Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14

Thema: @PetAtt - noch eine Antwort

  1. #1
    Udo
    Gast

    Re: @PetAtt - noch eine Antwort







    hallo !


    Dieser größte Verrat Konstantins und seiner Nachfolger,

    an der Menschheitsgeschichte entmutigt nur im ersten Augenblick.

    Denn wer die Schuldsklaverei überwindet, der kann sich Gott um so

    mehr annähern.


    mfg. Udo





    >Hallo PetAtt! (Zitat steht unten)

    >Er ist schlichtweg unmöglich alle Handchriften eines Buches, das im ganzen Mittelmehrraum weit verbreitet war und von den einzelnen Christengemeinden wie ein Augapfel gehütet wurde, so zu vernichten, dass kein einziges Buch übrig bleibt. Hätte also die kaiserliche Vernichtungsaktion stattgefunden, dann hätten sich auch die wenigen unverfälschten Bücher weitertradiert, d. h. sie wären unter der Hand bis zum heutigen Tag immer wieder abgeschrieben (bzw. später abgedruckt) worden. Dann würden uns also zwei Bibelversionen vorliegen, die sich stark voneinander unterscheiden. Da dies aber nicht der Fall ist, ist die Geschichte von der kaiserlichen Vernichtungsaktion eine Lüge.

    >Das alles sagt uns schon der normale Menschenverstand. Da braucht man gar kein Archäologe zu sein. Ansonsten sollte man sich in solchen Fragen nicht an dubiose Romanschreiber wenden, sondern der etablierten historischen Bibelwissenschaft vertrauen. Eine solch wissenschaftliche Stellungsnahme hast Du, lieber PettAtt uns freundlicherweise selbst als Link mitgeliefert, hier zum Abkopieren und unten zum Anklicken: http://www.jesus.ch/index.php/D/arti...er_Konstantin/

    >Gruß

    >Winfried

    >~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    >Geschrieben von PetAtt am 27. Jun 2006 16:26:

    >Ich schätze mal, dass die meisten von euch schon von diesem Da Vinci Code gehört haben (Das Buch "Sakrileg" handelt darüber - ist auch auf dieser Seite weiter unten nachlesbar), da wird zu einem behauptet, dass Jesus ein "normaler" Mensch und somit sterblich war und dementsprechend nicht von den Toten auferstanden ist.

    >Hier ist ein Zitat (jedoch nicht direkt aus dem Buch): "Bereits Konstantin der Grosse habe "Tausende von Handschriften" (Seite 322) im 4. Jh. vernichten lassen, die von dem angeblich "sterblichen" Jesu berichtet hätten, und im kaiserlichen Auftrag sei die Bibel in den römischen Schreibstuben verfälscht worden. Auf dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) habe Kaiser Konstantin den sterblichen Jesus per Dekret zum Sohn Gottes erklären lassen. Unsere Bibel sei eine

    >Fiktion. Unten im Link nachlesbar!

    >Als ich das gelesen habe, ist für mich meine Welt in sich eingebrochen.

    >Plötzlich erscheint mir ALLES so sinnlos...

    >Was sagt ihr dazu?

    >PS: Danke schon mal im vorraus für jedes Statement!!!



  2. #2
    Winfried
    Gast

    @PetAtt - noch eine Antwort


    Hallo PetAtt! (Zitat steht unten)


    Er ist schlichtweg unmöglich alle Handchriften eines Buches, das im ganzen Mittelmehrraum weit verbreitet war und von den einzelnen Christengemeinden wie ein Augapfel gehütet wurde, so zu vernichten, dass kein einziges Buch übrig bleibt. Hätte also die kaiserliche Vernichtungsaktion stattgefunden, dann hätten sich auch die wenigen unverfälschten Bücher weitertradiert, d. h. sie wären unter der Hand bis zum heutigen Tag immer wieder abgeschrieben (bzw. später abgedruckt) worden. Dann würden uns also zwei Bibelversionen vorliegen, die sich stark voneinander unterscheiden. Da dies aber nicht der Fall ist, ist die Geschichte von der kaiserlichen Vernichtungsaktion eine Lüge.


    Das alles sagt uns schon der normale Menschenverstand. Da braucht man gar kein Archäologe zu sein. Ansonsten sollte man sich in solchen Fragen nicht an dubiose Romanschreiber wenden, sondern der etablierten historischen Bibelwissenschaft vertrauen. Eine solch wissenschaftliche Stellungsnahme hast Du, lieber PettAtt uns freundlicherweise selbst als Link mitgeliefert, hier zum Abkopieren und unten zum Anklicken: http://www.jesus.ch/index.php/D/arti...er_Konstantin/


    Gruß

    Winfried

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Geschrieben von PetAtt am 27. Jun 2006 16:26:


    Ich schätze mal, dass die meisten von euch schon von diesem Da Vinci Code gehört haben (Das Buch "Sakrileg" handelt darüber - ist auch auf dieser Seite weiter unten nachlesbar), da wird zu einem behauptet, dass Jesus ein "normaler" Mensch und somit sterblich war und dementsprechend nicht von den Toten auferstanden ist.


    Hier ist ein Zitat (jedoch nicht direkt aus dem Buch): "Bereits Konstantin der Grosse habe "Tausende von Handschriften" (Seite 322) im 4. Jh. vernichten lassen, die von dem angeblich "sterblichen" Jesu berichtet hätten, und im kaiserlichen Auftrag sei die Bibel in den römischen Schreibstuben verfälscht worden. Auf dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) habe Kaiser Konstantin den sterblichen Jesus per Dekret zum Sohn Gottes erklären lassen. Unsere Bibel sei eine

    Fiktion. Unten im Link nachlesbar!


    Als ich das gelesen habe, ist für mich meine Welt in sich eingebrochen.

    Plötzlich erscheint mir ALLES so sinnlos...


    Was sagt ihr dazu?


    PS: Danke schon mal im vorraus für jedes Statement!!!



  3. #3
    Schorsch
    Gast

    Re: @PetAtt - noch eine Antwort


    Grüß Gott


    Schau Dir einmal die Bertha Dudde Schriften an und nichts wird Dir mehr Sinnlos erscheinen


    In Liebe verbunden




    >Hallo PetAtt! (Zitat steht unten)

    >Er ist schlichtweg unmöglich alle Handchriften eines Buches, das im ganzen Mittelmehrraum weit verbreitet war und von den einzelnen Christengemeinden wie ein Augapfel gehütet wurde, so zu vernichten, dass kein einziges Buch übrig bleibt. Hätte also die kaiserliche Vernichtungsaktion stattgefunden, dann hätten sich auch die wenigen unverfälschten Bücher weitertradiert, d. h. sie wären unter der Hand bis zum heutigen Tag immer wieder abgeschrieben (bzw. später abgedruckt) worden. Dann würden uns also zwei Bibelversionen vorliegen, die sich stark voneinander unterscheiden. Da dies aber nicht der Fall ist, ist die Geschichte von der kaiserlichen Vernichtungsaktion eine Lüge.

    >Das alles sagt uns schon der normale Menschenverstand. Da braucht man gar kein Archäologe zu sein. Ansonsten sollte man sich in solchen Fragen nicht an dubiose Romanschreiber wenden, sondern der etablierten historischen Bibelwissenschaft vertrauen. Eine solch wissenschaftliche Stellungsnahme hast Du, lieber PettAtt uns freundlicherweise selbst als Link mitgeliefert, hier zum Abkopieren und unten zum Anklicken: http://www.jesus.ch/index.php/D/arti...er_Konstantin/

    >Gruß

    >Winfried

    >~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    >Geschrieben von PetAtt am 27. Jun 2006 16:26:

    >Ich schätze mal, dass die meisten von euch schon von diesem Da Vinci Code gehört haben (Das Buch "Sakrileg" handelt darüber - ist auch auf dieser Seite weiter unten nachlesbar), da wird zu einem behauptet, dass Jesus ein "normaler" Mensch und somit sterblich war und dementsprechend nicht von den Toten auferstanden ist.

    >Hier ist ein Zitat (jedoch nicht direkt aus dem Buch): "Bereits Konstantin der Grosse habe "Tausende von Handschriften" (Seite 322) im 4. Jh. vernichten lassen, die von dem angeblich "sterblichen" Jesu berichtet hätten, und im kaiserlichen Auftrag sei die Bibel in den römischen Schreibstuben verfälscht worden. Auf dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) habe Kaiser Konstantin den sterblichen Jesus per Dekret zum Sohn Gottes erklären lassen. Unsere Bibel sei eine

    >Fiktion. Unten im Link nachlesbar!

    >Als ich das gelesen habe, ist für mich meine Welt in sich eingebrochen.

    >Plötzlich erscheint mir ALLES so sinnlos...

    >Was sagt ihr dazu?

    >PS: Danke schon mal im vorraus für jedes Statement!!!



  4. #4
    Udo
    Gast

    Re: @PetAtt - noch eine Antwort








    Hi !


    Es ist sehr wohl möglich,dass ganze Geschichtsabschnitte von den Kirchen verfälscht wurden.

    Das ist nur eine Frage von Zeit und Macht.Es hat niemals in der Menschheitsgeschichte

    einen größeren Geschichts und Urkundenfälscher gegeben als die kath Kirche.

    Das ist BEWIESENE Tatsache und kein "Roman".


    Wenn man bedenkt,wie viel Wissen im Mittelalter verloren ging und durch die Kirche verhindert

    wurde,dann kann man ermessen,welchen Schaden die kath. Kirche angerichtet hat.

    Zum Beispiel der "Reichstagsbrand" in der Bibliothek von Alexandria.

    Fast alle alten Denker der Antike standen unter "Berufsverbot",ob tot oder lebendig.


    Die offiziellen "Bibelstrategen" haben noch immer das Spiel der Macht mit gespielt,

    um nicht ARBEITEN zu müssen.


    Gruß Udo.




    >Hallo PetAtt! (Zitat steht unten)

    >Er ist schlichtweg unmöglich alle Handchriften eines Buches, das im ganzen Mittelmehrraum weit verbreitet war und von den einzelnen Christengemeinden wie ein Augapfel gehütet wurde, so zu vernichten, dass kein einziges Buch übrig bleibt. Hätte also die kaiserliche Vernichtungsaktion stattgefunden, dann hätten sich auch die wenigen unverfälschten Bücher weitertradiert, d. h. sie wären unter der Hand bis zum heutigen Tag immer wieder abgeschrieben (bzw. später abgedruckt) worden. Dann würden uns also zwei Bibelversionen vorliegen, die sich stark voneinander unterscheiden. Da dies aber nicht der Fall ist, ist die Geschichte von der kaiserlichen Vernichtungsaktion eine Lüge.

    >Das alles sagt uns schon der normale Menschenverstand. Da braucht man gar kein Archäologe zu sein. Ansonsten sollte man sich in solchen Fragen nicht an dubiose Romanschreiber wenden, sondern der etablierten historischen Bibelwissenschaft vertrauen. Eine solch wissenschaftliche Stellungsnahme hast Du, lieber PettAtt uns freundlicherweise selbst als Link mitgeliefert, hier zum Abkopieren und unten zum Anklicken: http://www.jesus.ch/index.php/D/arti...er_Konstantin/

    >Gruß

    >Winfried

    >~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    >Geschrieben von PetAtt am 27. Jun 2006 16:26:

    >Ich schätze mal, dass die meisten von euch schon von diesem Da Vinci Code gehört haben (Das Buch "Sakrileg" handelt darüber - ist auch auf dieser Seite weiter unten nachlesbar), da wird zu einem behauptet, dass Jesus ein "normaler" Mensch und somit sterblich war und dementsprechend nicht von den Toten auferstanden ist.

    >Hier ist ein Zitat (jedoch nicht direkt aus dem Buch): "Bereits Konstantin der Grosse habe "Tausende von Handschriften" (Seite 322) im 4. Jh. vernichten lassen, die von dem angeblich "sterblichen" Jesu berichtet hätten, und im kaiserlichen Auftrag sei die Bibel in den römischen Schreibstuben verfälscht worden. Auf dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) habe Kaiser Konstantin den sterblichen Jesus per Dekret zum Sohn Gottes erklären lassen. Unsere Bibel sei eine

    >Fiktion. Unten im Link nachlesbar!

    >Als ich das gelesen habe, ist für mich meine Welt in sich eingebrochen.

    >Plötzlich erscheint mir ALLES so sinnlos...

    >Was sagt ihr dazu?

    >PS: Danke schon mal im vorraus für jedes Statement!!!



  5. #5
    Winfried Schmid
    Gast

    Die Wahrheít über Kaiser Konstantin


    Zu diesem Thema noch ein Link, der viele Fragen beantwortet:



  6. #6
    Chris
    Gast

    Re: Die Wahrheít über Kaiser Konstantin


    Konstantin würde nie etwas fälschen? Wer zu urkundenfälschung fähig ist, der wird nicht haltmachen, eine religion zu fälschen.


    Chris


    Die Konstantinische Schenkung (lateinisch Constitutum Constantini bzw. Donatio Constantini ad Silvestrem I papam) ist eine gefälschte Urkunde, die angeblich vom Römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde. Darin wird Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine auf das Geistliche hingeordnete, aber auch politisch-konkret wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs geschenkt.







  7. #7
    Ahmet
    Gast

    Da Vinci Code sagt, Jesus sei ein Mensch gewesen?


    Hallo Winfried,



    Winfried: Es ist schlichtweg unmöglich alle Handchriften eines Buches, das im ganzen Mittelmehrraum weit verbreitet war und von den einzelnen Christengemeinden wie ein Augapfel gehütet wurde, so zu vernichten, dass kein einziges Buch übrig bleibt.


    Bei dieser Aussage hast Du eine wichtige Überlegung ausgelassen. Es spricht hier niemand von den Handschriften eines Buches (Bibel). Die Bibel war noch gar nicht geboren. Man spricht hier von Handschriften, die schon vor der zusammengestellten Bibel existierten. Heute geht man davon aus, dass bis zu 50 Evangelien im Umlauf waren, welche die Zitate Jesus enthielten. Und zwar in einer semitischen Sprache. Bis dahin war Jesus mit Sicherheit noch ein Mensch und Prophet. Selbst unter den kanonisierten (von der Kirche als Regel erklärten) Evangelien Lukas, Matthäus und Markus versteht sich Jesus als Prophet (Gesandter Gottes). Ferner auch in den apokryphen (nicht von der Kirche anerkannten) Evangelien ist Jesus ein Mensch und Gesandter Gottes. Erst das 100 Jahre später entstandene Johannes-Evangelium spricht von einem „Sohn Gottes“, einem römischen Titel, der schon von vielen Kaisern beansprucht wurde. Aber selbst in diesem Evangelium gibt es von Jesus selbst kein Wort, dass er sich Sohn Gottes nennt. Von Paulus und seinen Briefen sprach keiner. Und wenn überhaupt von Paulus je die Rede war, dann nur im negativen Sinn, da er die Jesusgemeinde verfolgte. Paulus war nur einer von Vielen. Auch seine war nur eine Sekte unter vielen Sekten im römischen Reich.


    Der mächtige Kaiser Konstantin (der Grosse), der selbst als „Sohn Gottes“ und Erlöser (Christos) gefeiert wurde, war der einflussreichste Mann damals, der mit Sicherheit die heutige Bibel (Büchersammlung) einleiten liess und das Christentum zu dem formte, was heute davon ersichtlich ist. Und hier ist der springende Punkt. Nicht dass er Handschriften vernichten liess, sondern, dass er aus einer grossen Auswahl an Handschriften ausgerechnet die Sekte des Paulus berücksichtigte und anstelle von Zitaten des Jesus aus Nazareth (Evangelien) nur die unter römischen Kreisen verbreitete Ansichten in die Sammlung (Bibel) aufgenommen hatte, ist eine Tatsache, die man heute weiss. Dieses heutige Neue Testament wurde im 4. Jahrhundert zur Regelsammlung erklärt und wer danach noch sagte, dass es einen anderen Jesus gibt, als der von Paulus verbreitete, dann wurde man verfolgt und getötet. Meinst Du, dass man dann die beim Verfolgten gefundenen Handschriften aufbewahrte?


    Ja, danach hütete Kaiser Konstantin als die noch einzige (meinte er jedenfalls) Christengemeinde seine gewählten Handschriften wie ein Augapfel. Danach war es aber trotz grossem Widerstand doch zu spät für die Jesusgemeinden. Die Lehre der frühen Jesusanhänger ging verloren, da man sie systematisch wegradierte.


    Winfried: Hätte also die kaiserliche Vernichtungsaktion stattgefunden, dann hätten sich auch die wenigen unverfälschten Bücher weitertradiert, d. h. sie wären unter der Hand bis zum heutigen Tag immer wieder abgeschrieben (bzw. später abgedruckt) worden. Dann würden uns also zwei Bibelversionen vorliegen, die sich stark voneinander unterscheiden. Da dies aber nicht der Fall ist, ist die Geschichte von der kaiserlichen Vernichtungsaktion eine Lüge.


    Nicht der Fall? Was denkst Du, warum so viele Hand- Schriften aus Verstecken geborgen wurden mussten? Und warum anerkennt die Kirche nicht einfach die apokryphen Evangelien (später archäologisch gefundenen), wenn diese doch keine Unterschiede aufweisen? Es gibt ja sogar in der Bibel selbst zwei Versionen von Jesus. Was denkst Du darüber?


    Winfried: Das alles sagt uns schon der normale Menschenverstand. Da braucht man gar kein Archäologe zu sein. Ansonsten sollte man sich in solchen Fragen nicht an dubiose Romanschreiber wenden, sondern der etablierten historischen Bibelwissenschaft vertrauen.


    Ja, da bin ich deiner Meinung. Ein Romanschreiber ist nicht die richtige Adresse für seriöse, wissenschaftliche Fragen. Die Bibelwissenschaftler sind es aber sehr wohl und diese sagen nichts anderes, als ich Dir gerade geantwortet habe. Zudem, wer keinen Bibelwissenschaftler kennt, der kann in allen Bibel-Lexikas und Enzyklopädien genaustens nachlesen, was nach heutigem Stand „Tatsache“ ist.


    Übrigens zu deiner Beruhigung. Ich hatte Mailkontakt mit PettAtt und er sieht mittlerweile wieder Sinn in Jesus Christus.


    Gruss

    Ahmet

  8. #8
    Winfried
    Gast

    Re: Die Wahrheít über Kaiser Konstantin


    >Konstantin würde nie etwas fälschen? Wer zu urkundenfälschung fähig ist, der wird nicht haltmachen, eine religion zu fälschen.

    >Chris

    >Die Konstantinische Schenkung (lateinisch Constitutum Constantini bzw. Donatio Constantini ad Silvestrem I papam) ist eine gefälschte Urkunde, die angeblich vom Römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde. Darin wird Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine auf das Geistliche hingeordnete, aber auch politisch-konkret wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs geschenkt.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~

    Hallo Chris!


    Du schreibst ja selbst, dass die "Konstantinische Schenkung" eine gefälschte Urkunde ist. Fälschung heißt in diesem Falle, dass diese Schenkungsurkunde zu einem viel späteren Zeitpungt erstellt wurde. Nicht Kaiser Konstantin hat also gefälscht, sondern ein anderer (möglicherweise die Kirche selbst) nach dem Tode des Kaisers.


    Übrigens: Ich bin kein Verehrer von Kaiser Konstantin. Dem traue ich schon einige Fälschungen zu. Aber die Bibel hat er nunmal nicht gefälscht. Das haben glaubwürdige Wissenschaftler herausgefunden. Wer aber der Wissenschaft nicht glaubt, dem kann ich auch nicht helfen ...


    Lies einfach mal die Links, die ich bereits gesetzt habe, ganz langsam und mit Verstand. Das dürfte doch nicht allzu schwierig sein ...


    Winfried



  9. #9
    Winfried
    Gast

    Re: Da Vinci Code sagt, Jesus sei ein Mensch gewesen?


    Lieber Ahmet!


    Wieder habe ich keine Zeit, Dir Zeile für Zeile zu antworten. Aber in den Links, die ja kritische Bemerkungen zum Da Vinci Code enthalten, wird alles genau erklärt. Wenn Dir das nicht reicht, dann lies die entsprechende wissenschaftliche Literatur. Um diese ohne weiteres zu verstehen, wäre es aber praktisch, sich Grundkenntnisse in Latein, Altgriechisch und Hebräisch zuzulegen und ein wenig katholische oder evangelische Theologie zu studieren.


    Aber vielleicht bist Du schon so in Deinen Überzeugungen festgefahren, dass Du jegliche seriöse Wissenschaft ablehnen musst?


    Eins ist jedenfalls sicher: die Schriftensammlung, die wir heute in einer gebundenen Form als Bibel vorfinden, wurde von der Kirche schon im zweiten Jahrhundert als verbindlich und für den Glauben nützlich erklärt. Also nicht erst zur Zeit des Kaisers Konstantin!


    Zitat von Ahmet: "Übrigens zu deiner Beruhigung. Ich hatte Mailkontakt mit PettAtt und er sieht mittlerweile wieder Sinn in Jesus Christus."


    Ich freue mich!!!


    Winfried



  10. #10
    Ahmet
    Gast

    Re:Jesus war ein Mensch - hat Konstantin gelogen?


    Hallo Winfried,


    Winfried: Wieder habe ich keine Zeit, Dir Zeile für Zeile zu antworten. Aber in den Links, die ja kritische Bemerkungen zum Da Vinci Code enthalten, wird alles genau erklärt.


    Schade, dass ich von Dir keine brauchbare Antwort bekommen habe. Über den Da Vinci Code Roman brauchst Du mir nichts zu posten. Über die darin zu findenden Tatsachen und Romanteile bin ich gut informiert.


    Winfried: Wenn Dir das nicht reicht, dann lies die entsprechende wissenschaftliche Literatur. Um diese ohne weiteres zu verstehen, wäre es aber praktisch, sich Grundkenntnisse in Latein, Altgriechisch und Hebräisch zuzulegen und ein wenig katholische oder evangelische Theologie zu studieren.


    Danke, aber auch das habe ich hinter mir. Zwar ist es nicht katholische oder evangelische Theologie. Aber basierend auf der Vergleichenden Religionswissenschaft habe ich Dir die Antwort im letzten Beitrag geschrieben. Daher bin ich erstaunt, dass Du folgendes darauf geschrieben hast:


    Winfired: Aber vielleicht bist Du schon so in Deinen Überzeugungen festgefahren, dass Du jegliche seriöse Wissenschaft ablehnen musst?


    Wir sprachen ja davon, ob Jesus nun Mensch oder Gott selbst gewesen ist. Also nochmals schreibe ich Dir hier, was 325 n. Chr. am Konzil von Nicäa (dem heutigen Iznik in der Türkei) entscheidendes passiert ist. Konstantin der Grosse bestand darauf, dass Jesus mit Gott gleichgesetzt verstanden werden solle und stützte sich auf eine in der heutigen Türkei entstandene (ausserhalb Jerusalem) kleine Sekte, die einen Paulus aus Tarsus (römischer Bürger) als Anführer hatte. Es kann sehr wohl so sein, dass die bestehenden Schriftsammlungen dieser Sekte am Konzil und den darauf folgenden 34 Jahren als Standard (Kanon) festgelegt wurden und so das Neue Testament in Buchform entstand.


    Und hier nochmals meine entscheidende Frage: War das, was Paulus über Jesus sagte nicht eine Lüge? Und wenn Konstantin diese Lüge übernimmt, hat er dann nicht auch eine Lüge über die Person Jesu übernommen?


    Wie kann man eine solche Person schützen wollen, der das Wort Gottes leugnet? Denn da gab es sehr wohl noch einen wahren Jesus aus Nazareth, dem alle anderen Jesusgemeinden (auch die erste Jerusalemer Gemeinde des Jacobus) als einen Propheten und Lehrer folgten. Am selben Konzil von 325 n. Chr. war es Arius, der diese Lehre vertrat. Seine Worte waren:


    Gott hat sich nie selbst gezeugt und ist ohne Ursprung. Der Sohn, die zweite Gestalt der Dreifaltigkeit, könne daher, weil er gezeugt worden ist, nicht Gott im selben Sinne wie der Vater sein.“


    Für diese Worte wurde Arius vom Konzil aus der Kirche verbannt. Trotz der Verurteilung starb die Lehre des Arius nicht aus. Ein Grund dafür war die grosse Beliebtheit dieser weit verbreiteten Lehre und die damalige Politik des Römischen Reiches. Um 359 hatte sich der Arianismus sogar durchgesetzt und war die offizielle Glaubenslehre des Römischen Reiches. Mit dem Tod Constantius’ II. und der Herrschaft von Valens, der die arianische Lehre verfolgte, war der Weg frei für den endgültigen Sieg der nicäischen Orthodoxie, die von Kaiser Theodosius 379 anerkannt und auf dem 2. ökumenischen Konzil (erstes von Konstantinopel) 381 erneut bestätigt wurde.


    Gruss

    Ahmet

Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.08.2007, 23:14
  2. Schwindeln ohne Reue: Nur der Dumme ist noch der Ehrliche
    Von Thomas im Forum Allgemeine Diskussionen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.06.2007, 16:56
  3. Wut macht noch wütender
    Von Thomas im Forum Gesundheit
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.11.2006, 12:35
  4. Ist die Menschheit noch zu retten?
    Von MANUkey im Forum Allgemeine Diskussionen
    Antworten: 34
    Letzter Beitrag: 20.08.2006, 17:20

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48