch bewusst, weil sich die Römer als "das auserwählte Volk" etablieren wollten.


    Das hebräische Wort "berit" kann, wenn man vergleichend auch die anderen Bibelstellen berücksichtigt, als "Schwur vor Gott" verstanden werden. Dies würde bedeuten, es wäre nie ein "Neuer" Abschnitt beabsichtigt, sondern zum bestehenden Alten Versprechen ein weiteres Versprechen vom Volke Gottes vor dem ewigen Schöpfer geschworen worden. Das Volk Gottes hat also schon einige male vor Gott geschworen. Würde man alles einhalten, was man vor Gott geschworen hat, dann hätten bzw. haben wir die eine ewige Religion, die noch heute und in Zukunft existieren wird.


    Und das sind die Merkmale dieser Religion:


    - An Stelle des Kreuzes wäre der Regenbogen das Symbol, dass an Gott erinnert!


    1Mo 9,12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin: 9,13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.


    - Das Volk Gottes erkennt man daran, dass es beschnitten ist!


    1Mo 17,10 Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; 17,11 und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.


    - Und man erkennt den wahren Gläubigen daran, dass er die 10 Gebote hält und diese nie ändern wollte!


    2Mo 24,12 Und der HERR sprach zu Mose: Steig zu mir herauf auf den Berg und sei dort, damit ich dir die steinernen Tafeln, das Gesetz und das Gebot gebe, das ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen!


    5Mo 13,1 Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst zu ihm nichts hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.



    - Am "ewigen" Gedanken wird man den finden, der Gott schon gefunden hat


    Jer 50,5 Sie werden nach Zion fragen, [auf den] Weg dahin ist ihr Gesicht [gerichtet]: Kommt und schließt euch an den HERRN an in einem ewigen Bund, der nicht vergessen wird!


    Nun, welches ist das Volk Gottes? Wer hat das bisher geschworene Wort gehalten? Denn, es kann sein, dass nur diese Lebewesen beim Letzten Gericht, vor Gott mit fröhlichem Gesicht und ohne Schlechtes Gewissen im 7. Himmel hineingehen werden.


    Was meinst Du dazu?


    Gruss

    Ahmet



  2. #2
    Alex
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"?


    Lieber Ahmet,

    nachdem, was ich über die Bibel weiß, musste Jesus kommen, weil die Menschen die Gebote Gottes nicht einhielten oder zu ihrem Vorteil beliebig auslegten.

    Außerdem glaube ich, dass zumindest eine Teil der Gestze in den Gesetzbüchern Moses (z.B. solche, die Sklavenhaltung rechtfertigeen und regeln, siehe z.B. 2.Moses 21.20-21 oder 3.Moses25.44-46)

    nicht Gottes Willen entsprachen.

    Das verstehe ich unter "dem neuen Bund", der ja das alte nicht aufheben, sondern ergänzen, klarstellen und weiterentwickeln sollte.


    Du schreibst:


    "Das Volk Gottes erkennt man daran, dass es beschnitten ist!

    >1Mo 17,10 Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; 17,11 und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch."


    Ich halte dies für eine Hygienevorschrift für wärmere Regionen.

    Kann mir nicht vorstellen, dass es vor Gott einen unterschied macht, ob Mann beschnitten ist, oder nicht. Das erscheint mir als reine Äußerlichkeit und nebensächlich. Was soll das mit Glauben zu tun haben?


    Liebe Grüße,

    Alex







  3. #3
    Ahmet
    Gast

    Beschneidung nur bei Juden?


    Hallo Alex,


    Gott: Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch."

    Alex: Ich halte dies für eine Hygienevorschrift für wärmere Regionen.


    Das könnte schon sein. Aber interessant ist halt doch zu beobachten, dass es religiöser Natur ist. Noch interessanter ist, dass es in den Ursprüngen aller Weltreligionen praktiziert wird bzw. wurde.


    Alex: Kann mir nicht vorstellen, dass es vor Gott einen unterschied macht, ob Mann beschnitten ist, oder nicht.


    Ich denke auch nicht, dass dies ein Hindernis sein soll. Doch wissen wir es trotzdem nicht und wagen es, den Willen Gottes zu ignorieren. Die Geschichte zeigt immerhin, dass dies die frühere Taufe war, auch bei Christen.


    Die Geschichte zeigt auch, dass es nicht nur die Juden, Moslems, Urchristen, Ur-Hinduisten, sondern auch die Ägypter, Sumerer, Aborigines, Indianer, Stammesreligionen usw. aus religiösen Gründen praktizieren. Die Indogermanen (Römer, Griechen, Brahmanen, Atheisten) waren die einzigen, die dieses Ritual nicht in ihrer Religion einbezogen haben. Ist das nicht merkwürdig?


    Alex: Das erscheint mir als reine Äußerlichkeit und nebensächlich. Was soll das mit Glauben zu tun haben?


    Wenn es nur die Juden wären, die dieses Ritual kennen, dann würde ich das auch so sagen. Aber wenn die Christen fast die einzigen sind, die es nicht (mehr) machen, dann finde ich es schon eine Überlegung wert. Schon deshalb, weil man weiss, wie es von den Römern einfach als unnötig erklärt wurde. Wenn es Jesus selbst gesagt hätte, dann wäre der Fall klar, und Gott hätte es so gewollt. Aber alles andere macht einen Gläubigen unsicher.


    Tatsache ist, dass sich die Propheten daran hielten. Wer weiss, vielleicht kommt noch etwas auf uns zu, was uns dann den Grund dafür geben wird, warum wir es trotzdem hätten tun sollen?


    Da bleibt einem doch nur das, was die heilige Schrift schreibt? Und die heutige Medizin sieht keinen Nachteil in der Beschneidung. Im Gegenteil, ich bin erstaunt, dass sogar jeder dritte in den USA beschnitten ist.


    Mit dem Beitrag wollte ich eigentlich ein Echo von Euch, ob es bereits eine Religion gibt, welche diese Punkte befolgt und einen Regenbogen als Symbol hat.


    Gruss

    Ahmet



  4. #4
    Ahmet
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"?


    Lieber Alex,


    Alex: Außerdem glaube ich, dass zumindest eine Teil der Gesetze in den Gesetzbüchern Moses (z.B. solche, die Sklavenhaltung rechtfertigen und regeln, siehe z.B. 2.Moses 21.20-21 oder 3.Moses25.44-46) nicht Gottes Willen entsprachen.


    Du schreibst hier etwas schönes, und doch ist es nicht so, dass Jesus die Sklaverei abgeschafft hatte. Jesus setzte sich jedoch dafür ein, dass die Sklaven Gerecht behandelt wurden. Und genau das steht auch in den obigen Bibelstellen.


    Natürlich war das ja nur ein Beispiel. Und heute weiss man, dass die Mose- Bücher nicht wirklich ihrem Ursprung entsprechen. Aber Jesus wollte nur die Menschenlehren (Talmud, Midrash und die Mishna) ablehnen, nicht das eigentliche Gesetz, die Torah (ewiges Gesetz).


    Alex: Das verstehe ich unter "dem neuen Bund", der ja das alte nicht aufheben, sondern ergänzen, klarstellen und weiterentwickeln sollte.


    Genau, ich sehe, Du kennst die Absichten von Jesus. Und das freut mich sehr. Jetzt müssten das nur noch alle ausüben. Dann erst hätten wir das Reich Gottes auf Erden.


    Gruss

    Ahmet



  5. #5
    Die Müßiggängerin
    Gast

    Re: Beschneidung nur bei Juden?


    >Mit dem Beitrag wollte ich eigentlich ein Echo von Euch, ob es bereits eine Religion gibt, welche diese Punkte befolgt und einen Regenbogen als Symbol hat.

    >Gruss

    >Ahmet


    Ich kenne nur eine Gruppierung die das Symbol des Regenbogens für sich beansprucht, seine Grundsätze mit geradezu religiösem Eifer verfolgt und seine Mitglieder als Kämpfer in einem "grünen Krieg" sieht: Greenpeace (You can't sink a rainbow!)




  6. #6
    harald
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"?


    lieber ahmed,

    ich freue mich, dass man die 'alten schriften' resp. deren 'aussagen' und 'auslegungnen' hinterfragt und sich im versuch übt dies auch noch 'objektiv' zu leisten.


    auch ich bin eher der meinung, dass die beschneidungsvorschrift auf hygienische prävention zurück zu führen ist. zudem, die unzähligen religiösen texte entstammen ja einer bestimmten zeit/epoche und sind daher sowohl von deren jeweiligen schreibern in ihren eigenen worten gefasste erkenntnisse und auslegungen ihrer persönlichen aera, als auch von eben 'schrift-gelehrten' für das einfache volk formulierte anweisungen, welche in ihrer aussage nachvollziehbar und möglichst einhaltbar sein mussten oder zumindest sollten.

    gerade so ist es (für mich) auch zu verstehen, dass manche bilder formuliert wurden, welche heute (und eigentlich ja schon mehr als 100 jahre) in der urform so nicht mehr oktroiert werden

    dürf(t)en.


    wenn ich dir hier ungefragt schreibe, dann weil mich eure korres angesprochen hat und ich zufällig mal ein bisserl zeit hatte, darauf einzugehen.


    gerne bliebe ich in kontakt aber muss sagen, dass meine freie zeit begrenzt ist.

    liebe grüsse

    harald




  7. #7
    Jesus
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"?


    Hi!

    Man nennt das für gewöhnlich die Paulinische Reform. Steht in der Apostelgeschichte des Lukas. Die Gesetze wurden nach der Vision und Audition des Paulus reformiert für die Bekehrung der Heiden. Auch das war ein Unterschied zur Zeit vor Jesu, denn da wurde - und wird im orthodoxen Judentum bis heute - (bis auf die Proselyten nach dem babylonischen Exil) Judentum über die Geburt von einer jüdischen Mutter definiert. Konversion war also so gut wie unmöglich. Außerdem versteht sich der Gott des Talmuds doch eher als Gott des Volkes Israel.

    Jesus öffnete den Glauben für alle Welt. Zwar gab es auch Abspaltungen, die Paulus ablehnten, etwa die Ebjoniter, doch setzten die sich wie viele andere nicht durch. Allerdings war Paulus ein Römer ;-)


    Habe ja auch die anderen Beiträge hierzu gelesen. Zur Beschneidung hätte ich noch eine Frage: Mit Ur-Hindus meinst du die Urbevölkerung, oder? Ist dann schon ziemlich lange her, daß dort Beschneidung durchgeführt wurde? Bei China wäre mir das auch neu. Oder den indianischen Religionen. Aber nun gut.


    Zum Regenbogen fallen mir afrikanische Religionen ein, weiß aber nicht mehr welche genau.


    Viele Grüße



  8. #8
    Ahmet
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"?


    Hallo Je,


    Willkommen in meinem Forum.


    Je: Habe ja auch die anderen Beiträge hierzu gelesen. Zur Beschneidung hätte ich noch eine Frage: Mit Ur-Hindus meinst du die Urbevölkerung, oder?


    Ja, das kann man wohl so sagen. Es waren die Draviden, die dann später von den Brahmanen (Hinduisten) in die unterste und letzte Kaste ihres neu erschaffenen Systems gesetzt wurden. Die Draviden lebten den Totemismus. Nach anderen Quellen waren sie ein Volk, die mit den Vorreitern der Hindus friedlich zusammen lebten und als Harappa- Kultur bekannt waren.


    Je: Ist dann schon ziemlich lange her, daß dort Beschneidung durchgeführt wurde?


    Ja, denn heute gibt es neben den wenigen Tamilen Gaths und Toda’s nur noch die Muslime, die sich in Indien beschneiden lassen. Über China weiss man diesbezüglich zu wenig. Aber die Mongolen kennen die Beschneidung. Indianer ist mir nicht bekannt, aber die Olmeken kannten die Beschneidung auch, was die Höhlenzeichnungen aussagen.


    Je: Zum Regenbogen fallen mir afrikanische Religionen ein, weiß aber nicht mehr welche genau.


    Danke, hatte neulich auch erfahren, dass die Aborigenes im Regenbogen den Hochgott erkennen und diesen als Regenbogenschlange bezeichnen.


    Interessant nicht?


    Gruss

    Ahmet



  9. #9
    Der Jesus von neulich
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"?


    >Hallo Je,

    >Willkommen in meinem Forum.


    Moin! ;-)


    Ja, das kann man wohl so sagen. Es waren die Draviden, die dann später von den Brahmanen (Hinduisten) in die unterste und letzte Kaste ihres neu erschaffenen Systems gesetzt wurden. Die Draviden lebten den Totemismus. Nach anderen Quellen waren sie ein Volk, die mit den Vorreitern der Hindus friedlich zusammen lebten und als Harappa- Kultur bekannt waren.


    Zu Totemismus: ist eine sehr allgemeine Theorie, wie der Begriff "Animismus" auch. Da finde ich die zweite Umschreibung schon präziser. Vermutlich könnte man ebenso von Schamanismus sprechen (Soma).


    Ja, denn heute gibt es neben den wenigen Tamilen Gaths und Toda’s nur noch die Muslime, die sich in Indien beschneiden lassen. Über China weiss man diesbezüglich zu wenig. Aber die Mongolen kennen die Beschneidung. Indianer ist mir nicht bekannt, aber die Olmeken kannten die Beschneidung auch, was die Höhlenzeichnungen aussagen.


    Das mit den Olmeken in Mesoamerika finde ich sehr spannend! Von den Azteken kannte ich diese Blutopfer, die zumindest auch diesselbe Körperregion betreffen können...


    Zu Mongolen: man denkt gar nicht, daß es über Mongolen und Turkvölker Verbindungen zwischen China und Ur-Türkei gibt...;-)


    Danke, hatte neulich auch erfahren, dass die Aborigenes im Regenbogen den Hochgott erkennen und diesen als Regenbogenschlange bezeichnen.


    Das erinnert wiederum an die Azteken: hatten sie doch eine Visionsschlange in ihren Darstellungen (die Vision im Rauch)...


    viele Grüße


    Der etwas andere Jesus

    >Gruss

    >Ahmet



  10. #10
    Alex
    Gast

    Re: Warum ein "Neuer Bund"? (Betr. Beschneidung)


    Hallo Ahmet,

    ich habe zu diesem Thema noch folgende Bibelstelle gefunden:

    "Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen! Hört, was ich, Paulus, euch sage: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen.Ich versichere noch einmal jedem, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.

    Wir aber erwarten die erhoffte Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens.

    Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist." Galater 5, 1-6


    Ok, das ist ein Paulusbrief, und man könnte bezweifeln, ob er tatsächlich im Namen Jesu spricht.

    Aber ich finde, dass hier das Wesentliche zum Ausdruck kommt.

    Die Tatsache, beschnitten zu sein, ist nur ein äußerliches Merkmal.

    Vor Gott ist nur wichtig, ob der Glaube in Liebe wirksam wird, ob also Eigenschaften wie Mitgefühl, Barmherzigkeit und Demut zu Tage treten.

    Äußerliche Merkmale fördern nur falschen Stolz.

    Alex



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