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Thema: Nur so ein Gedanke

  1. #1
    Norbert
    Gast

    Nur so ein Gedanke

    >Hallo zusammen

    >Wenn der Leser jemand ist der sein ganzes Leben nach der Bibel ausrichtet, sollte besser nicht weiter lesen, einfach weil ich niemanden verärgern möchte.

    >Vielleicht ist die Wahrheit so ziemlich das wichtigste was ein Wahrheitssuchender herausfinden möchte.

    >Doch was ist die Wahrheit?

    >Angenommen ich hätte 100 Jahre nach Jesu Tod gelebt und hätte Jesus Worte und Wirken aufgeschrieben.

    >Wäre das dann die Wahrheit.

    >Oder Währe es erst dann die Wahrheit wenn aus einem riesigen Archiv meine Geschichte über Jesus von Menschen

    >ausgewählt würde, die vielleicht wenige Augenblicke zuvor eine Hexe auf dem Marktplatz verbrannt haben.

    >Oder währe es dann die Wahrheit wenn über einige Jahrhunderte hinweg die Bibel einige male übersetzt und verbessert wurde.

    >Kann ich jetzt mein Leben der Bibel anvertrauen? Kann ich nun Menschen nach der Bibel beurteilen und verurteilen?

    >Warum verstehen dann nicht alle Menschen die Bibel so wie ich?

    >Ihr seid doch alle keine Christen!

    >Oder bin ich keiner und ihr solltet meine Vorbilder sein.

    >Ach so, ihr seid Euch auch nicht einig was richtig ist und falsch.

    >Schade das die Person Jesus heute nicht Lebt, bestimmt würde er mir sagen was die Wahrheit ist und wie ich zu leben habe.

    >Und was ist wenn er mir sagt „schau die Lilien und die Vögel, denen sagt auch niemand wie man zu Leben hat“.

    >Wenn er doch nur eigene Bücher geschrieben hätte.

    >Warum tat er das eigentlich nicht? Bestimmt eine ganz wichtige Frage die mir bisher noch niemand beantworten konnte.

    >Ich hoffe das ich niemanden mit meinen zum Teil zynischen Gedanken verärgert habe.

    >Aber es ist schon so das ich mein ganz persönliches Bild von der Bibel und Jesus habe.

    >Jesus ist auch für mich was ganz besonderes, ich finde nur das es nicht möglich ist aus der Bibel herauszufinden

    >was die Wahrheit ist, das es nicht möglich ist beweisen die fielen Glaubensgemeinschaften die daraus hervorgehen und sich nicht einig werden.

    >Ich finde es deshalb traurig, wenn jemand sich selbst aufgibt und andere Menschen bzw. die Bibel für sich entscheiden läßt.

    >Gruß Norbert


  2. #2
    Ahmet
    Gast

    Re: Weg oder Wahrheit?

    >Hallo Norbert,

    >Was meinst Du, welche Wahrheit der Mensch eigentlich sucht? Worum geht es denn bei dieser Suche? Was ist den das Ziel der Suche? Ist es ganz einfach Zufriedenheit oder etwas anderes?

    >Könnte die Weltgeschichte eine Wahrheit sein? Gehört das, was man heute aus der Geschichte weiss zur Wahrheit? Wenn ich zum Beispiel behaupte, 1969 hat Nil Armstrong als erster Mensch den Fuss auf dem Mond gesetzt. Ist das wahr? Oder ist es nicht möglich auf dem Mond zu stehen? Wie sieht eine Wahrheit aus? Braucht es das überhaupt? Kann der Mensch nicht bestehen ohne eine Wahrheit? Also, die Wahrheit ist, es gibt gar keine Wahrheit ausser das Wort. Das hört man sehr viel als Antwort, wenn man jemand fragt, was Wahrheit sei. Andere sagen es gibt viele Wahrheiten.

    >Ich selbst Glaube nicht an irgend eine Wahrheit. Ich erfahre die Welt. Durch diese Erfahrung finde ich in der Vergangenheit einen Vergleichswert. Dieser Vergleichswert entspricht meistens der Realität. Wie ich aber schon einmal erwähnt hatte, genügt es nicht, einfach nur einen Text als verbindlich zu sehen. Es dienen uns wirkliche Tatsachen im eigenen Leben, um die Realität(Vielleicht ist das ja die Wahrheit?) zu sehen. Auch hier ein Beispiel. In der Thora steht geschrieben, dass der Mensch unter anderem kein Fleisch vom Schwein soll essen. Na ja, am Konzil von Nicäa um 325 n. Chr. hat man dieses Gebot als ungültig erklärt. Die heutige Betrachtung in der Medizin zeigt aber, dass genau dieses Fleisch für den Menschen nicht gesund ist, da der Fettgehalt zu hoch ist. Interessant ist, das das auch bei Freiland Schweinen der Fall wäre. Das liegt nicht an der Haltung der Schweine, sondern an der Art des Tieres. Nur das Fleisch von Wiederkäuern ist halt, wie es schon seit Tausenden von Jahren klar war und auch in Büchern festgehalten wurde wirkliche Nahrung für den Menschen. Auch das Problem mit den Walfischen kam so. Es war früher verboten, Walfische zu jagen, denn es stand geschrieben, man soll aus dem Wasser nur essen, was schuppen habe. Na ja, heute sehen wir das Aussterbe-Problem der Wale. Aber eigentlich wussten wir es schon seit mehreren tausend Jahren. Weisst Du nun was ich meine? Es geht eigentlich gar nicht um Wahrheit, sondern Erfahrungen, die man ernst nehmen sollte. Genau so sehe ich auch bei Jesus den Weg, den er uns geoffenbart hat. Aber deswegen bin ich nicht Christ. Ich sehe auch noch andere Propheten, die nichts anderes als Jesus verkündeten. Die Geschichte zeigt uns den Weg, aber nicht die Wahrheit. Die Geschichte zeigt uns ja auch, dass Jesus selbst keine Schriften hinterliess. Er wollte ja auch keine neue Religion schaffen. Dazu muss er nicht einmal mehr leben. Da genügt auch schon wieder die Erfahrung. Ich finde also auch, dass jeder Mensch selbst zu Gott finden sollte und nicht durch eine vom Weg abgekommene Religion. Ich denke nämlich, es gibt gar keine Religion, die auf dem richtigen Weg läuft.

    >Als ich einmal die Geschichte der Religionen untersucht hatte und zudem die wichtigsten heiligen Schriften gelesen hatte, so faste ich folgendes Schema zusammen, um aufzuzeigen, was wir auf unserer Erde eigentlich betreiben. Stelle Dir vor, Du sähst aus dem All auf die Erde und könntest gleichzeitig die Zeit zurückdrehen. Norbert, wo würdest Du dich im Link unten finden? Ich finde, es wäre auch für die Aufklärung sehr geeignet.

    >Liebe Grüsse

    >Ahmet


  3. #3
    Norbert
    Gast

    Re: Weg oder Wahrheit?

    >Hallo Ahmed

    >>Hallo Norbert,

    >>Was meinst Du, welche Wahrheit der Mensch eigentlich sucht? Worum geht es denn bei dieser Suche? Was ist den das Ziel der Suche? Ist es ganz einfach Zufriedenheit oder etwas anderes?

    >>Könnte die Weltgeschichte eine Wahrheit sein? Gehört das, was man heute aus der Geschichte weiss zur Wahrheit? Wenn ich zum Beispiel behaupte, 1969 hat Nil Armstrong als erster Mensch den Fuss auf dem Mond gesetzt. Ist das wahr? Oder ist es nicht möglich auf dem Mond zu stehen? Wie sieht eine Wahrheit aus? Braucht es das überhaupt? Kann der Mensch nicht bestehen ohne eine Wahrheit? Also, die Wahrheit ist, es gibt gar keine Wahrheit ausser das Wort. Das hört man sehr viel als Antwort, wenn man jemand fragt, was Wahrheit sei. Andere sagen es gibt viele Wahrheiten.

    >>Ich selbst Glaube nicht an irgend eine Wahrheit. Ich erfahre die Welt. Durch diese Erfahrung finde ich in der Vergangenheit einen Vergleichswert. Dieser Vergleichswert entspricht meistens der Realität. Wie ich aber schon einmal erwähnt hatte, genügt es nicht, einfach nur einen Text als verbindlich zu sehen. Es dienen uns wirkliche Tatsachen im eigenen Leben, um die Realität(Vielleicht ist das ja die Wahrheit?) zu sehen.

    >Ich glaube der Mensch der unzufrieden ist macht sich früher oder später auf die Suche nach Zufriedenheit die er dann in der Wahrheit, seiner ganz persönlichen Wahrheit findet. Es ist für mich persönlich z.B. absolud nicht die Wahrheit aus gesundheitlichen Gründen kein Schwein zu essen und die anderen Tiere zu verspeisen, es sei den Schwein bekommt einem schlecht und anderes Tier nicht.

    >Das muß man für sich ganz alleine rausfinden was einem gut tut und was nicht. Ich kann zum Beispiel keine Milch vertragen, bekomme fürchterliche Blähungen. Fleisch esse ich aus Gewissensgründen und Ekel nicht, Fisch esse ich weil ich dort kein so ausgeprägtes Mitgefühl habe.

    >

    > Ich sehe auch noch andere Propheten, die nichts anderes als Jesus verkündeten. Die Geschichte zeigt uns den Weg, aber nicht die Wahrheit. Die Geschichte zeigt uns ja auch, dass Jesus selbst keine Schriften hinterliess. Er wollte ja auch keine neue Religion schaffen. Dazu muss er nicht einmal mehr leben. Da genügt auch schon wieder die Erfahrung. Ich finde also auch, dass jeder Mensch selbst zu Gott finden sollte und nicht durch eine vom Weg abgekommene Religion. Ich denke nämlich, es gibt gar keine Religion, die auf dem richtigen Weg läuft.

    >Das sehe ich auch so

    >>Als ich einmal die Geschichte der Religionen untersucht hatte und zudem die wichtigsten heiligen Schriften gelesen hatte, so faste ich folgendes Schema zusammen, um aufzuzeigen, was wir auf unserer Erde eigentlich betreiben. Stelle Dir vor, Du sähst aus dem All auf die Erde und könntest gleichzeitig die Zeit zurückdrehen. Norbert, wo würdest Du dich im Link unten finden? Ich finde, es wäre auch für die Aufklärung sehr geeignet.

    >Eigentlich finde ich mich niergend wo wieder.

    >Wirklich zuhause fühle ich mich in folgendem Text den Jesus mal geäußert haben soll.

    >Ein Zitat aus Das Friedens Evangelium der Essener.

    >....Sucht nicht das Gesetz in den Schriften, denn das Gesetz ist Leben, während die Schrift tot ist. Wahrlich ich sage Euch, Moses erhielt die Gesetze nicht aufgeschrieben von Gott, sonderen durch das lebendige Wort, Das Gesetz ist das lebendige Wort des lebendigen Gottes an lebendige Propheten für lebendige Menschen. In allem Lebendigen ist das Gesetz. Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluß, im Berg, in den Vögeln des Himmels, in den Fischen des Meeres; doch sucht es hauptsächlich in Euch selbst. Denn wahrlich, ich sage Euch, alle lebendigen Dinge sind Gott näher als die Schrift, die ohne Leben ist. So macht Gott das Leben und alle Lebendigen Dinge, daß sie durch das ewige Wort die Gesetze des wahren Gottes den Menschen lehren können. Gott schrieb die Gesetze nicht auf Buchseiten, sondern in eure Herzen und Euren Geist....... Aber ihr schließt Eure Augen um nichts zu sehen, verstopft Eure Ohren, um nicht zu hören.

    >Wahrlich, ich sage Euch, die Schriften sin das Werk des Menschen, aber das Leben und all seine Herrscharen sind die Werke unseres Gottes. Warum hört ihr nicht auf die Worte Gottes, die in seine Werke geschrieben sind? Und warum studiert ihr die toten Schriften die aus der Hand der Menschen stammen?.....

    >Sag mal Ahmed, wie alt bist Du und hast Du Kinder? was machst du von Beruf?

    >würde mich freuen wenn Du ein wenig von Dir erzählen würdest.

    >Gruß Norbert


  4. #4
    huhngesicht
    Gast

    Re: Weg oder Wahrheit?

    >Ahmet,

    >ich muss Deine stark vereinfachten Essesnregeln korrigieren. Ich galube auch, dass diese Gebote einen praktischen Ursprung haben, aber Deine Erklaerungen sind fehlerhaft. Schweinefleisch ist keineswegs gesundheitsschaedlich oder nicht nahrhaft. Schweinefleisch als Bestandteil ausgewogener Ernaehrung ist nicht notwendig aber auch nicht schlecht. Man hat Schweinefleischverzehr teilweise verboten, weil es leichter verderblich ist als Rindfleisch. Besonders in warmen Gegenden ist die Gefahr einer Fleischvergiftung gross. Das mit den Schuppentieren aus dem Meer ist kompletter Unsinn. Gerade Krabben und Hummer z.B sind besonders hochwertige Nahrung. Ich vermute auch hier die Angst vor verdorbener Nahrung, insbesondere bei Muscheln.

    >Zu der Frage, warum Jesus nichts niedergeschrieben hat. Ist es nicht recht wahrscheinlich, dass er garnicht lesen und schreiben konnte? Das soll keine Blasphemie sein, ist diese Vermutung nicht berechtigt?

    >Huhngesicht

    >>Hallo Norbert,

    >>Was meinst Du, welche Wahrheit der Mensch eigentlich sucht? Worum geht es denn bei dieser Suche? Was ist den das Ziel der Suche? Ist es ganz einfach Zufriedenheit oder etwas anderes?

    >>Könnte die Weltgeschichte eine Wahrheit sein? Gehört das, was man heute aus der Geschichte weiss zur Wahrheit? Wenn ich zum Beispiel behaupte, 1969 hat Nil Armstrong als erster Mensch den Fuss auf dem Mond gesetzt. Ist das wahr? Oder ist es nicht möglich auf dem Mond zu stehen? Wie sieht eine Wahrheit aus? Braucht es das überhaupt? Kann der Mensch nicht bestehen ohne eine Wahrheit? Also, die Wahrheit ist, es gibt gar keine Wahrheit ausser das Wort. Das hört man sehr viel als Antwort, wenn man jemand fragt, was Wahrheit sei. Andere sagen es gibt viele Wahrheiten.

    >>Ich selbst Glaube nicht an irgend eine Wahrheit. Ich erfahre die Welt. Durch diese Erfahrung finde ich in der Vergangenheit einen Vergleichswert. Dieser Vergleichswert entspricht meistens der Realität. Wie ich aber schon einmal erwähnt hatte, genügt es nicht, einfach nur einen Text als verbindlich zu sehen. Es dienen uns wirkliche Tatsachen im eigenen Leben, um die Realität(Vielleicht ist das ja die Wahrheit?) zu sehen. Auch hier ein Beispiel. In der Thora steht geschrieben, dass der Mensch unter anderem kein Fleisch vom Schwein soll essen. Na ja, am Konzil von Nicäa um 325 n. Chr. hat man dieses Gebot als ungültig erklärt. Die heutige Betrachtung in der Medizin zeigt aber, dass genau dieses Fleisch für den Menschen nicht gesund ist, da der Fettgehalt zu hoch ist. Interessant ist, das das auch bei Freiland Schweinen der Fall wäre. Das liegt nicht an der Haltung der Schweine, sondern an der Art des Tieres. Nur das Fleisch von Wiederkäuern ist halt, wie es schon seit Tausenden von Jahren klar war und auch in Büchern festgehalten wurde wirkliche Nahrung für den Menschen. Auch das Problem mit den Walfischen kam so. Es war früher verboten, Walfische zu jagen, denn es stand geschrieben, man soll aus dem Wasser nur essen, was schuppen habe. Na ja, heute sehen wir das Aussterbe-Problem der Wale. Aber eigentlich wussten wir es schon seit mehreren tausend Jahren. Weisst Du nun was ich meine? Es geht eigentlich gar nicht um Wahrheit, sondern Erfahrungen, die man ernst nehmen sollte. Genau so sehe ich auch bei Jesus den Weg, den er uns geoffenbart hat. Aber deswegen bin ich nicht Christ. Ich sehe auch noch andere Propheten, die nichts anderes als Jesus verkündeten. Die Geschichte zeigt uns den Weg, aber nicht die Wahrheit. Die Geschichte zeigt uns ja auch, dass Jesus selbst keine Schriften hinterliess. Er wollte ja auch keine neue Religion schaffen. Dazu muss er nicht einmal mehr leben. Da genügt auch schon wieder die Erfahrung. Ich finde also auch, dass jeder Mensch selbst zu Gott finden sollte und nicht durch eine vom Weg abgekommene Religion. Ich denke nämlich, es gibt gar keine Religion, die auf dem richtigen Weg läuft.

    >>Als ich einmal die Geschichte der Religionen untersucht hatte und zudem die wichtigsten heiligen Schriften gelesen hatte, so faste ich folgendes Schema zusammen, um aufzuzeigen, was wir auf unserer Erde eigentlich betreiben. Stelle Dir vor, Du sähst aus dem All auf die Erde und könntest gleichzeitig die Zeit zurückdrehen. Norbert, wo würdest Du dich im Link unten finden? Ich finde, es wäre auch für die Aufklärung sehr geeignet.

    >>Liebe Grüsse

    >>Ahmet


  5. #5
    Ahmet
    Gast

    Re: Weg oder Wahrheit?

    >Hallo Huhngesicht,

    >Ich weiss, ich war etwas zu wenig präzise mit den Angaben aus der Bibel. Ich wollte auch auf keinen Fall jemandem die Essensgewohnheiten angreifen. Ich wollte einfach ein praktisches Beispiel aufzeigen. Hier habe ich die genaueren Angaben aus der Bibel. (3.Mo 11...)

    > 3 Alles, was gespaltene Hufe hat, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, [und was] wiederkäut [unter den Tieren], das dürft ihr essen.

    > 4 Nur diese von den wiederkäuenden und von denen, die gespaltene Hufe haben, dürft ihr nicht essen: das Kamel, denn es käut wieder, aber gespaltene Hufe hat es nicht: unrein soll es euch sein;

    > 5 den Klippdachs, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein;

    > 6 den Hasen, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein;

    > 7 das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, aber es käut nicht wieder: unrein soll es euch sein.

    > 8 Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas nicht berühren; unrein sollen sie euch sein.

    > 9 Dieses dürft ihr essen von allem, was im Wasser ist: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in den Meeren und in den Flüssen, das dürft ihr essen.

    >10 Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat in den Meeren und in den Flüssen von allem Gewimmel des Wassers und von jedem Lebewesen, das im Wasser ist, sie sollen euch etwas Abscheuliches sein.

    >11 Ja, etwas Abscheuliches sollen sie euch sein: von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr verabscheuen.

    >12 Alles im Wasser, was nicht Flossen und Schuppen hat, soll euch etwas Abscheuliches sein.

    >13 Und diese von den Vögeln sollt ihr verabscheuen: - sie sollen nicht gegessen werden, etwas Abscheuliches sind sie: den Adler und den Lämmergeier und den Mönchsgeier

    >14 und die Gabelweihe und die Königsweihe nach ihrer Art,

    >15 alle Raben nach ihrer Art

    >16 und die Straußhenne und den Falken und die Seemöwe und den Habicht nach seiner Art

    >17 und den Steinkauz und die Fischeule und den Ibis

    >18 und die Schleiereule und den Wüstenkauz und den Aasgeier

    >19 und den Storch und den Fischreiher nach seiner Art und den Wiedehopf und die Fledermaus.

    >20 Alles geflügelte Kleingetier, das auf Vieren geht, soll euch etwas Abscheuliches sein.

    >21 Nur dieses dürft ihr essen von allem geflügelten Kleingetier, das auf Vieren geht: was Unterschenkel hat oberhalb seiner Füße, um damit auf der Erde zu hüpfen.

    >22 Diese dürft ihr von ihnen essen: den Arbe nach seiner Art und den Solam nach seiner Art und den Hargol nach seiner Art und den Hagab nach seiner Art.

    >23 Aber alles geflügelte Kleingetier, das vier Füße hat, soll euch etwas Abscheuliches sein.

    >

    >Mir ist klar, dass der Grund, warum es nicht getan werden soll, nicht in der Bibel steht. Mir ist aber die Tatsache klar, die wir in der Medizin untersuchen und herausfinden, und das ohne eine Bibel zu Hilfe zu nehmen. Das ist ja das interessante am Ganzen. Laufend stossen wir in der Wissenschaft auf Erkenntnisse, welche die Vorbeugung längst in der Bibel gegeben wäre.

    >>>Man hat Schweinefleischverzehr teilweise verboten, weil es leichter verderblich ist als Rindfleisch. Besonders in warmen Gegenden ist die Gefahr einer Fleischvergiftung gross.

    >Das trifft nur in einer Zeit zu, wo es keine Kühlschränke oder Lagerungsmethoden gab. Warum aber wird auch heute in Europäischen Spitälern u.s.w. das Schweinefleisch aus den Küchen genommen? Bei uns ist das schon seit einigen Jahren der Fall. Auch viele geschulte Ärzte essen persönlich kein Schweinefleisch. Und das hat nicht mit einer Religion zu tun. Mir ist natürlich klar, dass man dem Patienten den Verzehr von Schweinefleisch nicht verbieten darf. Im ersten Schritt darf man ihn nur darauf hinweisen, dieses Schweinefleisch zu meiden. Ich persönlich meide Schweinefleisch, möchte aber nicht sagen, dass ich nie davon gegessen hätte. Welche Probleme in der Schweinezucht bestehen, darauf möchte ich jetzt nicht auch noch eingehen. Es ist vielleicht genug zu wissen, dass es ohne medikamentöse Unterstützung(Antibiotika u.s.w.) nicht funktioniert. Das finde ich sehr schade für die Menschheit. Warum hat man diese Probleme nicht mit Rindern oder Schafen (Ausnahmen gibt es natürlich schon, sind jedoch andere Probleme)?

    >

    >>>Gerade Krabben und Hummer z.B sind besonders hochwertige Nahrung.

    >Das sehe ich schon auch. Ich kann auch nicht sagen, warum die Bibel es verbietet. Vielleicht geht es um die Natur, die nicht gestört werden soll, oder sonst etwas, was wir heute noch nicht sehen. Vielleicht wird es uns erst in einigen Jahren klar. Warum aber soll man empirische Erkenntnisse aus der Antike nicht ernst nehmen, schon weil sie damals als Ewige Lehre aufgeschrieben wurden?

    >

    >>>Ist es nicht recht wahrscheinlich, dass er garnicht lesen und schreiben konnte?

    >Deine Vermutung ist schon berechtigt. Da kann ich Dir nur folgen. Es wäre durchaus möglich, dass er nicht schreiben und lesen konnte. Seine Sprache war aramäisch. Aber vom lesen und schreiben gibt es keine Spur. Schon gar nicht in griechisch und lateinisch. Zudem war das in jener Zeit nichts als normal, das nur die Schriftgelehrten und Kaufleute schreiben und lesen konnten. Dafür war bei Menschen allgemein die Rezitationsgabe sehr hoch geschrieben. Das heisst, eine Geschichte konnten sie durch einmaliges hören ohne zu verändern durch Versform mehrere Generationen weitererzählen.

    >Es ist nicht meine Aufgabe, meinem Mitmenschen etwas aufzubinden. Nein, ich gebe nur wieder, was ich Erfahre, wenn ich alle Seiten des Lebens betrachte(auch kritisch).

    >Gruss

    >Ahmet

    >>>Huhngesicht


  6. #6
    huhngesicht
    Gast

    Re: Weg oder Wahrheit?

    >>Hallo Huhngesicht,

    >>Ich weiss, ich war etwas zu wenig präzise mit den Angaben aus der Bibel. Ich wollte auch auf keinen Fall jemandem die Essensgewohnheiten angreifen. Ich wollte einfach ein praktisches Beispiel aufzeigen. Hier habe ich die genaueren Angaben aus der Bibel. (3.Mo 11...)

    >> 3 Alles, was gespaltene Hufe hat, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, [und was] wiederkäut [unter den Tieren], das dürft ihr essen.

    >> 4 Nur diese von den wiederkäuenden und von denen, die gespaltene Hufe haben, dürft ihr nicht essen: das Kamel, denn es käut wieder, aber gespaltene Hufe hat es nicht: unrein soll es euch sein;

    >> 5 den Klippdachs, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein;

    >> 6 den Hasen, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein;

    >> 7 das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, aber es käut nicht wieder: unrein soll es euch sein.

    >> 8 Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas nicht berühren; unrein sollen sie euch sein.

    >> 9 Dieses dürft ihr essen von allem, was im Wasser ist: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in den Meeren und in den Flüssen, das dürft ihr essen.

    >>10 Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat in den Meeren und in den Flüssen von allem Gewimmel des Wassers und von jedem Lebewesen, das im Wasser ist, sie sollen euch etwas Abscheuliches sein.

    >>11 Ja, etwas Abscheuliches sollen sie euch sein: von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr verabscheuen.

    >>12 Alles im Wasser, was nicht Flossen und Schuppen hat, soll euch etwas Abscheuliches sein.

    >>13 Und diese von den Vögeln sollt ihr verabscheuen: - sie sollen nicht gegessen werden, etwas Abscheuliches sind sie: den Adler und den Lämmergeier und den Mönchsgeier

    >>14 und die Gabelweihe und die Königsweihe nach ihrer Art,

    >>15 alle Raben nach ihrer Art

    >>16 und die Straußhenne und den Falken und die Seemöwe und den Habicht nach seiner Art

    >>17 und den Steinkauz und die Fischeule und den Ibis

    >>18 und die Schleiereule und den Wüstenkauz und den Aasgeier

    >>19 und den Storch und den Fischreiher nach seiner Art und den Wiedehopf und die Fledermaus.

    >>20 Alles geflügelte Kleingetier, das auf Vieren geht, soll euch etwas Abscheuliches sein.

    >>21 Nur dieses dürft ihr essen von allem geflügelten Kleingetier, das auf Vieren geht: was Unterschenkel hat oberhalb seiner Füße, um damit auf der Erde zu hüpfen.

    >>22 Diese dürft ihr von ihnen essen: den Arbe nach seiner Art und den Solam nach seiner Art und den Hargol nach seiner Art und den Hagab nach seiner Art.

    >>23 Aber alles geflügelte Kleingetier, das vier Füße hat, soll euch etwas Abscheuliches sein.

    >>

    >>Mir ist klar, dass der Grund, warum es nicht getan werden soll, nicht in der Bibel steht. Mir ist aber die Tatsache klar, die wir in der Medizin untersuchen und herausfinden, und das ohne eine Bibel zu Hilfe zu nehmen. Das ist ja das interessante am Ganzen. Laufend stossen wir in der Wissenschaft auf Erkenntnisse, welche die Vorbeugung längst in der Bibel gegeben wäre.

    >Dies ist ein Punkt, bei dem ich Deinen Glauben fuer nicht ungefaehrlich halte.

    >Verstehe mich nicht falsch, die Essgewohnheiten sind unerheblich. Aber Du interpretierst Fakten nach Botschaften aus der Bibel. Das heisst, wenn Dir ein rationales Argument begegnet, dass die Ueberlieferungen bestaetigt, gewichtest Du es stark, widerspricht es der Anleitung,tust Du es ab.

    >Natuerlich geht es mir nicht darum, ob jemand Schweinefleisch isst oder nicht. Fuer meisten Menschen ist ein Verzicht weder positiv noch negativ. Schweinfleisch ist in der Regel fetter als Rind und daher massvoll zu verzehren.

    >

    >>>>Man hat Schweinefleischverzehr teilweise verboten, weil es leichter verderblich ist als Rindfleisch. Besonders in warmen Gegenden ist die Gefahr einer Fleischvergiftung gross.

    >>Das trifft nur in einer Zeit zu, wo es keine Kühlschränke oder Lagerungsmethoden gab. Warum aber wird auch heute in Europäischen Spitälern u.s.w. das Schweinefleisch aus den Küchen genommen? Bei uns ist das schon seit einigen Jahren der Fall. Auch viele geschulte Ärzte essen persönlich kein Schweinefleisch. Und das hat nicht mit einer Religion zu tun. Mir ist natürlich klar, dass man dem Patienten den Verzehr von Schweinefleisch nicht verbieten darf. Im ersten Schritt darf man ihn nur darauf hinweisen, dieses Schweinefleisch zu meiden. Ich persönlich meide Schweinefleisch, möchte aber nicht sagen, dass ich nie davon gegessen hätte. Welche Probleme in der Schweinezucht bestehen, darauf möchte ich jetzt nicht auch noch eingehen. Es ist vielleicht genug zu wissen, dass es ohne medikamentöse Unterstützung(Antibiotika u.s.w.) nicht funktioniert. Das finde ich sehr schade für die Menschheit. Warum hat man diese Probleme nicht mit Rindern oder Schafen (Ausnahmen gibt es natürlich schon, sind jedoch andere Probleme)?

    >Deine letzte Bemerkung meine ich. Du zaehlst viele Gruende (sicher berechtigt) auf, warum man kein Schweinfleisch essen sollte, haeltst aber Risiken bei Rind oder z.B Gefluegel nicht fuer erwaehnenswert (BSE bei Rindern, Salmonellen bei Huehnern (ganz zu schweigen von ihrer unwuerdigen Haltung)

    >

    >>

    >>>>Gerade Krabben und Hummer z.B sind besonders hochwertige Nahrung.

    >>Das sehe ich schon auch. Ich kann auch nicht sagen, warum die Bibel es verbietet. Vielleicht geht es um die Natur, die nicht gestört werden soll, oder sonst etwas, was wir heute noch nicht sehen. Vielleicht wird es uns erst in einigen Jahren klar. Warum aber soll man empirische Erkenntnisse aus der Antike nicht ernst nehmen, schon weil sie damals als Ewige Lehre aufgeschrieben wurden?

    >Ganz ehrlich, was Du hier schreibst, finde ich beaengstigend. Du hoerst nicht auf die Vernunft (nagut), es gibt ja das gottzugewandte Gefuehl. Aber das kaufe ich Dir nicht ab. Du hast das mit den Meerestieren so gelesen und nimmst es unhinterfragt an. Du weist der Ratio den Ruecken und konstruierst Argumente "das verstehen wir nur noch nicht" (das ist ein echt billiges Argument). Menschen sehr begrenzt in ihrem Wissen vor dreitausend Jahren haben es erdacht. Waren sie gottzugewandter als ich? Verstand und Gefuehl sprechen sich bei mir fuer zB das Essen von Muscheln aus. Glaubst Du wirklich, dass die Schrift nie irrt? Hier sehe ich das Problem. Was Du isst, ist mir egal. Aber Du gestattet Dir nicht, selbst zu denken (das finde besonders entsetzlich) und luegst Dir, was es die Gefuehle angeht in die eigene Tasche (das muesste Dir sorgen bereiten). Du laesst Deine Gefuehle (sie sollten nach Deinen Worten von sich aus gottzugewandt sein) von einem Buch manipulieren. Nicht spitzfindig sein, bitte, vielleicht magst Du wirklich keine Krabben, aber Du verstehst, was ich meine?

    >Ich hoffe, Du empfindest meine Worte nicht als zu hart. Ich moechte Dich nicht angreifen oder beleidigen, aber als Wissenschaftler bevorzuge ich das direkte Wort. Wenn man ein Problem unpraezise formuliert, verwirrt es nur.

    >Huhngesicht

    >Uebrigens zu Punkt 23. Was ist denn gefluegeltes Kleingetier mit vier Fuessen? Ich kenne keine vierbeinigen Voegel.

    >>

    >>>>Ist es nicht recht wahrscheinlich, dass er garnicht lesen und schreiben konnte?

    >>Deine Vermutung ist schon berechtigt. Da kann ich Dir nur folgen. Es wäre durchaus möglich, dass er nicht schreiben und lesen konnte. Seine Sprache war aramäisch. Aber vom lesen und schreiben gibt es keine Spur. Schon gar nicht in griechisch und lateinisch. Zudem war das in jener Zeit nichts als normal, das nur die Schriftgelehrten und Kaufleute schreiben und lesen konnten. Dafür war bei Menschen allgemein die Rezitationsgabe sehr hoch geschrieben. Das heisst, eine Geschichte konnten sie durch einmaliges hören ohne zu verändern durch Versform mehrere Generationen weitererzählen.

    >>Es ist nicht meine Aufgabe, meinem Mitmenschen etwas aufzubinden. Nein, ich gebe nur wieder, was ich Erfahre, wenn ich alle Seiten des Lebens betrachte(auch kritisch).

    >>Gruss

    >>Ahmet

    >>>>Huhngesicht


  7. #7
    Ahmet
    Gast

    Re: Wort und Schrift

    >Hallo Norbert,

    >Ich bin ein eher ruhiger, zufriedener Mensch, der seine Umwelt sehr gerne und genau beobachtet. Ich höre eher zu, als das ich etwas sage, bin aber bereit über alles zu diskutieren, was den Menschen beschäftigt. Bin sehr einfühlsam. Kinder habe ich keine, wäre aber nicht abgeneigt, welche zu haben. Das liegt aber nicht in meiner Macht. Mein Alter beträgt 30 Jahre. Ich bin in der Medizinbranche tätig, bin aber nicht Arzt. Ich kümmere mich mehr um die Medizinaltechnik. Durch dieses langjährige Beobachten und Hinterfragen habe ich sehr viel gelernt. Ich habe jedenfalls nicht das Bedürfnis, nach etwas zu suchen. Ich bin wirklich zufrieden, was vielleicht tatsächlich der Grund sein könnte, das ich nichts suchen muss. Ich denke aber auch, dass alles was geschieht, auch so sein muss(Gottes Handlung). So gibt es für mich keine grossen Überraschungen. Ich weiss auch, ich darf nur hoffen, was für mich das Wort Erwartung unbekannt macht. Wenn keine Erwartung da ist, gibt es auch keine Enttäuschung.

    >Das Studieren von heiligen Büchern und Religionsgeschichte lief vor langer Zeit einfach aus dem Grunde, weil ich damit konfrontiert wurde. Mich wollte man auch in ein christliches Schema stecken, was nicht meinem Gefühl entsprach. Ich konnte das als kleiner Junge nicht verstehen. Das bewegte mich dazu, mich zu informieren, damit ich meinen Lehrern und anderen Leuten eine Antwort geben konnte, wenn diese mich danach fragten. So sammelte ich halt ein breites Religionswissen an. Ich habe vor allem den Vorteil, die semitische Sprachkultur zu kennen, was es für mich leichter machte, die Übersetzungen zu verstehen.

    >Ich finde auch, das jeder selbst herausfinden muss, was einem gut tut oder auch eben nicht gut tut. Ist es ein Laktasemangel im Dünndarm, der Dir Blähungen verursacht? Wie ist es für Dich, damit zu leben? Findest Du überhaupt noch ausgewogene Nahrung? Machst Du etwas dagegen(medizinisch oder alternativ)?

    >Das Zitat finde ich sehr gut. Glaube aber nicht, das es von Jesus zitiert wurde. Ich möchte Dich nicht verletzen, aber in der Geschichte findet man keine Spuren von Jesus bei der Essener Gemeinde. Man kann es aber trotzdem so auslegen, denn die Essener glaubten auch an Gott. Sie erwähnten auch einen Lehrer der Gerechtigkeit. Es ist jedoch nicht klar, wer oder was das war. Der Name Jesus war jedenfalls nie in diesen Schriften erwähnt. Aber das ist ja auch nicht so wichtig.

    >Interessanter ist eher, was dieses Zitat aussagen will. Im Kern sind wir uns sicher einig. Was aber bedeutet für Dich in diesem Zusammenhang "Wort"? Ist Dir bekannt, das die Menschen bevor sie schreiben konnten das Wort (Verse, Reime) verwendeten? Ich kann mir das gut vorstellen. Das heisst, was die Menschen an Überlieferungen von Mund zu Mund weitergaben, war sehr präzise. Vorallem war es in einem Rhythmus (wie Lieder), wo man nicht einfach ein anderes Wort dazu fügen oder wegnehmen konnte, weil der Text dann nicht mehr harmonisch floss (vor Verfälschung gesichert). Diese Eigenschaften, die seit der Zeit, wo der Mensch begann zu schreiben, langsam verloren ging, findet man heute noch in der Arabischen Wüste und in Afrikanischen Ländern (Dort, wo der Mensch noch heute nicht lesen und schreiben kennt).

    >Heute aber hat der Mensch diese Eigenschaft verloren(Augen geschlossen und Ohren verstopft) und kann nicht mehr rezitieren, was der Mensch einmal hört (Ausnahmen gibt's). Deshalb glaube ich, das genau diese ersten Schriften(Gottes Werke) der Menschheit noch das enthalten, was in dieser Übergangszeit noch mündlich überliefert wurde. Nun das Zitat sagt genau das, was ich denke. Zur heutigen Zeit jedoch ist für mich eben noch genau dieses "Wort" aus der Übergangszeit (ob geschrieben oder rezitiert) und nicht das heutige Wort (tote Schriften) relevant. Wenn man das gleiche heute tun würde(ist auch geschehen) so verdreht sich das Wort und am Ende käme eine völlig neue Geschichte heraus. Bringe Dich nun mal geistig zurück in diese Zeit, wo die ersten Schriften entstanden (Übergang von Wort zur Schrift) und lies den Text nochmals.

    >>>....Sucht nicht das Gesetz in den Schriften, denn das Gesetz ist Leben, während die Schrift tot ist. Wahrlich ich sage Euch, Moses erhielt die Gesetze nicht aufgeschrieben von Gott, sondern durch das lebendige Wort, Das Gesetz ist das lebendige Wort des lebendigen Gottes an lebendige Propheten für lebendige Menschen. In allem Lebendigen ist das Gesetz. Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluß, im Berg, in den Vögeln des Himmels, in den Fischen des Meeres; doch sucht es hauptsächlich in Euch selbst. Denn wahrlich, ich sage Euch, alle lebendigen Dinge sind Gott näher als die Schrift, die ohne Leben ist. So macht Gott das Leben und alle Lebendigen Dinge, daß sie durch das ewige Wort die Gesetze des wahren Gottes den Menschen lehren können. Gott schrieb die Gesetze nicht auf Buchseiten, sondern in eure Herzen und Euren Geist....... Aber ihr schließt Eure Augen um nichts zu sehen, verstopft Eure Ohren, um nicht zu hören.

    >Wahrlich, ich sage Euch, die Schriften sind das Werk des Menschen, aber das Leben und all seine Heerscharen sind die Werke unseres Gottes. Warum hört ihr nicht auf die Worte Gottes, die in seine Werke geschrieben sind? Und warum studiert ihr die toten Schriften die aus der Hand der Menschen stammen?.....

    >Ich habe diese Situation auch in der heutigen Zeit beobachtet und finde sehr viele Spuren von dieser Handlung. In vielen Religionen werden heute noch Verse, aus einem Buch versteht sich, auswendig gelernt und an Gebeten u.s.w. heruntergemurmelt. In diesen Religionen ist es zudem auch noch egal, ob man nun weiss, was man rezitiert (Bedeutung). Hauptsache es ist das Wort und nicht einfach gelesenes von Menschenhand. Ich persönlich kann das aber nicht für mich annehmen, weil ich denke, das alles im Bewusstsein geschehen sollte.

    >Norbert, Du schreibst, Du findest Dich nirgends in der Religionsgeschichte. Aber an Gott glaubst Du doch, oder? Oder, ist es vielleicht nicht Gott, der schon immer war? Gibt es für Dich einen persönlichen Gott? Bin einfach neugierig, habe nichts dagegen.

    >Ich möchte wirklich niemand durcheinander bringen, vielleicht sehe ich die Welt einfach anders als Andere.

    >Gruss

    >Ahmet

    >>>Norbert


  8. #8
    Ahmet
    Gast

    Re: Bei mir läuft es umgekehrt!

    >Hallo Huhngesicht,

    >Oh, Oh, Oh, Von Dir hätte ich das nicht erwartet. Du, wo ja mich eigentlich inzwischen besser kennen solltest. Hast Du wirklich das Gefühl, ich würde nach einem Buch leben? Genau da hast Du meine Gedanken nicht verstanden. Ich spreche von Vergleichen, denn wie Du, möchte auch ich verstehen. Aber um verstehen zu können muss ich auch mitfühlen. Um mitfühlen zu können muss ich auch erleben. Dieses Erleben ist bei mir das tägliche Leben(mit gedanken zu Gott). Und wenn ich etwas mit der Schrift in Verbindung sehe ist das nur ein Vergleichen. Analysieren nennt man das auch noch. Für mich halt eine sehr interessante Tätigkeit. Ich würde aber nie behaupten, das die Bibel nie irren würde. Es ist trotzdem ein sehr interessantes Buch, wenn es um Psychologie und Naturwissenschaften geht.

    >Aber nun zu Dir. Was genau meinst Du ist der Punkt, wo ich gefährlich wäre? Weil ich meine Gedanken über eine Lebensweisheit mache? Was schreckt Dich den so von der Bibel und Geboten und Gesetz ab? Hattest Du negative Erfahrungen damit? Oder was ist den die Gefahr, die Du an mir herauslesen kannst? Ich erkenne die allgemeine Gefahr von Fanatismus schon. Aber ich bin weit davon entfernt. Das kannst Du mir glauben.

    >Übrigens ich verzichte nicht auf Schweinefleisch, weil es in der Bibel steht, sondern habe aus gesundheitlichen Gründen schon vorher darauf geachtet. Für mich ist das bewusste Essen ein Teil meines Lebens. Erst später habe ich es in der Bibel entdekt. Und es sollte ja nur ein Beispiel sein und nicht ein Versuch, Dich oder irgend Jemanden rumzukriegen. Mir ist doch egal, wie jeder sich ernährt. Hauptsache, er bleibt gesund....Gesundheit ist Leben....

    >>>Deine letzte Bemerkung meine ich. Du zaehlst viele Gruende (sicher

    >>> berechtigt) auf, warum man kein Schweinfleisch essen sollte, haeltst aber

    >>> Risiken bei Rind oder z.B Gefluegel nicht fuer erwaehnenswert (BSE bei

    >>> Rindern, Salmonellen bei Huehnern (ganz zu schweigen von ihrer unwuerdigen Haltung)

    >Eigentlich wollte ich es genau aus dem Grunde nicht erwähnen, weil Du dann mich als "von der Bibel Lebender gefährlicher" abstempeln würdest. Ich wusste, dass Du dieses erwähnen würdest. Eigentlich sollte ich Dir nichts mehr über die Bibel erzählen, da Du an einer anderen Hinterfragensmethode festhälst(fern von dem, was angeblich von Gott sein soll). Leider(aus Deiner Sicht) wäre auch das Züchten und Schlachten der Tiere ganz klar in der Bibel geregelt. Mein Fazit aus dem in der Bibel gelesenen: Wenn es eingehalten worden wäre, so gäbe es dieses BSE- und Salmonellenproblem gar nicht. Denn mit Achtung gegenüber den Tieren und dem dazugehörenden menschlichen Verhalten wäre auch ihre richtige Ernährung gesichert. Aber ich hoffe, dass Du diesen Vergleich nicht wieder als eine Gefahr siehst. Denn wie gesagt, auch in den heutigen modernen Untersuchungen würde man den Fehler am selben Ort feststellen und in diese Richtung Handeln, wie es schon geschrieben stand. Aber eben, Du musst es ja nicht so sehen. Das ist meine Meinung. Präziser werde ich es jetzt nicht mehr bringen, dann musst Du schon selber in der Bibel blättern. Aber auch verwirren möchte ich Dich nicht nochmals.

    >Ich nehme nicht den Weg mit Hilfe der Bibel, nein, ich nehme den umgekehrten Weg. Ich sehe aus dem Heute, den Weg der Bibel.

    >>>Ganz ehrlich, was Du hier schreibst, finde ich beaengstigend. Du hoerst nicht

    >>>auf die Vernunft (nagut), es gibt ja das gottzugewandte Gefuehl. Aber das

    >>>kaufe ich Dir nicht ab. Du hast das mit den Meerestieren so gelesen und

    >>>nimmst es unhinterfragt an. Du weist der Ratio den Ruecken und konstruierst

    >>>Argumente "das verstehen wir nur noch nicht" (das ist ein echt billiges

    >>>Argument). Menschen sehr begrenzt in ihrem Wissen vor dreitausend Jahren

    >>>haben es erdacht. Waren sie gottzugewandter als ich? Verstand und Gefuehl

    >>>sprechen sich bei mir fuer zB das Essen von Muscheln aus. Glaubst Du

    >>>wirklich, dass die Schrift nie irrt? Hier sehe ich das Problem. Was Du isst,

    >>>ist mir egal. Aber Du gestattet Dir nicht, selbst zu denken (das finde

    >>>besonders entsetzlich) und luegst Dir, was es die Gefuehle angeht in die

    >>>eigene Tasche (das muesste Dir sorgen bereiten). Du laesst Deine Gefuehle

    >>>(sie sollten nach Deinen Worten von sich aus gottzugewandt sein) von einem

    >>>Buch manipulieren. Nicht spitzfindig sein, bitte, vielleicht magst Du

    >>>wirklich keine Krabben, aber Du verstehst, was ich meine?

    >Ich erwartete nie, das Du mir etwas abkaufen sollst. Verstehe einfach, das ich andere Erfahrungen mache als Du. Und wenn es halt einmal Gedanken sind, die ich schreibe, nur weil es mir so einfällt, so bitte ich Dich, das zu akzeptieren und nicht für Dich als verbindlich zu sehen. Ich lache halt nun mal nicht (nehme ernst!) über die in der Bibel und anderen Schriften stehenden Worte. Ich akzeptiere auch, das Du eine aus der Luft gegriffene Meinung als billiges Argument abtust. Jeder Mensch darf doch seine Meinung haben, sofern er es nicht für andere als verbindlich sieht. Wie kommst Du eigentlich darauf, das diese Menschen vor 3000 Jahren so begrenzt im Wissen waren? Oder anders gefragt, wissen wir Heute wirklich mehr?

    >Krabben und Tintenfische mag ich wirklich nicht so sehr, aber hat nun wirklich nichts mit der Bibel zu tun. Habe auch schon davon gegessen und erfahren, ob ich es wieder tun möchte oder nicht.

    >Unter Kleingetier in Artikel 23 verstehe ich, wenn ich in der Bibel vorherige Artikel lese das Wort "Insekt".

    >Bitte siehe mich nicht als Gefahr. Das wäre nun wirklich nicht meine Absicht....

    >Gruss

    >Ahmet


  9. #9
    huhngesicht
    Gast

    Re: Bei mir läuft es umgekehrt!

    >Lieber Ahmet,

    >keine Angst ich halte Dich nicht fuer gefaehrlich. Ich weiss, dass Du sehr empfindsam bist. Als Wissenschaftler ist meine Ausdrucksweise vielleicht etwas zu herausfordernd.

    >Was meinst Du mit Hinterfragungssmethode, die fern ab von Gott ist weshalb Du nicht mehr aus der Bibel zitieren moechtest?

    >Es sind eigentlich immer die zwei gleichen Punkte, die sich als roter Faden durch meinen Beitrag ziehen.

    >Der eine ist die Annahme, dass Du - vielleicht ohne es zu wissen - Deine Gefuehle an den gelesenen Schriften entstehen laesst, nicht umgekehrt. Selbst wenn, es gibt schlimmeres, ich halte Dich nicht fuer einen Fanatiker.

    >Der andere ist die Vermutung, dass Du die edle Komponente der Gefuehle ueberschaetzt. Das mag bei Dir funktionieren, aber selbst ich (ich halte mich schon fuer verhaeltnismaessig gottzugewandt fuehlend) muss sie mit der Vernunft formen. Ich befuerchte, wenn andere Menschen (die weniger natuerlich "richtig" fuehlen) es wie Du hielten, dies gefaehrlich waere.

    >Ich hoffe, dass beruhigt Dich persoenlich, erklaert aber meine Befuerchtung in der Sache.

    >Und ja, das Wissen war natuerlich eingeschraenkt (ich muss nicht mit Beispielen aufwarten?). Ich gehe noch weiter, ich nehme an, die Faehigkeit, viele Moeglichkeiten neben einer in Betracht zu ziehen, war oft nicht gegeben. Heute nennt man sowas kleingeistig.

    >Zum Wissen: es gibt keine vierfuessigen gefluegelten Tiere. Insekten haben sechs Beine (das erweckt bei mir den Eindruck, die Menschen, die damals dieses Gebot verfassten, haben sehr oberflaechlich, ein bisschen lieblos, finde ich, ihre Tiere beaeugt und dann (so muss ich befuerchten) leichtfertig Gebote aufgestellt, was gute Nahrung ist und was schlechte. Ich esse auch keine Insekten (mich ekelt die Vorstellung), aber ich weiss (Vernunft neben Gefuehl), dass sie als Nahrung besonders hochwertig sind.

    >Es verbluefft mich, dass Dir im Alltag nicht haeufiger Dinge begegnen, die Du gut oder schlecht fuehlst, aber die Ratio Dir gegensaetzlich antwortet.

    >Mein Leben ist voll davon. Wuerde ich versuchen, wie Du konsequent nach meinen Gefuehlen zu leben, haette das katastrophale Folgen.

    >Huhngesicht

    >

    >>Hallo Huhngesicht,

    >>Oh, Oh, Oh, Von Dir hätte ich das nicht erwartet. Du, wo ja mich eigentlich inzwischen besser kennen solltest. Hast Du wirklich das Gefühl, ich würde nach einem Buch leben? Genau da hast Du meine Gedanken nicht verstanden. Ich spreche von Vergleichen, denn wie Du, möchte auch ich verstehen. Aber um verstehen zu können muss ich auch mitfühlen. Um mitfühlen zu können muss ich auch erleben. Dieses Erleben ist bei mir das tägliche Leben(mit gedanken zu Gott). Und wenn ich etwas mit der Schrift in Verbindung sehe ist das nur ein Vergleichen. Analysieren nennt man das auch noch. Für mich halt eine sehr interessante Tätigkeit. Ich würde aber nie behaupten, das die Bibel nie irren würde. Es ist trotzdem ein sehr interessantes Buch, wenn es um Psychologie und Naturwissenschaften geht.

    >>Aber nun zu Dir. Was genau meinst Du ist der Punkt, wo ich gefährlich wäre? Weil ich meine Gedanken über eine Lebensweisheit mache? Was schreckt Dich den so von der Bibel und Geboten und Gesetz ab? Hattest Du negative Erfahrungen damit? Oder was ist den die Gefahr, die Du an mir herauslesen kannst? Ich erkenne die allgemeine Gefahr von Fanatismus schon. Aber ich bin weit davon entfernt. Das kannst Du mir glauben.

    >>Übrigens ich verzichte nicht auf Schweinefleisch, weil es in der Bibel steht, sondern habe aus gesundheitlichen Gründen schon vorher darauf geachtet. Für mich ist das bewusste Essen ein Teil meines Lebens. Erst später habe ich es in der Bibel entdekt. Und es sollte ja nur ein Beispiel sein und nicht ein Versuch, Dich oder irgend Jemanden rumzukriegen. Mir ist doch egal, wie jeder sich ernährt. Hauptsache, er bleibt gesund....Gesundheit ist Leben....

    >>>>Deine letzte Bemerkung meine ich. Du zaehlst viele Gruende (sicher

    >>>> berechtigt) auf, warum man kein Schweinfleisch essen sollte, haeltst aber

    >>>> Risiken bei Rind oder z.B Gefluegel nicht fuer erwaehnenswert (BSE bei

    >>>> Rindern, Salmonellen bei Huehnern (ganz zu schweigen von ihrer unwuerdigen Haltung)

    >>Eigentlich wollte ich es genau aus dem Grunde nicht erwähnen, weil Du dann mich als "von der Bibel Lebender gefährlicher" abstempeln würdest. Ich wusste, dass Du dieses erwähnen würdest. Eigentlich sollte ich Dir nichts mehr über die Bibel erzählen, da Du an einer anderen Hinterfragensmethode festhälst(fern von dem, was angeblich von Gott sein soll). Leider(aus Deiner Sicht) wäre auch das Züchten und Schlachten der Tiere ganz klar in der Bibel geregelt. Mein Fazit aus dem in der Bibel gelesenen: Wenn es eingehalten worden wäre, so gäbe es dieses BSE- und Salmonellenproblem gar nicht. Denn mit Achtung gegenüber den Tieren und dem dazugehörenden menschlichen Verhalten wäre auch ihre richtige Ernährung gesichert. Aber ich hoffe, dass Du diesen Vergleich nicht wieder als eine Gefahr siehst. Denn wie gesagt, auch in den heutigen modernen Untersuchungen würde man den Fehler am selben Ort feststellen und in diese Richtung Handeln, wie es schon geschrieben stand. Aber eben, Du musst es ja nicht so sehen. Das ist meine Meinung. Präziser werde ich es jetzt nicht mehr bringen, dann musst Du schon selber in der Bibel blättern. Aber auch verwirren möchte ich Dich nicht nochmals.

    >>Ich nehme nicht den Weg mit Hilfe der Bibel, nein, ich nehme den umgekehrten Weg. Ich sehe aus dem Heute, den Weg der Bibel.

    >>>>Ganz ehrlich, was Du hier schreibst, finde ich beaengstigend. Du hoerst nicht

    >>>>auf die Vernunft (nagut), es gibt ja das gottzugewandte Gefuehl. Aber das

    >>>>kaufe ich Dir nicht ab. Du hast das mit den Meerestieren so gelesen und

    >>>>nimmst es unhinterfragt an. Du weist der Ratio den Ruecken und konstruierst

    >>>>Argumente "das verstehen wir nur noch nicht" (das ist ein echt billiges

    >>>>Argument). Menschen sehr begrenzt in ihrem Wissen vor dreitausend Jahren

    >>>>haben es erdacht. Waren sie gottzugewandter als ich? Verstand und Gefuehl

    >>>>sprechen sich bei mir fuer zB das Essen von Muscheln aus. Glaubst Du

    >>>>wirklich, dass die Schrift nie irrt? Hier sehe ich das Problem. Was Du isst,

    >>>>ist mir egal. Aber Du gestattet Dir nicht, selbst zu denken (das finde

    >>>>besonders entsetzlich) und luegst Dir, was es die Gefuehle angeht in die

    >>>>eigene Tasche (das muesste Dir sorgen bereiten). Du laesst Deine Gefuehle

    >>>>(sie sollten nach Deinen Worten von sich aus gottzugewandt sein) von einem

    >>>>Buch manipulieren. Nicht spitzfindig sein, bitte, vielleicht magst Du

    >>>>wirklich keine Krabben, aber Du verstehst, was ich meine?

    >>Ich erwartete nie, das Du mir etwas abkaufen sollst. Verstehe einfach, das ich andere Erfahrungen mache als Du. Und wenn es halt einmal Gedanken sind, die ich schreibe, nur weil es mir so einfällt, so bitte ich Dich, das zu akzeptieren und nicht für Dich als verbindlich zu sehen. Ich lache halt nun mal nicht (nehme ernst!) über die in der Bibel und anderen Schriften stehenden Worte. Ich akzeptiere auch, das Du eine aus der Luft gegriffene Meinung als billiges Argument abtust. Jeder Mensch darf doch seine Meinung haben, sofern er es nicht für andere als verbindlich sieht. Wie kommst Du eigentlich darauf, das diese Menschen vor 3000 Jahren so begrenzt im Wissen waren? Oder anders gefragt, wissen wir Heute wirklich mehr?

    >>Krabben und Tintenfische mag ich wirklich nicht so sehr, aber hat nun wirklich nichts mit der Bibel zu tun. Habe auch schon davon gegessen und erfahren, ob ich es wieder tun möchte oder nicht.

    >>Unter Kleingetier in Artikel 23 verstehe ich, wenn ich in der Bibel vorherige Artikel lese das Wort "Insekt".

    >>Bitte siehe mich nicht als Gefahr. Das wäre nun wirklich nicht meine Absicht....

    >>Gruss

    >>Ahmet


  10. #10
    Norbert
    Gast

    Re: Wort und Schrift

    >Hallo Ahmed

    >

    >Hallo Ahmed

    >Vielen Dank für >Deinen sehr informativen Text.

    >

    >>Norbert, Du schreibst, Du findest Dich nirgends in der Religionsgeschichte. Aber an Gott glaubst Du doch, oder? >Oder, ist es vielleicht nicht Gott, der schon immer war? Gibt es für Dich einen persönlichen Gott? Bin einfach >neugierig, habe nichts dagegen.

    >Das Wort Gott gebrauche ich oft und dennoch habe ich keine vernünftige Antwort auf deine Frage.

    >Wenn ich die Welt und mich anschaue, dann sehe ich das es ein unglaubliches Wunder ist das alles so ist wie es ist. Unweigerlich stellt sich mir die frage ob nicht irgend eine übergeordnete Instanz das alles bewerkstelligt hat und es kämme mir sehr unwahrscheinlich vor wenn dem nicht so währe.

    >Es zwingt sich mir regelrecht auf wenn ich die Natur beobachte.

    >Die Frage nach einer Person hinter all dem stellt sich mir gar nicht , ich finde da keine Antwort.

    >Es ist als ob sich in mir etwas sehr gewandelt hat seit ich die Sekte verlassen habe. Mit glauben kann ich plötzlich nichts mehr anfangen.

    >Ich würde Deine Frage so beantworten:

    >Ich glaube nicht sondern ich staune.

    >Und da ist noch eine Erfahrung die ich mit mir selber hatte, zweimal und nur für wenige Sekunden, es war unglaublich und völlig anders.

    >Ich habe etwas erfahren und seit dem weis ich das was da ist, hört sich komisch , wenn nicht sogar bala bala an, nicht war.

    >Ich kann und möchte aber nichts da hinein interpretieren. Was immer es war, es war da als ich nicht da war, bzw. es war still um mich herum und nur der Vogel war da und einmal die Blumen auf einer Wiese.

    >Jetzt wo ich das so niederschreibe bemerke ich wie weit weg das alles inzwischen ist.

    >Mein Kopf ist so voller Dinge, Ängste, Konflikte usw. das alles da ist nur nicht die Stille.

    >Ich wohne übrigens in Lörrach und du?

    >>Ich finde auch, das jeder selbst herausfinden muss, was einem gut tut oder >auch eben nicht gut tut. Ist es ein Laktasemangel im Dünndarm, der Dir >überhaupt noch ausgewogene Nahrung? Machst Du etwas dagegen(medizinisch oder >alternativ)?

    >Ich weiß auch nicht woran das liegt, aber es geht auch ganz gut ohne Milch. Muß mal einen Arzt aufsuchen.

    >Liebe Grüsse Norbert

    >übrigens habe ich ein ähnliches Thema in einem anderen Forum diskutiert

    >siehe unten


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