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Thema: Gästebucheintrag vom 01.07.01

  1. #1
    Ahmet
    Gast

    Gästebucheintrag vom 01.07.01


    Hallo Rena


    >> in Deiner Page steckt ja unglaublich viel Arbeit und Energie und die hat

    >> sich ausgezahlt, denn die Sites sind wirklich toll geworden. Die Frage: "Was

    >> ist Dir wichtier Gott oder Religion?" - ist m.E. einer der zentralsten und

    >> wichtigsten Fragen überhaupt. Meine Antwortet, das für mich allein Jesus

    >> Christus zählt. Was wissenschaftlich belegt werden kann oder auch nicht,

    >> interessiert mich hingegen nicht im geringsten, weil ich weiß, das Jesus

    >> lebt!

    >> Zu Dir:

    >> Bei all der Mühe die Du Dir gegeben hast, kann ich mich nicht des Eindrucks

    >> erwehren, als hättest Du Dich selbst zu einem Propheten erhoben, das finde

    >> ich bedenklich - und schade. Möchtest Du gern angebetet werden?


    Vielen Dank erst einmal für dein Kompliment. Zu deinem Eindruck, ob ich mich als Propheten sehe, kann ich nur sagen, nein. Was Du in meiner Page siehst, ist nichts anderes als die Erkenntnis, die ich hatte, nachdem ich mich mit den heiligen Schriften befasste und dann auch noch die Religionswissenschaft zur Hilfe nahm. Gottergeben zu sein ist alles, was für mich stimmt. Ich würde es als falsch empfinden, wenn mich jemand anbeten würde. Das wäre gegen Gott gehandelt. Das zweite Gebot verbietet das ganz klar.


    Liebe Grüsse

    Ahmet





  2. #2
    mithras
    Gast

    Re: Gästebucheintrag vom 01.07.01


    Als Antwort auf: Gästebucheintrag vom 01.07.01 geschrieben von Ahmet am 03. Juli 2001 23:41:54:


    Wie würdest du denken und handeln, wenn in absehbarer Zeit die wissenschaftlichen Erkenntnisse jenen gewissen göttlichen Plan mit all seinen

    Verbindlichkeiten und neuzeitlichen Prophetismus als unrelevant beweisen ?

    Ob die Unschärferelation, allgemeine Relativitätstheorie, Quantenmechanik,

    oder die Antropie, in jedem dieser Gebiete ist nachvollziehbare physikalisch

    mathematisch bewiesene Notwendigkeit zu erkennen.

    Und Du lässt Dich loben, auf banal prophetisch orientierte Erkenntnisse ?

    Super....nur weiter so.

    Solche Menschen brauchen die religionsanhänger oder christen.

    Die Deinen würden selbst bei einer bewiesenen Nichtexistenz, im wissentschaftlichen Sinne, die Augen verschliessen.


    MFG












  3. #3
    Ahmet
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Gästebucheintrag vom 01.07.01 geschrieben von mithras am 05. Juli 2001 19:40:52:


    Muss ich das wirklich beantworten? Zuerst solltest du mal Gottes Plan verstehen. Dann können wir erneut darüber dikutieren. Ich sehe nämlich keinen Zusammenhang zwischen deiner Frage und Gott.


    Gruss

    Ahmet



  4. #4
    Voltaire
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Ahmet am 06. Juli 2001 18:02:45:


    Gott hat keinen Plan, weil es ihn nicht gibt.










  5. #5
    Ahmet
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Voltaire am 12. Juli 2001 22:04:33:


    Da sagen aber die Herzen der Menschen(als Mehrheit) etwas anderes.....

    Und das schon seit tausenden von Jahren....

    Übrigens, der Plan ist genial, wen man ihn mit den heutigen Problemen vergleicht.

    Gruss

    Ahmet










  6. #6
    Voltaire
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Ahmet am 13. Juli 2001 20:18:15:


    Sicher haben viele Menschen religiöse Bedürfnisse, aber das sagt nichts über die Wahrheit der Religion aus (Es gibt übrigens auch viele, die solche Bedürfnisse nicht haben). Die Existenz Gottes ist nach wie vor eine durch nichts bewiesene Hypothese.

    Im übrigen sehe ich nirgendwo in der Welt einen "Plan", alles geschieht notwendig aus einer Ursache heraus, die wiedrum voneiner anderen Ursache abhängt. Die Welt als solche ist überaus planlos.










  7. #7
    Ahmet
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Voltaire am 13. Juli 2001 22:51:08:


    >> Sicher haben viele Menschen religiöse Bedürfnisse, aber das sagt nichts über die Wahrheit der Religion aus


    Warum Wahrheit suchen, wenn man es fühlen kann? Um den Wunsch Gottes zu verstehen, braucht man nicht einmal eine Religion.


    >> (Es gibt übrigens auch viele, die solche Bedürfnisse nicht haben)


    Natürlich, unter viel versteht man den kleinsten Anteil der Menschen. Auch das hat seinen Grund.....


    >> Die Existenz Gottes ist nach wie vor eine durch nichts bewiesene Hypothese.


    Ja, das stimmt, genau deswegen würde ich ihn auch nie ablehnen


    >> Im übrigen sehe ich nirgendwo in der Welt einen "Plan", alles geschieht notwendig aus einer Ursache heraus, die wiedrum voneiner anderen Ursache abhängt. Die Welt als solche ist überaus planlos.


    Planlos? Was denkst Du, was passiert, wenn Du einen Samen in die Erde steckst. Kann da wirklich alles passieren? Oder am Abend geht die Sonne unter, und dann ist es möglich, dass diese noch einmal untergeht, ohne dass sie aufgegangen ist? So planlos ist das Geschehen doch gar nicht, auch nicht im Herzen der Menschen....












  8. #8
    Voltaire
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Ahmet am 15. Juli 2001 18:19:41:


    >Warum Wahrheit suchen, wenn man es fühlen kann? Um den Wunsch Gottes zu

    verstehen, braucht man nicht einmal eine Religion.<


    Fühlen kann man alles mögliche. Gefühle sind grundsätzlich nur auf das fühlende Subjekt bezogen, daher können sie auch nicht wahr oder falsch sein. Wahr ist, was sich beweisen lässt.


    >Natürlich, unter viel versteht man den kleinsten Anteil der Menschen. Auch das hat seinen Grund.....<


    Woher weißt du denn, wieviele es sind? Die meisten Menschen werden halt von frühester Kindheit religiös indoktriniert und müssen sich erst mühselig von der Religion befreien. Im übrigen steigt die zahl der Atheisten in deutschland ständig, es sind bereits mehr als ein Drittel der Bevölkerung.


    > Die Existenz Gottes ist nach wie vor eine durch nichts bewiesene Hypothese.

    Ja, das stimmt, genau deswegen würde ich ihn auch nie ablehnen<


    Äußerst unlogisch. Glaubst du auch an fliegende Untertassen oder an Vampire? Deren Existenz ist ja schließlich auch unbewiesen.


    > ie Welt als solche ist überaus planlos.

    Planlos? Was denkst Du, was passiert, wenn Du einen Samen in die Erde steckst.<


    Keimen und Wachstum einer Pflanze geschieht völlig notwendig, wen die entsprechenden Bedingungen gegeben sind. Schon mal was von Evolution gehört?


    >Kann da wirklich alles passieren? Oder am Abend geht die Sonne unter, und dann ist es möglich, dass diese noch einmal untergeht, ohne dass sie aufgegangen ist? So planlos ist das Geschehen doch gar nicht, auch nicht im Herzen Menschen....


    Auch dies ist völlig notwendig und zeigt keinerlei Plan. Die Sonne geht jeden Morgen auf, weil die Erde sich ihr wieder zudreht. Das tut sie weil sie durch Fliehkraft in Drehung versetzt wird. Die Fliehkraft resultiert aus der Entstehung des Sonnensystems, auch ein völlig natürlich Ereignis, usw.

    Ich bleibe dabei: Die Welt läss sich völlig aus sich selbst erklären, ohne das durch die Annahme eines Schöpfers irgendetwas besser erklärt würde als durch die kräfte der Natur.


    MfG


    "Ecrasez l´infame!"






















  9. #9
    Ahmet
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Voltaire am 15. Juli 2001 22:27:14:


    Hallo,


    >> Fühlen kann man alles mögliche. Gefühle sind grundsätzlich nur auf das fühlende Subjekt bezogen, daher können sie auch nicht wahr oder falsch sein. Wahr ist, was sich beweisen lässt.


    Muss es denn bewiesen sein, wenn man fühlen kann? Genügt es nicht zu glauben, dass die "Zehn Gebote" etwas gutes sind?


    >> Woher weißt du denn, wieviele es sind? Die meisten Menschen werden halt von frühester Kindheit religiös indoktriniert und müssen sich erst mühselig von der Religion befreien. Im übrigen steigt die zahl der Atheisten in deutschland ständig, es sind bereits mehr als ein Drittel der Bevölkerung.


    Ja, es gibt weltweit bereits 220'000'000 Atheisten. Die meisten Atheisten werden zu denen, weil sie durch ihre Religion getäuscht wurden. Das hat aber nichts mit Gott zu tun. Solche wie mich, das heisst Bekenntnislose gibt es bereits 850'000'000. Auch diese nehmen stetig zu. Aber trotzdem, wenn man schaut, wer weltweit wirklich an eine Macht des Guten glaubt, dann sind die Gottergebenen doch die Mehrzahl.


    Muslime (Islam) 1'100'000'000

    Christliche katholische Kirche 1'000'000'000

    Bekenntnislose 850'000'000

    Hindus aller Richtungen 700'000'000

    Christliche Protestanten 370'000'000

    Buddhisten 300'000'000

    Atheisten 220'000'000

    Anhänger chinesischer Volksreligion 180'000'000

    Andere Christliche Gemeinden 175'000'000

    Christlich Orthodoxe 150'000'000

    Anhänger neuer Religionen 140'000'000

    Anhänger von Stammesreligionen 130'000'000

    Christliche Anglikaner 120'000'000

    Sikhs 110'000'000

    Juden 100'000'000

    Schamanisten 80'000'000

    Konfuzianisten 50'000'000

    Andere Religionen 40'000'000





    --- Die Existenz Gottes ist nach wie vor eine durch nichts bewiesene Hypothese.

    --- >Ja, das stimmt, genau deswegen würde ich ihn auch nie ablehnen<


    >> Äußerst unlogisch. Glaubst du auch an fliegende Untertassen oder an Vampire? Deren Existenz ist ja schließlich auch unbewiesen.


    Ja, ich glaube, dass wir im All nicht die einzigen sind. Aber eine Untertasse ist ja nur eine menschliche Projektion, wie es mit dem Bild von Jesus an sich hat. Denn auch das heutige verbreitete Bild von Jesus hat mit Gott nichts zu tun. Die Philosophie und die Bildnisse der Menschen sind keine Göttlichen Elemente.


    >> Keimen und Wachstum einer Pflanze geschieht völlig notwendig, wen die entsprechenden Bedingungen gegeben sind. Schon mal was von Evolution gehört?


    Ja, die Evolution kenne ich. Auch wenn dies heute nicht bewiesen ist, glaube ich, dass sich einzelne Arten der entsprechenden Umgebung anpassen und sich weiterentwickeln. Aber auch das hat mit Gott nichts am Hut. Aber geregelt ist es trotzdem und wir Menschen können dies nicht beeinflussen......wer aber schon?


    >> Auch dies ist völlig notwendig und zeigt keinerlei Plan. Die Sonne geht jeden Morgen auf, weil die Erde sich ihr wieder zudreht. Das tut sie weil sie durch Fliehkraft in Drehung versetzt wird. Die Fliehkraft resultiert aus der Entstehung des Sonnensystems, auch ein völlig natürlich Ereignis, usw.


    Also doch natürlich? Ist die Natur ein Zeugnis des Menschen? Nein, der Mensch schaut der Mutter Natur nur alles ab. Und das tut der Mensch auch mit dem Göttlichen.


    >> Ich bleibe dabei: Die Welt läss sich völlig aus sich selbst erklären, ohne das durch die Annahme eines Schöpfers irgendetwas besser erklärt würde als durch die kräfte der Natur.


    Der Schöpfer existiert für Gläubige nicht, um die Welt zu erklären, sondern um die Welt zu verstehen und sie zu erhalten! Wer dies nicht tut, hat den Glauben nicht verstanden..... Lies mal die Thora, Evangelien und den Koran......


    Liebe Grüsse


    Ahmet


    >> "Ecrasez l´infame!"












  10. #10
    Voltaire
    Gast

    Re: Beweise für was?


    Als Antwort auf: Re: Beweise für was? geschrieben von Ahmet am 19. Juli 2001 22:12:15:


    >> Muss es denn bewiesen sein, wenn man fühlen kann? Genügt es nicht zu glauben, dass die "Zehn Gebote" etwas gutes sind?<


    Natürlich, jeder kann glauben, was er möchte. Mein Problem beginnt da, wo die vertreter der Religionen anfangen, eine Moral auf ihren Glauben zu gründen, und von anderen zu verlangen, sich an diese Moral zu halten. Wer dergleichen Ansprüche stellt, soll sie gefälligst mit etwas anderem als seinen Gefühlen begründen.


    >> Ja, es gibt weltweit bereits 220'000'000 Atheisten.<


    Woher stammt diese Zahl?


    > Aber trotzdem, wenn man schaut, wer weltweit wirklich an eine Macht des Guten glaubt, dann sind die Gottergebenen doch die Mehrzahl.


    Ich habe ernsthafte Zweifel, ob die "Gottergebenen" wirklich an die Macht des Guten glauben, dazu sind ihre Vorstellungen doch zu unterschiedlich. Außerdem haben besonders die Anhänger der monotheistischen Religionen durch Jahrtausende die Welt mit Kriegen und Terror überzogen. Offenbar ist die religion keine gute basis für ein friedliches Zusammenleben der Menschen.


    >> Ja, ich glaube, dass wir im All nicht die einzigen sind. Aber eine Untertasse ist ja nur eine menschliche Projektion, wie es mit dem Bild von Jesus an sich hat. Denn auch das heutige verbreitete Bild von Jesus hat mit Gott nichts zu

    tun. Die Philosophie und die Bildnisse der Menschen sind keine Göttlichen Elemente.<


    Nun ja, Problem ist doch: Was kann man glauben, und was nicht? Wonach soll man sich richten? Ich denke das bestehen auf nachvollzihbaren, wissenschaftlichen Beweisen hat etwas für sich. es gibt einfach zu viele Phantasten und Betrüger.


    >> Ja, die Evolution kenne ich. Auch wenn dies heute nicht bewiesen ist, glaube ich, dass sich einzelne Arten der entsprechenden Umgebung anpassen und sich weiterentwickeln. Aber auch das hat mit Gott nichts am Hut.<


    Ich denke schon. Richard Dawkins sagt, die Evolutionstheorie ermöglicht es, "ein intellektuell befriedigter Atheist" zu sein. d.h. man kann die Welt verstehen, ohne Gott oder eine göttliche Schöpfung annehmen zu müssen.


    >Also doch natürlich? Ist die Natur ein Zeugnis des Menschen? Nein, der Mensch schaut der Mutter Natur nur alles ab. Und das tut der Mensch auch mit dem Göttlichen.<


    Klar, die Natur kann man beobachten und untersuchen, Gott allerdings nicht.


    >> Der Schöpfer existiert für Gläubige nicht, um die Welt zu erklären, sondern um die Welt zu verstehen und sie zu erhalten! Wer dies nicht tut, hat den Glauben nicht verstanden..... Lies mal die Thora, Evangelien und den Koran....<<


    Nun ja, aber erstmal muss doch die Frage geklärt werden, ob es den Schöpfer überhaupt gibt, bevor man an ihn glauben kann. Die religiösen Bücher behaupten lediglich seine Existenz, ohne sie zu beweisen, oder auch nur plausibel zu machen.


    MfG


    Voltaire












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